Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Draegonfly90 hat geschrieben:Natürlich könntest du mir tausend Beispiele nennen (auch wenn du es geschafft hast nicht mal eins zu nennen). Ich will keinesfall bestreiten, dass es Sexismus gibt,aber ich bestreite das es wirklich das große Problem ist, wie es in den Medien dargestellt wird.
Ein Beispiel: Eine Frau dreht ein Video, in dem es um einen bestimmten, geschlechterspezifischen Topos in Videospielen gibt und sie erhält deswegen Vergewaltigungsdrohungen und wird in der Diskussion nur auf ihr Geschlecht reduziert, anstatt sich den Inhalten des Videos zu widmen.
Diese Vergewaltigungsdrohungen - wie hier immer wieder von den Gegnern des Videos beteuert wird - seien natürlich nur fiktive, die quasi im Selbstlauf durch das Medium, in dem sie geäußert werden, entstehen müssen, d.h. die Vergewaltigungsphantasien werden zuhauf von ganz durchschnittlichen, jungen Männern geäußert. Wenn das mal kein Alltag ist.
Zuletzt geändert von Abe81 am 10.03.2013 22:44, insgesamt 2-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kajetan »

EvilReaper hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Ich kann nix dafür, wenn Du Dich standhaft jedweder sachlichen Diskussion entziehst, in dem Du nur auf den Film in Deinem Kopf starrst und Dich offenbar keine Sekunde mit dem Video selbst beschäftigt hast. Ganz ehrlich, Du bist das Opfer Deiner eigenen Paranoia und Vorurteile.
Das machst du doch, lüg nicht so dreckig. Ich kenne Leute wie dich nur zu gut, ihr nervt andere mit Hobby-Psychater-Spielchen und dem ignorieren aller Argumente, bis sie keinen Bock mehr haben und fühlt euch dann als Sieger der Diskussion. Wenn man die Kommentare aber rückblickend betrachtet sieht man, dass fast nichts dasteht, was wirklichen Inhalt hatte.
Süß :)

Zurück zum Thema: Zielgruppe dieses Videos sind unter anderem Leute wie Du. Damit Du allmählich anfängst darüber nachzudenken, was denn Sache ist. Nicht weil Du ein böser oder schlechter Mensch bist, nicht weil Du ein *kreisch* Mann bist. Sondern weil Du Dich vorher noch nie mit dem Thema beschäftigt hast. Deswegen steckt Dein Kopf zu diesem Thema derzeit noch voller Grütze. Was ja kein Dauerzustand sein muss.

Fang an Dich zu informieren.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

TheOriginalDog hat geschrieben: Alyx Vance z.B. Sie ist sportlich, aber in Zeiten von Bürgerkrieg hat sie eindeutig keine Zeit auf ihr Make-Up zu achten. Ein super Beispiel, dass man auch schöne Frauen erstellen kann, die trotzdem keine Sexbombenkriegerinnen sind.
Samus ist designtechnisch auch super, da sie eine Rüstung trägt, die sie wirklich schützt und nicht eine, die ihren Arsch und ihre Brüste besser zur Geltung bringt. Das nervt mich auch immer, vor allem in MMORPGs, wenn "Kriegerinnen" nur mit so einem Stahlbikini herumlaufen.
Samus ist in etwa so glaubwürdig wie der Duke. Quasi völlig charakterfrei, könnte genausogut aus TES stammen.
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EvilReaper
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von EvilReaper »

Abe81 hat geschrieben: Du benimmst dich wie ein geprelltler Spender, als ginge es dir um die Veruntreuung von Geld. Als ob man dir hier abnehmen würde, daß es dir darum ginge.
Mir geht es um gar nichts mehr, die "Diskussion" hier kann man doch nicht ernst nehmen, und entsprechend habe ich meinen letzten Beitrag gestaltet.

Am Ende werden ohnehin nur die Fakten zählen, und eines davon ist, dass die meisten Zuschauer unzufrieden mit ihrem Video sind, und dem, was sie sagt eben nicht zustimmen. Da könnt ihr das noch so sehr verteidigen, ihr bleibt eine verwirrte Minderheit.

Ich bin jetzt jedenfalls raus.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

brent hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben: Alyx Vance z.B. Sie ist sportlich, aber in Zeiten von Bürgerkrieg hat sie eindeutig keine Zeit auf ihr Make-Up zu achten. Ein super Beispiel, dass man auch schöne Frauen erstellen kann, die trotzdem keine Sexbombenkriegerinnen sind.
Samus ist designtechnisch auch super, da sie eine Rüstung trägt, die sie wirklich schützt und nicht eine, die ihren Arsch und ihre Brüste besser zur Geltung bringt. Das nervt mich auch immer, vor allem in MMORPGs, wenn "Kriegerinnen" nur mit so einem Stahlbikini herumlaufen.
Samus ist in etwa so glaubwürdig wie der Duke. Quasi völlig charakterfrei, könnte genausogut aus TES stammen.
Und wieder hilft ein Blick in den Anlass dieses Threads, nämlich das Video von Sarkeesian. In ihrer Beschreibung der Ursprungsfassung der später zur Nebenfigur degradierten weiblichen Heldin habt Ihr Eure Antworten.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

ThePanicBroadcast hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:
ThePanicBroadcast hat geschrieben: Vielleicht geht es nur mir so, oder es liegt daran, dass ich hauptsächlich mit Leuten in meinem Alter (20) verkehre, für die die Gleichstellung zwischn Mann und Frau fest verankert und völlig außer Frage steht, aber von Seximus in der Gesellschaft bekomme ich nichts mit und habe sowas auch noch nie erlebt. Deshalb halte ich diese Aufschrei Debatte als auch diesen Videospiel Bezug, für übertrieben und unnötig aufgeputscht.
Eine etwas indiskrete Frage, die du auch gerne ignorieren kannst: Welches Geschlecht hast du denn?

Sexismus ist eben eine Sache, die sich primär über Erfahrung vermittelt. Leuten diese abzusprechen, ist erstmal sehr dreist. Wenn daraus Forderungen für die Gesellschaft erwachsen, muss man eben schauen, ob man diese 'subjektiven' Erfahrungen objektivieren kann, also an das gesellschaftliche Verhältnis, das diese produziert, rückbinden. Auch darin sehe ich wenig Probleme.
Kein Problem, bin ein Typ. Das heißt aber nicht dass ich mich nicht in meinem Umfeld mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Habe als die Aufschrei Debatte grade aktuell war mit ~ 10 Frauen darüber geredet, und alle waren derselben Meinung, dass überreagiert wird. Ich vermute mal dass das tatsächlich an den Generationen liegt, und das Problem, wenn die älteren Generationen, in denen die Rolle des überlegenen Mannes noch verankert ist, sterben, zum Großteil ganz wegfallen wird.
In meinem Umfeld scheint es diese Probleme nämlich nicht zu geben (wobei ich natürlich aufgrund von 10 Meinungen nict veralgemeinern kann).
Wenn du ein 'Typ' bist und mir zustimmen würdest, daß Sexismus primär erfahren werden muss, hast du ja schon deine Antwort. Diese ad hoc Empirie kann ich ganz und gar nicht teilen, im Gegenteil ich finde das Ausmaß, das in 'Aufschrei' beschrieben wird, eine krasse Untertreibung. Und das, obschon wir der gleichen Generation angehören. Wohl eher eine Frage des Milieus.
Sagt dir 'glass ceiling' etwas?
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Provo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Provo »

ThePanicBroadcast hat geschrieben:
Provo hat geschrieben:
Ich kriege Sexismus auch nie mit, also im wahren Leben. Aber die Medien sind voll davon.
Ich habe weibliche Kommolitonen und weibliche Freunde und trotzdem beschweren tut sich eigentlich niemand.
Sexistisches Verhalten auf dem Weg zur Arbeit, auf der Arbeit, auf dem Weg nach Hause, am Wochenende beim weggehen, ...
Was zur Hölle? Muss ich wirklich noch genaue Beispiele geben?
Etwas nicht als Problem zu erkennen weil man es nicht als Problem wahrnimmt, lässt das Problem noch lange nicht verschwinden.
Was siehts du denn als sexistischen Verhalten auf dem Weg zur Arbeit wenn ich fragen darf?
z. B. das Verhalten von Jungmännern in Gruppen in der Bahn das ich regelmäßig beobachten muss.
Ach komm, ich muss dir das alles nicht erklären du weiß ganz genau was ich meine.
Die Chefetage meines Arbeitsplatzes ist von Männern dominiert, die schlechtbezahlten Dienstleistungsjobs unten allerdings von Frauen.
Auf dem Weg nach Hause irgendwelche Maurer die von "Fotzen" und "meine Alte" labern.
Am Wochenende irgendwelche besoffenen Hohlbratzen die Frauen an den Arsch fassen.
Beschissene Rollenbilder die einem überall begegnen.

und das sind total grobe Beispiele die den ganzen Shit noch nichtmal ansatzweise beschreiben.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben: Alyx Vance z.B. Sie ist sportlich, aber in Zeiten von Bürgerkrieg hat sie eindeutig keine Zeit auf ihr Make-Up zu achten. Ein super Beispiel, dass man auch schöne Frauen erstellen kann, die trotzdem keine Sexbombenkriegerinnen sind.
Samus ist designtechnisch auch super, da sie eine Rüstung trägt, die sie wirklich schützt und nicht eine, die ihren Arsch und ihre Brüste besser zur Geltung bringt. Das nervt mich auch immer, vor allem in MMORPGs, wenn "Kriegerinnen" nur mit so einem Stahlbikini herumlaufen.
Samus ist in etwa so glaubwürdig wie der Duke. Quasi völlig charakterfrei, könnte genausogut aus TES stammen.
Und wieder hilft ein Blick in den Anlass dieses Threads, nämlich das Video von Sarkeesian. In ihrer Beschreibung der Ursprungsfassung der später zur Nebenfigur degradierten weiblichen Heldin habt Ihr Eure Antworten.
Ein bisschen zurechtdrehen hier und da, die paar Beispiele die ihre langweiligen, abgekauten Thesen unterfüttern, während man jeden kritischen Blick ins Thema tunlichst vermeidet, sonst verwirrt man das simple Gemüt der treudoofen "forver friendzone"-Whiteknights die einem das Leben durchfinanzieren, eine schöne Rollenverteilung, so haben wir die neue Gleichberechtigung doch gerne.
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TheLaughingMan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheLaughingMan »

EvilReaper hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben: Du benimmst dich wie ein geprelltler Spender, als ginge es dir um die Veruntreuung von Geld. Als ob man dir hier abnehmen würde, daß es dir darum ginge.
Mir geht es um gar nichts mehr, die "Diskussion" hier kann man doch nicht ernst nehmen, und entsprechend habe ich meinen letzten Beitrag gestaltet.

Am Ende werden ohnehin nur die Fakten zählen, und eines davon ist, dass die meisten Zuschauer unzufrieden mit ihrem Video sind, und dem, was sie sagt eben nicht zustimmen. Da könnt ihr das noch so sehr verteidigen, ihr bleibt eine verwirrte Minderheit.

Ich bin jetzt jedenfalls raus.
Das würde implizieren dass die meisten sich das Video voll und ganz angesehen haben, woran ich persönlich allerdings stark Zweifel. Das haben ja scheinbar nicht mal die meisten hier im Forum. Die Hassattacken entspringen eher einer Art Gesinnungskrieg, bei dem jede Art von Objektivität schon lange auf der Strecke geblieben ist.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

EvilReaper hat geschrieben:Am Ende werden ohnehin nur die Fakten zählen, und eines davon ist, dass die meisten Zuschauer unzufrieden mit ihrem Video sind, und dem, was sie sagt eben nicht zustimmen. Da könnt ihr das noch so sehr verteidigen, ihr bleibt eine verwirrte Minderheit.

Ich bin jetzt jedenfalls raus.
Was für eine verquere Logik: Du willst das also an dem puren Verhältnis von Mehrheit/Minderheit festmachen. Woher nimmst du eigentlich diesen Fakt? Und woher die Behauptung, am Ende (wann ist das erreicht?) zählen nur Fakten? Das ist wirklich nur noch Phrase. Und dazu deine elegante Flucht in die gesunde Majorität, zu der du dich ja selbst zählst, die einer 'verwirrten' Minderheit gegenübersteht. Und damit gibst du ja auch zu, nie an einer Diskussion interessiert gewesen zu sein, dich interessiert nur die beruhigende Gewissheit, zur Mehrheit zu gehören.
Das ist mal eine ziemlich hemdsärmlige, um nicht zu sagen: gruselige Interpretation von Demokratie.
Draegonfly90
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Draegonfly90 »

Provo hat geschrieben:z. B. das Verhalten von Jungmännern in Gruppen in der Bahn das ich regelmäßig beobachten muss.
Die machen auch regelmäßig ihr eigenes Geschlecht dumm an ;). Und wenn man den Statistiken glauben darf, sogar öfters als Frauen.
Provo hat geschrieben:Ach komm, ich muss dir das alles nicht erklären du weiß ganz genau was ich meine.
Die Chefetage meines Arbeitsplatzes ist von Männern dominiert, die schlechtbezahlten Dienstleistungsjobs unten allerdings von Frauen.
Z.b. Müllmann, Straßenreinigung und Kanalisationsreinigung.
Provo hat geschrieben:Auf dem Weg nach Hause irgendwelche Maurer die von "Fotzen" und "meine Alte" labern.
Ich glaube kaum, dass die noch lange ihren Job behalten dürften.
Provo hat geschrieben:Am Wochenende Hohlbratzen die besoffen Frauen an den Arsch fassen.
Beschissene Rollenbilder die einem überall begegnen.
Das ist sexuelle Belästigung und kein Sexismus...
Zuletzt geändert von Draegonfly90 am 10.03.2013 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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ThePanicBroadcast
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von ThePanicBroadcast »

Abe81 hat geschrieben: Wenn du ein 'Typ' bist und mir zustimmen würdest, daß Sexismus primär erfahren werden muss, hast du ja schon deine Antwort. Diese ad hoc Empirie kann ich ganz und gar nicht teilen, im Gegenteil ich finde das Ausmaß, das in 'Aufschrei' beschrieben wird, eine krasse Untertreibung. Und das, obschon wir der gleichen Generation angehören. Wohl eher eine Frage des Milieus.
Sagt dir 'glass ceiling' etwas?
Wenn mir aber 10 Frauen sagen, dass sie keinen Sexismus erfahren und ihnen auch unter Freundinnen nichts bekannt ist, dann musst du das ja wohl akzeptieren. Außer man kommt jetzt damit, dass sie ja schon von Geburt an so konzipiert wurden, diesen Sexismus zu ertragen und zu ignorieren, so dass er ihnen selber gar nicht mehr auffällt.

Was diese Glass Ceiling angeht, habe ich ja oben bereits meine Meinung geschildert, mit dem wegsterben der alten Generationen in denen die Benachteiligung der Frau noch verankert ist, wird sich das verlaufen.

Aber wenn mir Provo jetzt das Verhalten von betrunkenen pubertierenden Halbstarken als Systemfehler bzw als allgemeinen sozialen Misstand weismachen will....
Zuletzt geändert von ThePanicBroadcast am 10.03.2013 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

brent hat geschrieben:Ein bisschen zurechtdrehen hier und da, die paar Beispiele die ihre langweiligen, abgekauten Thesen unterfüttern, während man jeden kritischen Blick ins Thema tunlichst vermeidet, sonst verwirrt man das simple Gemüt der treudoofen "forver friendzone"-Whiteknights die einem das Leben durchfinanzieren, eine schöne Rollenverteilung, so haben wir die neue Gleichberechtigung doch gerne.
Wo genau wird ein 'kritischer Blick' tunlichst vermieden? Von Belegen und Argumenten hälst du wohl nicht viel, oder? Nichts gegen Polemik, aber diese sollte zumindest den Hauch von Inhalt haben, d.h. eine Polemik gegen etwas sein.
Hast du irgendwo etwas über die Geschlechterverteilung und die Intentionen der Spender gelesen, oder woher nimmst du diese Behauptung der 'whiteknight-Spender'? Ich würde dreist dagegen behaupten: Viel plausibler ist es, daß hauptsächlich Frauen gespendet haben; Vertretung ihrer eigenen Interessen und so... aber lass dich nicht weiter von Argumenten behelligen.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

brent hat geschrieben: ... während man jeden kritischen Blick ins Thema tunlichst vermeidet ...
Und das von dem Foristen, der nach wie vor heimlich tut, wenn man ihn um seine Definition von Anspruch im Videospiel fragt, die angeblich gerademal eine handvoll Videospiele erfüllen.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

ThePanicBroadcast hat geschrieben:Wenn mir aber 10 Frauen sagen, dass sie keinen Sexismus erfahren und ihnen auch unter Freundinnen nichts bekannt ist, dann musst du das ja wohl akzeptieren. Außer man kommt jetzt damit, dass sie ja schon von Geburt an so konzipiert wurden, diesen Sexismus zu ertragen und zu ignorieren, so dass er ihnen selber gar nicht mehr auffällt.
Was soll dann sein, wenn dir das zehn Frauen sagen? Wenn du das an solcher ad-hoc-Empirie festmachen willst, ist das wohl eher ein Eigentor, weil da die Masse an #Aufschrei-ad-hoc-Empirie deine zehn Freundinnen bei weitem aussticht. Auch spricht jede soziologische Erhebung zum Thema gegen deine Augenschein-Empirie.
ThePanicBroadcast hat geschrieben:Was diese Glass Ceiling angeht, habe ich ja oben bereits meine Meinung geschildert, mit dem wegsterben der alten Generationen in denen die Benachteiligung der Frau noch verankert ist, wird sich das verlaufen
Deine Meinung dazu ist aber erstmal nicht mehr als Wunschdenken/Voluntarismus, denn würdest du zu dem Thema etwas wissen, wüsstest du, daß Generation und glass ceiling nicht miteinander korrelieren, d.h. der 'gesellschaftliche Fortschritt in Sachen Emanzipation', der angeblich schon abgeschlossen sei, daran wenig ändert.

Die pöbelnden Jugendlichen greifen ihre Pöbeleien ja auch nicht aus dem nichts auf, die müssen doch ihren Ursprung irgendwo haben, also erlernt und verstärkt worden sein. Der Inhalt ist ja auch nicht zufällig gewählt, usw. usf.... du machst es dir da zu einfach.