Nochmal: Daß die sensorische Deprivation als Foltermittel gern eingesetzt wird, hat doch nicht wirklich etwas zu sagen. Schusswaffen werden auch gerne dafür eingesetzt, Menschen zu erschießen. Gehst du dann auch dahin und urteilst Schusswaffen generell ab, wenn jemand über die Vorzüge von Schusswaffen bei Sportschützen preist?SpookyNooky hat geschrieben:Siehe Rest des Posts.
Wenn jemand den Nutzen von Isolationstanks bzw. der sensorischen Deprivation bei offensichtlich positivem Einsatz erwähnt, ist es einfach zusammenhanglos, dem den Foltereinsatz dessen entgegenzuhalten - wie gesagt: Man kann vieles als Foltermittel einsetzen und bei vielen Dingen denkt "man" an bestimmte Dinge, die aber andere Aspekte nicht per se ausschließen.
Zumal es beim Beispiel der Folter durch sensorische Deprivation eben nachgerade ein PRO-Argument ist - da bei "normalem" Einsatz keine bleibenden Schäden entstehen offensichtlich.
Hinzu kommt auch der Aspekt des Zwangs... es ist ein Unterschied, ob ich mich freiwillig und im entsprechenden Geisteszustand in einen Isolationstank begebe (oder, das Beispiel wurde genannt, meditiere) ... oder ob ich von einem offensichtlich feindlich gesinnten und mir völlig überlegenen Menschen dahin gezwungen werde.
Mit anderen Worten: Der Foltereinsatz hat so gut wie keine Aussagekraft in dieser Diskussion (und wenn, dann eben eher pro OR).
