Der Crash der Gamesindustrie.
Und wie ein Phönix aus der Asche steigen die Indies empor, sie alle zu retten!
Und werden die neuen Majors.
Und gehen an die Börse.
Und müssen Wachstum generieren.
Und...
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Der Crash der Gamesindustrie.
Diese Thematik ist leider äußerst komplex und wir als Konsumenten, können daher wahrscheinlich nur einen kleinen Teil tatsächlich erfassen.casanoffi hat geschrieben: ↑06.11.2017 13:19 Ein interessantes Thema, welches mir hier ein wenig zu kurz kommt, ist:Ja, die Produktionskosten sind in den vergangenen Jahrzehten sicherlich gestiegen, das glaube ich gern.Es ist klar, dass die Spielepreise nicht wirklich gestiegen sind. (…) Und ich weiß, dass die Produktion von Spielen teurer ist als jemals zuvor. (…) Wir machen Spiele, die 60 Dollar kosten, während andere Personen denken, dass sie 40 Dollar wert sind.
Ja, ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen Spiele 120 DM gekostet haben - das sind umgerechnet zwar 60 Euro, aber der echte Wert des Geldes spiegelt das nicht wider.
120 DM waren heute deutlich mehr wert, als heute 60 Euro.
Insofern könnte man sogar behaupten, dass Spiele heute theoretisch 120 Euro oder mehr kosten müssten, um den wahren Wert des Geldes von damals zu reflektieren.
Was denkt ihr zu dem Thema?
Wieso das denn?Space-Lord hat geschrieben: ↑06.11.2017 14:25 Könnte mir durchaus vorstellen, dass Gaming für Leute, die noch einen kulturellen Wert darin sehen, einfach austirbt.
Der Gaming-Markt für Smartphones & Co. existierte früher überhaupt nicht, er kam hinzu.Space-Lord hat geschrieben: ↑06.11.2017 14:25 Könnte mir durchaus vorstellen, dass Gaming für Leute, die noch einen kulturellen Wert darin sehen, einfach austirbt.
Ich vergleiche das etwas mit dem Handygame Markt (auch wenn das weit her geholt ist, aber ich empfinde das als naheliegend);
dieser lebt eigentlich nur noch von Schei..e wie (ich wills garnicht ausschreiben so sehr wiedert es mich an) Candy Crush und Co.
Nein. nur ein Indiz dafür, dass hier vorbereitete Satzbausteine abgespult werden, um MTAs schön reden zu können. Viel substanzloses Blabla und heiße Luft. Muss nicht sinnvoll sein, kann sich gerne widersprechen, weil es der Zielgruppe eh wurscht ist. Muss nur ein gutes Gefühl erzeugen, mit dem Kauf von MTAs das "Richtige" zu tun, weil es der Hersteller, dem man emotional verbunden ist, es für notwendig hält.Crossfire78 hat geschrieben: ↑06.11.2017 14:51 Er sagt die Lootboxen sind fuer Spieler die eine Abkuerzung suchen und zwei Saetze spaeter das sie einen Trend sehen, dass immer mehr Spieler sich LAENGER mit EINEM Spiel beschaeftigen... paradox?
War natürlich etwas überspitzt von mir dargestellt, aber wie gesagt - wundern würde es mich nichtKajetan hat geschrieben: ↑06.11.2017 14:50Wieso das denn?Space-Lord hat geschrieben: ↑06.11.2017 14:25 Könnte mir durchaus vorstellen, dass Gaming für Leute, die noch einen kulturellen Wert darin sehen, einfach austirbt.
Im Indie-Bereich gibt es für Leute wie mich, die bisweilen nervtötend anspruchsvoll und schleckig sein können, mehr interessante Neuerscheinungen (!) als ich auf absehbare Zeit spielen kann. Und dann kommen noch die Spiele und Genres hinzu, die mich persönlich eher weniger tangieren. Das Angebot ist riesig und reichhaltig. Gut, vielleicht einen Tacken zu groß, aber grundsätzlich mache ich mir um die Zukunft des Kulturgutes "Videospiel" überhaupt keine Sorgen.
Nur weil die Majors ihr Geschäftsmodell ändern, stirbt da NIX aus![]()
Stalkingwolf hat geschrieben: ↑06.11.2017 07:10 Verstehe ich nicht. NFS hatte die letzten Jahre nicht gerade die besten Verkaufszahlen. Nun bauen sie die hoch kritisierten Lootboxen und Mikrotransaktionen ein. Das wird die Verkaufszahlen noch weiter reduzieren.
Das ist imo der Sargnagel für die Serie.
Kajetan hat geschrieben: ↑06.11.2017 10:53 Der große Gag dabei sind jedoch die Personen, die am meisten für MTAs ausgeben. Das sind nämlich keine "Casuals", sondern es sind "wir". Hardcore-Zocker, meist männlich, die eh schon viel Geld für ihr Hobby ausgeben. WIR sind die Wale, auf die es die Anbieter abgesehen haben. WIR selbst sind Schuld daran, dass es immer mehr MTAs gibt, weil WIR am meisten Geld dafür ausgeben
Da ist noch der Link dazu:
https://kotaku.com/who-are-the-whales-d ... 1197333118
"So, who are these "whales"? You might be surprised. If a study by EEDAR is actually true, the whales are actually the stereotype of the hardcore gamer: young(er) males who also play console games."