Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

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johndoe984149
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von johndoe984149 »

Igorsam hat geschrieben:
Igorsam hat geschrieben:
OriginalSchlagen hat geschrieben: Der Kasperleverein versammelt sich. :roll:
Einige sitzen hier auf einem sehr hohen Ross. Es sollte wohl jedem klar sein, dass Oculus Rift nur auf die Hardware bezogen kaum 1000 Euro wert sein wird, sondern wohl sehr großzügig R&D Kosten, Marketing etc. beinhalten wird.

Auch seine Aussagen passen dazu:
A company that has to survive on immediate hardware profit would have to hit with a much higher price - think $1000+. Not greed, reality.
Natürlich muss eine solche Firma bei dem Produkt auch sämtliche andere Kosten verrechnen.

Das 4Players Forum hat wohl die höchste Quote an Menschen mit absurd aufgeblähten Egos die mir je untergekommen ist.


Ich bin jezt schon eher sketisch betreffend der Marktchancen von VR - aber mit einem Preis von 500+ und dem Erfordernis von sehr starker Hardware - bei Konsolen offenbar noch extra-Hardware dazu sehe ich jetzt schon den nächsten VR-Flopp.

Egal wie "toll" VR ist, oder sein kann, wenn der Gesamtpreis für alles was man dafür braucht nicht halbwegs akzeptabel bleibt kann es nur scheitern, erstens wird die Kundenbasis fehlen und zweitens die Softwarebasis, kaum jemand investiert viel Geld für Software für einen sehr kleinen Markt, was leider umgegekhrt potentielle Kunden abschreckt, was wiederum Firmen abschreckt - ein Teufelskreis.

Und ich denke um ehrlich zu sein auch, dass der professionelle Anwendungsbereich überschätzt wird, bzw. dass die jetztigen Ausführungen im professionellen Bereich sowieso ungeeignet wären und der Mehrwert fragwürdig.
An einen VR Flop Glaube ich nicht aber je nach Angebot wird das ein schwerer Start werden.
Elite Dangerous hat ja schon angegeben was man für Elite Dangerous braucht :D
eine GTX980 und die VR und einen entsprechenden Rechner also um die 3k Euro kann es schon Kosten und das können sich 80% kaum oder gar nicht leisten und da liegt das Problem.
Ein Grund warum ich wohl auch 1-2 Jahre abwarten und wenn man Windows 10 braucht ist es erst mal VR bei mir von Tisch.
Ich selber habe 15 Jahre im High End Computer Bereich gearbeitet,wegen gewisse Fähigkeiten und schätze kann es gut abschätzen.
Deswegen verstehe ich den Hype nicht,denn der Schadet VR eigendlich mehr als es VR nützt und nach meiner Meinung verschweigt man absichtlich die entstehenden Kosten durch VR.
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sphinx2k
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von sphinx2k »

Ich weiß gar nicht ob dafür überhaupt so ein Hype existiert?
Klar die Presse berichtet gerne darüber weil eine News ist besser als keine News und so wird viel darüber berichtet.
Aber was macht die Breite Spielerschaft? Die welche jedes Jahr ein neues AssCreed, Cod, Fifa kauft?
In meinen, natürlich nicht repräsentativen, Bekannten und Freundeskreis finde das alle toll und interessant. Kaufen wird sich aber keiner in absehbarer Zeit eine VR Lösung.
johndoe1703458
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von johndoe1703458 »

sphinx2k hat geschrieben:Ich weiß gar nicht ob dafür überhaupt so ein Hype existiert?
Klar die Presse berichtet gerne darüber weil eine News ist besser als keine News und so wird viel darüber berichtet.
Aber was macht die Breite Spielerschaft? Die welche jedes Jahr ein neues AssCreed, Cod, Fifa kauft?
In meinen, natürlich nicht repräsentativen, Bekannten und Freundeskreis finde das alle toll und interessant. Kaufen wird sich aber keiner in absehbarer Zeit eine VR Lösung.
...weil es vielleicht noch keiner so richtig ausprobiert hat? Bei mir gestaltet sich der Status quo im Bezug auf VR ähnlich, aber wer weiß was passiert, wenn ich es in den gängigen Elektromärkten - wo das wahrscheinlich ausgestellt wird - ausprobiere und es mich aus den Socken haut?
Vielleicht auch einen Freund, der dann durch Mundpropaganda andere Interessenten erzeugt. Das schaukelt sich auf und schwupps ist es Mainstream.

Alles im Bereich des Möglichen, wenn
a) die Erfahrung stimmt,
b) die Spiele stimmen und
c) der Preis stimmt.

Zweifel habe ich bei allen Punkten. :lol:
Wenn es wirklich so eine tolle Erfahrung bietet, werden sich Käufer finden.
unknown_18
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von unknown_18 »

douggy hat geschrieben:Irgendwie liest sich das wieder, als ob der Kunde der alleinige Schuldige ist, wenn er mit dem Produkt unzufrieden ist.
Er IST oftmals der allein Schuldige. Wie viele lesen nicht mal Anleitungen? Produkt wird ausgepackt und direkt benutzt und wenn dann irgendwas nicht passt als schlecht betitelt und womöglich direkt wieder zurück geschickt. Man findet mehr als genug solche Rezensionen z.B. aus Amazon, die einem schnell klar machen, dass sich da einer wieder mal nicht richtig mit dem Produkt beschäftigt hat. Und nein, ein Produkt muss nicht 100% Narrensicher sein, so das es kein Mensch auf der Welt falsch bedienen kann. Bei Elektronikprodukten ist das sowieso völlig ausgeschlossen.

Bei VR wird es auch wieder genug geben, die sich eine VR Brille holen, dann keine gute VR Erfahrung an ihrem Rechner haben und rum schreien wie scheiße VR doch wäre. Ursache: sie haben versucht mit einem 5 Jahre alten PC VR zu betreiben (oder um nicht derart zu übertreiben: mit einem schlicht nicht "VR Ready" PC).

VR steht noch völlig am Anfang und ist daher auch noch ein sehr filigranes und nicht perfektes Produkt, dessen Erfahrung man ziemlich leicht mit Nichtigkeiten kaputt machen kann. Das Bild ruckelt ein ganz klein wenig alle 5 Sekunden? Ach, egal, geht auch so, macht mir nichts! Es wird wieder genug Nutzer geben die alles besser wissen als die VR Brillen Hersteller und andere, die sich schon länger mit VR beschäftigen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Und genau diese Nutzer sind eine Gefahr für den Durchbruch von VR. Es gibt daneben noch genug andere Leute, die dann auf den Unsinn dieser User hören und deren Meinung über VR blind übernehmen ohne jemals selbst VR auszuprobieren. Das sieht man schon jetzt beim Vorurteil, dass VR Übelkeit auslöst, nein, das muss es nicht, man muss VR nur richtig verwenden und genau das werden viele nicht tun > Übelkeit...
Die müssen das Ding ordentlich vermarkten und die Nutzer informieren, um Erfolg zu haben.
Sicherlich müssen sie das, so wie das bei jedem Produkt getan werden muss. Nützen tut es bei vielen dann dennoch nichts, wenn es dabei um ein völlig gehyptes Produkt geht. Hype sorgt nun mal für völlig überzogene Vorstellungen und wenn Leute ohne Erfahrung mit der aktuellen VR Technik an VR denken, dann gehts schnell Richtung Matrix und einfach Brille aufsetzen und los gehts. Nein, geht es nicht, denn erst mal muss die Brille richtig für die eigenen Augen eingestellt werden. "Achwas, das geht auch ohne den Augenabstand richtig einzustellen!".
Und nebenbei einfach ein ausgereiftes Produkt anbieten. Es soll auch vorkommen, dass schlechte Erfahrungen auf scheiß Produkte basieren.
Dann komm in 10 Jahren noch mal, vielleicht ist VR dann so weit ausgereift, dass man von ausgereiftem Produkt reden kann, denn zum jetzigen Zeitpunkt ist VR eben nicht ausgereift. Es ist eine neue Technologie mit noch etlichen Ecken und Kanten und genau daran werden sich genug stoßen.
(Deinen letzten Post hier im Newsbereich über einige technische Informationen fand ich übrigens recht angenehm ... das hier ist nur wieder Bullshitbingo).
Nein, das ist nur aggressiv geschrieben und darum gehen viele automatisch in Abwehrhaltung. ;)

Viele haben sich eben vom VR Hype anstecken lassen, obwohl Oculus, HTC und Sony ständig versuchen zu bremsen, aber die Medien und Presse bauen immer wieder den Hype aus. Die Firmen selbst sagen klar, dass sie in den ersten 5 Jahren kein Erfolg von VR erwarten, weil die Technik noch nicht gut genug ist und vielen Usern, die die finalen Versionen ausprobieren werden, wird es auch nicht gut genug sein und das primär wegen der noch viel zu geringen Auflösung.

Die Auflösung ist so gering, dass es in Rennspielen schwer ist rechtzeitig Kurven zu sehen, das muss man sich mal vorstellen. Dazu muss man wissen: je geringer die Auflösung, desto geringer die Weitsicht, weil um so schneller verkommt in der Ferne alles zu Pixelmatsch.

Sieht man hier gut (in Vollbild am Monitor angucken): http://pics.blizado.de/vr/100vs50vs25pro.png
Igorsam
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von Igorsam »

Prof_Dr_Faust hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:Ich weiß gar nicht ob dafür überhaupt so ein Hype existiert?
Klar die Presse berichtet gerne darüber weil eine News ist besser als keine News und so wird viel darüber berichtet.
Aber was macht die Breite Spielerschaft? Die welche jedes Jahr ein neues AssCreed, Cod, Fifa kauft?
In meinen, natürlich nicht repräsentativen, Bekannten und Freundeskreis finde das alle toll und interessant. Kaufen wird sich aber keiner in absehbarer Zeit eine VR Lösung.
...weil es vielleicht noch keiner so richtig ausprobiert hat? Bei mir gestaltet sich der Status quo im Bezug auf VR ähnlich, aber wer weiß was passiert, wenn ich es in den gängigen Elektromärkten - wo das wahrscheinlich ausgestellt wird - ausprobiere und es mich aus den Socken haut?
Vielleicht auch einen Freund, der dann durch Mundpropaganda andere Interessenten erzeugt. Das schaukelt sich auf und schwupps ist es Mainstream.

Alles im Bereich des Möglichen, wenn
a) die Erfahrung stimmt,
b) die Spiele stimmen und
c) der Preis stimmt.

Zweifel habe ich bei allen Punkten. :lol:
Wenn es wirklich so eine tolle Erfahrung bietet, werden sich Käufer finden.
Keine Chance bei dem was man derzeitig beim Preis erwartet. Da habe ich also nicht nur Zweifel :lol:

Als Beispiel, ich kann mir gut vorstellen, dass ich viel Spaß mit einem 3D-Printer haben könnte. Aber das spielt eben keine Rolle wenn der Preis so hoch ist, dass es das für mich nicht wert ist.

VR Brille 400+ Euro allein dafür, dazu noch starke Hardware - vermutlich im Bereich von 1500+ für ein gutes Erlebnis oder wie bei er PS4 offenbar noch die extra-Hardware. Dass ist einfach zuviel für den Massenmarkt.

Im schlimmsten Fall kaufen sich viele Oculus Rift ohne die Hardware dafür zu haben, wass wohl den ganzen Hype sehr schnell ein unschönes Ende bescheren könnte.

Schon die PS3 hat sich schwergetan, obwohl es eine etablierte Marke war mit einer enormen bestehenden Fanbase, da ging es um 500-600 Euro für eine komplett Konsole, hier geht es um eine art "extra Controller" im selbne Preisbereich, der ohne die passende extra-Hardware wertlos ist.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von danke15jahre4p »

Balmung hat geschrieben:Die Firmen selbst sagen klar, dass sie in den ersten 5 Jahren kein Erfolg von VR erwarten, weil die Technik noch nicht gut genug ist und vielen Usern, die die finalen Versionen ausprobieren werden, wird es auch nicht gut genug sein und das primär wegen der noch viel zu geringen Auflösung.
ja? noch nie so ein statement einer firma bzgl. vr gelesen, hast du mal eine quelle?

und zu deinem restlichem post, der kunde ist nie schuld wenn irgendetwas floppt, es sind immer die anbieter schuld, sei es durch fehlendes oder unzureichendes marketing, ein schlechtes produkt und/oder falscher preiskalkulation.

greetingz
Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 27.12.2015 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
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sphinx2k
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von sphinx2k »

Igorsam hat geschrieben: VR Brille 400+ Euro allein dafür, dazu noch starke Hardware - vermutlich im Bereich von 1500+ für ein gutes Erlebnis oder wie bei er PS4 offenbar noch die extra-Hardware. Dass ist einfach zuviel für den Massenmarkt.
Btw. mal grob geschaut:
https://www.oculus.com/en-us/blog/the-r ... am-voting/
Dort sind die empfohlenen Systemanforderungen:
NVIDIA GTX 970 / AMD 290 equivalent or greater
Intel i5-4590 equivalent or greater
8GB+ RAM
Compatible HDMI 1.3 video output
2x USB 3.0 ports
Windows 7 SP1 or newer
Kurzer check über
http://www.logicalincrements.com/#!/
Zeigt das ein Entsprechender PC Leistungsklasse "Exzellent" ca. 1000 Euro kostet.

Das aber nur das mal ne Basis da ist was es jemand kostet der keinen PC hat der Aufrüstbar ist. + VR Headseat natürlich.

Und ja mehr Leistung schadet natürlich nicht, und generell ist es noch vom Spiel abhängig.
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von Eniotas »

Und wenn ich es Geschenkt bekomme so ein häßliches Ding ziehe ich im Leben nicht an. Man stelle sich vor die Freundin erwischt einen damit der absolute Beziehungskiller. Aber für picklige Nerds im Keller sicher irgendwo interessant. Für Pornos zb. Aber zum zocken so ne häßliche Brille anziehen ? Never.
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HanFred
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von HanFred »

Eniotas hat geschrieben:Und wenn ich es Geschenkt bekomme so ein häßliches Ding ziehe ich im Leben nicht an. Man stelle sich vor die Freundin erwischt einen damit der absolute Beziehungskiller. Aber für picklige Nerds im Keller sicher irgendwo interessant. Für Pornos zb. Aber zum zocken so ne häßliche Brille anziehen ? Never.
Stimmt, es ist natürlich enorm wichtig, dass ich möglichst cool aussehe, wenn ich zocke. Deshalb sitze ich auch immer im Boss Anzug vor dem Bildschirm. 8O :lol:
Deine Freundin geht bestimmt auch immer voll geschminkt und im Ballkleid ins Bett, nicht?
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Syfaa
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von Syfaa »

Eniotas hat geschrieben:Und wenn ich es Geschenkt bekomme so ein häßliches Ding ziehe ich im Leben nicht an. Man stelle sich vor die Freundin erwischt einen damit der absolute Beziehungskiller. Aber für picklige Nerds im Keller sicher irgendwo interessant. Für Pornos zb. Aber zum zocken so ne häßliche Brille anziehen ? Never.
Ja ja, wäh wäh!

Dümmstes Gewäsch seit langer, langer Weile!

Du bist demnach Nerd genug um dich an der Diskussion und dem Thema zu beteiligen, aber net picklig genug um im Keller zu wohnen?

BTW: herzlichen Glückwunsch zu deiner Freundin...an sie aber net!

Du kannst ja nur ein chefiger Chef sein!


Könnt ihr das Ding net Ray Ban-mäßig stylen!?

:hammer:
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von kneudel »

DonDonat hat geschrieben:Nein, einfach nein.
Die Materialkosten für die Displays, Elektronik etz. sind extrem gering: mit etwa 50€ wird man bei den Mengen, die Oculus & Co. kaufen sicher noch etwas über den eigentlichen Kosten liegen.
Auch der Zusammenbau kostet nicht die Welt.
Aktuell wird wohl noch das Produktionsverfahren an sich und der Transport der Teile/ des fertigen Produktes, die meisten Kosten ausmachen.

Warum Oculus & Co. nach der Meinung von Palmer 1000$+ kosten sollte, sind die Kosten für "Forschung und Entwicklung", das wird zur Zeit (wenn man es denn so nennen kann) "subventioniert".

Sollte VR ala Oculus/ Vive/ Playstation VR gut auf dem Markt ankommen, wird der Preis wohl auch noch weiter fallen und man wird die nächste Generation dann sicher schon für etwa 300$ bekommen

ODER aber (was ich nicht hoffe) weil es so gut läuft, wird man sich sagen "Hey, wieso den Preis nicht einfach noch weiter erhöhen? Beim iPhone klappt dass ja auch prima!", dann würde VR aber ganz schnell wieder in der Versenkung verschwinden :(
Dieser Post bei haltet kompletten Schwachsinn. Auser vielleicht die Erwähnung von "Forschung und Entwicklung".

Hast du eine OR? Hast du sie auseinander genommen? Hast du bei jedem Hersteller eines Bauteils die Kosten erfragt? Hast du OR bezüglich der Stückzahlen befragt?

Nein, Nein, Nein!

Und bezüglich eines iPhone vergleichs.


Apple ist so gut wie der einzige auf dem Markt der mit einem Smartphone Geld verdient.

http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Apple-e ... 01211.html

Das bedeutet man muss eine Smartphone schon zu iPhone preisen verkaufen um Gewinn zu erwirtschaften.

Denn es gibt einen Kostenfaktor den man schnell übersieht . Personalkosten!!!!
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von drfontaine92 »

Oculus Rift für 1 $? Nicht schlecht...
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von Eniotas »

HanFred hat geschrieben:
Eniotas hat geschrieben:Und wenn ich es Geschenkt bekomme so ein häßliches Ding ziehe ich im Leben nicht an. Man stelle sich vor die Freundin erwischt einen damit der absolute Beziehungskiller. Aber für picklige Nerds im Keller sicher irgendwo interessant. Für Pornos zb. Aber zum zocken so ne häßliche Brille anziehen ? Never.
Stimmt, es ist natürlich enorm wichtig, dass ich möglichst cool aussehe, wenn ich zocke. Deshalb sitze ich auch immer im Boss Anzug vor dem Bildschirm. 8O :lol:
Deine Freundin geht bestimmt auch immer voll geschminkt und im Ballkleid ins Bett, nicht?
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von mindfaQ »

Ich denke ehrlich gesagt auch, dass das interesse zwar da ist, aber kaum einer gewillt ist einen PC direkt für VR aufzurüsten. Dafür gibt es noch zu wenig lohnende Software und die Hardware steckt ebenfalls noch in den Kinderschuhen. Bleiben die absoluten Enthusiasten übrig, die nur einen sehr kleinen Teil der Spielerschaft aus machen. Ich selber hoffe ja, dass es die Hersteller nicht davon abhält, VR weiter zu unterstützen, denn irgendwann wenn es etwas etablierter ist (und vielleicht auch Star Citizen gut ist), würde ich es selber durchaus gern ausprobieren.
Eniotas hat geschrieben:Und wenn ich es Geschenkt bekomme so ein häßliches Ding ziehe ich im Leben nicht an. Man stelle sich vor die Freundin erwischt einen damit der absolute Beziehungskiller. Aber für picklige Nerds im Keller sicher irgendwo interessant. Für Pornos zb. Aber zum zocken so ne häßliche Brille anziehen ? Never.
Ihr scheint ein lustiges, primitives Pärchen zu sein, wenn sowas Beziehungskiller sein kann ^^.
Igorsam
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Re: Oculus Rift - Palmer Luckey: Ohne die Subventionen von den Herstellern würde ein VR-Headset ca. 1.000 Dollar kosten

Beitrag von Igorsam »

sphinx2k hat geschrieben:
Igorsam hat geschrieben: VR Brille 400+ Euro allein dafür, dazu noch starke Hardware - vermutlich im Bereich von 1500+ für ein gutes Erlebnis oder wie bei er PS4 offenbar noch die extra-Hardware. Dass ist einfach zuviel für den Massenmarkt.
Btw. mal grob geschaut:
https://www.oculus.com/en-us/blog/the-r ... am-voting/
Dort sind die empfohlenen Systemanforderungen:
NVIDIA GTX 970 / AMD 290 equivalent or greater
Intel i5-4590 equivalent or greater
8GB+ RAM
Compatible HDMI 1.3 video output
2x USB 3.0 ports
Windows 7 SP1 or newer
Kurzer check über
http://www.logicalincrements.com/#!/
Zeigt das ein Entsprechender PC Leistungsklasse "Exzellent" ca. 1000 Euro kostet.

Das aber nur das mal ne Basis da ist was es jemand kostet der keinen PC hat der Aufrüstbar ist. + VR Headseat natürlich.

Und ja mehr Leistung schadet natürlich nicht, und generell ist es noch vom Spiel abhängig.
Hmm das liest sich ja relativ human, ich kanns aber irgendwie nicht glauben.

Mal realistisch gesprochen, für OR muss der PC 2x 1080×1200 berechnen und soll dabei einerseits eine stabile Framerate haben und anderseits auch noch eine, die auf die 90 FPS zugehte. Dazu habe ich nichts eindeutiges gefunden aber viele schreiben, dass das Gefühl, und vor allem auch Motion-Sickness und Übelkeit sehr stark von hohen und konstanten FPS abhängen. Da fragt man sich schon wie das eine Karte wie die 970 die gerade mal bei einem Spiel wie BF4 in FullHD unter 60 FPS schafft schaffen soll.

Die Frage ist wohl auch, was man damit will, für ein paar VR-Spielereien und Minigames ist das sicher genug, aber für "richtige Spiele" in 3d wohl eher nicht?

Und da bin ich jetzt mal sehr deutlich, wenn VR den Sprung weg vom Gimmick mit irgendwelchen billig produzierten APPs hin zu AAA-Spielen schafft wird es ein kollosaler Rohrkrepierer werden. Das schlimmste was VR passieren könnte ist eine Shovelware-Welle wie etwa bei der Wii Steuerung oder Kinekt. Dann wäre VR wohl wiedereinmal Geschichte.

edit:
Vielleicht noch ein eher subjektiver Kontra-Punkt, aber bin ich der einzige der es schon etwas unangenehm findet, dass man beim VR-Konzept faktisch komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, einerseits werden die Augen abgedeckt, anderseits auch das Gehör.

Wenn ich das je benützen würde, würde ich mich wohl ständig einsperren, sonst würde ich wohl einen Herzinfarkt bekommen wenn mir plötzlich jemand auf die Schulter klopft.

edit2:
So, habe was verwertbares gefunden für nicht-Shovelware-Anähnger, Minimale Anforderungen für Elite Dangerous und VR:

• OS: Windows 7/8/10 64 bit
• Processor: Intel Core i7-3770K Quad Core CPU or better / AMD FX 4350 Quad Core CPU or better
• Memory: 16 GB RAM
• Graphics: Nvidia GTX 980 with 4GB or better
• Network: Broadband Internet Connection
• Hard Drive: 8 GB available space

Hätte mich aber auch gewundert, wenn die Angaben von Oculus Rift selbst für "echte" Spiele mit wirklich guter Grafik gut genug wären.
Zuletzt geändert von Igorsam am 28.12.2015 10:23, insgesamt 9-mal geändert.