Xris hat geschrieben:Atm schauts aus wie ne Mischung aus Fallout 3 und Bioshock.
Klingt für mich doch dadurch schon 10mal besser als Vanilla Oblivion
Also mal abgesehen davon, dass Fallout 3 mit Teil 1&2 leider fast garnichts mehr am Hut hatte, hat es sich wie ein um Längen verbessertes Oblivion im Endzeitszenario gespielt.
Gerade das oft erwähnte Gegnerscaling hat mir Oblivion zerstört.
Klar, Scaling gabs auch in Fallout 3, aber da war es deutlich besser gemacht und hat mir mein Spielerlebnis nicht ruiniert, auch wenn ich feste Level bevorzugen würde (dann geht man halt erst später in highlvl-Gebiete oder mit entsprechenden Skills/Equip/Items).
Die Perks haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, denn die haben während des Spielens für Abwechslung gesorgt.
Abgesehen davon, reden wir hier über die TES Spiele. Selbst Morrowind war schon gameplaytechnisch kein Komplexitätsmonster. Für Zahlenrechnereien auf Charakterbögen spiele ich schon Pen&Paper.
Und wem Vanilla nicht gefällt, der moddet es sich zurecht. Ich selber konnte Vanilla Oblivion bis auf Shivering Isles und die dunkle Bruderschaft Questreihe nicht spielen...
Also für mich steht und fällt der Kauf vorwiegend mit der Welt, den Quests und der damit verbundenen spielerischen Abwechslung. So konnte ich z.b. RDR trotz genial gestalteter Wildwestlandschaft und netter Story aufgrund von simplen Ballereien nicht zu Ende spielen.
Auch TES hat leider schon immer ein sehr simplifiziertes Kampfsystem, weshalb die Welt und die Quests das aufwiegen müssen, um mein Interesse über Dauer aufrecht zu erhalten. Mal schauen.
edit: Fallout 3 hatte übrigens auch mMn einige Schwächen und ich persönlich hätte es nicht so gefeiert, wie der Großteil der Fachpresse es getan hat. Aber meinen Spaß hatte ich damit trotzdem, und das von Oblivion abgeänderte Attribut/Perksystem hat dazu beigetragen (vor alllem aber das deutlich bessere Scaling).