ronny_83 hat geschrieben:
Die Federungen der Offroader finde ich noch mit am besten. Die Kamera beim Fahren im Gelände sieht aber furchtbar aus. Der Camaro ist aber eine getunte Version, tiefergelegt, besseres Fahrwerk...und optisch sieht es trotzdem aus als wäre die Karre ziemlich träge und schwammig. Mir geht es auch nicht nur um das physische Fahrverhalten, sondern auch, wie das Fahrverhalten optisch aussieht. Ich will schließlich auch Spaß beim Zuschauen haben. Der ist aber eingeschränkt, wenn das Verhalten der Autos so komisch simplifiziert und kastriert wurde.
Das sind doch alles Vorbehalte und vorgeschobene Gründe gegen eine echte Probefahrt. Mit "Kamera" nehme ich an, dass du meinst, dass man in den nah- bzw. Innenperspektiven kaum etwas sehen kann. Ehrlich, wenn ich mit meinem Auto durch richtiges Feld fahren würde, sähe ich genau garnichts, weil die Sitzposition eher tief ist und ich nicht der Allergrößte bin. Irgendwann, wahrscheinlich mit einem Patch, kann man die FOV einstellen, die Option ist aktuell ausgegraut.
Und zum Fahrverhalten: Das Fahrverhalten ist vollkommen im Rahmen und passt zu einem Arcaderacer. Kastriert ist es schon deshalb nicht, weil du teilweise Einstellungen findest, die es nichtmal in NfS gibt. Was das angeht, kannst du gewisse Parameter komplett an deine Wünsche anpassen - auch mit Controller.
Wenn ich selbst fahre, dann achte ich doch keine einzige Sekunde darauf, ob das außen gut aussah. Das ist wie mit Flimmern oder Reaktionen. Beim zuschauen nimmt man alles stets anders war, als beim selbst machen. Von außen sieht vieles eher vom Gefühl her anders aus, z.B. Karussels auf Jahrmärkten.
Nanimonai hat geschrieben:flo-rida86 hat geschrieben:
Komfort
Das Ubisoft Zauberwort.
Warum nach Dingen suchen, wenn man alles in der Map oder der Spielwelt anzeigen kann?
Warum zu etwas fahren, wenn man per Schnellreise auch direkt teleportieren kann?
Warum in die Werkstatt fahren, wenn sich Autos auch von selbst reparieren können? Mal ehrlich jetzt, warum bauen die überhaupt optischen Schaden ein, wenn sich die Autos nach ein paar Sekunden von selbst wieder reparieren? Ist das nicht komplett überflüssig und dämlich?
Ich frage mich, wo dieser Komfort dann auch mal aufhört...
Vermutlich dann, wenn man per Mikrotransaktion das Spiel sich selbst spielen lassen kann.
Es gibt Sachen nach denen man suchen muss, z.B. Radarstationen, Wrack- bzw. Autoteile, versteckte Orte. Die Welt ist so vollgepackt mit Rennen und Tests, glaub mir, man würde eine Kriese bekommen, wenn man das alles auf dieser gigantischen Karte suchen müsste. Das würde die Spielzeit wahrscheinlich auf Jahre strecken oder einfach viele Spieler zur nächsten Komplettlösung treiben. Ich glaube der Zahl derer, die in GTA 3, Vice City oder San Andreas alle "Hints" selbst gesucht haben ist eher gering.
Das es Schnellreisen gibt, heißt doch nicht, dass man Sie benutzen muss. Ich bin bisher fast alle Strecken gefahren, Schnellreisen gabs nur zu Freunden bzw. anderen Spielern - das klappt auch nur, wenn man schon selbst die Orte kennt. Ich benutzte bisher auch nicht den Mobile Tuner, das käme für mich nur in Frage, wenn Freunde mitspielen und ich keine Zeit habe, nochmal 20 Minuten zurückzufahren
Ich stimme dir schon zu, dass Spiele immer mehr Komforoptionen bekommen. Nur sehe ich es von der Seite: Lieber etwas haben und nicht benutzen, als es benutzen zu wollen, aber nicht zu haben. Man kann zwar zum Flughafen oder Bahnhof fahren um große Distanzen New York - Los Angelas zu überbrücken, was im Grunde auch schnellreise ist. Aber stell dir mal vor du bist schon 2 Stunden nach L.A. unterwegs und hast ca 1/3 des Weges geschafft. Plötzlich fällt dir auf, dass du etwas wichtiges vergessen hast, dass es nur in New York gibt. Wieder 2 Stunden zurück? Das macht schon in der Realität keinen Spaß, da kann ruhig mal eine Schnellreise machen.