Das erachte ich auch als den größten Vorteil an der Strategie - könnte man aber auch bei einem "klassischen" Konsolenzyklus anwenden. Abwärtskompatibilität ist ja jetzt nicht die allerneueste Erfindung.Jarnus hat geschrieben: darin sehe ich einen riesigen vorteil für die kunden, dass man vielleicht über 10 jahre + und 3-4 "aufrüstungen" seine gekauften inhalte weiter nutzen kann, teils sogar in immer besser werdender qualität! dieser vorteil gleicht auch die insgesamt etwas höheren kosten, wenn man immer up to date sein will, aus!
Exakt. Wenn man jetzt die Next Gen überhaupt aushebelt, bekommt man zwar die neuen Spiele noch - aber dann halt quasi als abgespeckte Version (wer sagt, dass das alles nur die Grafik betreffen wird?). So wie manche Wii und Wii U Versionen, die irgendwie beschnitten waren.Jarnus hat geschrieben: bis zur last gen dauerte eine konsolengeneration im schnitt 5 jahre, dabei waren die spiele des ersten jahres meistens noch nicht sonderlich ausgereift und im letzten jahr wurden viele bereits zugunsten der "next gen" verschoben, nur die letzte generation wurde über 8 jahre lang ausgemolken!
Dann schaut man doch evtl. auch schnell wieder neidisch zu den Upgrade-Besitzern.
Ich mag genau die Zeit gegen Ende des Zyklus meist recht gerne. Da wird nochmal alles aus dem Gerät geholt (siehe God of War 2 oder The Last of Us) und optimiert was geht. Man wird sehen, ob man sich bei zwei oder mehr Konfigurationen genau so viel Mühe geben wird. Kann natürlich sein, da will ich nicht zu schwarz malen.
Aber ich lese recht viel Making Ofs von Spielen (zb in der Retro Gamer etc.) und überall sagen die Entwickler dass die Hardware-Limitierungen bei Konsolen auch etwas Positives haben. Es ist halt ne Konstante mit der man rechnen kann/muss und das Spielkonzept wird daran angepasst.
Nun haben wir vielleicht bald zwei, drei, vier Konfigurationen mit unterschiedlich schnellem Prozessor, GPU und Ram.
Die langsamen bremsen die Möglichkeiten der schnellen Geräte aus - und die Schnellen treiben die Anforderungen an Spiele hoch, die dann quasi für die langsamen Geräte downgeportet werden müssen.
Ja, am PC funktioniert es auch großteils, das sehe ich schon ein. Aber so einen richtigen technischen Sprung (sei es Leistung oder auch beim Konzept) wie man den häufig bei Konsolen hat, kann es dann kaum mehr geben. Man begibt sich auf Schienen, die man schlecht wieder verlassen kann.
