Warum?
Keine Frage, aber wo ist der Bezug zur Entscheidung in Belgien?Passen und für etwas ausgelegt zu sein sind immerhin zwei verschiedene Dinge.
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Wie verhält es sich denn mit lootboxen, die durch eine Währung zur Verfügung gestellt werde, welche man erspielen, aber auch kaufen kann? Gelten die dann auch als Glücksspiel? Die Regelung hat einige solcher Unklarheiten und solange diese nicht geklärt sind werden Entscheidungen getroffen, welche vorerst auch negative Folgen haben werden. Das Ziel Jugendliche vor Glücksspiel zu schützen wird dadurch untergraben.
Ja, Weil es auf das KAUFEN ankommt. Steht doch auch in der Meldung:
Nichts daran ist unklar. Du willst es nur nicht verstehen.Die Regelung hat einige solcher Unklarheiten und solange diese nicht geklärt sind werden Entscheidungen getroffen, welche vorerst auch negative Folgen haben werden. Das Ziel Jugendliche vor Glücksspiel zu schützen wird dadurch untergraben.
Du betreibst mangels stichhaltiger Argumente nur Rabulistik.Die Entscheidung Belgiens bezieht sich nur auf das "passt" und nur sporadisch auf die genaue Auslegung der Regelung. Ohne diese genaue Auslegung wird es Unklarheiten geben, welche einer vernünftigen Lösung im Weg stehen werden.
Unsinn.Heruwath hat geschrieben: ↑07.09.2018 09:33Sorry, aber sie ist es nicht und das wird sich sehr schnell zeigen, wenn weitere folgen. Passen und für etwas ausgelegt zu sein sind immerhin zwei verschiedene Dinge.Wigggenz hat geschrieben: ↑06.09.2018 18:04Ist sie offensichtlich doch. Mir ist nicht bekannt, dass der belgische Staat irgendwelche Normen geändert hätte, um Lootboxen unter den Begriff des Glücksspiels zu fassen. Das war eine Handlung der Exekutive, die den Fall "Glücksspiele" geprüft hat, und fesgestellt hat, dass er unter die bereits bestehende Definition des Glücksspiels passt.
Also ist es kein Glücksspiel, wenn man die Boxen durch eine Währung erwerben kann, die erspielt werden kann? Ist es denn weniger gefährlich, wenn man die lootboxen erspielen und nicht kaufen kann?
Es ist unklar, weil ich es verstehe. Ich habe mich recht viel mit der genauen Auslegung beschäftigt. Man bekommt den Eindruck auf ein Sieb zu schauen. Die Regelung ist unaugereift und unfertig. Sie wird niemanden Schützen und schon gar nicht irgendwelche Probleme lösen. Stattdessen wird die Regelung noch mehr Probleme schaffen und die Lösung dann anderen Leuten überlassen.
Genauso sollten Gesetze definiert sein, denn hier geht es nicht um einen Austauch oder Ratschlag, sondern ein Gesetzt. Es gibt eine Strafe auch vielleicht in Form von Beschneidung der Freiheit. Hier geht es um festgeschriebene Regeln, welche unbedingt befolgt werden müssen, daher bringt es nichts sie abstrakt auszulegen, weil die Leute dann immer noch nicht wissen, wie sie sich denn verhalten sollen, oder was das Ziel ist. Wenn du möchtest, dass Menschen sich an Gesetze halten, dann musst du dafür sorgen, dass sie diese Gesetze verstehen.Wigggenz hat geschrieben: ↑07.09.2018 14:54 Unsinn.
Mir scheint, dass du nicht ganz begriffen hast, wie Gesetze funktionieren. Die müssen abstrakt-generell sein. Man macht nicht Gesetze mit einem bestimmten fixen Anwendungsbereich und sagt "so, ausschließlich diese konkreten Sachverhalte sollen darunterfallen!".
Ich glaube, es geht wesentlich weniger um die Leute, die es vergessen haben - sondern um die, die es nie anders gelernt haben.Ultimatix hat geschrieben: ↑08.09.2018 09:16So ist es. Unfassbar das die Leute das vergessen haben.
Weil es Bullshit ist. Früher nannte sich das nur Addon. Und war kostenpflichtig.Ultimatix hat geschrieben: ↑01.01.1970 01:00So ist es. Unfassbar das die Leute das vergessen haben.
Bullshit selber. Was heute als DLC verkauft wird, wurde früher gerne als Contentpatch, zusammen mit technischen Verbesserungen, kostenlos nachgereicht. Skins, Maps und so Zeugs. Zusätzlich zu Addons, wo es dann viel (!) neues Zeugs kostenpflichtig gab.
Nach belgischem Gesetzesstand, ja. Wenn sie NUR erspielt werden kann.
Ist es tatsächlich. Ich muss Zeit und Arbeit reinstecken, der schnelle Zugriff auf die Inhalte über echtes Geld, die kostenpflichtige Sofortbelohnung, welche einer der Hauptauslöser für diese Form Spielsucht ist, fällt weg.Ist es denn weniger gefährlich, wenn man die lootboxen erspielen und nicht kaufen kann?
Weil Du Dir selber im Wege stehst. Permanent. Du baust Dir eine Wand an falschen Vorstellungen auf und wunderst Dich dann, dass Du ausser dieser Wand nichts mehr siehst.Genau hier sehe ich die Unklarheiten in Bezug auf die Auslegung der Richtlinie.
Nein. Hier geht es darum ALLE zu schützen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Familienmitglieder und Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte. Alle Leute, die darunter leiden werden, wenn jemand auf Grund einer Sucht anfängt unkontrolliert Geld für irgendein Glücksspiel rauszuballern.Was ist das Ziel dieser Regelung? Jugendliche zu schützen?
Das, wovon du redest, gibt es auch noch heute. Du hast es aber so hingestellt, als ob es damals keine Addons gab, sondern Content grundsätzlich kostenlos nachgeliefert wurde. Und das ist sehr wohl Bullshit.
Der Hauptauslöser der Sucht ist das Öffnen der Box. Da ist es egal ob die Box gekauft, oder erspielt ist. Das Erspielen macht die Sucht nich weniger gefährlich. Der schnelle Zugriff fällt zwar weg allerdings ist die Gefahr nicht kleiner. Jede Box, die der Suchtgefährdete erspielt hällt ihn am Spielen. Damit besteht die selbe Gefahr das Leben wegen solch einer Sucht zu vernachlässigen.