Das hätte ich dir vorher sagen können. Wenn du die Anzahl der Polygone von 1.000.000 auf 10.000.000 vergrößerst, nimmt zwar die Anzahl um das 10-fache zu, aber du siehst den Unterschied nichtmal mehr halb so sehr als wenn du von 100.000 auf 1.000.000 vergrößerst.Pixelbrecher hat geschrieben:
Ich bin ein PC-Spieler und sah den riesigen Qualitätssprung von PS2 zu PS3 und dachte mir, wie wahrscheinlich die meisten, dass von der nächsten Konsolengeneration wieder ein mindestens prozentual gleicher Sprung eingehalten wird. Das ist in meinen Augen nicht der Fall.
Heute nutzen Triple-A Games bei der Grafik sehr viele Polygone, hochauflösende Texturen und bearbeiten das Bild dann mit einer ganzen Reihe von Post-Processing Effekten (Motion Blur, Shader, etc.). Das war zur Zeit der PS2 noch nicht der Fall, deswegen der große wahrgenommene Sprung zwischen den Generationen. Der subjektive Sprung von der letzten zur aktuellen Generation kann garnicht mehr so groß sein. Wenn eine Kugel in der letzten Gen rund aussah, dann kann sie jetzt nicht runder aussehen, einfach gesagt. Was sich verbessern lässt, sind Texturschärfe (obwohl es auch da bald ein Limit bei der Wahrnehmung geben wird), Präzision der Shadereffekte und Spielwelten können größer, komplexer und mit mehr Leben gefüllt werden (die "HD"-Fassung von GTA V gibt da bereits einen Vorgeschmack - es gibt viel mehr Details im Vergleich zur "LowRes"-Fassung). Viele erhoffen sich ja noch einen größeren Grad an Interaktivität und obwohl das in Sachen Physik möglich ist, besonders auf der PS4 durch die GPGPU-Lösung mit der direkten Speicheranbindung (die sie sogar dem PC voraus hat), wäre eine bessere Interaktion mit NPCs auch in der letzten Gen schon möglich gewesen; denn hier kommt es auf die Ambitionen der Entwickler an, die Technik existiert schon länger.
