billy coen 80 hat geschrieben:Gehen wir mal die in einem Spiel wirklich objektiv zu beurteilenden Punkte durch: Grafik – geht völlig in Ordnung, gerade für ein Downloadspiel; Steuerung – ist präzise und intuitiv; technische Umsetzung – handwerklich sauber, keine ins Auge springende Bugs.
Alles was darüber hinausgeht, fällt bereits in den Bereich des persönlichen Geschmacks. Und darüber zu diskutieren ist absolut müßig.
Es gibt bei jedem Spiel weitere, "objektiv zu beurteilenden Punkte", die sich messen lassen und mit "Geschmack" nichts zu tun haben. Wir haben darüber aber schon auf
Seite 5 gesprochen, bitte einfach dort nachlesen.
Wir sind jetzt schon deutlich weiter, denn es geht auf dieser Seite um den
Wiederspielwert. Du bist tatsächlich der Erste, der sich bei der Beschränkung auf eines einziges 2012er-Spiel auf einer einsamen Insel (oder bei Geldmangel oder im Strafvollzug, wenn Du konkretere Beispiele brauchst) für Journey entscheiden würde. Alle anderen, die ich gefragt habe, und
die es vor allem auch selber gespielt haben, hielten Journey für schön, würden die 2 Stunden
mangels Herausforderungen und Entscheidungsmöglichkeiten aber kaum freiweilig mehrere Wochen lang immer wieder spielen. Im Gegenteil, viele würden dieses sogar als "Strafe" empfinden, wie man es auch als Strafe empfinden könnte, seinen Lieblingsfilm wieder und wieder anschauen zu müssen.
Sei also bitte einmal ehrlich und sage uns, wieviel mal Du die 2 Stunden Journey in den letzten Monaten tatsächlich durchgespielt hast? Auf wie viele Stunden kommst Du wirklich? Ich persönlich kenne niemanden mit mehr als 4 Spielstunden, den meisten Leuten reicht es, das Spiel ein- oder zweimal durchzuspielen. Damit disqualifiziert sich m.E. Journey
nicht nur mangels Spielzeit, sondern vor allem auch
mangels Wiederspielwert als "Spiel des
Jahres", denn
es gibt durchaus viele Spiele aus 2012, die man wochen- und monatelang mit Begeisterung spielen kann.