Da bin ich völlig bei dir, man sollte schon selbst den Kopf vor dem Kauf einschalten und sich nicht diktieren lassen was man jetzt zu kaufen hat. Aber Menschen lassen sich halt auch immer gerne von anderen leiten, sonst kämen die Firmen nicht so gut damit durch, die wissen dank ihren Marktanalysen etc. ganz genau wie der Durchschnittsmensch tickt und nutzen das natürlich bis zur Schmerzgrenze aus, wobei diese natürlich auch früh lernten, dass es besser ist das als schleichenden Prozess zu machen und nicht auf einen Schlag, haben sie früher probiert und sind damit angeeckt. Firmen lernen da sehr gut, die Allgemeinheit aber nicht.Der Chris hat geschrieben: ↑29.06.2017 20:31 Ich denk das ehrlich gesagt alles etwas globaler. Was ich sehr kritisch sehe ist, dass ich den Eindruck hab, dass all diese Technikklamotten sehr schmerzlos von den Konsumenten immer durchgewunken und lustig gekauft werden. Zumindest so mein Eindruck, dass alles immer ziemlich klaglos und unkritisch hingenommen wird. Und dann hörst du hier so Sprüche wie "Ja kann man nix machen, bald kommt wieder was Neues. Die Entwicklung in der Technik geht halt schnell." äquivalent zu "Da kann man nix machen." und "Das war schon immer so.".
Aber man kann Dinge tun. Leute sollen kaufen was sie wollen. Nur hab ich immer wieder den Eindruck, dass wenige sich den Zusammenhang zwischen dem Angebot und dem eigenen Kaufverhalten im Kapitalismus vergegenwärtigen wollen. Für mich sieht das immer so aus als würde man sich in eine komplett passive Situation bringen und sich genötigt sehen jedes Mal zu kaufen, wenn was Neues kommt. Spätestens halt nächstes Jahr wenn WM ist, gehts halt wieder richtig rund.
Ich denke halt dass man auch über solche Dinge nachdenken dürfen muss ohne "Spielverderber" oder "Egoist" zu sein. Aktuell sieht es halt nämlich einfach so aus als würden die Hersteller von Technik uns den Takt vorgeben in dem wir kaufen müssen. Das seh ich einfach sehr kritisch...und garantiert nicht dass Leute sich Dinge zum privaten Spaß kaufen.
Immersion hat nicht wirklich was mit irgendeiner Auflösung zu tun...selbst ganz allgemein mit Technik sollte es nur am Rande etwas zu tun haben. 8-Bit Games können total immersiv sein.Balmung hat geschrieben: ↑29.06.2017 19:46 Niemand hat mir damals vor dem 4K Monitor Kauf gesagt, dass ein solcher Monitor massiv die Immersion erhöht durch höhere Weitsicht und Bildschärfe, dabei ist das völlig logisch. Im Reallife wird in der Entfernung auch nichts zu Pixelmatsch und unscharf sieht schon gar nichts aus. Aber natürlich, wenn interessiert das schon wenn man keinen Anspruch besitzt, wozu das alles wenn einem auch weniger Immersion reicht. Ist eben das übliche "drück mir nicht deinen geringeren Anspruch aufs Auge".
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Das ist nicht korrekt, Immersion hängt von der Art des Spiels ab und es hängt von vielen unterschiedlichen Punkten ab.
Ich hab mir damals den 4K Monitor kurz nach The Witcher 3 gekauft, bei dem Spiel gibt es ja ganz am Anfang die schöne Scene auf dem Balkon in die Ferne der Landschaft und genau das war mein WTF-Moment in Sachen Immersion, weil mir dieser Ausblick für einen Moment fast echt vor kam. Dieser Ausblick zog mich in 4K viel mehr ins Spiel rein als er es auf meinem alten 1080p Monitor konnte, das machte mir auch der Unterschied klar, als ich auf 1080p runter stellte. Wo früher nur Pixelmatsch war, konnte ich noch Details deutlich erkennen und diese Schärfe... deutlich mehr wie in echt.
Ich sag darum auch immer: wenn andere in Elite Dangerous noch im Pixelmatsch nach ihrer Landeplattform suchen bin ich längst im Landeanflug.
Ich könnte auch sagen: während andere in den Spielhimmel schauen und fragen "ist es ein Vogel, ist es ein Flugzeug, ist es Superman?" sage ich eindeutig "es ist definitiv ein Vogel".
Da übrigens auch kleine Schrift natürlich schärfer dargestellt wird, ist diese auch leichter zu lesen, entsprechend kann die Schrift, Symbole etc. in Spielen auch kleiner sein, womit weniger vom Spielbild von solchen Dingen verdeckt wird, auch das steigert die Immersion.

