Die Frage "Wie gut ist das Spiel?" wurde schon lange von der Frage "Wie lang ist das Spiel abgelöst?"
Man hat das Gefühl Gaming ist nur noch eine Schlag die Zeit tot Beschäftigung. Gib den Leuten einen Hammer in die Hand und die Aufgabe 8 Stunden lang auf ein Stück Brett zu kloppen, das schaltet dann ein Achievement frei und die Leute sind glücklich. Hautptsache es ist schön billig.
Wo sind all die Gourmets geblieben? Wer ist noch hungrig auf den ultimativen audiovisuell-interaktiven Orgasmus-Cocktail mit feinsten Zutaten und mit Liebe zubereitet?
Nicht nur tolles Gameplay, sondern ein rundum 5 Sterne Luxus-Erlebnis höchster Qualität. Der geilste Sound, die besten Sprecher, ein Hochgenuss für die Augen, und das muss nichtmals nur technisch gemeint sein... wenn ich die Szenerie betrachte möchte ich einfach denken HOLY SHIT! da müssen ja 100 neurotische Perfektionisten 100 Jahre dran gearbeitet haben bis jedes kleine Detail perfekt sass, das Lightning perfekt war, ebenso die Kamera und die intendierte Stimmung sich im ganzen Zimmer ausbreitet. Und die auch mal mutig genug sind, ein echtes richtiges Ende zu haben, nicht immer nur diese ständigen Cliffhanger für den nächsten Teil.
Für solche Erlebnisse würde ich sogar gern mehr als den üblichen Preis ausgeben. Geld ist ja nicht die einzige Währung, Zeit ist eine andere, und die würd ich gern in was richtig gutes investieren, statt nur in irgendwas, hauptsache billig und lang.
Gaming scheint da ohnehin eine Ausnahme zu sein, in anderen Hobbies ist man viel mehr bereit auch mal ordentlich was springen zu lassen, immerhin verbringt man damit ja seine spärliche Freizeit
Ja, es gibt sicherlich auch positive Ausnahmen bei F2P, und solang es Spass macht ists auch noch ok, aber dennoch... selbst die riechen schon von weitem nach F2P.
Und deshalb MUSS es immer Alternativen geben. Nicht jeder möchte sich ne mexikanische Döner-Pizza beim Inder an der Ecke für zwei-fuffzich holen, sondern lieber was anständiges in einem guten Restaurant essen.
