Igorsam hat geschrieben:
Nein, so sollte es eben nicht laufen, man fragmentiert damit die Community und zerstört sie. Aber das ist wohl eigentlich auch gewollt, man muss ja in immer kürzerem Abständen den Nachfolger verkaufen können.
Mehr Content wofür man bezahlt - okay - aber bitte so, dass man erstens etwas davon hat und zweitens das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
BF ist ein gutes Beispiel, versuch mal die ganzen Map-DLCs auf vernünftigen Servern zu spielen. Oder auch bei Titanfall da scheint das auch toll zu funktionieren, ebenfalls bei COD.
Abgesehen davon, dass dieses Geschäftsmodell die Modding-Community zerstört hat, Firmen wollen garnichtmehr das andere Content machen, ist ja klar, daran verdienen sie nichts.
Ich denke da gerne zurück an Half Life, absurd viele Mods, absurd viele Maps, große und langlebige Community. Und ich hatte ehrlichgesagt mit den ganzen Mods und Mod-Maps mehr Spaß als mit dem Hauptspiel.
Wo wird denn da bitte die Community gespalten? Es ist ja nicht so, als wenn ein neuer DLC es unmöglich machen würde, dass DLC-Besitzer und Nicht-DLC-Besitzer zusammen zu spielen. Wenn einer aus der Gruppe den DLC nicht hat, dann kann man immernoch auf den Maps des Hauptspiels spielen. Zumindest war das bei Battlefield bisher so, wies bei CoD oder Titanfall ist - keine Ahnung.
Wenn einem das Preis-\Leistungsverhältnis nicht passt, dann kann ich das voll und ganz nachvollziehen. Ich hab mir auch nur die DLC geholt, die mir am Ende auch zugesagt haben. Nichtsdestotrotz, im Prinzip hab ich gegen regelmäßigen Contentnachschub nichts und wenn mir das Gebotene gefällt, geb ich auch gerne Geld dafür aus.
Wenn man auf Mods steht, ist die Entwicklung der letzten Jahre natürlich tragisch. Seh ich alles vollkommen ein. Aber deswegen auf ein Spiel verzichten? Nein. Letztendlich kaufe ich mir ein Spiel, weil es mir vermutlich spaß macht. Und nicht, weil es ein theoretisches Potential für eine mögliche Mod gibt. Mods sind Bonus.