Spiele: "Die überraschende Wahrheit"
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- 4P|BOT2
- Beiträge: 149236
- Registriert: 10.07.2002 12:27
- Persönliche Nachricht:
Spiele: "Die überraschende Wahrheit"
Es gibt so einige Studien über die Auswirkungen von Videospielen auf die Personen, die sie konsumieren - zweifelsfrei nachgewiesen wurde die oft debattierte mutmaßliche Wechselwirkung zwischen gezeigter Gewalt und daraus entstehender Aggression aber nicht. Untersuchungen, die entsprechende Tendenzen nahelegen, müssen sich oft den Vorwurf gefallen lassen, aus statistischen Zusammenhängen au...
Hier geht es zur News Spiele: "Die überraschende Wahrheit"
Hier geht es zur News Spiele: "Die überraschende Wahrheit"
- johndoe869725
- Beiträge: 25900
- Registriert: 29.04.2007 03:08
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Kein Kommentar
Wieso hab ich nur das Gefühl, dass diese Studie von unseren Politikern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ignoriert werden wird, während die nächste, natürlich absolut neutrale, Dr. Pfeiffer Studie, in der natürlich nachgewiesen werden wird, dass Videospiele die Quellen allen Übels sind und indirekt den zweiten Weltkrieg ausgelöst haben, wieder als die ultimative Wahrheit dargestellt werden wird.
- cal.50_BMG
- Beiträge: 216
- Registriert: 23.06.2006 16:52
- Persönliche Nachricht:
Re: Kein Kommentar
Nicht nur von den Öffentlich-Rechtlichen...tatsächlich gab es meiner Meinung und meines Wissens nach bisher nur einen einzigen Fernsehbeitrag, der Gewaltspiele nicht zu der Beschäftigung zukünftiger Psychopathen verunglimpfte - und das war der Beitrag bei Welt der Wunder.TGfkaTRichter hat geschrieben:Wieso hab ich nur das Gefühl, dass diese Studie von unseren Politikern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ignoriert werden wird, während die nächste, natürlich absolut neutrale, Dr. Pfeiffer Studie, in der natürlich nachgewiesen werden wird, dass Videospiele die Quellen allen Übels sind und indirekt den zweiten Weltkrieg ausgelöst haben, wieder als die ultimative Wahrheit dargestellt werden wird.
Alles andere schwankte zwischen unfair gestaltet(Hart aber Fair) und vorsätzlich verleumderisch(Panorama, Focus TV).
@kindra: Doch, sie ergeben durchaus einen Sinn - irgendwann haben wir so viele Studien zusammen, die gegen eine Verbindung von gewalthaltigen Computerspielen und agressivem Verhalten sprechen, dass man alle diese populistischen Arsc-...Verzeihung, Politiker damit einfach erschlagen kann. Wortwörtlich. :wink:
Naja, irgendwann werden auch die einsehen müssen, dass sie sich lächerlich machen, wenn sie weiterhin von den "bösen Killerspielen" sprechen und ihnen die Wissenschaftler dabei den Vogel zeigen...dummerweise wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis die teils recht langsamen Denkorgane unserer Volksvertreter dies ebenfalls eingesehen haben.
- johndoe869725
- Beiträge: 25900
- Registriert: 29.04.2007 03:08
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Viele Politiker prügeln auch deshalb auf Killerspiele ein, weil diese bequeme Sündenböcke abgeben, deren negative Rolle ihnen von großen Teilen der Wählerschaft abgenommen wird. Vor allem kann man durch sie für eine kurze Zeit recht gut von echten Problemen ablenken. So macht man bei einem Amoklauf z.B. sie eher verantwortlich, als das rücksichtslose Schulsystem. Irgendwann wird diese Blase platzen und die Spiele werden nicht mehr als Sündenbock herhalten können, weil sich die Gesellschaft an sie gewöhnt hat, aber bis dahin werden wir so eine bequeme Instrumentalisierung, die von den Medien leider kräftig unterstützt wird, noch öfters zu sehen bekommen.
- gracjanski
- Beiträge: 2020
- Registriert: 27.08.2004 23:54
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
- Linden
- Beiträge: 1781
- Registriert: 08.09.2007 14:45
- Persönliche Nachricht:
Finds nur erschreckend, das Mädchen nach die Sims am liebsten GTA spielen, bei Solo Spielen. Ansonsten bissel komisch seine Studie auf ein Podest zu heben in dem Mann sagt "Wir wurden nicht von der Industrie bezahlt und haben einem Politiker eins ausgewischt". 1500 Eltern und Kinder, ich finde solche Zahlen zu klein als das sie Aussagekräftig sein können.
- sinsur
- Beiträge: 4959
- Registriert: 05.08.2002 13:01
- Persönliche Nachricht:
was ist denn erschreckend daran das mädchen gta mögen? da ist etwas erschreckendes dabei? interessant...
diese studien gehen alle nicht darauf ein was medienkonsum muit dem unterbewustsein anstellen...ich kann diesen blödsinn langsam nichtmehr sehen.
ein videospiel macht keinen mörder...das dürfte jedem klar sein. das problem liegt an anderer stelle...und zwar beim einfluss auf kinder.
da nehmen die nen harvard studenten ich glaub bei denen piepts...is mir auch klar das dem sein umfeld so gefestigt ist das er sich nicht gross in scheinwelten flüchtet....
diese studien gehen alle nicht darauf ein was medienkonsum muit dem unterbewustsein anstellen...ich kann diesen blödsinn langsam nichtmehr sehen.
ein videospiel macht keinen mörder...das dürfte jedem klar sein. das problem liegt an anderer stelle...und zwar beim einfluss auf kinder.
da nehmen die nen harvard studenten ich glaub bei denen piepts...is mir auch klar das dem sein umfeld so gefestigt ist das er sich nicht gross in scheinwelten flüchtet....
-
Impidood
- Beiträge: 4
- Registriert: 11.05.2007 13:09
- Persönliche Nachricht:
-
omnitiger
- Beiträge: 30
- Registriert: 09.01.2008 11:24
- Persönliche Nachricht:
omg-.-
neuesten studien zu folge, neuesten studie zu folge..........
die sind so verdammt oberflächlich die ganzen leute, die diese studien betreiben...ich habe schon so viele spiele gezockt,vor allem egoshooter^^ und ich bin irgendwie noch nie wirklich aggressiv geworden, hab nie jemanden ausserhalb meines zimmers angeschrien oder geschlagen, oder mir irgendwelche mordgedanken gemacht...
dazu muss ich aber auch sagen dass ich ein richtig harmonievoller und chilliger mensch bin, es gibt einfach menschen die werden wütend wenn sie in einem spiel verlieren und es gibt leute die schlagen auf die tastatur oder ähnliches. es kommt meiner meinung nach einfach auf die psyche des menschen an und spiele können da kaum was beeinflussen, ausser man zockt wie ein kellerkind 24h am tag. als ich cs1.6 gezockt hab ich schon nach einiger zeit gemerkt dass das spiel mir nicht gut tut-.- dann hab ich ein mmorpg gezockt und hab da regelmässig verloren,was bedeutete dass mein 45min-60minütiges leveln für die katz war und ich wieder von vorne anfangen musste, da habe ich sogar einmal tränen in den augen gehabt, bin ganz ehrlich^^ jetzt habe ich nix mit diesen freakgames zu tun!!!!!!!!
die sind so verdammt oberflächlich die ganzen leute, die diese studien betreiben...ich habe schon so viele spiele gezockt,vor allem egoshooter^^ und ich bin irgendwie noch nie wirklich aggressiv geworden, hab nie jemanden ausserhalb meines zimmers angeschrien oder geschlagen, oder mir irgendwelche mordgedanken gemacht...
dazu muss ich aber auch sagen dass ich ein richtig harmonievoller und chilliger mensch bin, es gibt einfach menschen die werden wütend wenn sie in einem spiel verlieren und es gibt leute die schlagen auf die tastatur oder ähnliches. es kommt meiner meinung nach einfach auf die psyche des menschen an und spiele können da kaum was beeinflussen, ausser man zockt wie ein kellerkind 24h am tag. als ich cs1.6 gezockt hab ich schon nach einiger zeit gemerkt dass das spiel mir nicht gut tut-.- dann hab ich ein mmorpg gezockt und hab da regelmässig verloren,was bedeutete dass mein 45min-60minütiges leveln für die katz war und ich wieder von vorne anfangen musste, da habe ich sogar einmal tränen in den augen gehabt, bin ganz ehrlich^^ jetzt habe ich nix mit diesen freakgames zu tun!!!!!!!!
- AngelJdF
- Beiträge: 629
- Registriert: 07.04.2007 11:54
- Persönliche Nachricht:
Nicht unbedingt erwartet hatte man übrigens, dass die GTA-Reihe nach der Sims-Serie bei Mädchen am beliebtesten ist.

Darum bekomm ich jedes Wochenende vom weiblichen Geschlecht ein blaues Auge verpasst
Mal ehrlich. Ich hätte eher gerechnet, dass die Wii- bzw. die DS Spiele Platz 2-10 belegen, aber nicht GTA. Vielleicht liegts aber auch daran, dass GTA zumindestens in den Grundzügen etwas Sozialkompetenz verlangt. Ob man jetzt Nintendogs aufzieht oder einen osteuropäischen Gangster ist ja fast das selbe
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Das Wunder der Statistik. Es macht keinen Unterschied, ob Du 1500 oder 15.000 Leute befragst/untersuchst. Entscheident ist immer die Auswahl der Zielgruppe und die Fragestellungen, bzw. das Versuchs-Setup.Linden hat geschrieben:1500 Eltern und Kinder, ich finde solche Zahlen zu klein als das sie Aussagekräftig sein können.
Und was hier über diese Studie zu lesen ist, so scheint man sich im Vorfeld entsprechend Gedanken gemacht zu haben, wie man wissenschaftlich ein objektives Ergebnis bekommt und nicht, wie man eine bestimmte Aussage propagandistisch unterszützen kann.
-
Norweger
- Beiträge: 91
- Registriert: 27.10.2006 14:51
- Persönliche Nachricht:
Linden hat geschrieben:1500 Eltern und Kinder, ich finde solche Zahlen zu klein als das sie Aussagekräftig sein können.
Da ich vom Fach bin, kann ich dir sagen, dass 1500 nicht zu wenig Personen sind. 1500 Personen ist bei den meisten Umfragen eher so eine Art Durchschnittswert um die Kosten einer Umfrage einigermaßen im akzeptablen Rahmen zu halten. Interviews kosten eine Menge Geld.
Das Geheimnis der Untersuchungen ist, dass du aus ihnen eine Art Wahrscheinlichkeit und Korellation (=Zusammenhang) für etwas bestimmtes untersuchst. Hier zum Beispiel der Zusammenhang von Aggressivität und Computerspielen. Ich nehme an es wurde hier die klassiche Regressionsanalyse benutzt (= mehrere Faktoren zum Endergebnis mit einbezogen, ob Computerspiele aggressiv machen, wobei jede riene besitmmte Wertung/Wahrscheinlichkeit für das Aggressionssteigerungspotential hat).
Weiterhein führt man mit einer Studie immer eine Art Repräsentativitätsprüfung durch, sprich du publizierst normalerweise nurErgebnisse, die so eindeutig sind, dass sie auf einen großteil der Bevölkerung zutreffen. Ansonsten kauft kein souveräner Sozialwissenschaftler dir ein solches Ergebnis ab. Für gängige Untersuchungen liegt das Signifikanzniveau bei Alpha = 0,05, das heißt es dürfen maximal 5% von der Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses abweichen dürfen oder besser formuliert: die Studie trifft für 95% zu/wird von 95% nicht abgelehnt (soviel als saloppe und teils nicht 1000%ig richtige Erklärung
Dementsprechend kannst du schon von einer Repräsentativen Untersuchung bei einer Stichprobe von 1500 Leuten ausgehen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Untersuchung zum Beispiel auch in Deutschland zum selben Ergebnis kommen würde. Denn Deutsche wurden sicherlich nicht untersucht. Doch das ist das schööne an Hypothesen... sie sind imemr so ausgelegt dass man sie falsifizieren kann um später den Wissenszuwachs weiter zu erhöhen. Eine Hypothese die man nicht falsifizieren kann ist eine schlechte Hypothese.
Doch ich schweife schon wieder ab. Bleiben wir dabei die Studie ist Repräsentativ (zumindest für die US Bevölkerung; genaue Daten würde ich gerne sehen).
- muselgrusel
- Beiträge: 490
- Registriert: 26.04.2007 16:56
- Persönliche Nachricht:
Das einzige spiel was mich aggressiv macht ist warrock, und das liegt nicht daran dass ich "menschen" umbringe *kopfgegenwand*
(Für die die es nicht kennen, in der beta war es genial, heute nur noch gelagge und gehacke...traurig)
achso das ist ja mal genial

(Für die die es nicht kennen, in der beta war es genial, heute nur noch gelagge und gehacke...traurig)
achso das ist ja mal genial
Und ein fehler , es sind 1200 befragte gewesen, steht jedenfalls bei spiegel-onlineWas hat der republikanische Politiker denn zu den Ergebnissen gesagt?
Olson: Er wollte uns eigentlich nach Washington einladen, um über die Resultate zu sprechen. Aber er hat sich bisher nicht wieder gemeldet.
Olson: Wir sind möglichst neutral herangegangen und haben 1200 Eltern und Kinder befragt. Eine so große Studie zu diesem Thema gab es noch nicht. Während anderswo nur auf weiße Mittelstandskinder geschaut wird, war es uns wichtig, Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus und unterschiedlicher Ethnizität zu befragen. Und vor allem auch viele Mädchen.
- Spunior
- Beiträge: 1918
- Registriert: 21.07.2005 21:19
- Persönliche Nachricht:
Hier nochmal was zum Thema Untersuchungsergebnisse & Medien, falls es jemand damals nicht gelesen haben sollte.
