SectionOne hat geschrieben:
Aber deine Aktzeptanz eines solchen Shops in GW2 zeigt zumindest schon mal deutlich wieso die Publisher es sich letztlich doch trauen etwas ähnliches auch in anderen B2P Games zu testen

Wer will es einem Publisher oder Entwickler denn wirklich vorwerfen?
Wenn ich als Publisher/Entwickler merke, dass Spieler bereit sind, für einen bestimmten Inhalt zusätzliches Geld auszugeben, den sie sonst nur mit höherem Zeitaufwand selbst erspielen müssten, müsste ich ja schön blöd sein, dieses Geschenk nicht anzunehmen. Seien es Autopakete bei Rennspielen oder Waffenpakete bei Shootern, es kostet mich überhaupt keinen Aufwand, das ins Spiel zu bringen und ich kann ziemlich viel Kohle auf Kosten einer Spielerschicht machen, die sich lieber selbst um das eigentliche Spielerlebnis bringen, nur weil sie immer alles sofort haben wollen.
Es würde mich nicht wundern, wenn es demnächst noch microtransactions gibt, um ein Spiel durchzuspielen: "Zahlen sie 14,99 € und teleportieren sie sich an das Ende des Spiels, um die Credits früher geniessen zu können als alle anderen."
Wie blöd müsste ich sein, das nicht anzubieten, wenn einige tausend Leute es kaufen würden? Nicht der Publisher/Entwickler ist da derjenige, der zu hinterfragen ist, sondern der Spieler, der sich das kauft.