Uncharted: Regisseur springt ab

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Alking
Beiträge: 6886
Registriert: 25.08.2008 11:33
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Alking »

Melcor hat geschrieben:
Videospielromane? Diese Auftragsarbeiten von Berufsautoren denen der Stoff egal ist? Diese Dinger, die nur Fans des Spiels gut finden und auch nur weil eben Namen aus dem Spiel drin vorkommen?

Gibt ja ein paar ganz passable, und das sind meist die, die von den Autoren des eigentlichen Spiels geschrieben wurden. Der Rest ist Schrott. Also auf 1 gutes Buch kommen 20 schlechte.
Habe bisher selber nur das Gears Buch Aspho Fields gelesen was wirklich gut zu lesen war. Gut geschrieben und viele neue Hintergrundinfos. Ich fands wunderbar.
Was die Halo Bücher angeht so weiß ich nur dass das Reach Buch sehr gut sein soll, das hat ein Bekannter von mir gelesen.

Ich will einfach nur sagen dass Uncharted nix hat und hinter GoW zum Beispiel etwas mehr steckt. Daher fänd ich einen Film zu Gears weitaus cooler als Indiana Jones Version 2010.
Benutzeravatar
breakibuu
Beiträge: 2022
Registriert: 19.07.2008 11:22
Persönliche Nachricht:

Beitrag von breakibuu »

leifman hat geschrieben: und warum sollte man sich dann das halo universum nehmen? was haben die spartaner so besonderes an sich? xbeliebig austauschbar! die aliens ebenso! achso, ihr denkt wie uwe boll!? ausbeutung des spielenamens!!!
Nochmal, warum muss unbedingt der Hauptcharakter der Spiele auch der Hauptcharakter im Film sein?
Es kann doch auch um eine Gruppe Marines gehen die verzweifelt versuchen von Reach runterzukommen. Solang der Film gut gemacht ist und sich dem Canon unterordnet gibts doch keine Probleme.

Ausbeutung des Namens sind eher Filme wie Resident Evil, die zwanghaft versuchen aus den Spielen bekannte Charaktere in ein Szenario zu werden das komplett garnichts mit den Spielen zu tun hat.

Cpt Nemo hat geschrieben:Ich frag mich gerade (wie eigentlich mittlerweile bei den meisten Filmen : ) was wohl Tarantino aus dem Stoff machen würde!
Was soll er daraus schon machen? Das selbe was er halt immer macht:
Einen grottenlangweiligen Film, mit 2 oder 3 sehr guten Szenen. An die guten Szenen erinnert man sich noch in 30 Jahren, während man die langweiligen Szenen wieder vergisst... anders kann ich mir sonst den Fankult um Kill Bill oder Pulp Fiction nicht erklären.


Oberdepp hat geschrieben:@breakubuu: So einen Film gibt es schon. Nennt sich Starship Troopers und gilt mittlerweile eher als Trash, als wirklich dolle.
Ui super... mit der Einstellung kannst du dir pro Genre 2 DVDs ins Regal stellen und brauchst dir danach nie wieder nen Film zu kaufen weil du alles schon gesehen hast :roll:
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Wulgaru »

Interessant das die meisten Leute von Tarantino wirklich nur Kill Bill Vol.1 und Pulp Fiction zu kennen scheinen. Ich habe jahrelang die seltsam unwissenden Kritiken über seine Filme (mein Highlight zu Death Proof: für einen Tarantino-Film ungewöhnlich dialoglastig) oder bei anderen Filmen Worte wie "Tarantino-Style" (zum Beispiel wenn er einfach sinnlos brutal war) nicht wirklich verstanden, aber mittlerweile ist mir der Zusammenhang klar.

Was Halo angeht, sehe ich keinen besonderen Grund einen Film zu machen, aber auch keinen der dagegen spricht, es kommt nur darauf an, dass die richtigen Leute dran setzen. Und mit richtig meine ich jeden außer Paul Anderson und Uwe Boll.
Benutzeravatar
danke15jahre4p
Beiträge: 16763
Registriert: 21.04.2006 16:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von danke15jahre4p »

breakibuu hat geschrieben:Ausbeutung des Namens sind eher Filme wie Resident Evil, die zwanghaft versuchen aus den Spielen bekannte Charaktere in ein Szenario zu werden das komplett garnichts mit den Spielen zu tun hat.
Nochmal, warum muss unbedingt der Hauptcharakter der Spiele auch der Hauptcharakter im Film sein?
Es kann doch auch um eine Gruppe Marines gehen die verzweifelt versuchen von Reach runterzukommen.
:lol:

aber lass ma gut sein, wir kommen auf keinen grünen zweig!

greetingz
Benutzeravatar
breakibuu
Beiträge: 2022
Registriert: 19.07.2008 11:22
Persönliche Nachricht:

Beitrag von breakibuu »

leifman hat geschrieben: aber lass ma gut sein, wir kommen auf keinen grünen zweig!
...weil ich nich kapier wo dein Problem liegt.
Warum ist ein Film ausbeutung des Namens, wenn er gut gemacht ist und das Szenario der Spiele nutzt?
Besser als so geht es doch garnicht. Kinogänger haben so keine Nachteile weil sie die Spiele nicht kennen. Genauso müssen sich die Spieler keine Sorgen machen, dass ihre Lieblingscharaktere wie bei Resident Evil komplett umgewurschtelt und in eine Story geschrieben werden, die die Spiele komplett ignorieren.

Wenn es einen Film gibt in dem Marines versuchen von Reach zu kommen, stört das zu keinem Zeitpunkt den Canon von Halo. Die Schlacht um Reach findet statt. Die Spartans tun auch weiterhin das, was sie auch in den Spielen tun. Die Schlacht geht genauso verloren und die Technologie is auch exakt die selbe. Wir sehen die Schlacht um Reach einfach nur aus einem anderen Blickwinkel.
Die Resident Evil Film hingegen werfen alles übern Haufen was die Spiele etabliert haben. Außer den Zombies und Umbrella gibt es nichts was darauf schließen lässt, dass die Resident Evil Filme irgendetwas mit den Resi Spielen zu tun hat.

Ich weiß nich ob wir aneinander vorbeiquatschen, oder einer von uns beiden nen krassen Denkfehler hat.


Wulgaru hat geschrieben:Interessant das die meisten Leute von Tarantino wirklich nur Kill Bill Vol.1 und Pulp Fiction zu kennen scheinen. Ich habe jahrelang die seltsam unwissenden Kritiken über seine Filme (mein Highlight zu Death Proof: für einen Tarantino-Film ungewöhnlich dialoglastig) oder bei anderen Filmen Worte wie "Tarantino-Style" (zum Beispiel wenn er einfach sinnlos brutal war) nicht wirklich verstanden, aber mittlerweile ist mir der Zusammenhang klar.
Ich hab Pulp Fiction und Kill Bill auch nur genannt weils die bekannteten von Tarantino sind. Aber ich fand Reservoir Dogs und Inglorious Basterds auch unheimlich langweilig. Death Proof war für mich einfach nur grottenschlecht, aber soweit wie ich das mitbekommen hab war das ja auch so beabsichtigt
Benutzeravatar
Cpt. Nemo
Beiträge: 157
Registriert: 14.07.2007 12:10
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Cpt. Nemo »

breakibuu hat geschrieben:
Cpt Nemo hat geschrieben:Ich frag mich gerade (wie eigentlich mittlerweile bei den meisten Filmen : ) was wohl Tarantino aus dem Stoff machen würde!
Was soll er daraus schon machen? Das selbe was er halt immer macht:
Einen grottenlangweiligen Film, mit 2 oder 3 sehr guten Szenen. An die guten Szenen erinnert man sich noch in 30 Jahren, während man die langweiligen Szenen wieder vergisst... anders kann ich mir sonst den Fankult um Kill Bill oder Pulp Fiction nicht erklären.
Also ein Genie, dass 'Inlgourious Basterds' schreiben und inszenieren kann, könnte einfach keinen schlechten Film daraus machen! :D
Aber das ist eben nur meine (bescheidene) Meinung.
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Wulgaru »

breakibuu hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Interessant das die meisten Leute von Tarantino wirklich nur Kill Bill Vol.1 und Pulp Fiction zu kennen scheinen. Ich habe jahrelang die seltsam unwissenden Kritiken über seine Filme (mein Highlight zu Death Proof: für einen Tarantino-Film ungewöhnlich dialoglastig) oder bei anderen Filmen Worte wie "Tarantino-Style" (zum Beispiel wenn er einfach sinnlos brutal war) nicht wirklich verstanden, aber mittlerweile ist mir der Zusammenhang klar.
Ich hab Pulp Fiction und Kill Bill auch nur genannt weils die bekannteten von Tarantino sind. Aber ich fand Reservoir Dogs und Inglorious Basterds auch unheimlich langweilig. Death Proof war für mich einfach nur grottenschlecht, aber soweit wie ich das mitbekommen hab war das ja auch so beabsichtigt
Ja das sind nun mal die zwei Standpunkte zum guten Quentin. Love him oder hate him. Das Problem (trifft auf dich ja nicht zu), dass ihn beide Fraktionen oft auf nur die genannten zwei Filme reduzieren (professionelle Kritiker eingeschlossen) und dann anfangen von Tarantino-Style und zu dialoglastig zu blubbern. Das regt mich persönlich als Fan aller seiner Filme immer sehr auf.
Benutzeravatar
Bloody Sn0w
Beiträge: 5838
Registriert: 10.02.2007 23:13
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Bloody Sn0w »

breakibuu hat geschrieben:Ich hab Pulp Fiction und Kill Bill auch nur genannt weils die bekannteten von Tarantino sind. Aber ich fand Reservoir Dogs und Inglorious Basterds auch unheimlich langweilig. Death Proof war für mich einfach nur grottenschlecht, aber soweit wie ich das mitbekommen hab war das ja auch so beabsichtigt
Guck dir mal Jackie Brown an. Meiner Meinung nach sein bester Film.
Aber ich mag auch seine anderen Werke, allen voran Pulp Fiction und Reservoir Dogs.
Benutzeravatar
danke15jahre4p
Beiträge: 16763
Registriert: 21.04.2006 16:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von danke15jahre4p »

@breakibuu

ne, ich versteh ja worauf die hinauswillst!

natürlich ist gegen einen film, der in einem bekannten spieluniversum spielt und gut gemacht, nix gegen einzuwenden! nur die frage ist, wo besteht dann der sinn in einer spielverfilmung?

es gibt doch dank, einer schier unendlosen zahl an science fiction büchern, genug universen die genügend stoff für eine filmreihe böten, warum sollte man also das halo universum vorziehen OHNE dabei ein auge auf eine namensausbeutung zu werfen?

ich bezweifel ja garnicht, dass die bisher erschienenden bücher zu halo oder gears of war gut sind, nur bezweifel ich, dass sie gegen beispielsweise phillip k. dick oder stanislav lem ankommen!

du beschreibst oben einen optimalen zustand, ich seh das so:

am besten is doch eine filmumsetzung, die so nah wie möglich an der spielhandlung angelehnt ist, und die spieler und unbeteiligte gleichermaßen überzeugt!

alles andere ist doch keine film zu spiel umsetzung sondern eine am spiel angelehnte nebenhandlung! klar kann das auch jut werden, aber isses dann wirklich eine filmumsetzung von einem spiel?

greetingz
Benutzeravatar
breakibuu
Beiträge: 2022
Registriert: 19.07.2008 11:22
Persönliche Nachricht:

Beitrag von breakibuu »

@leifman

aaaah, jetzt hab auch ich Dummerchen dich verstanden.
Natürlich liegt der einzige Vorzug von Halo gegenüber anderen SciFi Serien darin, dass Halo bereits eine riesige Fanbase hat.

Natürlich hast du Recht das Filme wie ich sie meine nur eine Nebenhandlung wären. Aber imo eignen sich die wenigstens Spiele für eine mehr oder wenige direkte Umsetzung - Halo gehört natürlich nicht dazu.
Oberdepp
Beiträge: 2159
Registriert: 14.04.2005 13:55
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Oberdepp »

@breakibuu:
Ob Nebenhandlung oder nicht. Nimm von mir aus ein Trupp Marines, die ums Überleben kämpfen, statt den Master Chief aka. Power Ranger. Dann müsse man den Film als Survival-Film hochziehen á la Predator. Dann ist das Halo-Universum aber wieder egal, denn es wäre kein Halo mehr. Zieht man den Film aber in Form von Halo hoch -> extremely boring. Das wird also auch nicht passieren.