Der 4P-Kommentar: Die wertvolle Gewalt

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Sid6581
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Beitrag von Sid6581 »

IxAxUx hat geschrieben:Daher kann ich Gewalt in Videospielen nicht als Kunst ansehen.
Was ist denn schon Kunst? Muss Kunst etwas interpretierbares sein? Ist Kunst etwas literarisches, etwas schönes, etwas sprachlich gewandtes? Oder ist Kunst nicht alles, was dem Menschen etwas über sich selbst erzählt, etwas in ihm anrührt? Gewalt ist eine Emotion, die praktisch jeder in sich trägt, bei manchen sehr schwach ausgeprägt, bei einigen äussert sie sich verbal, bei anderen in einem Amoklauf. Wenn es ein Spiel schafft, mir durch Darstellung von Gewalt einen Spiegel vorzuhalten, einen Zugang und vielleicht eine neue Perspektive zum Thema zu finden, dann ist das für mich Kunst. Und gerade dadurch, dass ein Spiel mich persönlich involviert, hätte es die besten Voraussetzungen dafür, auch wenn diese bisher leider praktisch ungenutzt bleiben.

Als Beispiel seien die Kriegsspiele genannt. Hirnloses Rumgeballer, dramatischer Höhepunkt ist der Fall eines Kameraden. Doch wie ging es den Soldaten damals im 2. Weltkrieg wirklich? Sie kämpften monatelang und als sie nach Hause kamen, für was? Diese Leere, die einen Soldaten heimsuchen muss, warum schafft es kein Spiel einem genau das mit einem Schlag in die Magengrube zu vermitteln? Die ganze Bedeutungslosigkeit eines Krieges, eigentlich könnte kein Medium das so gut wie das Computerspiel vermitteln - und versagt darin so gründlich.
Zocker-Kobold
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Beitrag von Zocker-Kobold »

Und wenn man bedenkt, dass die Bibel die Grundlage einer Religion ist mit Millionen von Gläubigen...

Allgemein wird in Büchern gerne Gewalt und auch SEX mit eingebaut, ich persönlich habe nichts gegen etwas blutige Action, aber der Autor von Die Orks hat es damit deutlich übertrieben, zumindest empfinde ich das so.
Help
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Beitrag von Help »

4P|T@xtchef hat geschrieben:Ich will ihn als strategisches Duell erleben - gerade Strategiespiele eignen sich ohnehin herzlich wenig für ein Anti-Kriegsgenre oder Reflexionen.
Also das sehe ich anders! Bspw. wurde beim 2. Addon zu Companys of Heroes schon ein wenig Anti-Kriegsmäßig reflektiert, zumindest wenn man die deutsche Seite gespielt hat. Hier werden ja mittlerweile auch Protagonisten integriert.
4P|T@xtchef hat geschrieben:Was Total War betrifft: Wenn mich ein Spiel als Feldherr ins 4., 13. oder 18. Jahrhundert versetzt, dann will ich auf dem Schlachtfeld keine Abzüge aufgrund der moralischen Bedenken des 20. Jahrhunderts - das wäre auch historisch naiv, denn der Krieg ist ein gnadenloser Wolf.
Das ist durchaus richtig, ABER ein brandschatzender Eroberer der sich gemütlich durch Europa metzelt hätte mit Sicherheit formierte Widerstand erzeugt. Für mich wäre es einfach eine logische Konsequenz gewesen, dass die Rebellion gerade durch Brandschatzungen zugenommen hätten, Verbündete ihre Bündnisse überdenken und womöglich Gegenallianzen schmieden, um das Unheil zu verhindern. Man hätte hier schon positive Anreize schaffen können, die Gewalt bestrafen anstatt sie zu fördern. Auch ein gnädiger Feldherr, der fliehende Soldaten gefangennimmt und ihnen die Freiheit schenkt, hätte man mit positiven Anreizen ausgestalten können. Die damalige Grundmoral ist mit der heutigen Moral meiner Ansicht nach durchaus vergleichbar. "Du sollst nicht töten" existiert immerhin schon rund 2000 Jahre. :wink: (oder kommts aus dem alten Testament? Dann noch länger...)
Zuletzt geändert von Help am 11.03.2009 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
Zephirist
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back to basics

Beitrag von Zephirist »

ach komm tschon
die Spiele werden immer brutaler.
Aber nur weil die spieleentwickler immer realistischere oder einfach echtere spiele machen wollen.
Also warum nich back to basics??
markrzr1037
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Beitrag von markrzr1037 »

@ Sid:Andererseits möchte ich mich aber nicht durchgehend mit dem Übel der Welt befassen! Ich bin Altenpfleger,Leid und Tod sind also für mich alltäglich..Ab und an will man auch nur mal abschalten..Nur eben nicht immer mit der gleichen stumpfen Orgie!
Zuletzt geändert von markrzr1037 am 11.03.2009 19:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Setschmo
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Beitrag von Setschmo »

4P|T@xtchef hat geschrieben: Schon mal die Bibel gelesen?

Das ist das größte, gnadenloseste, brutalste und blutigste Deathmatch der Literaturgeschichte.
he he der war wirklich gut

Ich finde dass eine Diskussion über Gewalt (in welcher Art und weise auch immer) zu nichts führt, wenn man sich die Geschichte der Menschheit einfach nochmal vor die Augen führt.

Gewalt wird auch überall genutzt .. zum einschüchtern, diverses durchzusetzen, um zu unterhalten und auch zu zerstören. Filme, Spiele und allerlei Medien benutzen dies um die Schäfchen bei laune zu halten. Inzwischen ist Gewalt als "Stilmittel" nicht wegzudenken und ist einfach ein Teil unserer Welt. War es immer und wird auch immer bleiben! Es wird NIEMALS aufhören nie nie nie.
Und das ist leider das traurige. Die Menscheit wird sich niemals ändern und es wird weiterhin jede Art von Gewalt geben.

Heute ein erneutes Beispiel sinnloser Gewalt und Brutalität. 2 Amokläufe an einem Tag .. was zum Teufel geht hier vor?

Ist die Menschheit nicht intelligent genug? zu schwach oder einfach nur Egoistisch und Arrogant? Es ist schon so viel passiert nur gelernt scheint niemand was daraus. Und deswegen werden wir niemals in einer friedlichen Welt so wie wir es uns wünschen leben. Niemals!
Zuletzt geändert von Setschmo am 11.03.2009 19:44, insgesamt 2-mal geändert.
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XbertiX
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Beitrag von XbertiX »

markrzr1037 hat geschrieben:@ Sid:Andererseits möchte ich mich aber nicht durchgehend mit dem Übel der Welt befassen! Ich bin Altenpfleger,Leid und Tod sind also für mich alltäglich..Ab und an will man auch nur mal abschalten..
http://www.digirev.de/seiten/401-01.htm


:wink:
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ArthurDentist
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Beitrag von ArthurDentist »

Dimitri D. Demolition hat geschrieben:Omg was für ein grandioser Text!
Aber trotzdem bin ich der simple GewaltGame Fan :D
Egal, für mich is spielen einfach nen netter Zeitvertreib für zwischendurch, da interesier ich mich nich für irgendne Storey^^
eben!
Mission accomplished! 8)

sowas muss einem Redeakteur doch das Herz aufgehen lassen!!! :wink:
markrzr1037
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Beitrag von markrzr1037 »

XbertiX hat geschrieben:
markrzr1037 hat geschrieben:@ Sid:Andererseits möchte ich mich aber nicht durchgehend mit dem Übel der Welt befassen! Ich bin Altenpfleger,Leid und Tod sind also für mich alltäglich..Ab und an will man auch nur mal abschalten..
http://www.digirev.de/seiten/401-01.htm


:wink:
:danke:
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IxAxUx
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Beitrag von IxAxUx »

4P|T@xtchef hat geschrieben:Schon mal die Bibel gelesen?

Das ist das größte, gnadenloseste, brutalste und blutigste Deathmatch der Literaturgeschichte. Da nutzt man Gewalt als göttliches Stilmittel. Und was die anschließende Reflexion angeht, hat dieses Buch scheinbar sehr viel Erfolg gehabt.
Nein, ich habe ehrlich gesagt noch nie die Bibel gelesen. Außer einmal im Schulunterricht für 45 Min. .
Aber anders als in den meisten Videospielen, kann ich hier sagen: Das ist einfach falsch, was da geschieht.
Bei Videospielen kann ich mir eine solche Reaktion nicht vorstellen. Wie auch? Der Spieler kann doch nicht mitten im Spiel sagen"Ach du grüne Neune, dass, was ich gerade mache ist falsch! Ich will das nicht!". Wie soll man dann noch das Spiel zu Ende spielen?

@Sid6581
Ich verstehe schon, dass manche Videospiele als Kunst verstehen. Aber ein wichtiger Aspekt, der für mich Kunst ausmacht, ist nicht der, wie das Produkt auf mich wirkt. Klar, Videospiele könnten mich eventuell genauso emotional berühren, wie ein Gemälde, oder ein gut geschriebener Roman.
Aber der fehlende Apspekt ist der Bezug zur Person hinter dem Produkt. Beim Buch sitzt der Autor an seinem Schreibtisch (heutzutage oft auch seinem Notebook) und denkt nach, wie er sein Kunstwerk weiterführen und vollenden will. In dem fertigen Werk spüre ich dann seine Gefühle und Gedanken. Ein solcher Bezug fehlt bei Videospielen komplett. Da sitzt ein ganzes Team vor den Computern und tippt. Klar, die sind teilweise auch künstlerisch tätig. Das sieht man oftmal in "Hinter den Kulissen-Trailern". Da basteln die Entwickler schonmal aus Ton etc. Skulpturen, um zu sehen, in welche Richtung beispielsweise das Outfit das Protagonisten gehen soll.
Aber an die Intensität der "Beziehung" zwischen Leser und Roman, kommt das (noch) nicht heran.
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Preasi
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Beitrag von Preasi »

Ich sags jetzt mit einfachen worten:

Gewalt ist keine Lösung aber der einfachste Weg.

Und in jeder Gewalt in den Medien steckt doch nur ein Gedanke:

"UMSATZ" :evil:
Hammurapi
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Beitrag von Hammurapi »

4P|T@xtchef hat geschrieben:Ich will ihn als strategisches Duell erleben - gerade Strategiespiele eignen sich ohnehin herzlich wenig für ein Anti-Kriegsgenre oder Reflexionen.
Sehe ich nicht so. Defcon zum Beispiel hat mich schon sehr nachdenklich gemacht. Die ganze Stimmung in dem Spiel hat die Perversität des Krieges für mich absolut beklemmend und furchterregend herübergebracht. Vor allem in dem Moment in dem die angedeuteten Explosionen der Sprengköpfe die Anzahl der getöteten Menschen anzeigte. Gut war auch der Spannungsbogen bei diesem Spiel, denn der Haupteil des Spieles war bereits rum, bis die ersten Menschen das zeitliche segneten (abgesehen der Soldaten auf den Schiffen und in den Flugzeugen). Allerdings gebe ich zu das die Gewalt doch sehr abstrakt dargestellt wird.

Ich habe nichts gegen gewaltdarstellende Computerspiele. Jedoch bleiben sie hinter Ihren Möglichkeiten zurück, wie denke ich auch Jörg ausdrücken will. Möglich wäre gerade durch die Gewaltdarstellung, die Auslösung eines inneren Reflexes, der die Falschheit, bezogen auf Moral, erst deutlich werden lässt. Ähnliche Ansprüche stellt auch die Literatur indem "Böses" beschrieben wird.

Die Betroffenheit angesichts des heutigen Amoklaufes ist hervorgerufen durch die intensive Berichterstattung unserer Medien über den Tag, da es unsere Volksgruppe betrifft. Es gibt viel größeres Elend täglich und überall!
Help
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Beitrag von Help »

Hammurapi hat geschrieben:Defcon
Das Beispiel schlechthin! Habs total vergessen!

Man muss doch generell sagen: Es gibt immer gestalterische Möglichkeiten um Gewalt mit jeglichen Moralvorstellungen in Verbindung zu bringen. Doch welche werden genutzt? Man schaue sich den "Hechelshooter" Call of Duty 4 an... da geht es nur um Reaktion und schnelle Eleminierung. Kein Grips, keine Moral, nur Gewalt. Ist ja ok... wers braucht, der sollte in solchen Spielen "abschalten" oder "abreagieren" und nicht in der Realität. Von daher würde ich diesen Spielen eine gewisse Funktion zuordnen. :wink:

Für mich ist das Thema Gewalt einfach zu kurz gegriffen... es geht hier vielmehr um Moral, in Form/Gestalt von Gewalt. Und Defcon oder auch Knights of the old Republic haben ausgezeichnet gezeigt, wie Gewalt und Moral wunderbar harmonisieren können.
leeresRegal
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Beitrag von leeresRegal »

Ich bin 14, werde jetzt 15, und spiele selber gerne Spiele wie Call of Duty und Bioshock. Lesen tue ich auch, vorzugsweise Warhammer 40k (stichwort: gewalt).
Ich diskutiere häufig mit Studenten (ja ich liebe es zu diskutieren egal mit wem, bis auf den 13jährigen ghetto-gansta) über Gewalt im Warhammer Unniversum.
Diese gehört zur Atmosphäre dazu. Ohne sie, wäre es wie ein leerer Eierkarton. Genauso ist es in vielen Spielen. Sie dient dem selbstzweck und gut eingesetzt wirkt sie auch unterhaltsam und schickt den Pegel Andrenalin in die höhe.
Doch wenn es sinnlose gewalt ist, wie sie ein jugendlicher meines alters in GTA IV ausübt, wird mir schlecht. ja, ich mag kaum hinsehen, auch wenn die personen dort nicht gequält (...) werden.

jetzt habe ich den sinn verfelht -.-"
naja ich schreibe mein statement weiter aus.

erwachsenen (wie meinem vater mit seiner frau...), die jegliche gewalt verabscheulichen und absout gegen "killerspiele" sind, versuche ich immer wieder klar zumachen das wir (oder ihr^^) gamer uns nicht an der gewalt ergötzen sondern diese einfach "wegschalten", oder nicht?

Zum Thema Amoklauf:

Ich habe heute, als ich von der schule kam, nur darauf gerwartet, dass die medien wieder ihr schubladendenken unterbeweis stellen und das wort "killerspiele" nennen.
Dazu kam es bis jetzt noch nicht (?). auch wenn ich glaube, spiele tragen sehr wohl einen gewissen gedanken ins gehirn des positionslosen.
ohne diese spiele wäre es vllt. nicht dazu gekommen, weil eben nicht der Kick vorhanden wäre, doch diese rolle hätten auch filme einnehmen können, gerade wegen der vorbildfunktion der protagonisten.
spiele sind nicht die tropfen die das fass zum überlaufen bringen, sondern mit grundsteine für das motiv.

entschuldigt, dass ich auf groß- und kleinschreibung verzichtet habe. ich will jetzt schlafen gehen, von daher bin ich auch müde (vom vielen zocken und nachdenken).

mfg Tobi
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Jesterdance
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Beitrag von Jesterdance »

Ich finde Gewalt im großen und ganzen in Ordnung, solange sie den Charakter des "Zack und Weg!" beibehält und die Charaktere überspitzt und fiktiv dargestellt werden.

Mir hatte Beispielsweise die Lösung von Monolith mit den Helm tragenden Replikanten-Soldaten in FEAR recht gut gefallen! Ein absacken der Athmosphäre gab es dadurch garnicht. Alle Waffen waren Schusswaffen und die stärkeren Kaliber haben die Gegner auch einfach sofort pulverisiert oder zerschlagen - kein langes Leiden.

Welche Waffe ich in Shootern als absoluten No-Go ansehe ist der Flammenwerfer.. hatte mich auch vor kurzem Bei Killzone 2 wieder etwas drüber aufgeregt und die Waffe nie benutzt. Hab mich eh meist mehr selbst verbrannt als andere aber mir gefällt das einfach nicht.

Was mir auch nicht so sehr gefiel war Beispielsweise Crysis: Stealth-getarnt heranschleichen, einen KVA Soldaten an der Gurgel packen, er guckt dir verängstigt in die Augen bevor du ihn Meterweit davonschleuderst. Hier liegt es nicht an den Waffen oder Handlungen sondern mehr am Detailgrad des Spiels. Ich hatte zwar die Distanz und es war ein echt cooles Erlebnis (also das Spiel insgesamt!) aber hier hat die detailierte Darstellung schon ein Wort mitzureden. Meine damalige Freundin hatte mir mal beim spielen über die Schulter geguckt und fragte auch irgendwie zurecht: "Was denkst du denn so, wenn du das spielst? Das sieht ja schon ziemlich echt aus.". Hatte danach eine Interessante Diskussion mit ihr über Für und Wieder.

Beispielsweise Gears of War fand sie dann selbst harmloser, weil die Locust und COG so überspitzt aussahen (Comic-Helden-ähnliche Büffelnacken gegen Sci-Fi Orks) und alle Aktionen im Spiel diesen "Zack und Weg!" Charakter hatten,..

d.h. keine Aktionen á la
"Jetzt pack ich dich von hinten, nehm den rostigen Löffel und mache den übelst bluten kuhlenborher, danach dreh ich dich um und mache diese fiese Doppeldrehung mit dreifachen Dingsbum in Nase und Ohren, während ich .. [usw.]"

stattdessen,
"Da liegst du, hier mein Stiefel, PENG! Versuchs nächste Runde nochmal."
oder wie CliffB meinte "Wam Bam thank your M'am"