Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von FuerstderSchatten »

Suppression hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Außerdem irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich der Anspruchsvolle (mit Betonung auf Anspruch) bin.
Genau. Und deshalb feierst du Dragon Age 2. Das wohl anspruchsvollste Spiel der letzten 20 Jahre.
Ich beziehe den Anspruch nicht auf das Gameplay an sich, da gibt es anspruchsvollere Brocken, mit Sicherheit sind etliche der alten Schinken aus den späten 80ern und frühen 90ern anspruchsvoller im Charaktersystem und vom Schwierigkeitsgrad. Das steht doch ausser Frage. Der Anspruch ging hierbei vom Anspruch der Handlung aus. Aber egal, was soll ich dazu sagen, dann ist DA 2 halt Kindergarten Niveau und Skyrim hohes gesellschaftliche Kritik, ich kanns es ja auch nicht verifizieren ohne es gespielt zu haben, wie soll das gehen. Ich kann ja selbst noch nit mal über die Transformers Filme herziehen, sie könnten ja in der Theorie anspruchsvoller und intelligenter gesponnen sein als "und täglich grüsst das Murmeltier".

Ich kann nur vergleichen was ich kenne und da kann ich sagen, dass der Plot wirklich gut ist in DA 2, auf einer Höhe mit meiner Meinung nach Größen der RPG-Geschichte: mit BG1, Fallout 1, Schatten über Riva, PT, NWN 2, Vampire the Masquerade.
f1f2f3
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von f1f2f3 »

Selbstverständlich ist ein Skyrim einem Dragon Age 2 in praktisch jeder Hinsicht überlegen, selbst die Geschichte muss sich nicht dahinter verstecken. Und es fällt immer stärker auf, dass BioWare und EA die Spieler schlicht nicht mehr ernst nehmen. Da wird versucht, die Kunden abzuzocken und für dumm zu verkaufen, wo es nur geht. Die Fans der früheren Spiele, durch die BioWare ja erst seine Reputation und seinen Marktwert erhielt, scheinen unwichtig geworden zu sein. Man setzt lieber auf kurze Entwicklungszeiten und damit niedrige Kosten, und Verkäufe an den anspruchslosen Massenmarkt. Dieses Gefühl hat man bei Bethesda nicht. Die haben mit Fallout: New Vegas und Skyrim zuletzt zwei exzellente Rollenspiele abgeliefert, die bei allen Zugeständnissen an den Massenmarkt doch immer den Spieler ernst nehmen und versuchen, ihm viel Inhalt, Anspruch und Herausforderungen zu bieten. Und wenn man sich die größeren DLCs anschaut, so bieten auch die zum fast gleichen Preis wie bei BioWare ein Menge mehr Inhalt und Qualität.
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R_eQuiEm
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von R_eQuiEm »

Ich verstehe die Aufregung hinter dem Ganzen. Mir persönlich gehts ja im Grunde auch auf die Nerven. Jedoch muss man sich fragen wenn man ME3 durchgespielt hat, ob man nun etwas "vermisst" bzw. ob , man das Gefühl hat das etwas "gecuttet" wurde. Ob Bioware den DLC am ersten Tag oder einen Monat später veröffentlicht ist im Grunde egal. Klar es hat nen sehr bitteren Beigeschmack, aber wenn man sich so sehr Gedanken über ein "unfertiges" Spiel macht, sollte wohl besser nie an die Öffentlichkeit gelangen was alles in Spielen aufgrund von Casualidy (hoffentlich etabliert sich das Wort^^) es letztens nicht in das Spiel schafft, oder aufgrund von irgendwelchen finanziellen Gründen entfernt wurde. Ein Day-one DLC vermittelt nur das Gefühl das man ein unfertiges Spiel in den Händen hat. Richtig wissen tuts man erst wenn man es durch hat :wink:
WulleBulle
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von WulleBulle »

ME3 ist eh so ein Thema an sich. Genau wie ME2 weiß es nicht, bin ich Shooter oder bin ich Rollenspiel, oder gar beides, oder keins?

ME1 war der wirklich gute Ansatz dieser Serie und hätte genau in dieser Form nur technisch weitergeführt werden müssen, aber BW muss ja alles vereinfachen und immer mehr 08/15 Action reinbasteln. Damit war die Serie mit ME2 schon völlig am Ende und bei ME3 zeichnet sich der Trend weiterhin ab, den Spieler zur Klickhure zu machen, anstatt echten Anspruch zu bieten.

Da vertieft die DLC Politk nur den Eindruck, dass ME nur eine Melkkuh unter vielen ist. Natürlich sollen sie Geld für ihre Arbeit haben, aber die Wahl des Zeitpunktes und dann die verbalen Ohrfeigen, die an die Kunden verteilt werden, sprechen doch eine deutliche Sprache: Uns völlig wurscht, was die Leute denken, das Ding verkauft sich wie geschnitten Brot.

Tja, war mal gut, wird nicht besser!
Verklärer
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von Verklärer »

JunkieXXL hat geschrieben:Zieht es und steht dazu (ohne Ausreden) oder verzichtet auf das Spiel oder kauft euch das Spiel wenn es billiger ist und ihr den Preis für angemessen haltet oder kauft euch einen günstigen Key, aber hört auf euch ständig in die eigene Tasche zu lügen. Läscherlisch...
es gibt auch noch einen dritten weg: das spiel kaufen und die dlc's ziehen. so geschehen bei DA1, genauer gesagt hätte ich einfach ohne dlc's gespielt, weil mir diese politik zuwider ist und der aufwand schlicht zu blöd wäre, herauszufinden, wie ich denn illegal diese wenigen euro teuren dlc's zum laufen bringe.
nun hat mir aber der jüngere bruder eines kollegen, (die jungen sind ja ohnehin viel bewandter in solchen dingen), angeboten, er könne mir im nu die dlc's installieren. da habe ich ohne mit der wimper zu zucken zugestimmt. ja ich bekenne mich schuldig, ich stehe zu diesem abscheulichen verbrechen, EA geprellt zu haben. und weisst du was, wenn mal wieder ein findiger jungspund vorbeikommt und mir ein paar illegale dlc's installieren kann, dann sage ich wieder, "gerne junge, hau rein!"

eigentlich verstehe ich die raubkopierer nur schlecht. ein gewisser hang zum masochismus muss vorhanden sein. diese leute beweisen eine grosse leidensfähigkeit. die spiele werden ja mittlerweile so dahingerotzt in den laden geworfen, dass v1.00 unspielbar ist. für den raubkopierer ist es da ja richtig mühselig, ständig auf den neuen crack für die funktionierende version 1.xxxx warten zu müssen. übrigens auch ein starker schutzmechanismus gegen raubkopiererei, man rotze einfach eine unspielbare vanillaversion dahin und besänftige die community mit baldigen patches. ;)

assassin's creed 2 spiele ich übrigens nur noch gecrackt. verlangen die arschgeigen von ubisoft doch jedesmal von mir, dass ich mich erst bei ihrem vollweichsystem einzuloggen habe, bevor ich ne partie zocken darf. und dann bringen es die idioten nicht mal fertig, dass das passwort gespeichert wird (zumindest in der steamversion). jedesmal, wenn ich nach paar monaten mal wieder zocken will, muss ich mir das drecks pw per email zukommen lassen, weil ich es doch vergessen habe!!
Abgesehen davon sind gezogene Spiele in den Augen der Publisher kein Signal des Boykotts, sondern lediglich ein Signal dafür, dass der Kopierschutz noch nicht wirksam genug ist.
das wird sich weisen. hier braucht es mal eine seriöse menge an vergleichenden studien. sollte sich herausstellen, dass das verhältnis raubkopien zu verkauften stückzahlen z.b. im falle eines fairen produkts wie the witcher 2 viel geringer ausfällt als bei dreister dlc abzocke oder schikanösen kopierschutzmechanismen, dann machen hier boykottüberlegungen einen grossen anteil an den raubkopiermotiven aus, und auch die publisher werden das signal zur kenntnis nehmen. wie schnell hier ein umdenken stattfinden kann, hängt leider auch stark davon ab, ob es den publishern ans eingemachte geht. was leider nicht gerade auf einen sinneswandel bei den grossen hoffen lässt.

sollte also die raubkopiererei bei den fairen produkten geringer ausfallen, dann kann ich nur sagen: weiter so, jugend kopiert!
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Spaßbremse
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von Spaßbremse »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Ich kann nur vergleichen was ich kenne und da kann ich sagen, dass der Plot wirklich gut ist in DA 2, auf einer Höhe mit meiner Meinung nach Größen der RPG-Geschichte: mit BG1, Fallout 1, Schatten über Riva, PT, NWN 2, Vampire the Masquerade.
Ernsthaft? Ich habe auch alle diese Spiele gespielt und verehre sie, aber DA 2 in diese Reihe zu stellen?
Ich mein, bei DA 2 wurde mir schon während der Demo schlecht, als ich den ersten -grausam inszenierten- Kampf miterleben durfte.
Ja, ich hab insgesamt nur ca. 10 Minuten von DA 2 gesehen, aber das, was mir dort präsentiert wurde, empfand ich persönlich als dermaßen abstoßend, dass ich das Spiel nicht mehr mit der Kneifzange anfassen mochte.

Und Du meinst, vom Storytelling (was ich ja nicht wirklich beurteilen kann) wäre es grandios?
Hmmm...aber warum in Gottes Namen versauen sie dann das Gameplay & Artdesign dermaßen...?
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von FuerstderSchatten »

Spaßbremse hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Ich kann nur vergleichen was ich kenne und da kann ich sagen, dass der Plot wirklich gut ist in DA 2, auf einer Höhe mit meiner Meinung nach Größen der RPG-Geschichte: mit BG1, Fallout 1, Schatten über Riva, PT, NWN 2, Vampire the Masquerade.
Ernsthaft? Ich habe auch alle diese Spiele gespielt und verehre sie, aber DA 2 in diese Reihe zu stellen?
Ich mein, bei DA 2 wurde mir schon während der Demo schlecht, als ich den ersten -grausam inszenierten- Kampf miterleben durfte.
Ja, ich hab insgesamt nur ca. 10 Minuten von DA 2 gesehen, aber das, was mir dort präsentiert wurde, empfand ich persönlich als dermaßen abstoßend, dass ich das Spiel nicht mehr mit der Kneifzange anfassen mochte.

Und Du meinst, vom Storytelling (was ich ja nicht wirklich beurteilen kann) wäre es grandios?
Hmmm...aber warum in Gottes Namen versauen sie dann das Gameplay & Artdesign dermaßen...?
Ja, das ist echt kein Witz, ich weiss ja das nicht jeder meinen Geschmack teilen muss, ich spiele am liebsten und quasi nur noch Old-school RPGs und ich hätte in diese Reihe durchaus noch Spiele wie Jade Empire und KotoR, Arcanum oder Drakensang 2 noch ergänzen können, aber die die ich genannt hatten, sind meiner Meinung nach die Speerspitze gerade was Storytelling angeht, ich weiss was du mit Gameplay meinst und ich wollte es auch zuerst nicht wahrhaben, was Bakiri meinte als er mir sagte, dass die Quests tatsächlich zu stark auf den Fokus auf Kampf gesetzt haben. Ein bisschen mehr Rätsel und oder Gesprächsbasierte Lösungswege hätten den Spiel gut getan, die DLCs machen das besser meiner Meinung nach.

Ich weiss nicht so genau welchen Abschnitt die Demo beinhaltet, ich vermute mal Lothering, da ist das Artdesign mit der dunkelen Brut noch etwas gewöhnungsbedürftig, später wird es dann etwas weniger surrealistisch, es ist trotzdem eigensinniger als das von DAO ohne Frage, nen bisschen ähnlich wie Jade Empire meiner Meinung nach.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von FuerstderSchatten »

f1f2f3 hat geschrieben:Selbstverständlich ist ein Skyrim einem Dragon Age 2 in praktisch jeder Hinsicht überlegen, selbst die Geschichte muss sich nicht dahinter verstecken. Und es fällt immer stärker auf, dass BioWare und EA die Spieler schlicht nicht mehr ernst nehmen. Da wird versucht, die Kunden abzuzocken und für dumm zu verkaufen, wo es nur geht. Die Fans der früheren Spiele, durch die BioWare ja erst seine Reputation und seinen Marktwert erhielt, scheinen unwichtig geworden zu sein. Man setzt lieber auf kurze Entwicklungszeiten und damit niedrige Kosten, und Verkäufe an den anspruchslosen Massenmarkt. Dieses Gefühl hat man bei Bethesda nicht. Die haben mit Fallout: New Vegas und Skyrim zuletzt zwei exzellente Rollenspiele abgeliefert, die bei allen Zugeständnissen an den Massenmarkt doch immer den Spieler ernst nehmen und versuchen, ihm viel Inhalt, Anspruch und Herausforderungen zu bieten. Und wenn man sich die größeren DLCs anschaut, so bieten auch die zum fast gleichen Preis wie bei BioWare ein Menge mehr Inhalt und Qualität.
Fallout New Vegas ist von Obsidian, einer Schmiede der ich durchaus Respekt entgegenbringe und trotzdem würde ich es im Leben nicht spielen.

Für euch kann das ja sein, aber ich spiele Old-School-RPGs und ich werde doch wohl beurteilen können, ob mir etwas gefällt. Ich fühle mich sehr ernstgenommen von DA 2 keine Sorge und ich finde es sehr schräg, wenn Openworlder sich anmassen über DA 2 zu urteilen, grundsätzlich motze ich nicht über die Bethesda RPGs, das ist fast immer ne Retourkutsche für euren Hass gegenüber DA 2 oder früher auch NWN 2, was auch eine schlechte Rezeption gerade bei 4Players hatte.

Und ich habe Fallout 3 und Oblivion, Morrorwind gespielt und weiss das sie mir nicht gefallen, gerade was die Inzenierung und die Story angeht und die Leblosigkeit angeht, konnten sie nicht mal gegen Drakensang 1 anstinken.
Für mich ist das so:
In den Openworldern wird eine riesige Kulisse aufgebaut, die aber grundsätzlich sinnentleert ist, was habe ich denn davon, wenn ich in Stadt XYZ in die Häuser einbreche, da liegen dann Nukacola-Flaschen und anderer Krimskrams, aber das bringt mich doch in der Geschichte keinen Schritt weiter. Eigentlich ist das sogar hochgradig unrealistisch, dass man in jedes Haus kraxelt, um da goldene Löffel zu klauen.
Oder ein anderes Thema, wenn ich in die Stadt XYZ bewegen sich die Leute wie von Geisterhand in vorgebenen Routen, das ist für mich atmosphärisch auch kontraproduktiv, weil die NPCs eigentlich wie in einem Film für meinen Avatar "Leben sollten", stattdessen laufen sie wie Zombies herum, reden wie Zombies den ewig gleichen Schwachsinn und von den Aufgaben möchte ich erst gar nicht anfangen, die ich in solchen Spielen gesehen habe. Wenn ich in eine Bar komme, sollen alle wichtige Charaktere die da sein sollen, auch gefälligst an Ort und Stelle sein, und nicht erst ein Nickerchen machen, was ist den daran bitte schön RPG? Das ist so als würde der Gamemaster in P&P sagen, tut mir leid, aber die Geschichte kann nicht fortgeführt werden, der Auftraggeber kommt in ner halben Stunde, eventuell, wenn er nicht von ner Klippe gefallen ist. Das ist in Wirklichkeit tot und hat mit nem Film oder ner kohärenten Erzählung nichts mehr zu tun.

Wenn ihr nichts mit Oldschool-RPGs anfangen könnt warum spielt ihr sie dann?
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von Brakiri »

Naja, ich halte es für sehr intolerant, den Spielen oder den Leuten das "RPG"-Siegel abzusprechen, nur weil es die eigenen Erwartungen bzw. die eigene Definition an ein RPG nicht erfüllt.

Nach der weiten Definition ist ein RPG einfach nur ein Spiel, in dem der Spieler die Rolle einer fiktiven Figur einnimmt, und diese gemäss den Charaktereigenschaften die diese Figur haben soll, steuert.

Ob das in Form eines Openworlders ist, wo man Dinge tun kann, die man hier meist nicht tun kann und sich daran erfreut, ist doch genauso legitim wie ein Party-RPG, was primär storygetrieben ist und wo man meist nicht erkunden, craften usw. kann.

Ich mag beides, weil es zwei sehr unterschiedliche RPG-Bedürfnisse befriedigt.
Ich halte das eine nicht für besser als das andere. Es sind beides sehr unterschiedliche Ausgestaltungen des Grundgedankens.

@FdS

Ich finde du übertreibst in deiner Kritik hier ein wenig. Nur weil du keinen "Sinn" darin erkennen kannst, das es Leuten Spass bringen könnte, Häuser auszurauben, oder Rüstungen zu schmeiden, musst du denen doch nicht ihren Anspruch absprechen.
Genausogut könnte man sich hinstellen und jeden der Badminton spielt, oder Kegelt oder Fussball guckt für blöde halten, nur weil es einem selber persönlich nichts gibt bzw. einen nicht interessiert.

Glaube das fällt alles unter Toleranz.
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TheOneDoc
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von TheOneDoc »

Nur weil man eine Lüge immer und immer wiederholt wird sie deswegen immer noch keine Wahrheit.

[X] Elendes Marketinggewäsch sonst nix
[X] ME3 dürfen sie eh dank Origin behalten.
[X] Ich kann abwarten bis das komplett für nen 10er in der Software Pyramide verramscht wird
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von JunkieXXL »

f1f2f3 hat geschrieben:Selbstverständlich ist ein Skyrim einem Dragon Age 2 in praktisch jeder Hinsicht überlegen, selbst die Geschichte muss sich nicht dahinter verstecken. Und es fällt immer stärker auf, dass BioWare und EA die Spieler schlicht nicht mehr ernst nehmen. Da wird versucht, die Kunden abzuzocken und für dumm zu verkaufen, wo es nur geht. Die Fans der früheren Spiele, durch die BioWare ja erst seine Reputation und seinen Marktwert erhielt, scheinen unwichtig geworden zu sein. Man setzt lieber auf kurze Entwicklungszeiten und damit niedrige Kosten, und Verkäufe an den anspruchslosen Massenmarkt. Dieses Gefühl hat man bei Bethesda nicht. Die haben mit Fallout: New Vegas und Skyrim zuletzt zwei exzellente Rollenspiele abgeliefert, die bei allen Zugeständnissen an den Massenmarkt doch immer den Spieler ernst nehmen und versuchen, ihm viel Inhalt, Anspruch und Herausforderungen zu bieten. Und wenn man sich die größeren DLCs anschaut, so bieten auch die zum fast gleichen Preis wie bei BioWare ein Menge mehr Inhalt und Qualität.
Bioware, Bethesda und Obsidian gelten als die besten RPG-Schmieden. Ein Bethesda-Produkt wie Skyrim ist objektiv gesehn auch nicht besser als sagen wir mal BioWare-Produkte wie Dragon Age oder Mass Effect. Das ist einfach Geschmackssache. Die RPG's sind ja auch ziemlich unterschiedlich und haben auch unterschiedliche Stärken und Schwächen. So haben Bioware-RPG's z.B. die wesentlich bessere Inszenierung, die allerdings über Linearität erkauft wird.


Verklärer

Ob ihr Spiel gut ankommt sehen die Spielhersteller ja schon an den Verkaufszahlen, Rezensionen und an Wertungen von professionellen Tests. Und ein millionenfach kopiertes Spiel ist halt auch ein starkes Indiz dafür. The Witcher 2 bestätigt einmal mehr, dass für die meisten Leecher die "Fairness" eines Produkts eigentlich kaum ne Rolle spielt. Schätzungsweise 5 Mio Kopien in nur 6 Wochen. http://www.4players.de/4players.php/spi ... opien.html

Dass die grosse Mehrheit der zig Millionen Raubkopierer in Wirklichkeit zahlungswillige Boykottierer sind halte ich gelinde gesagt für wenig plausibel, zumindest in bezug auf die meisten Spiele. Kritikpunkte bei einem Spiel oder dem dazugehörigen Spielhersteller sind kein Freifahrtsschein fürs Raubkopieren. Entweder kann man dem Produkt was abgewinnen, dann kann man dem Hersteller auf verschiedene Art und Weise Geld zukommen lassen oder man kann einem Produkt nichts abgewinnen, dann kann man auch auf ne Schwarzkopie verzichten.

Edit, edit, edit - hab nur 3 h geschlafen. :D
Zuletzt geändert von JunkieXXL am 24.02.2012 13:42, insgesamt 5-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von FuerstderSchatten »

Brakiri hat geschrieben:Naja, ich halte es für sehr intolerant, den Spielen oder den Leuten das "RPG"-Siegel abzusprechen, nur weil es die eigenen Erwartungen bzw. die eigene Definition an ein RPG nicht erfüllt.

Nach der weiten Definition ist ein RPG einfach nur ein Spiel, in dem der Spieler die Rolle einer fiktiven Figur einnimmt, und diese gemäss den Charaktereigenschaften die diese Figur haben soll, steuert.

Ob das in Form eines Openworlders ist, wo man Dinge tun kann, die man hier meist nicht tun kann und sich daran erfreut, ist doch genauso legitim wie ein Party-RPG, was primär storygetrieben ist und wo man meist nicht erkunden, craften usw. kann.

Ich mag beides, weil es zwei sehr unterschiedliche RPG-Bedürfnisse befriedigt.
Ich halte das eine nicht für besser als das andere. Es sind beides sehr unterschiedliche Ausgestaltungen des Grundgedankens.

@FdS

Ich finde du übertreibst in deiner Kritik hier ein wenig. Nur weil du keinen "Sinn" darin erkennen kannst, das es Leuten Spass bringen könnte, Häuser auszurauben, oder Rüstungen zu schmeiden, musst du denen doch nicht ihren Anspruch absprechen.
Genausogut könnte man sich hinstellen und jeden der Badminton spielt, oder Kegelt oder Fussball guckt für blöde halten, nur weil es einem selber persönlich nichts gibt bzw. einen nicht interessiert.

Glaube das fällt alles unter Toleranz.
Ja natürlich, ich bin es nur einfach leid zu lesen, dass jeder 3te hier über Dragon Age 2 negativ postet, obwohl den meisten solche Spiele sowieso abgehen. Es ist ok, wenn es einem Freude bereitet durch die Gegend zu spazieren und Sachen zu sammeln, für mich ist das dann zwar kein RPG, für andere aber schon und die sollen ja dann auch glücklich damit sein, nicht ich.

Außerdem weisst du doch wie ungemütlich ich werde, wenn ich ständiger Kritik ausgesetzt werde. Ich krieg dann beissreflexe.
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Spaßbremse
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von Spaßbremse »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Außerdem weisst du doch wie ungemütlich ich werde, wenn ich ständiger Kritik ausgesetzt werde. Ich krieg dann beissreflexe.
So war ich früher auch einmal, aber ich kann Dich beruhigen:
Mit zunehmendem Alter reagiert man weitaus gelassener, frei nach dem Motto: "Jaja, Du hast recht und ich meine Ruhe..." :D
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von f1f2f3 »

JunkieXXL hat geschrieben: Bioware, Bethesda und Obsidian gelten als die besten RPG-Schmieden. Ein Bethesda-Produkt wie Skyrim ist objektiv gesehn auch nicht besser als sagen wir mal BioWare-Produkte wie Dragon Age oder Mass Effect. Das ist einfach Geschmackssache. Die RPG's sind ja auch ziemlich unterschiedlich und haben auch unterschiedliche Stärken und Schwächen. So haben Bioware-RPG's z.B. die wesentlich bessere Inszenierung, die allerdings über Linearität erkauft wird.
Das ist an sich völlig richtig. Nur muss man bei BioWare seit dem Kauf durch EA das Gefühl haben, dass sie leider auch bei ihren eigentlichen Stärken immer mehr nachlassen. Dragon Age 2 war sicherlich ihr bisher schlechtestes Rollenspiel seit Neverwinter Nights. Und das war vor allem wegen der Geschichte kritikwürdig, spielerisch war es im Gegensatz zu Dragon Age 2 durchaus in Ordnung. Und es bot ein Toolset, was man bei Dragon Age 2 bekanntlich auch nicht für nötig hielt.

Wenn man Dragon Age 1 und Dragon Age 2 vergleicht, ist offensichtlich, in welche Richtung BioWare durch EA getrieben wurde.
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FuerstderSchatten
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Re: Mass Effect 3: BioWare verteidigt DLC-Timing

Beitrag von FuerstderSchatten »

Spaßbremse hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Außerdem weisst du doch wie ungemütlich ich werde, wenn ich ständiger Kritik ausgesetzt werde. Ich krieg dann beissreflexe.
So war ich früher auch einmal, aber ich kann Dich beruhigen:
Mit zunehmendem Alter reagiert man weitaus gelassener, frei nach dem Motto: "Jaja, Du hast recht und ich meine Ruhe..." :D
Mensch wie alt muss man denn da noch werden. Und ich dachte ich wäre schon zu alt für diesen Scheiss. :wink: :mrgreen:

Ich verteidige ja meinen Lieblingsspiele äusserst gerne um (ganz) ehrlich zu sein. Und bin von Natur aus äusserst Kritikresistent, wenn ich mich erstmal festgelegt habe.