Kotick & Schafer: Kaum Freundschaftspotenzial

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johndoe776792
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Beitrag von johndoe776792 »

Sir Richfield hat geschrieben:Das eigentlich Schlimme an der Sache ist doch, dass Kotick mit dieser Einstellung Erfolg hat.
Das einzige, was den von dem Posten verjagen könnte, wäre massenhafte Verweigerung von Activision/Blizzard Produkten.

Aber die WoWler bleiben bei WoW, die Starcraftler stellen sich jetzt schon mal vor den Laden, die Diablos scharren schon mit den Hufen und die Freunde der Egoshooter kaufen alles blind, auf dem Call of Duty steht.

Insofern kann man fast glauben, die Kunden würden auch keine Spiele mehr mögen.

Dass die Mehrheit der Spieler keine neuen, kreativen Spiele mag ist ja eigentlich schon länger bekannt, als man Bobby Kotick kennt. Insofern kann man dem Mann keinen Vorwurf machen, er hat sich die Gegegebenheiten angesehen und nach denen gehandelt.

Fazit: Spieler glücklich (Wenn der MW2 MP SO mies ist, warum spielen ihn dann alle?), Aktionäre glücklich, Künstler unglücklich.
Aber auf die Künstler, also die, die arbeiten scheisst man ja im Allgemeinen, Musiker sind (bis auf die Ausnahmen) unterbezahlt, Autoren bekommen nur wenig, Journalisten müssen aktuell dran glauben (Wobei DIE sich noch wehren könnten - aber irgendwoher muss das Brot auf dem Tisch ja kommen) und Softwareentwickler haben auch schon lange keine Ferrarflotten mehr.
100% /sign + Das Leben ist kein Ponyhof, Geld regiert die Welt,
never change a winning team
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Skeletti hat geschrieben:Ja weil es Vivendi gehört aber deswegen is der CEO von Activision Blizzard nicht in die Geschäfte von Blizzard Entertainment involviert ?
Nein.
Die Aktiengesellschaft ist Activision Blizzard, d.h. sowohl Activision wie auch Blizzard sind Teil eines Konzerns, an dem Vivendi über seine Aktienanteile 52% hält.
Der CEO von Activision Blizzard ist also der Boss von Blizzard (praktisch mag sich das im Arbeitsalltag unterschiedlich äußern) und Vivendi kann als Mehrheitseigner Einfluss nehmen.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Kunib3rt hat geschrieben: - Mirrors Edge ist für mich die größte Innovation
Geschmackssache. Ich kann selbst mit allen zugedrückten Hühneraugen nicht erkennen, was daran so besonders "innovativ" sein soll. Und selbst wenn (ich kann mich ja auch täuschen :) ), finanziell hat sich das nicht ausgezahlt, weil EA als Konzern viel zu groß ist, um von solchen Nischenspielen leben zu können.
- FIFA ist (zu mindest auf den Konsolen) auch wieder Qualitätsware geworden
Meines Wissens war FIFA auf den Konsolen nicht das Problem. Nur die PC-Versionen waren in den letzten Jahren nichts weiter als simple, uninspirierte PS2-Konvertierungen. Enstprechend wurden sie auch nicht mehr gekauft.
Und außerdem holen sie sich jetz die guten Leute zu sich. Erst Double Fine mit Tim Schafer und jetz ham se Respawn an der Leine, die ja auch ihre Probleme mit Kottick hatten...also ich freu mich auf das was da noch von EA kommt.
Es wäre besser, wenn man endlich damit aufhört Publisher wie Lieblingsbands zu betrachten und anzuhimmeln. Das ist eine Firma, die einzig und alleine nur an sich, ihre Profite und das Wohlergehen der Aktionäre denkt. Dort regiert nur das Geld und wenn es EA nützt, wird wieder der übliche Rotz in die Regale gestellt und man scheisst darauf, auf was Du Dich freust oder nicht freust.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Man sollte ein Unternehmen weder anhimmeln noch verteufeln würde ich sagen.
Ein Unternehmen lebt davon die Wünsche seiner Kunden zu bedienen.

Das kann man jetzt als "üblichen Rotz" bezeichnen oder als "größte Innovationen" je nach Standpunkt, aber entscheidend ist nunmal was einer relevanten Anzahl an Käufern gefällt.
Minando
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Beitrag von Minando »

Der Mann identifiziert sich mit seinem Job, was lobenswert ist, allerdings sieht er den Job etwas anders als die Zockergemeinde. Seiner Ansicht nach ist es primär sein Job möglichst viel Geld zu machen. Wenn dabei gute Spiele entstehen, schön schön, aber das ist nicht das wichtigste. Das wichtigste ist Geld.

Er ist ein Kind seiner Zeit.
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Hank Loose
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Beitrag von Hank Loose »

Kajetan hat geschrieben:Es wäre besser, wenn man endlich damit aufhört Publisher wie Lieblingsbands zu betrachten und anzuhimmeln. Das ist eine Firma, die einzig und alleine nur an sich, ihre Profite und das Wohlergehen der Aktionäre denkt. Dort regiert nur das Geld.
Im Grunde genommen gebe ich dir Recht, dennoch gibt es auch bei der Börse dotierten Unternehmen gravierende unterschiede. Wie man an der Finanzkrise gesehen hat, geht es eben nicht darum, kurzfristige Quartalsgewinne auszuschütten, sondern als Aktionär würde ich persönlich auf einen nachhaltigen Wachstum setzen. Und da hat EA sich sehr ins Zeug gelegt, auch wenn sie sich maßlos übernommen haben und die IP-Offensive wieder eingestellt haben - die werden aber noch lange an Dead Space oder Dante's Inferno verdienen ...
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Lurijen
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Beitrag von Lurijen »

Das Statement im Update und erweitert in der Quelle hört sich mit etwas Augenzwinkern für mich so an: "Bobby ein Arsch? Klar! Aber es ist unverschämt zu behaupten, dass er keine Spiele mag!" :p
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Hank Loose hat geschrieben:... sondern als Aktionär würde ich persönlich auf einen nachhaltigen Wachstum setzen.
Angenommen Du hättest entsprechend Geld und Dir wäre das tatsächlich wichtig, würde ich Dir empfehlen NICHT in die schnellebige, hochriskante Spieleindustrie zu investieren (vor allem nicht in Konzerne wie EA oder Ubi), sondern in nachhaltigere Projekte, deren Produkte auch nicht auf stromfressende Elektronik angewiesen sind, bei deren Herstellung zudem haufenweise sog. "Konfliktrohstoffe" verwendet werden.

Aber dies nur dazu :)
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nekojaghen
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Beitrag von nekojaghen »

Tim Schafer ist für mich momentan einer der absoluten (wenn nicht der einzige) Sympathieträger der Branche, auch wenn sein Stil, sich zu äußern, etwas von Michael Moore hat.

Dass der Mann etwas auf dem Kasten hat, hat er in der weitreichenden Vergangenheit mehr als bewiesen. Wenn es mehrere von diesem Typen geben würde und weniger bis keine Koticks, hätten wir heute kein Problem mit mangelnder Kreativität in Spielen und überteuertem Einheits-Mist.
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AssToAss
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Beitrag von AssToAss »

Augenblick, manche auf der ersten Seite haben behauptet, Blizzard betreibe mit SC2 keine Abzocke?

LOL

Anstatt eines Spiels, zahlt ihr für jede Kampagne einzeln den Preis eines Vollpreistitels. Wenn so etwas nicht Abzocke ist, dann war das durchsichtige Reittier für 15€ sicher ein "Geschenk" an die Spieler.

Blizzard hat völlig verspielt mit ihrer neuen Politik, dafür mache ich nicht Activision verantwortlich.
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tschief
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Beitrag von tschief »

שִׁ hat geschrieben:Augenblick, manche auf der ersten Seite haben behauptet, Blizzard betreibe mit SC2 keine Abzocke?

LOL

Anstatt eines Spiels, zahlt ihr für jede Kampagne einzeln den Preis eines Vollpreistitels. Wenn so etwas nicht Abzocke ist, dann war das durchsichtige Reittier für 15€ sicher ein "Geschenk" an die Spieler.

Blizzard hat völlig verspielt mit ihrer neuen Politik, dafür mache ich nicht Activision verantwortlich.
:roll:

Wenn man keine Ahnung hat.. Das Thema wurde schon zur genüge durchgekaut... Das ganze sind ADDONS, und nicht einfach irgendwelche DLCs zum Vollpreis.. Jedes Addon dieser 3 (Also jede Kampagne) hat den Umfang eines Vollpreistitels, weshalb also nicht 3 Teile daraus machen? Das sind sozusagen 3 Spiele :lol:
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catweazel
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Beitrag von catweazel »

Setschmo hat geschrieben:Kotik sollte von einen unzufriedenen Kunden oder Mitarbeiter erschossen werden. Mehr verdient er nicht, dieser Drecksack. Das ist meine bescheidene Meinung zu diesem arroganten Stück *ppiiieeeepp*
wir reden von videospielen. die act/bliz produkte einfach nicht mehr zu kaufen wäre eine bessere möglichkeit als solche posts hier zu verfassen.
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nekojaghen
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Beitrag von nekojaghen »

catweazel hat geschrieben:
Setschmo hat geschrieben:Kotik sollte von einen unzufriedenen Kunden oder Mitarbeiter erschossen werden. Mehr verdient er nicht, dieser Drecksack. Das ist meine bescheidene Meinung zu diesem arroganten Stück *ppiiieeeepp*
wir reden von videospielen. die act/bliz produkte einfach nicht mehr zu kaufen wäre eine bessere möglichkeit als solche posts hier zu verfassen.
Kotick ≠ John Lennon.
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AssToAss
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Beitrag von AssToAss »

tschief hat geschrieben:
:roll:

Wenn man keine Ahnung hat.. Das Thema wurde schon zur genüge durchgekaut... Das ganze sind ADDONS, und nicht einfach irgendwelche DLCs zum Vollpreis.. Jedes Addon dieser 3 (Also jede Kampagne) hat den Umfang eines Vollpreistitels, weshalb also nicht 3 Teile daraus machen? Das sind sozusagen 3 Spiele :lol:
Ja, Propaganda ist schon was feines. Jede Kampagne den Vollpreis wert. Auf jeden Fall.
Wow, irgendwann werden den Spielern selbst Maps als Addon verkauft, dank der stupiden Masse wird dann auch wieder ein Knecht behaupten:
Das ganze sind ADDONS, und nicht einfach irgendwelche DLCs zum Vollpreis.
Gott, die Spieler heutzutage haben es nicht verdient besser behandelt zu werden. Spiele könnten 100€ kosten, selbst dann würden die meisten wohl noch zugreifen und die Gründe dafür 1:1 aus den Pressemappen der Publisher übernehmen.
johndoe979851
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Beitrag von johndoe979851 »

Jesterdance hat geschrieben:Da schwimmt ein Herr Schafer aber auf der Hater-Welle und will sich ein paar Pluspunkte bei der Community sichern. Immer schön, wenn jemand seine Meinung sagt aber man sollte immer Hinterfragen, ob er damit nicht auch eigene Absichten hat.
Ach was, das ist Tim Fucking Schafer!!!!! Der braucht sich nicht bei der Community einschleimen, ich kaufe ihm ab das es ihm immer ums spielen selbst und nicht ums Geld geht. Seine Spiele sind ja auch meist nicht sehr erfolgreich, aber immer Innovativ. Er ist Visionär und muß einfach solche Leute wie den Kotick hassen, weil die es sind die nur für das Geld stehen während er mit ganzen Herzen besondere Spiele erschaffen möchte (und das hat er immer geschafft).