Crytek: Klagt über Raubkopien

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hakeem
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...

Beitrag von hakeem »

So toll war der Titel nicht dass man ihn derart oft hätte kopieren müssen. :?

Da fand ich Farcry wesentlich besser.

Aber ist halt Geschmackssache.
Wo][rm
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Beitrag von Wo][rm »

a.user hat geschrieben:
Wo][rm hat geschrieben:eigentlich warte ich ja nur darauf das die dumme und technophobische Masse der Konsolenspieler darauf kommt das man all ihre Topseller aus dem Netz ziehen kann und mit ca. 15 Minuten Arbeit inklusive MP dann zocken kann :>
das trifft nie ein, da die meisten konsolenspieler leute die sind, die ein aktivate-and-forgett-system haben wollen und mehr nicht. also leute, die scih mit der sache wenig auseinandersetzten.
Irgendwann wird sich der Konsolensektor, so denn man den Schwarzmalern und ihrem Requiem auf den Rechenknecht glauben mag, mit alten PC Hasen füllen die wissen wie man ein System technisch frisiert und zum abspielen von Raubkopien bringt :>
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

In so einem topic ist meine erste Frage immer, wie viele Leute Crysis wirklich gespielt haben. Nur Hoto gibt zu, dass er das Spiel nicht kennt. Ich würde wetten, dass es sich bei 90% derjenigen, die so massiv meckern genauso verhält. Crysis ist nämlich ein ziemlich guter Shooter. Besser als Prey, der sein Potential in den ersten 10 Minuten verballert und im SP deutlich besser als hirnlose Schießbude CoD4. Crysis ist natürlich nicht das Überspiel, zu dem es die dt. Spielemagazine gerne machen würden, aber schlecht ist Crysis weiß Gott nicht.

Shooter leiden generell sehr stark unter Raubkopierern, weil sie gerade von jungen Leuten sehr viel gespielt werden, die wissen, wie man raubkopiert und dieses Wissen auch ohne zu Zögern einsetzen. Strategie- und Aufbausimulationen, die auch sehr gerne von älteren Usern gespielt werden verzeichnen meistens höhere Verkaufszahlen, wie z.B. der kriminelle Erfolg von Anno 1701 (übrigens auch ein übler Hardwarefresser) belegt.

Dennoch muss ich noch einmal Hotos Aussage unterstreichen: Dass jemand, der ein Spiel raubkopiert, es ohne diese Möglichkeit automatisch gekauft hätte, ist einfach Schwachsinn. Kriegt das endlich in eure Köpfe. Ich weiß, ist vergebliche Liebesmühe.
TNT.ungut
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Beitrag von TNT.ungut »

ja sagt doch mal was dazu, ihr angesprochenen, und schweigt nicht immer :D
BossXxX
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Beitrag von BossXxX »

also ich habs letztens durchgespielt, ich finde zb die ki ziemlich blöde, da schiesst man mit den scharfschützengewehr jemanden aus ner stellung raus, und alle anderen haben nix besseres zu tun als diese stellung neu zubesetzen. ansonstens ist es ganz nett, wo zb findest du so riesiege levels wo du von vorne nach hinten laufen kannst

mfg
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Dennoch muss ich noch einmal Hotos Aussage unterstreichen: Dass jemand, der ein Spiel raubkopiert, es ohne diese Möglichkeit automatisch gekauft hätte, ist einfach Schwachsinn.
Irgendwie müssen die Industrie Hirne aber doch öffentlich rechtfertigen, bzw. eine Meinung populär zu machen, damit man seine Anwälte guten Gewissens auf die Eltern 14jähriger Schüler loshetzen kann.

Lange lebe die Abmahn (Abzock-) Industrie. ;)

und im SP deutlich besser als hirnlose Schießbude CoD4
You made my day!
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Butthe4d
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Beitrag von Butthe4d »

Crysis ist nämlich ein ziemlich guter Shooter. Besser als Prey, der sein Potential in den ersten 10 Minuten verballert und im SP deutlich besser als hirnlose Schießbude CoD4.
naja prey is das ganze spiel über sehr gut gemacht mit super rästeln und spielereien, crysis fängt mässig an und wird eigentlich nur schwächer und ruckeliger...aber du bis ja sowieso irgentwie komplett darauf hängen geblieben niemand weiss warum, fanboy mässig halt nur nicht fpür ne konsole sondern für en spiel
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Was bietet denn Prey später an Neuem? Prey ist ein gutes Spiel mit einem Riesenpotential, das leider nicht genutzt wird. Da wäre viel mehr drin gewesen. Und außer dem großen Würfel bietet Prey eigentlich auch keine Rätsel, oder willst du mir etwa erzählen, dass das andauernde Benutzen des Ghost Walks immer wieder ein neues Rätsel ist.

Und wie bereits gesagt, Crysis ist kein Übershooter. HL2 und Bioshock sind z.B. deutlich besser. Aber es ist auch keine Techdemo und kein stumpfes Remake von Far Cry, wie von eingen Leuten behauptet wird (was besonders lustig ist, wenn eben diese Leute CoD 2.01 ähm ich meine CoD4 oder Halo 3 als Postivbeispiele anführen).
Zuletzt geändert von johndoe869725 am 01.05.2008 19:22, insgesamt 1-mal geändert.
TNT.ungut
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Beitrag von TNT.ungut »

ich weiss auch nit was die leute an far cry immer so toll fanden. ich fand das war eher ein langweiliger durchschnittsshooter. was hat das spiel denn schon aufregendes geboten, was man bislang noch nicht kannte oder in anderen shootern nicht sogar schon besser hatte?

und prey ist wirklich mit einer der größten potentialverschwendungen der videospiel geschichte. in dem spiel von rätseln zu sprechen hat schon was dreistes.
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Pennywise
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Beitrag von Pennywise »

Kajetan hat geschrieben:
Linden hat geschrieben:... aber willst du mir echt erzählen das bei 100.000 Raubkopien, nicht einer bei wäre der das Original gekauft hätte (früher oder später), wenn er es nicht so bequem aus dem Internet herunterladen hätte können?
NA UND????

Warum, warum zur Hölle sollte ich mich als Anbieter von leicht kopierbaren Informationen um Leute kümmern, die nicht zahlen wollen? Was bringt mir dass denn? Ich kann keinen Umsatz erzwingen. Und je derber ich versuche das Leben der Freeloader zu erschweren, desto stärker verscherze ich es mir mit den zahlenden (!) Kunden, weil diese darunter leiden, dass sie ein Produkt doch unverschämterweise GEKAUFT haben!!

Entschuldige bitte die Großschreibung und die vielen Ausrufezeichen, soll kein persönlicher Angriff sein. Mir geht es jedoch so allmählich auf den SACK, dass man unglaublich viel Energie und Ressourcen an Leute verschwendet, die eh nicht kaufen würden. Und zusätzlich die Leute abschreckt, die zB. ein Spiel wie Bioshick gerne kaufen würden, die aber keinen Bock haben sich mit dieser besch... Online-Aktivierung herumzuschlagen.

Es geht mir auf den Sack, dass durch diese vollkommen paranoide Denke (Oh Gott, da nutzt jemand mein Produkt, ohne dafür bezahlt zu haben! Das Ende der Welt naht!) eine ganze Industrie über das Hintertürchen "Überwachung" und "Vorratsdatenspeicherung" dem Überwachungstaat und der Unternehmenswillkür Tür und Tor öffnet, nur weil man sich VERFICKT NOCHMAL, nicht an geänderte Markt- und Konsumverhältnisse anpassen will. Es kotzt mich über alle Maßen an, dass durch diese Denkhaltung eine finanziell sprudelnde Quelle mit schmierigen Abmahnanwälten eingegangen wird, die mit Rückendeckung des Gesetzes Schutzgelderpressung betreiben können, ohne dass die Polizei einschreitet. Ganz im Gegenteil, die Herren in Grün sind auch noch willfährige Diener bei diesem Trauerspiel!

Wann, verdammt nochmal, fängt man an sich endlich wieder um diejenigen Leute zu kümmern die gerne zahlen würden, weil sie ihre Kaufkraft für gute Produkte ausgeben wollen?
PS: Ich verstehe immer noch nicht ganz wie du das Wort "Korrelation" hier einbauen konntest, ich kenne das aus anderen zusammenhängen.
Aus der Wikipedia:
"Die Korrelation ist eine Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflusst, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern lässt."

Wir haben: Umsätzrückgänge bei Musik-CDs und stagnierende Umsätze bei PC-Spielen.

Wir behaupten: Die Piraterie ist schuld!

Wir beweisen: Nichts!
Vorallem weil viele Publisher und Entwickler mittlerweile auf den Abmahn Aufzug aufspringen viele Namenhafte und dort durch Abmahnungen im P2P Netzwerk einiges an Geld wieder gut machen.
Wenn man schon dieses Weg geht sollte man wenigstens auf Systeme verzichten die den Zahlenden Kunden ein Spiel kaputt machen.

Und ja nichtmal gesagt wäre das diese Raubkopierer das Spiel gekauft hätten von daher Stimme ich dir wieder einmal gerne zu.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

ich find eher, dass es schlicht darum geht, dass jemand der kein Geld zahlt auch kein Recht hab etwas zu spielen... ob er es jetzt gekauft hätte sei mal dahin gestellt, aber immerhin hat er es nicht genutzt... wenn ich ein Entwickler wäre, dann würde mir schon reichen zu wissen, dass die Leute die nicht zahlen wollen auhc nicht spielen können
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

4P|Zierfish hat geschrieben:ich find eher, dass es schlicht darum geht, dass jemand der kein Geld zahlt auch kein Recht hab etwas zu spielen... ob er es jetzt gekauft hätte sei mal dahin gestellt, aber immerhin hat er es nicht genutzt... wenn ich ein Entwickler wäre, dann würde mir schon reichen zu wissen, dass die Leute die nicht zahlen wollen auhc nicht spielen können
Das erfordert aber eine Kontrolle über Dein Werk, welche Du aber ab dem Moment nicht mehr hast, in dem Du Dein Werk veröffentlichst.

Das ist einer der Hauptdenkfehler einiger Kreativer und so gut wie aller Rechteverwerter. Man glaubt doch tatsächlich im Digitalen Zeitalter, in dem per Knopfdruck Daten nach Belieben kopiert, manipuliert und durch die Welt geschickt werden können, eine wie auch immer geartete Kontrolle ausüben zu müssen, zu können.

Das ist Wunschdenken! Nein, schlimmer. Das ist ein komplettes Nichtverstehen und Nichtbegreifen bez. der Produkte, mit denen man Geld verdienen möchte. Spiele/Filme/Musik, alles digitalisierbare, das sind nichts weiter als Informationen. Keine Goldbarren, die man in einen Tresor sperren kann. Man stellt digitale, virtuelle Produkte her und denkt immer noch, diese wie analoge Waren handhaben zu können.

Ein Bäcker verkauft seine Brötchen Stück für Stück. Da kann nichts kopiert werden und bei einem Einbruch sind hinterher weniger Brötchen vorhanden. Ein Computerspiel ist jedoch ruckzuck kopiert und es ist nach dem Kopiervorgang MEHR vorhanden. Ich muss nicht mehr zum Entwickler/Bäcker gehen, um das Spiel zu haben. Also muss ich auch meine Denkweise und mein Geschäftsmodell diesem Umstand anpassen und nicht mit Gewalt die Katze wieder in den Sack hinein stopfen.

Abgesehen davon ... und back to topic ... Crytek sind doch nur neidisch, dass CoD4 DER Renner des letzten Herbstes war, während sich ihr eigenes SPiel "nur" 1 Mio. mal verkauft hat. Man hat im Vorfeld gewaltig die Klappe aufgerissen, wie schwach doch Konsolen-Hardware und wie toll doch PC-Hardware sei und versucht jetzt das Gesicht zu wahren, um nicht zugeben zu müssen, dass man mit Multiplattform einfach mehr verdienen hätte können.
TNT.ungut
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Beitrag von TNT.ungut »

es ist eher traurig, daß sie so geldfixiert sind. sie haben verglischen mit cod4 das viel bessere singleplayer spiel abgeliefert und allgemein kann man sie auch zu mehr inspiration beglückwünschen. wenn man dann auch noch eine millionen einheiten verkauft sollte man doch eigentlich zufrieden sein. wenn man das nicht ist, kann man solche leute nur bemitleiden.

ein spiel ist ein kunstprodukt und applaus sollte immer noch des künstlers brot sein. klar kann man sich von applaus nicht ernähren, aber dennoch sollte man auch nur kunst dann machen, wenn man den leuten damit etwas mitteilen will, oder sie unterhalten möchte. wer ein produkt macht, nur mit dem gedanken oder dem primären gedanken geld zu verdienen schafft keine kunst mehr.
wenn man kunst schafft und damit auch noch seinen lebensunterhalt verdient ist das natürlich eine feine sache. man kann aber auch kunst schaffen ohne das geld dabei ein faktor ist. das vergessen wohl einige gerne.

die industrie scheint ja von kunst nichts mehr wissen zu wollen, sonst würde sie es ja nicht so übertreiben und kleine kinder schon zu hohen geldstrafen verklagen, nur weil sie sich mal irgendwas aus dem internet runterladen, was sie sich sonst kaum hätten leisten können und im anbetracht des industrie umfangs überhaupt nicht hätten leisten müssen.

nehmen wir mal die penner von metallica. allesamt millionäre und mit unter die schlimmsten, wenn es um die bekämpfung von urheberrechtsverletzungen geht. die würden nach eigener aussage jeden zu vielen tausend dollarn strafe verklagen, die sich illegal deren musik ziehen.

was für ein verhältnis ist das? wenn ich das scheiss neue album von metallica runterlade und irgendeinem armen kollegen brenne, der für 7 € die stunde auf dem bau schuftet, soll ich dem das nicht eher gönnen, als der kleine brocken von seinem mageren lohn, den weder die musikindustrie noch den metallica millionären wirklich kratzen würde? diese musiker und plattenbosse haben ein leben voller partys, sex und drogen. die fahren in dicken schlitten rum, tragen die teuersten klamotten und wohnen in prolligen villen, die ihnen mein armer kollege am besten noch für seinen mindestlohn zusammengebaut.
und diese leute wollen uns immer noch mehr ausnehmen? nicht nur das sie uns abmahnen, verklagen...nein sie erhöhen auch noch ständig die preise, vorallem für konzern tickets. 50 öcken damit man irgendwo am hinteren ende des vollbesetzten stadions einen kleinen mann vorner riesenleinwand und ner dämlichen lichtshow rumhoppeln sieht? wfoür das alles? damit die irgendein millionenteures scheiss video produzieren können? dadurch wird die musik auch nicht besser.
das geht alles nur auf deren konto. die sind sowieso schon reich und wollen immer noch reicher werden und zwar nur auf kosten von uns ärmeren, damit wir noch ärmer werden. das hat kein verhältnis. die musik industrie ist ein abartiger hurensohn.

und die film- und spieleindustrie scheint sich nicht zu schämen diesem beispiel zu folgen, die werden auch immer schlimmer. erhöhen kontinuierlich die produktionskosten und klagen dann, wenn nicht mehr genug gewinn abgeworfen wird. gehälter für regiesseure und vorallem schauspieler sind astronomisch. die meisten von denen können nicht mal richtig schauspielern, sondern sehen einfach nur gut aus und kriegen dann trotzdem 20 millionen für eine rolle? was bringt mir das? die filme werden dadurch genauso wenig besser wie die musik durch ihre videos und im grunde geht mir das auch voll auf die eier, daß ich in fast jedem film auch ständig die selben visagen sehen darf.
wenn ich auch noch durch den boulevard ständig mitbekomme in was für hütten diese leute leben empfinde ich überhaupt kein bedauern, wenn ich mir mal bei einem kollegen in seinem "heimkino" einen raubkopierten film reinziehe. im gegenteil, ich fühle mich dann sogar verdammt gut, weil ich geld gespart habe und steven spielberg wohl demnächst von einem palast in eine villa ziehen muss, der ärmste.

mit der spieleindustrie ist es noch nicht soweit her, aber das kommt noch. gta iv hat 100 millionen gekostet. wenn jetzt schon soviel geld im umlauf ist, wer weiss wo das noch hinführen wird. dann haben wir irgendwann game design milliardäre.
jemand wie cevat yerli, der jetzt schon im sl rumkutscht, hat sicherlich keinen grund über zu wenig geld zu klagen. der sollte mir lieber mal ne dankes mail schicken für die tankladungen die ich ihm finanziert habe. ich habe nicht mal ein verdammtes auto!

aber um noch mal auf die kunst zu sprechen zu kommen: es geht ja auch anders. es gibt noch genug kunstschaffende, denen raubkopierer am arsch vorbei gehen. ja die verkaufen ihre kunst, aber die sind mit dem was sie dadurch verdienen vollkommen zufrieden. der rest kann sich ruhig alles kostenlos reinziehen, hauptsache es wird verbreitet. da machen die keinen hehl draus.

es gibt auch kunstschaffende, die haben vorhergehend soviel geld schon verdient, daß sie für den rest ihres lebens ausgesorgt haben. trotzdem produzieren sie weiter und verteilen ihre geistigen ergüsse ohne dafür eine gegenleistung zu verlangen außer dem applaus.

es gibt auch welche die überhaupt kein geld mit kunst verdienen wollen. die haben einen ganz normalen job zum überleben und schaffen kunst in ihrer freizeit. unprofessionell und laienhaft und trotzdem oftmals besser als die scheisse die einem die industrie vorsetzt. applaus :)
necrowizard
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Beitrag von necrowizard »

das ganze zeit doch eigentlich nur, wie gut es der gamesindustrie momentan geht und wie gross der aufschwung ist.
man ist aus der geek-ecke raus und hat bemerkt das man nun richtig kohle machen kann. vor ein paar jahren wäre es noch völlig undenkbar gewesen dermassen viele einheiten zu verkaufen.
und nun gibt es einige, die der meinung sind, sie hätten den riesenerfolg von anderen mehr verdient.

ich finde es schade, wenn solche entwicklungen zu weniger pc-exclusiven spielen führt, aber: wenn jemand total am markt vorbei entwickelt bekommt er nunmal die rechnung dafür.
wobei es hier wohl eher um masslosigkeit als um verluste geht.
wer für nischen entwickelt(was spieler mit gametauglichen pcs nunmal im vergleich zu der konsolenmasse sind), sollte sich vielleicht vorher überlegen, was die entwicklung kosten darf und wie der zu erwartende absatz wird.
johndoe531805
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Beitrag von johndoe531805 »

Meine Meinung dazu: Crysis ist das beste PC-Spiel aller Zeiten (zumindest in grafischer Sicht) aber der passende PC dafür muß erst noch erfunden werden.:D

Wer heut zu Tage noch so dämlich ist das 50fache an Kosten für Hardware aus zu geben, nur um das Spiel "einigermassen" flüssig spielen zu können, der hat entweder im Lotto gewonnen, Geld zu verschenken oder will einfach nur der PC-Industie einen Riesengefallen tun, was wiederrum erklärt, weshalb sich so viele Sponsoren für das Spiel gefunden haben: Marketing, sonst nichts!

Für ein paar weniger sich bewegende Grashalme und beinahe schon "unnatürlich" realistische Darstellungen würde ich noch lange nicht von der Konsole als hauptsächliche Spieleplattform abwenden.

Crytek sollte die Umsetzungspläne nochmals gründlich überdenken, wenn sie ihren Umsatz oder Existens auf Dauer noch halten wollen. Denn nach dem jetzigen Stand ihrer Einstellung wäre es das Gleiche, als wenn ein Konsolenspiel programmiert wird, was jedoch erst auf der nächsten Konsolengeneration flüssig zu spielen ist. Man könnte natürlich auch vermuten, das Ganze wäre Absicht, um sich gegenüber der Konkurrenz einen größeren Vorsprung zu verschaffen. Dumm nur, wenn "ausgerechnet" der Käufer nicht mehr drauf rein fällt.;)