Nanimonai hat geschrieben:gotTnTeufel hat geschrieben:ich bin dem doch allem schon entgegnet. wenn du wirklich eine fundierte meinung hättest, würdest du auch mehr ins detail gehen können und meiner entgegnung widerrum etwas entgegensetzen, als nur deine behauptungen zu wiederholen.
darin manifestiert sich der unterschied zwischen uns beiden.
Mehr ins Detail... willst du mit mir jetzt wirklich eine wissenschaftliche Analyse anfangen, warum COD 4 mich als Spieler mehr gepackt hat als andere Shooter?
Nehmen wir deine Gegenargumente:
- 08/15 Story: Ich erwarte in einem Kriegsspiel kein Tolstoi oder Nitzsche, sowas hat man im Kino schon mal gesehen, stimmt.
Dennoch ist die Geschichte sehr packend inszeniert (Stichwort Immersion, wie eben genannt).
- Levelschläuche: Geradlinigkeit ist kein Merkmal für ein schlechtes Spiel.
Durch die geradliniegen Level konnte bei COD 4 ein gutes Pacing geschaffen werden, gute Abwechslung zwischen eher ruhigen und actionlastigen Abschnitten.
Meine Argumente hast du ja gelesen, nehme ich an. Grafik, Sound, Aiming, Synchronisation, sprich der ganze technische Rahmen stimmt.
Zur Immersion hatte ich etwas gesagt und das ist so ziemlich der wichtigste Punkt, um einen Spieler zu "kriegen". Ich fühlte mich in das Spiel reingesogen.
Welche Details hättest du denn gerne noch, die meine Meinung untermauern?
Und wo wir schon dabei sind, wo waren eigentlich deine Argumente für Operation Flashpoint, außer der Nennung des Namens?
Und wo du meine "fundierte Meinung" anzweifelst. Auf welchem Fundament basiert denn deine?
hmmja dann vergleichen wir mal deine äpfel mit meinen kartoffeln:
cod4 hat, wie erwähnt, null spannung, da der schwierigkeitsgrad zu einfach ist. wenn man angeschossen wird hockt man sich hinter ne deckung und regeneriert. das gibt einem hundertprozentige sicherheit, da die ki niemals auf die idee kommt dich dahinter zu erschiessen. schwul.
das cod4 gameplay besteht zu 90 prozent aus deckungshüpfen, gegner welle abballern und zur nächsten deckung rennen um den spawn point der gegner zu unterdrücken, denn sonst spawnen sie ja unendlich weiter. ohja das war ja voll abwechslungsreich.
dagegen gibt es zwar noch die snipermission (ich nenne sie eher mal geisterbahnmission, denn man fuhr sowieso wieder nur auf einer schiene), eine mission wo man mit nem granatwerfer aus nem hubschrauber ballert und die mission wo man mit dem gunship um sich schiesst. sagen wir mal in 5-6 stunden spielzeit (denn länger braucht niemand beim ersten durchzocken, es sei denn er hat sich beim sylvesterfeuerwerk ein paar finger weggesprengt) gibt es ne gute halbe stunde was abwechslung. der rest besteht aus deckungsgelame und spawnpunkte abklappern. mehr ist da nicht.
wer so etwas toll findet, der schaut auch lieber stundenlang einer waschmaschine beim waschvorgang zu statt ins kino zu gehen.
und genau in letzteres gehe ich, wenn ich diese art der immersion haben will. denn es ist nunmal keine spielerische immersion, sondern eine filmische. und im kino bezahl ich nur ein zehntel des preises und muss nicht noch stundenlang von abwechslungsarmen moorhuhn geballer gelangweilt werden.
das aiming von cod4 so hervorzuheben ist jawohl lachhaft. da geht doch jedes schuss gefühl bei verloren, so billig ist das. ich nenne das eher gegner wegklicken statt erschiessen.
das ist schonmal ein guter ansatz um zuzeigen warum die birne/kartoffel opflash das besser macht. (warum muss ich nur so einen scheiss vergleich jetzt machen?

)
wenn du da einen gegner erschiesst hat das grundsätzlich einen effekt. du rennst da nicht einfach rum, und klickst alles weg was um die ecke schaut, sondern musst jedesmal viel mehr faktoren beachten. da sitzt nicht einfach jeder schuss. da kann man auch nicht mal mit dauerfeuer in die gegner menge reinsprayen. da knallt es, und wenn man trifft hat es immer einen spielerischen effekt.
genau so etwas ist nämlich auch teil der immersion (hast du diesen begriff überhaupt schonmal vorher gehört? denn irgendwie scheinst du hier einiges durcheinander zu bringen). dieses spiel ist realistisch. es fühlt sich echt an. cod4 tut das nie. in keinem einzigen spielabschnitt, außer man hat zuviele pilze intus, dann denkt man aber auch das unreal tournament realistisch ist ^^
in opflash stirbt man auch viel einfacher. ein treffer und man kann tot sein. es gab da eine mission, die immer noch ihresgleichen sucht. wo man alleine durch kilometerweites feindgebiet latschen muss und überall patrouillen und hubschrauber nach einem suchen. eine falsche bewegung und man wird entdeckt und stirbt. genauso wie es in der realität. da hat man spannung, da muss man immer mit der angst leben erwischt zu werden, fast wie im echten krieg.
und genau das ist spielerische immersion. nicht dieser mist, von dem du laberst. nicht ein haufen scriptereignisse, die absolut übertrieben dahingekünstelt über einen hereinbrechen. das ist hollywood!
und wieviel abwechslung man in so ein spiel reinbringen. ich will garnicht erst damit anfangen das man in opflash auch hubschrauber steuern kann, ebenso wie panzer, ja die sogar kommandieren kann!
nein, selbst in den einfachen infanterie missionen ist schon mehr abwechslung vorhanden, weil jedesmal, wenn man scheitert, hat man die möglichkeit einer variierenden taktischen vorgehensweise. das ist abwechslung, nicht wie dieser eisenbahn simulator namens cod4.
boah ja, jetzt durfte ich wieder einen haufen (normalerweise) selbsterklärender scheisse in diesem forum abladen.
was willst du mir jetzt noch sagen, was an cod4 besser ist? läuft das jetzt nur darauf hinaus, daß dir lineares schlauchlevel geballer einfach besser gefällt?
wenn ja, dann hättest du mir auch gleich sagen können, daß du für kreativ aufbauendes gameplay kognitiv nicht qualifiziert bist. hätte ich akzeptiert.