Nur, das du mit deinen 2 EUR nicht hinkommen wirst. Bricht der Consumer-Market weg, weil der Endkunde zum reinen Streamen nur noch günstige Hardware benötigt, werden sich die Chiphersteller von leistungsfähigerer Hardware, völlig egal, ob sie ihre Einnahmen nun bisher mit Konsolen, mit PCs oder mit beidem generiert haben, für den dann nur noch verbleibenden Business-Bereich die Preise anziehen und vorher werden nVidia/AMD/Intel und Co ziemlich sicher nicht den gesamten Endkunden-Markt "einfach so" kampflos aufgeben und da gegensteuern.ChrisJumper hat geschrieben: ↑07.06.2018 21:27
Ich sehe das ganz anders. Irgendwann überlegst du ob du dir für 3000 Euro Hardware kaufen wirst oder halt 2 Euro für einen Stream bezahlst...
Die Anbieter der Streams werden sich natürlich ebenfalls "höhere Anforderungen" (Auflösung, mehr Endgeräte, schnellere Hardware) auch extra bezahlen lassen - und abgesehen davon, glaube ich keine Sekunde daran, dass wir in den nächsten 10-15 Jahren im normalen Gaming einen solchen Sprung hinlegen, dass die Cloud für das Berechnen oder Rendern eines Games ein Muss ist - jedenfalls nicht, wenn man die letzten 15 Jahre als Maßstab nimmt und ich persönlich habe den Eindruck, dass der technische Fortschritt bei Games sich eher immer langsamer als schneller entwickelt. Ich sehe da also in absehbarer Zeit weder die Erforderlichkeit von 3000 EUR-Hardware (Spezialfälle ausgenommen) noch sehe ich "Dumping-Preise" für Cloud-Hardware samt Games. Letzteres sogar ganz besonders nicht.
