Skyrim - Gold-Status erreicht

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Solon25
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Re: Goldstatus

Beitrag von Solon25 »

Jazzdude hat geschrieben: Sagt der User mit Vampire: Bloodlines Bild :D
Hab's mit 1.2 ohne Probs spielen können. Ging mir mehr um "Oblivion" und seine Übersetzungen, diese abgekürzten Items wo kein Mensch weiss was das sollte, Interface usw...
Feed The Croc hat geschrieben:Hmm... also ich mochte Fallout 3 sehr, New Vegas sowie Oblivion fand ich allerdings ziemlich schnell ziemlich langweilig.
Ich fühl mich grade Pudelwohl in der FO:NV Welt. Über 40 Std. auf der Uhr und noch in Novac und Umfeld zugange. Alles ruhig, aber (für mich) kein Stück langweilig. Bin schon auf FO:3 gespannt und "Skyrim" sowieso.
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Feed The Croc
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Beitrag von Feed The Croc »

arillo hat geschrieben:
Feed The Croc hat geschrieben: Nay. Schon okay. Und selbst wenn...ich teile ja selbst ganz gut aus.
Ich nehme mal Megaton als Beispiel. Die Stadt ergibt keinen Sinn. Warum sollten die Leute, die nicht diesen Kinder des Atoms-Quatsch mitmachen da wohnen wollen? Schön in Reichweite einer scharfen Bombe, die brav darauf wartet dass der Spieler 25 Skillpoints in Sprengstoff investiert und das Ding entweder entschärft oder hochgehen lässt?
Dann Tenpenny. Okay...Burke erklärt ja ganz nachvollziehbar warum er Megaton loswerden will...es versperrt die Sicht...auf was denn? Dreck? Der Tenpenny Tower ist ewig weit weg. Der Spieler soll sich jetzt vorstellen, dass mit ohne die Enginebeschränkungen Megaton die Aussicht irgendwie verschandelt wird...das muss man sich mal überlegen. Da sind nur Trümmer und Staub.
Tenpenny wirkt auch nicht soo irre, als dass man den Schwachsinn damit erklären könnte. Die ganze Quest diente imo nur, wie oben schon erwähnt, dazu, so zu tun als ob das Spiel voll mit entscheidungsfordernden Aufgaben wäre die richtige Konsequenzen nach sich ziehen. Der Spieler wird hier schamlos verarscht.

Machen wir weiter mit Moira. Die kleine Verrückte ist ja an sich ja echt süß mit ihrer verschrobenen Art. Aber was sollen diese Überlebenshandbuch-Quests? "Verstrahl dich bitte so schlimm wie möglich damit ich gucken kann was passiert?"
Fallout 3 soll keine Überlebenssimulation sein, das ist mir schon bewusst...aber ist echt niemandem aufgefallen wie lächerlich das klingt?
Dann die Aufgabe mit dem Einkaufszentrum. "Ich hab gehört da gibt es Vorräte. Plünder das mal bitte alles damit der Eintrag im Buch sinnlos wird. Die Sachen sind *hier genaue Wegbeschreibung einfügen*, also hätt ich das auch so reinschreiben können - aber Quests wachsen ja auch nicht auf Bäumen und vernünftige Questdesigner obviously erst recht nicht." Hallo?

Ähnlicher Blödfug wird einem ja gleich zu Anfang ins Gesicht geschlagen.
"Die Vault die nie jemand betritt und nie jemand verlässt?" - Mann...die Leute kommen und gehen da offensichtlich ein und aus wie es ihnen passt. Das die Charaktere in der Vault sowas von sich geben wär ja okay...die werden damit ja vom Aufseher verarscht. Aber gleich im Intro Ron Perlman den gleichen Kram von sich geben zu lassen...auch hier fühl ich mich für dumm verkauft. Wahrscheinlich sollte das einfach nur cool und grimdark klingen. So "ihr seid alle lebendig begraben!! *grusel*"

Nahezu jede Location, jedes Versteck, jede Waffe ist nur zum Selbstzweck wahllos im Ödland platziert worden und ergibt in den meisten Fällen nur so viel Sinn wie unbedingt nötig.
Vergleicht man das mit New Vegas, wo fast jeder Ort, jede Anlage irgendwie mit anderen Locations zusammenhängt und sich wunderbar zu einem Ganzen zusammenfügt, wird einem der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Weltdesign schmerzlich bewusst.

Ich möchte hier noch die Talon Company in den Raum werfen. WARUM?! Und mehr fällt mir dazu auch nicht ein.

Ganz zu schweigen von der miesen Hauptstory...langweiliger und peinlicher gehts echt nicht.


Dazu kommt noch das Skill/Character/Level/Wasauchimmer-System.
Man kann im Spiel problemlos alles auf den höchsten Wert pushen und steht am Ende so oder so mit einem Gottcharakter im Ödland.
Ich versteh das ja...mir fällts auch schwer mich auf bestimmte Sachen festzulegen und nutze jeden Exploit um irgendwie mehr zu können und möglichst vielseitige Skills zu haben. Aber das macht das Spiel für "Rollenspieler" praktisch wertlos.
Jeder hat da so seine Kritikpunkte.

Genau genommen ist nicht einmal Baldur's Gate 2 ein richtiges Computer-Rollenspiel, wenn man den Begriff so definiert wie man ihn nunmal definieren sollte.
Es ist unmöglich als reiner Rede-und-Schleich-Charakter irgendwie durch zu kommen. Es gibt da keine Möglichkeit. Nimm Fallout 1 als Beispiel...da geht das. Muss man nicht machen. Muss ich auch nicht. Will ich auch gar nicht. Aber es geht, es lässt einem unzählige Möglichkeiten dieses Spiel zu spielen und zu bewältigen und alles hat seinen Sinn und seinen Platz.
Nun, da kann man jetzt herumrumspekulieren wie man möchte. Z.B. mit Megaton. Ich denke einfach, ob sie nun in einer "Stadt" wohnen, die um eine Atombombe gebaut wurde, wo sie jedoch ein Dach überm Kopf haben oder ob sie lieber durch das Ödland wandern und mit Radskorpionen, Raidern, Supermutanten oder weiß der Teufel was, um ein Stück Hundefleisch kämpfen.. pretty much wayne. Ich will da jetzt aber auch gar nicht weiter drauf eingehen, sonst hocken wir hier noch ewig. Im großen und Ganzen haben Sie jedoch recht. Und trotzdem hat´s mich ganz gut unterhalten. Warum? Keine Ahnung.. ehrlich nicht.. die Quests sind oft schwachsinnig, die Kämpfe relativ langweilig.. ich weiß es wirklich nicht, dennoch würde ich mir ein Fallout 4 wahrscheinlich kaufen.
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Feed The Croc
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Re: Goldstatus

Beitrag von Feed The Croc »

Solon25 hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben:Ich fühl mich grade Pudelwohl in der FO:NV Welt. Über 40 Std. auf der Uhr und noch in Novac und Umfeld zugange. Alles ruhig, aber (für mich) kein Stück langweilig. Bin schon auf FO:3 gespannt und "Skyrim" sowieso.
Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, warum mich New Vegas so schnell gelangweilt hat. Vielleicht weil es sich zu sehr wie ein großes Add On angefühlt hat? Vielleicht mag ich aber auch einfach das Setting nicht.

Skyrim.. ja Skyrim.. ich muss ja gestehen, dass ich die Collectors Edition vorbestellt hab. Ich konnt´s einfach nicht lassen...

Ich denke Skyrim wird (mein) GotY!
Horsti015
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Beitrag von Horsti015 »

Ich wäre dem Tester sehr verbunden wenn er vor der veröffentlichung des Tests kurz schreiben könnte wie die deutsche syncro gelungen ist. Fände ich ja sehr spannend. Wenn ich an die von Oblivion denke...grusel.
Sib-boy
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Beitrag von Sib-boy »

ich frag mich was hier im 4p forum bei den meisten leuten im kopf vorgeht...immer diese negative einstellung gegenüber neuen games
anderen zockern und.... ach allgemein in der gamerszene ist alles immer schlecht und grauenhaft.

echtes oder unechtes rollenspiel, ist doch scheiß egal ob ein rpg jetzt alle punkte eines "echten" rpgs abklappert um in dessen genre aufgenommen
zu werden. die entwickler eines rpgs sollten grade nicht auf bekannte rollenspiele gucken und diese dann zu kopieren. ein rollenspiel sollte im
eig. sinne genau so wie uncharted oder heavy rain vom storytelling her sein...

rollenspiele waren früher für mich eine neue art geschichten zu erleben als über bücher oder filme...wie episch waren doch titel wie zelda finalfantasy
oder diablo...heute sind grade titel wie uncharted, heavy rain, god of war oder bioshock die zwar keine rollenspiele sind aber für mich immer noch
mehr herz und mehr leben in der story haben als reinrassige genrevertreter wie dragon age oder masseffect! das muss mann sich mal
vorstellen ein shooter wie bioshock hat mehr story mehr wendungen mehr tiefe und ein nicht lineares spielsystem als heutig rollenspiele im berreich
von ca 75-88%...so was wäre noch um 2000 undenkbar gewesen. bis auf systemshock waren doch eig alle egoshooter ,wenn sie nicht grade in einer
der beiden weltkriege spielten, keinen deut besser als doom oder duke nukem!

ich zu meinen teil bin mit der tes-reihe sehr zufrieden. genau das was ich haben will...eine offene welt im mittelalter mit vielen sq und ner
anständigen hq und viel zu viel zu erforschen...genau so ein spiel stellt genug platz und möglichkeiten da, so das jeder spieler tes auf seine eigene
art und weise erleben kann. beste!

meine rpg lieblinge sind ff VI-IX+chrono trigger (sehr episch), tes mw/oblivion (traumhaf große welt), alle zelda teile (zwar eher richtung
adventure aber wayne einfach legendär) Fable I (evil) und zu guter letzt diablo (vorsicht suchtgefahr) ;-)
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KeinKoenich
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Beitrag von KeinKoenich »

Dr.Rush hat geschrieben:Ich wäre dem Tester sehr verbunden wenn er vor der veröffentlichung des Tests kurz schreiben könnte wie die deutsche syncro gelungen ist. Fände ich ja sehr spannend. Wenn ich an die von Oblivion denke...grusel.
Ich denke es wird so oder so nur die deutsche Version getestet, in Dialog und Schrift.
War bei Oblivion ja auch so, die englische Version hätte ja Platin bekommen (hab mir den Test gestern nochmal durchgelesen und die schlampige Lokalisierung war Hauptkritikpunkt)
Horsti015
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Beitrag von Horsti015 »

RyoAue hat geschrieben:
Dr.Rush hat geschrieben:Ich wäre dem Tester sehr verbunden wenn er vor der veröffentlichung des Tests kurz schreiben könnte wie die deutsche syncro gelungen ist. Fände ich ja sehr spannend. Wenn ich an die von Oblivion denke...grusel.
Ich denke es wird so oder so nur die deutsche Version getestet, in Dialog und Schrift.
War bei Oblivion ja auch so, die englische Version hätte ja Platin bekommen (hab mir den Test gestern nochmal durchgelesen und die schlampige Lokalisierung war Hauptkritikpunkt)
Das die auch nicht einfach beide Versionen auf die DVD packen bei der Xbox. Ich hab echt Angst das die deutsche wieder so gruselig wird. Vll. gibts ja schon bald ein paar Gameplayvideos mit der deutschen Sprachausgabe.
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Xris
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Beitrag von Xris »

Ich fühl mich grade Pudelwohl in der FO:NV Welt. Über 40 Std. auf der Uhr und noch in Novac und Umfeld zugange. Alles ruhig, aber (für mich) kein Stück langweilig. Bin schon auf FO:3 gespannt und "Skyrim" sowieso.


FNV ist in vielerlei Hinsicht "anders" (ich würde sagen "besser" -> mehr Quests, interessante Storys, Skillsystem etwas komplexer, ordentlicher Schwierigkeitsgrad, höhere Gegenervielfalt) als F3. Es ist aber auch nicht von Bethesda.
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TheLaughingMan
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Beitrag von TheLaughingMan »

Meisterdieb1412 hat geschrieben:
TheLaughingMan hat geschrieben:
Meisterdieb1412 hat geschrieben:Bei manchen Leuten fragt man sich, was sie unter einem RPG verstehen.
Das man nicht wie ein Grundschüler am Wandertag behandelt wird. Das einem die Fähigkeiten gewissen Dinge raus zu finden und größere Herausforderungen zu bestreiten zugestanden werden ohne das einen das Game mit Zaunpfählen bewirft. Mehr verlange ich persönlich nicht.
Und was davon hat Oblivion nicht erfüllt? Da ich momentan aufgrund von fehlendem, festen Internetanschluss auf den BF3 MP verzichten muss, habe ich wieder mit Oblivion angefangen und ich fühle mich nicht unterfordert. Ständig finde ich irgendwo in der Pampa Dungeons wie Höhlen oder Ruinen, Siedlungen o.ä., ohne dass mich irgendetwas dort hingeführt hat (abgesehen von dem kleinen Symbol auf dem Kompass, welches jedoch nur auftaucht wenn man ganz in der Nähe des Ziels umherwandert.
Das Game traut einem nicht zu das man irgendwas alleine hinkriegt. Wenn ich nen Gegenstand finden und zu wem bringen soll markiert mir der Questmarker nicht nur den Dungeon wo besagter Gegenstand ist sondern sogar den verdammten Fleck auf dem das Ding liegt bzw. genau den Gegner der es hat. Das ist nicht mehr witzig. Ich kommte mir vor als würde ich an ner Schnitzeljagd für Sonderschüler teilnehmen.
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Drake Junior
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Beitrag von Drake Junior »

Captain Obvious allerorts! :roll:

NATÜRLICH wird das Spiel in der Release-Version jede Menge Fehler haben - war bis jetzt bei jedem Bethesda-Spiel so! ein fehlerfreier Release wäre eine absolute Sensation! 8)
Natürlich werden die nach und nach gefixt werden (wie bei Fallout 3 :oops:).
Das Problem ist der Reiz, der so ein fehlerhaftes Spiel auf manche Redakteure ausübt, um eine medienwirksame Sensationswertung abzuliefern :wink: - trotz des Wissens, dass sich das Spiel verändern wird, aber die Wertung bestehen bleibt.

Ich war KEIN Fan von Oblivion - zu steril (Dungeons, Gespräche, generierte, immer gleiche Umgebung, Inventory, trockene Geschichte....eigentlich durch und durch deutsch :lol: ), aber Skyrim darf es sich ruhig leisten, NICHT perfekt veröffentlicht zu werden.

So, und jetzt darf der JL-Fanclub wieder ran! :twisted:
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Xris
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Beitrag von Xris »

Ja... nur würde ich das Bethesda nicht unbedingt zum Vorwurf machen. Sie haben nämlich lediglich auf Kritik an Morrowind reagiert. Ich erinnere mich noch das jeder Test den ich zu Morrowind gelesen habe den doch recht anspruchsvollen Einstieg (wir erinnern uns, in Morrowind wurde man im grunde einfach in die Spielwelt und ner ungefähren Ortsangabe in die Spielwelt geschmissen) und die Wegfindung (die in Morrowind nunmanl nur über Ortsschilder und ungefähre Richtungsangaben funktioniert) kritisiert hat.

Ich hatte damals auch Leute in meinem Freundeskreis die das Spiel vll. ne Stunde gespielt und dann in die Ecke geschmissen haben. Einfach weil sie sich nicht mit dem Spiel beschäftigen wollten. Lieber an die Hand genommen werden und so. TES hatte in Sachen Bewegungsfreiheit immer schon Alleinstellungsmerkmal. Kein Spiel das derart offen ist.

Dieser Punkt viel mir aber auch als allererstes negativ ins Auge. Ich finde das es mehr zur Amto beiträgt wenn man auf ein Navi verzichtet und sich anstattdessen an Schildern und ähnlichem orientiert. Hat in Morrowind doch wunderbar funktioniert. Jedenfalls für jene die sich mit dem Spiel auseinandergesetzt haben.

Verstehe ja das die allermeisten Spieler lieber am roten Faden durchs Spiel gezogen werden. Aber es wäre doch möglich beides zu verwirklichen. Und das mit imho relativ wenig Aufwand.
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arillo
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Beitrag von arillo »

Xris hat geschrieben:Ja... nur würde ich das Bethesda nicht unbedingt zum Vorwurf machen. Sie haben nämlich lediglich auf Kritik an Morrowind reagiert. Ich erinnere mich noch das jeder Test den ich zu Morrowind gelesen habe den doch recht anspruchsvollen Einstieg (wir erinnern uns, in Morrowind wurde man im grunde einfach in die Spielwelt und ner ungefähren Ortsangabe in die Spielwelt geschmissen) und die Wegfindung (die in Morrowind nunmanl nur über Ortsschilder und ungefähre Richtungsangaben funktioniert) kritisiert hat.

Ich hatte damals auch Leute in meinem Freundeskreis die das Spiel vll. ne Stunde gespielt und dann in die Ecke geschmissen haben. Einfach weil sie sich nicht mit dem Spiel beschäftigen wollten. Lieber an die Hand genommen werden und so. TES hatte in Sachen Bewegungsfreiheit immer schon Alleinstellungsmerkmal. Kein Spiel das derart offen ist.

Dieser Punkt viel mir aber auch als allererstes negativ ins Auge. Ich finde das es mehr zur Amto beiträgt wenn man auf ein Navi verzichtet und sich anstattdessen an Schildern und ähnlichem orientiert. Hat in Morrowind doch wunderbar funktioniert. Jedenfalls für jene die sich mit dem Spiel auseinandergesetzt haben.

Verstehe ja das die allermeisten Spieler lieber am roten Faden durchs Spiel gezogen werden. Aber es wäre doch möglich beides zu verwirklichen. Und das mit imho relativ wenig Aufwand.
Das Problem an der Orientierung in Vvardenfell war keineswegs das Fehlen eines Questmarkers, sondern das völlige Nichtvorhandensein brauchbarer Wegbeschreibungen (nicht immer, aber oft) und die niedrige Sichtweite (ohne MGE), durch die man problemlos fünfmal knapp am Zielort vorbeilaufen konnte.
In manchen, wenigen Quests hatte man keine Chance wenn man das Gebiet, in dem mutmaßlich das Questziel zu finden war, nicht Meter für Meter genau abgegrast hat. Und das geht mir heute noch so, wo ich mit MW doch massig Zeit verbracht habe.

Die millimetergenauen Questmarker Cyrodiils waren dagegen absolut zuviel des Guten.
Da kommt man sich vor als ob Beth einen für geistig völlig zurückgeblieben hält.
Zudem wirkt es oft, dass der Spieler auf dem roten Faden balancieren und davon abgelenkt werden soll, wie öde die Spielwelt eigentlich ist, weil links und rechts vom vorgegebenen Pfad nur die immergleichen, leeren Dungeons, automatisch generierte Wälder und Klon-NPC's zu finden sind, die nichts zu sagen haben.
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Melcor
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Beitrag von Melcor »

arillo hat geschrieben: Die millimetergenauen Questmarker Cyrodiils waren dagegen absolut zuviel des Guten.
Da kommt man sich vor als ob Beth einen für geistig völlig zurückgeblieben hält.
Zudem wirkt es oft, dass der Spieler auf dem roten Faden balancieren und davon abgelenkt werden soll, wie öde die Spielwelt eigentlich ist, weil links und rechts vom vorgegebenen Pfad nur die immergleichen, leeren Dungeons, automatisch generierte Wälder und Klon-NPC's zu finden sind, die nichts zu sagen haben.
Oblivion war da wirklich schlimm. Da findet man Tagebücher, in denen ein umherirrender Abenteurer seine Reise beschreibt, Wegpunkte angibt und man so Stück für Stück dem toll geschriebenen Tagebuch folgen könnte; da wird dem Rollenspieler warm ums Herz. Aber was ist das? Der Questmarker zeigt einem einfach das Questziel an... Da hab ich mich gefragt, wieso die ganze Mühe? Oblivion war voll davon... Umfangreiche Bücher, tolle Rätsel, aber die Lösung wird dir sofort angezeigt, die Bücher knapp zusammengefasst sobald du sie öffnest. Wie ein immer aktivierter Easymode für Spieler mit 2 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne.

Da hat man dann einfach keine Motivation sich in die Spielwelt zu versetzen. Deswegen gefällt mir Morrowind soviel besser als Oblivion.
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Feed The Croc
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Beitrag von Feed The Croc »

Melcor hat geschrieben:
arillo hat geschrieben: Oblivion war da wirklich schlimm. Da findet man Tagebücher, in denen ein umherirrender Abenteurer seine Reise beschreibt, Wegpunkte angibt und man so Stück für Stück dem toll geschriebenen Tagebuch folgen könnte; da wird dem Rollenspieler warm ums Herz. Aber was ist das? Der Questmarker zeigt einem einfach das Questziel an... Da hab ich mich gefragt, wieso die ganze Mühe? Oblivion war voll davon... Umfangreiche Bücher, tolle Rätsel, aber die Lösung wird dir sofort angezeigt, die Bücher knapp zusammengefasst sobald du sie öffnest. Wie ein immer aktivierter Easymode für Spieler mit 2 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne.

Da hat man dann einfach keine Motivation sich in die Spielwelt zu versetzen. Deswegen gefällt mir Morrowind soviel besser als Oblivion.
Ich fürchte, das wird sich in Skyrim auch nicht ändern. Man wird immer noch an die Hand genommen als wäre man ein Kleinkind.. naja, kann man nicht ändern, auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum man das nicht optional ein/ausstellbar machen konnte. Ich denke, da hätte sich keiner Einen abgebrochen...
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arillo
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Beitrag von arillo »

Feed The Croc hat geschrieben:
Melcor hat geschrieben:
arillo hat geschrieben: Oblivion war da wirklich schlimm. Da findet man Tagebücher, in denen ein umherirrender Abenteurer seine Reise beschreibt, Wegpunkte angibt und man so Stück für Stück dem toll geschriebenen Tagebuch folgen könnte; da wird dem Rollenspieler warm ums Herz. Aber was ist das? Der Questmarker zeigt einem einfach das Questziel an... Da hab ich mich gefragt, wieso die ganze Mühe? Oblivion war voll davon... Umfangreiche Bücher, tolle Rätsel, aber die Lösung wird dir sofort angezeigt, die Bücher knapp zusammengefasst sobald du sie öffnest. Wie ein immer aktivierter Easymode für Spieler mit 2 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne.

Da hat man dann einfach keine Motivation sich in die Spielwelt zu versetzen. Deswegen gefällt mir Morrowind soviel besser als Oblivion.
Ich fürchte, das wird sich in Skyrim auch nicht ändern. Man wird immer noch an die Hand genommen als wäre man ein Kleinkind.. naja, kann man nicht ändern, auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum man das nicht optional ein/ausstellbar machen konnte. Ich denke, da hätte sich keiner Einen abgebrochen...
Natürlich wird das bei Skyrim nicht anders sein. Das Problem mit diesen optionalen Sachen ist, dass man es sich dann so oder so lieber einfach macht. Zumindest dann und wann. Und dass Beth beides einbauen würde - Questmarker für die Gemütlichen, vernünftige Wegbeschreibungen in Dialogen/Büchern/Notizen/etc. - wär eh zuviel verlangt.

Ich freu mich, wie gesagt, trotzdem drauf. Es wird wahrscheinlich genau so ablaufen wie mit Oblivion und Fallout 3.
Wobei mir das Setting ja zusagt...ich mochte Solstheim und Himmelsrand (oh, ich hoffe die behalten die eingedeutschte Namensgebung ingame bei!!) macht mich jetzt schon mehr an als Cyrodiil es jemals könnte.