die ironie daran ist, dass sie genau das waren: mittellos und daher spielball für geldgeber. während der entwicklung von south park ging thq pleite und das ganze projekt hing in der schwebe. dazu wurde von microsoft stormlands eingestampft. man hatte enorme probleme, neue projekte bei publishern finanziert zu bekommen und plötzlich hing man mit rund 200 beschäftigten in der luft, ohne möglichkeit auf einnahmen. das einzig mir bekannte spiel, an dem obsidian mit royalties beteiligt war, ist nwn2. alles andere waren auftragsarbeiten mit zahlungsstopp nach projektende ohne prozentualer beteiligung am vertrieb des produktes. mit vertragsarbeiten hat man natürlich auch keine rechte an einem namen.Skabus hat geschrieben: ↑24.10.2019 20:12 Wie gesagt, Obsidian sind keine mittellosen kleinen Kinder, die vom Publisher rumgeschubst werden und sich dagegen nicht wehren können. Sie haben eine Menge Optionen, die sie nicht genutzt haben. Ich sehe also keine Veranlassung dafür sie pauschal freizusprechen.
man war verzweifelt und hat sich mit anderen projekten befassen müssen: armored warfare, skyforge, pathfinder adventures, tyranny und outer worlds. nebenbei wurde dann auch kickstarter und fig bemüht, um eine eigene marke aufbauen zu können.
pillars 2 war trotz der traumwertungen leider nicht der erwartete erfolg und es hätte sicher nicht lang gedauert, bevor man wieder vor prekären finanziellen verhältnissen gestanden hätte. zum glück hat microsoft das scheckbuch gezückt und groß am markt eingekauft. so kann man zumindest noch hoffen, dass obsidian noch der ein oder andere große wurf gelingen kann.
der clou bei dem publishing deal war, dass die entwicklerstudios unter dem banner von private division zumindest die rechte an der marke behalten durften. heißt also, dass outer worlds jetzt im besitz von microsoft ist und damit auch ein nachfolger möglich wird.
