diese "provokanten" wertungen sind aber meist begründet und oft genug nach 1-2 Monaten dass wo auch viele Meinungen landen die sich vorher über eben jene wertung beschwert haben.Eigentlich glaube ich, dass die Abschaffung von Wertungszahlen ziemlich gut zu 4p passen würde.
Wirtschaftlich betrachtet ist 4p wahrscheinlich darauf angewiesen. Immerhin ist 4p auch deshalb so ein etabliertes Magazin, weil man mit Hilfe "provokanter" Wertungszahlen auffällt und so Leser anzieht. So kommt es mir auf jeden Fall vor. Zumindest bildet sich das so oft in den Foren ab.
das Problem bei größeren wertungsmaßen (1-10, 1-100) ist doch dass die ausnutzung des Spektrums abhanden gekommen ist. da bekommt ein echt schlechtes spiel keine 20, sondern eine 60, weil allgemeiner Tenor ist "alles unter 70 kacke". in den strudel sind Redakteure wie Leser gleichermassen über die jahre hineingerutscht. DAS würde ich als Begründung kleinerer wertungsrahmen gelten lassen, aber man kann drauf wetten dass in einem mag mit 1-5-wertungen (oder äquivalent schlecht bis sehr gut o.ä., gibt sich nix)
die skala auch wieder nur von 3-5 geht.
4p macht es seit dieser gen wieder richtig, ein mittelprächtiges game bekommt 40-65, und schon reden alle wieder von "provokanten" wertungen, weil sich jeder an die 70-98 gewöhnt hat. für ein mittelprächtiges spiel gibt's bei ner skala von 1-100 nunmal nur 50, bei einer 1-6 ne 3 und bei schlecht-bis-empfehlenswert halt nur ein "mittelmässig". mit Provokation hat das nix zu tun und die hater-kommentare kommen so oder so.
behaltet ruhig egal welche skala, wer sich bei nem hundertersystem über 2% aufregt sollte seine eigene einschätzungsfähigkeit überdenken und nicht das Zahlensystem, auf das er unergründlicherweise abkotzt.
