Rockstar: Der Angstfaktor Spiel

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Mironator
Beiträge: 1291
Registriert: 28.12.2007 21:28
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mironator »

Diese sogenannten Filme, die moralisch verwerflich sind, plus gleichzeitig übelst Brutal sind aber auch allesamt ab 18. Sowie die meisten Spiele. Und in Deutschland erscheint auch größtenteil jeder Film in irgendeiner weise geschnitten. Selten Uncut-Filme hier gesehen. Seien es auch nur 2 Minuten, die rausgeschnitten wurden.

Ich sehe da nicht wirklich den Unterschied. Das Spiele teilweise härter beurteilt werden, ist meiner Meinung nach auch verständlich. Immerhin ist es schon ein Unterschied, ob ich nun McLane dabei zusehe, wie er einen haufen Terroristen durch die Stockwerke jagt, sie aufhängt, durchlöchert oder erschlägt, oder ob ich selber zum Terroristenjäger werde. Dabei ist dann halt unterschiedlich. Wozu wird die Gewalt gebraucht.

Und seien wir mal ehrlich: Manhunt ist doch das beste Beispiel für, dass man es sinnlos übertreiben kann. Wenn man eine Plastiktüte hat, sich dem Gegner von hinten nähert kann man, umso länger man auf die Maustaste drückt, den Gegner um so brutaler mit der Plastiktüte ermorden. Das hat kein Sinn und ist nur, aber wirklich nur Gewaltverherrlichend.
Bei Condemned 2 zum Beispiel sieht es wieder anders aus. Das ist aber auch ein anderes Genre.

Und ob ich jemanden tatsächlich ermorde, auch wenn es nur Texturen sind, ich überhaupt keine Waffe in der Hand habe, sondern eine Maus und gar nichts vom Schmerz im Spiel selber mitbekomme, ist auch fraglich. Darüber muss man wohl nicht diskutieren. Dies ist übrigens nur in Deutschland ein Diskussions-Thema, da sind die Amerikaner den Deutschen voraus Die haben mittlerweile schon lange erkannt, dass Gewaltspiele niemanden zum Killer machen, auch wenn sie den "Doom-Vorfall" hatten.
blueisorange
Beiträge: 179
Registriert: 06.10.2006 17:24
Persönliche Nachricht:

Beitrag von blueisorange »

saxxon hat geschrieben:
blueisorange hat geschrieben:videospiele sind aktiv, man begeht selbst den mord,[...]
Darf ich das in meine Signatur übernehmen?

Dass es etwas anderes ist, ob man in Medien interaktiv an Gewalt, Sex oder was auch immer teilnimmt, oder bloß zuschaut ist ein Unterschied, da gebe ich Dir recht. Man kann aber auch genau so argumentieren, dass ich in einem Spiel die Distanz stärker wahrnehme, weil ich nebenbei mit Steuerung, Combos, Menüs und Inventarbildschirmen beschäftigt bin.
Wer Resident Evil 4 kennt, weiß, wovon ich rede. Das ständige Kramen in den Menüs um die Waffe zu wechseln unterbricht den Spielfluss und schafft Distanz zum Spiel, weil ich in dem Moment, indem ich ins Menü wechsele aus der Atmosphäre und Handlung austrete.

In einem Film habe ich die Möglichkeit nicht. Ich erinnere mich da spontan an die Gerüchte, dass Kindergruppen die ersten 10 Minuten von Saw gesehen haben, weil der falsche Film gezeigt wurde.

Im Grunde hängt alles von demjenigen ab, der sich mit dem Medium unterhalten lassen möchte: Bin ich ein psychisch stabiler Mensch, kann ich es verarbeiten und Distanz wahren, bin ich psychisch labil, gelingt mir das vielleicht nicht.

Jeder Mensch ist da individuell, dem Einen ist Akte X zu gruselig, der Andere guckt sich Hostel zum Frühstück an.

Zu: Monster wie Hannibal Lecter sind in die Geschichte eingebettet und werden verurteilt..

Freitag, der 13.
Halloween
Nightmare in Elmstreet
Texas Chainsaw Massacre
Haus der 1000 Leichen
The Devil's Rejects
Hostel
The Hills have Eyes
Alien 1-4
Predator

Soll ich weitermachen?


Klar kann man, wenn man will eine ähnliche Spieleliste aufstellen.
Aber auch dort gibt es Spiele, die Moralische Werte vermitteln (möchten), da fielen mir Bioshock ein, oder Shadow of the Colossus, sogar ein God of War (1) verurteilt die Taten seines Protagonisten.

Man muss überall differenzieren, das trifft auf Filme zu, auf Bücher, Radiosendungen, Fernsehnachrichten, Videospiele und sogar die Kriegsgeschichten, die mein Opa vielleicht erzählen würde,
wenn er noch am Leben wäre.

Die Welt ist leider nicht Schwarz/Weiß.
Und weil das so ist, sind Schwarz/Weiß-Gesetze nicht geeignet, um sich mit so einem Sachverhalt zu befassen.

Altersgrenzen sind da schon eines der besseren Mittel und diese sollten dann auch eingehalten werden.

Wer erwachsen ist, soll selbst entscheiden können, was er spielen will, denn bei Filmen und Büchern darf und kann ich das auch.

mfg, saxxon, psychisch stabil

EDIT: Die Diskussion gibts übrigens schon länger:

Dokumentation Mama, Papa, Zombie

Fernsehdokumentation zum Thema.

btw: Ist das Elke Monssen-Eberding in der Szene mit der BPjS?

Übrigens bin ich jetzt 25 und habe mit 12 zum ersten Mal DOOM gespielt, Duke Nukem, Hexen und so weiter folgten.

Wirke ich wie ein realitätsfremder Anarchist?
Ein sehr guter Beitrag.

Ich gebe dir teilweise durchaus recht, die Frage kann man schwer einfach übers Knie brechen so wie ich es eingangs getan habe. Auch wenn die Argumente deshalb nicht falsch sind, hast du plausible Gegenbeispiele gebracht die ich durchaus anerkennen muss. Eins fehlt aber hier, nämlich die Verantwortungsübernahme der Eltern what ever. Mag sein, dass man als Volljähriger differenzieren kann, aber gerade das aktive Potential von Videospielen kann bei Kindern weniger differenziert werden und scheint gerade deshalb etwas problematisch.
Aber hier behauptet ja auch keiner dass solche Spiele in Kinderhände gehören.

Übrigens, dein letzter Anhang trifft zwar durchaus auch auf mich zu, ich habe ebenfalls als 10-12 Jähriger die üblichen Verdächtigen gespielt und halte mich durchaus für wenig beeinflusst dadurch, aber man kann davon natürlich nicht auf alle schließen. Es gibt genug Beispiele die zeigen, dass viele Kinder damit nicht umgehen können, und damit meine ich nicht nur, dass sie Amok laufen sondern eher von Verhaltensauffälligkeiten (die vielleicht schon vorher da waren aber hierdurch verstärkt werden)
Mironator
Beiträge: 1291
Registriert: 28.12.2007 21:28
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mironator »

Man muss bei CS einfach mal nur auf einen Public-Server gehen und dann merkt man schon, warum man möchte, dass es Altersbegrenzungen gibt und diese auch eingehalten werden -.-

EDIT/
Btw haben nicht viele WoWler umsonst anfangs über 18+ Server geredet.
TWiesengrund
Beiträge: 98
Registriert: 17.03.2006 19:08
Persönliche Nachricht:

Re: ...

Beitrag von TWiesengrund »

North McLane hat geschrieben:Das viele Leute die Videospiele kritisieren selbst kaum mal eins angefasst haben ist aber doch jedem klar der tw dämliche Kommentare liest wie "GTA 4 will zeigen, dass immigranten böse Menschen sind die die Verbrechensrate in die höhe schnellen lassen!" muss ich mir echt den Arsch ablachen.
chichichi ... putzig! :wink:
Vandyre
Beiträge: 264
Registriert: 17.11.2007 13:38
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Vandyre »

blueisorange hat geschrieben:naja. gerade manhunt war aber wirklich hart. zudem gibt es definitiv einen unterschied. videospiele sind aktiv, man begeht selbst den mord,während man bei filmen und büchern fast immer die tat in der handlung allein schon dadurch relativiert, indem man nur passiv erfährt,was da passiert. hinzu kommt, dass in medien wie büchern oder filmen die handlung viel zentraler sind. monster wie hannibal lector sind intelligent in eine geschichte eingebetet, in denen deren handlungen verurteilt werden, so ,dass man sich denen gegenüber distanzieren kann...

bei manhunt ist das aber weniger der fall. da spielt man drauf los,die intention der handlung blitzt nur oberflächlich durch und ist in der regel auch noch fadenscheinig... von daher kann ich zumindest an diesem punkt die zensur verstehen.das hat auch nix mit kunst zutun!
Du hast sicher recht, es gibt einen Unterschied zwischen Spielen, Büchern und Filmen. Aber ich möchte dich mal ein wenig korregieren.
1.) Man begeht selber keinen Mord! Nicht mal an einem Pixelwesen. Du bedienst ein Eingabegerät (oder zwei :wink: ), wodurch gewisse Befehle ausgeführt werden. Dein Alter Ego übernimmt dann die Arbeit. Ich bin noch nicht auf die Idee gekommen, dass ich den Befehl selber ausgeführt habe.
Etwas anders sieht die Geschichte aus, wenn ich eine "Waffe" als Eingabegerät habe und aus der Egosicht ballere (mir fällt gerade kein Spiel ein, aber auf Konsolen gibt es solche Eingabegeräte und in diversen Spielhallen). Da könnte man behaupten, man "begehe den Mord". Aber in solchen Spielen geht es fast immer um Highscore und Geschicklichkeit, wodurch der "Mordfaktor" untern Tisch fällt.
2.) Du hast recht, es gibt einen Unterschied in der Wahrnehmung zwischen sogenannten Aktiv- und Passivmedien. Aber, dadurch ist es nicht weniger intensiv. Bei einem Buch z. B. kannst du dir das gelesen vorstelln. Es gibt kein Bild, dass dir das Gelesene visualisiert. Also übernimmt das Gehirn die Arbeit, wodurch es teilweise intensiver wahrgenommen wird. Ich habe teilweise schon Bücher zur Seite gelegt, weil mir die (gewalttätige) Handlung ein wenig zu intensiv beschrieben wurde.
Bei Filmen gibt es in meinen Augen zwei Unterschiede: Zum einen ist die visuelle Darstellung "realer" (außer bei Comic-/Animefilmen). Filme haben eher die Assoziation, dass man sich vorstellen könnte, dass es sich wirklich so abgespielt haben könnte. Ist natürlich eine etwas übertriebene These, aber ich denke dass sie speziell in Anfangszeit des Films so gedacht haben.
Zum anderen schaut man sich Filme meistens an, um sich entertainen zu lassen. Man ist in einer "lean-back" Haltung und lässt sich vom Film berieseln. Natürlich sollen auch Spiele unterhalten und zugegeben, manche spielen auch so, was mit einem Gamepad besonders gut geht. Aber ich persönlich reflektiere in einem Spiel mehr als bei einem Film. Ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich eher selten "blutrünstige" Spiele spiele. :D Vielleicht bin ich auch eine Ausnahme. :lol:

Ansonsten werden hier im Thread noch ein paar weitere schöne Beispiele genannt.
North McLane hat geschrieben:aber als volljähriger Spieler möchte ich doch selbst entscheiden, ob ein Spiel mir zu sagt oder nicht und (egal ob gutes oder schlechtes Spiel!!!) ich möchte doch bitte selbst entscheiden können ob ich ein gewalttätiges spiel spiele oder eher die Finger davon lasse! Das was die bpjm macht ist einfache zensur, die es in einem demokratischen Staat laut Grundgesetz nicht geben darf!!
Du darfst doch entscheiden was du spielen willst. Egal ob etwas gewalthaltiges oder etwas knuffiges. So lange du die Altersgrenze einhälst, darfst du das alles machen. Und die BPJM zensiert nicht, sondern sie indiziert auf Antrag. Das ist ein Unterschied. Solltest dich mal informieren. :wink: Des weiteren handelt die BPJM (und auch USK) den Gesetzen entsprechend. In den Gesetzen ist geregelt (mehr oder weniger sinnvoll und eindeutig) wie sie handeln sollen. Und deswegen ist es in den Gesetzen geregelt, ob Spiele/Filme geschnitten oder indiziert werden. Und gesetzeswidrige Medien werden verboten.
Benutzeravatar
cal.50_BMG
Beiträge: 216
Registriert: 23.06.2006 16:52
Persönliche Nachricht:

Beitrag von cal.50_BMG »

Mironator hat geschrieben:Immerhin ist es schon ein Unterschied, ob ich nun McLane dabei zusehe, wie er einen haufen Terroristen durch die Stockwerke jagt, sie aufhängt, durchlöchert oder erschlägt, oder ob ich selber zum Terroristenjäger werde. Dabei ist dann halt unterschiedlich.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Filme ihre Zuschauer stärker beeinflussen als Spiele ihre Spieler...so viel zu diesem, immer wieder zu hörendem Argument.
johndoe571688
Beiträge: 6138
Registriert: 01.08.2007 14:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe571688 »

ich spiele seit ich denken kann... "killerspiele" kommen da nicht zu knapp. bin jetz 23 jahre und hab noch keine leben auf dem gewissen ...


spaß bei seite. was ich als problem sehe: mit 18 ist mal volljährig, aber nur wenige sind mit 18 wirklich reif. ich merke es sehr oft, vorallem männliche jugendliche sind noch ziemliche kindsköpfe. ich will jetz nicht behaupten ich war mit 18 schon reif, bin es wohl heut auch noch nicht ^^ aber jedoch hatte ich immer eine klare beziehung zu spiel und realität. von was das abhängt... keine ahung, evtl weil ich aus einam geregelten elternhaus komme... oder weil ich auf dem lang aufgewachsen bin... aber nachweisen kann man das nicht.

öh wo war ich jetz... ach ja ich hab zb vor kurzer zeit Condemned angezockt, fand die darstellung der gewalt ziemlich hart aber angebracht. eine sehr dichte atmosphäre, schon lang nicht mehr erlebt. jedoch konnte ich zb den aspekt des "angst haben" nich nachvollziehn. es war einam immer mulmig aber so eine psychische belastung wie bei silent hill trat bei mir nicht auf. bei condemned war die harte "right in your face bitch!" - gewalt ja abzusehn. da zu verschreien "boa is des brutal" kan mir ned in den sinn, jedoch hab ich die direkte konfrontation immer sehr "genossen" die umsetzung war klasse.
zum vergleich gestern GTA4: passanten mit der shotgun umschießen: sieht "super" aus, richtig heftig, da dacht ich mir "oh shit das es echt grob" oder das umfahren von passanten, super physik und animationen... aber einfach das was ich als echt brutal einstufen würde.


fazit: ich stufe zb GTA4 brutaler als condemned ein da in GTA4 gewalt oft in einem nicht vorhandenem zusammenhang auftritt zb gegen passanten.


was mir zb oft aufgefallen ist: wenn ich die jüngere generation so um 16 jahre (ich kenne einige vorallem übern fussballverrein) über counterstrike reden: da hört man "boa voll der geile headshot hab alles abgemetzelt"... als ich mich mit kollegen etc über CS unterhalten hab gings darum sich zu erzähln wie man taktisch in den arsch getreten wurde. eine meiner meineung nach komplett andere sichtweise eines spiels. das gleiche mit Q3 arena... etc


also was ich im grunde sagen will... eine alterseinstufung is einerseits banane, eigentlich nur ein grober filter. es gibt 18 jährige die geistig weiter sind als manch 30 jähriger, es gibt 25 jährige die psychisch am ende sind.

aber wie will man filtern? nen Zock-Führerschein? ^^ ne funktioniert auch nicht... man sieht es ja auch auf den strassen was für vollidioten unterwegs sind :P



naja was reg ich mich auf... tu ich ja ned, mir is es wurscht ich bekomm meine spiele wenns der fall is problemlos als import, englisch is mir oft eh lieber, siehe die beste über setzung der welt bei final fantasy X am ende: da hätt ich beinah die PS2 schublade aufgerissen und das game in die tonne gehaun ='(

Tidus: I must go (dt.Text: Ich muss nach Hause)
Yuna: I love you (dt.Text: Danke)



naja bla ich hoffe ihr hattet spaß am lesen meines geistigen wirrwars :D ich glaub ich wollt mir auch nur die zeit vertreiben bis ich jetz dann GTA4 in den händen halte :F
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Sir Richfield »

saxxon hat geschrieben: Zu: Monster wie Hannibal Lecter sind in die Geschichte eingebettet und werden verurteilt..

Freitag, der 13.
Halloween
Nightmare in Elmstreet
Texas Chainsaw Massacre
Haus der 1000 Leichen
The Devil's Rejects
Hostel
The Hills have Eyes
Alien 1-4
Predator

Soll ich weitermachen?
Hmm, also in alten Horrorfilmen war es doch so, dass eher die Taten der Opfer verurteilt wurden, das "Monster" wurde nur als gerechte Strafe betrachtet.
(So trifft es immer die saufenden, fummelden oder homosexuellen Teenies zuerst, nur der keusche kommt durch)
Wo wird Freddie denn verurteilt?
Und was von den Filmen ist Kult geworden? Die Monster, oder?
(Hostel, the Hills have eyes, etc. mal ausgenommen)
Und wo werden die Aliens und der Predator verurteilt?
Die Aliens sind, wie sie sind, die "bösen" sind der Wayland-Utani Konzern.
Und der Predator wird nicht anders dargestellt als eine Rasse mit anderer Kultur, unser Pech, dass wir von denen als Großwild betrachtet werden.
(Predatoren töten keine trächtigen Weibchen und erkennen respektvoll an, wenn ein Mensch stärker ist)
Benutzeravatar
saxxon.de
Beiträge: 3715
Registriert: 29.03.2004 18:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von saxxon.de »

Sir Richfield hat geschrieben:
saxxon hat geschrieben: Zu: Monster wie Hannibal Lecter sind in die Geschichte eingebettet und werden verurteilt..

Freitag, der 13.
Halloween
Nightmare in Elmstreet
Texas Chainsaw Massacre
Haus der 1000 Leichen
The Devil's Rejects
Hostel
The Hills have Eyes
Alien 1-4
Predator

Soll ich weitermachen?
Hmm, also in alten Horrorfilmen war es doch so, dass eher die Taten der Opfer verurteilt wurden, das "Monster" wurde nur als gerechte Strafe betrachtet.
(So trifft es immer die saufenden, fummelden oder homosexuellen Teenies zuerst, nur der keusche kommt durch)
Wo wird Freddie denn verurteilt?
Und was von den Filmen ist Kult geworden? Die Monster, oder?
(Hostel, the Hills have eyes, etc. mal ausgenommen)
Und wo werden die Aliens und der Predator verurteilt?
Die Aliens sind, wie sie sind, die "bösen" sind der Wayland-Utani Konzern.
Und der Predator wird nicht anders dargestellt als eine Rasse mit anderer Kultur, unser Pech, dass wir von denen als Großwild betrachtet werden.
(Predatoren töten keine trächtigen Weibchen und erkennen respektvoll an, wenn ein Mensch stärker ist)
Richtig, Du hast den Kern meiner Aussage erfasst. Gratuliere.
Mironator
Beiträge: 1291
Registriert: 28.12.2007 21:28
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mironator »

cal.50_BMG hat geschrieben:
Mironator hat geschrieben:Immerhin ist es schon ein Unterschied, ob ich nun McLane dabei zusehe, wie er einen haufen Terroristen durch die Stockwerke jagt, sie aufhängt, durchlöchert oder erschlägt, oder ob ich selber zum Terroristenjäger werde. Dabei ist dann halt unterschiedlich.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Filme ihre Zuschauer stärker beeinflussen als Spiele ihre Spieler...so viel zu diesem, immer wieder zu hörendem Argument.
Und andere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gewalspiele Aggressionen pushen und einem zum Killer werden lässt. So viel zu wissenschatliche Untersuchungen immer.
johndoe571688
Beiträge: 6138
Registriert: 01.08.2007 14:25
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe571688 »

Mironator hat geschrieben:
cal.50_BMG hat geschrieben:
Mironator hat geschrieben:Immerhin ist es schon ein Unterschied, ob ich nun McLane dabei zusehe, wie er einen haufen Terroristen durch die Stockwerke jagt, sie aufhängt, durchlöchert oder erschlägt, oder ob ich selber zum Terroristenjäger werde. Dabei ist dann halt unterschiedlich.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Filme ihre Zuschauer stärker beeinflussen als Spiele ihre Spieler...so viel zu diesem, immer wieder zu hörendem Argument.
Und andere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gewalspiele Aggressionen pushen und einem zum Killer werden lässt. So viel zu wissenschatliche Untersuchungen immer.

traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast... glaub das lässt sich auch auf wissenschaftliche untersuchungen übertragen.

is doch banane wenn ne wissenschaftliche untersuchung vom "gewaltspiele nein danke &CoKG" sagt sie fürdern agressionen und die von der "blutgemetzelmassaker GmBH" das gegenteil behaupten -.-

ich würde gern mal ne zuverlässige und UNABHÄNGIGE meinung sehn :/ das ergebniss wäre sicher interessant
Mironator
Beiträge: 1291
Registriert: 28.12.2007 21:28
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mironator »

myn3 hat geschrieben:
Mironator hat geschrieben:
cal.50_BMG hat geschrieben: Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Filme ihre Zuschauer stärker beeinflussen als Spiele ihre Spieler...so viel zu diesem, immer wieder zu hörendem Argument.
Und andere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gewalspiele Aggressionen pushen und einem zum Killer werden lässt. So viel zu wissenschatliche Untersuchungen immer.

traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast... glaub das lässt sich auch auf wissenschaftliche untersuchungen übertragen.

is doch banane wenn ne wissenschaftliche untersuchung vom "gewaltspiele nein danke &CoKG" sagt sie fürdern agressionen und die von der "blutgemetzelmassaker GmBH" das gegenteil behaupten -.-

ich würde gern mal ne zuverlässige und UNABHÄNGIGE meinung sehn :/ das ergebniss wäre sicher interessant
Dann frag dich selber: wirst du aggressiv, wenn du das zehnte Mal in Foge an der selben Stelle in CoD4 krepierst? Zum Beispiel auf Schwierigkeitsgrad Veteran bei der Stelle nach dem Scharfschützen-Ding in Tschernobyl, wo man auf der Flucht ist und die Gegner von vorne UND hinten kommen?

Ich kann nur sagen, dass ich zwei kaputte SNES Kontroller mein Eigen nennen darf, weil mein Cousin jedes mal in Mortal Combat gegen mich durchgedreht ist :D
Benutzeravatar
Lost Prophet
Beiträge: 7
Registriert: 11.01.2008 14:52
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Lost Prophet »

Mironator hat geschrieben:
myn3 hat geschrieben:
Mironator hat geschrieben: Und andere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gewalspiele Aggressionen pushen und einem zum Killer werden lässt. So viel zu wissenschatliche Untersuchungen immer.

traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast... glaub das lässt sich auch auf wissenschaftliche untersuchungen übertragen.

is doch banane wenn ne wissenschaftliche untersuchung vom "gewaltspiele nein danke &CoKG" sagt sie fürdern agressionen und die von der "blutgemetzelmassaker GmBH" das gegenteil behaupten -.-

ich würde gern mal ne zuverlässige und UNABHÄNGIGE meinung sehn :/ das ergebniss wäre sicher interessant
Dann frag dich selber: wirst du aggressiv, wenn du das zehnte Mal in Foge an der selben Stelle in CoD4 krepierst? Zum Beispiel auf Schwierigkeitsgrad Veteran bei der Stelle nach dem Scharfschützen-Ding in Tschernobyl, wo man auf der Flucht ist und die Gegner von vorne UND hinten kommen?

Ich kann nur sagen, dass ich zwei kaputte SNES Kontroller mein Eigen nennen darf, weil mein Cousin jedes mal in Mortal Combat gegen mich durchgedreht ist :D
dazu hätte ich mal eine gegenfrage : dreht dein cousin auch durch wenn er zu 100 mal beim schach spielen gegen dich verliert ??
ich denk nicht, dass diese art von aggression etwas mit spielen zu tun hat sondern viel mehr mit dem grundsätzlichen verlangen nicht verlieren zu wollen
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Nanimonai »

Mironator hat geschrieben: Dann frag dich selber: wirst du aggressiv, wenn du das zehnte Mal in Foge an der selben Stelle in CoD4 krepierst? Zum Beispiel auf Schwierigkeitsgrad Veteran bei der Stelle nach dem Scharfschützen-Ding in Tschernobyl, wo man auf der Flucht ist und die Gegner von vorne UND hinten kommen?

Ich kann nur sagen, dass ich zwei kaputte SNES Kontroller mein Eigen nennen darf, weil mein Cousin jedes mal in Mortal Combat gegen mich durchgedreht ist :D
nenne mir einen fall, bei dem man nicht aggressiv wird, wenn etwas 10x hintereinander nicht so läuft, wie man es geplant hat...
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Sir Richfield »

Die Frage hier ist, was machst Du mit dem Agress?
Läßt Du es wie Mironators Bruder an Gegenständen aus, dann sollte man wirklich mal an seiner Einstellung arbeiten (lassen).
Oder läßt Du es an dem Spiel aus, nutzt das Adrenalin, um die Stelle irgendwann einfach zu schaffen (Und bist dann erschöpft, aber glücklich?)

Ich werde bei so was auch sauer und beim Prozess des "Ich schaff das" werde ich auch laut, wenn jemand meint, er müsse mich dabei stören.
Aber entweder schaffe ich die Stelle dann, speicher, entspannt mich oder ich sehe es ein, lass es und entspann mich.

(Zuletzt geschehen bei God of War, in der Hölle - Das Spiel in einer Sitzung durchgespielt [ist mir schon lange nicht mehr passiert] und morgens um drei dann verbissen die Stellen durchgespielt)

Aber ich bin auch nicht mehr der Jüngste, vielleicht liegt es daran.