Zuerst mal:
Diesmal wird die Geschmacksveränderung so sein, als würde man von japanischem zu westlichem Essen wechseln.
Das KANN man meiner Ansicht nach überhaupt nicht anders interpretieren, als dass das neue Zelda um Einiges "westlicher" werden soll.
Nun, was ist nun unter "westlicher" zu verstehen, bzw. was verstand Aonuma darunter, als er die Aussage getätigt hat (das ist ja eigentlich das Entscheidende)?
Das kann vieles bedeuten. Das Einzige, was man ausschließen kann, ist ein westlicher realistisch orientierter Grafikstil, da man diesbezüglich schon den Beweis des Gegenteils hat.
Ansonsten ist ja noch alles offen:
Es kann z.B. sein, dass man tatsächlich eine aufwendigere Geschichte mit dem neuen Zelda inszenieren will, nicht nur eine Ausrede von Story als Aufhänger, um das Spiel nicht. Ich finde zwar, dass TP schon ein entscheidender Fortschritt in der Hinsicht war (Midna ist für mich der am besten geschriebene Charakter aller Zeldaspiele), aber da geht natürlich noch mehr, auch wenn man natürlich nicht an ein Witcher oder dergleichen anknüpfen muss (und dies auch keinesfalls versuchen sollte).
Natürlich kann auch die Open World damit gemeint sein. Ich mein die Weltkarte hat man ja schon kurz gesehen, dass sah deutlich zusammenhängender aus- eben wie man es aus westlichen Titeln kennt, nicht in so kleine klar abgegrenzte Gebiete unterteilt wie etwa TP oder SS, was ja nur in Grenzen als Open World bezeichnet werden kann. Bei so einer Open World kommt es dann natürlich auf die Umsetzung an, das kann ziemlich gut werden aber auch ziemlich schlecht.
Natürlich können mit "westlich" natürlich auch Eigenschaften gemeint sein, die man eigentlich auf keinen Fall in einem Zelda haben möchte.
Was mich wirklich besorgt macht, ist die Kotaku-Meldung... auf Puzzles zu verzichten, wäre für mich der Todesstoß. Das war schon immer das absolute Herzstück der Reihe, womit sich auch kein westlicher Titel messen konnte.