da greifst du schon einen wichtigen punkt auf: Niedriglohnsegment!Wigggenz hat geschrieben:Bezügl. Minimum und Maximum:
Das Minimum ist, was gezahlt wird, dass die Angestellten es noch zähneknirschend annehmen, anstatt dem Chef den Vogel zu zeigen und sofort abzuhauen. Im Niedriglohnsegment liegt das meistens noch unter der Armutsgrenze, teilweise sogar unter dem (kulturellen) Existenzminimum.
Klar, das sind definitiv jobs, bei denen nicht mehr als notwendig gezahlt wird. Und das gehört meiner meinung nach auch durch die politik (auf tarifpartner ist da leider nicht zu vertrauen) geändert. stichwort Mindestlohn.
Allerdings kann man das keinesfalls generalisieren.
Es gibt nach wie vor etliche branchen in den man auch als gering qualifizierter Arbeiter wirklich gutes geld verdienen kann, geschützt durch tarifverträge und mit sicherlich mehr auf dem lohnzettel als dem existenzminimum.
und die sind scheinbar in der Position derartige gehälter fordern zu können.Das Maximum: Vorstandsmitglieder, die sich mehrere Anwesen etc. gönnen, weil sie neben ihrem Gehalt noch viele Boni und anderweitige Gelder beziehen.
das es nicht unbedingt schlau ist manager nach kurzfristigen erfolgen zu bezahlen ist ja keine neue theorie, allerdings scheinen viele Unternehmen da anders zu denken. Und letztlich bezahlt der Eigentümer seine Angestellten, solange sich diese Kultur also nicht ändert werden wir weiterhin einen sehr kleinen teil an managern mit Millionengehältern sehen.
das ist natürlich Quatsch!Natürlich hat niemand Einsicht in so etwas, aber ich vermute doch stark, dass das, was nach dem Abzug von Produktionskosten, Steuern und zukünftiger Investitionen noch übrig gleibt, in die privaten Kassen der Obersten wandert (evtl. in Form dieser berüchtigten Boni). Ich kann mir diesen Reichtum, welcher heute beobachtet werden kann, nicht viel anders erklären.
DAX Unternehmen (und von denen reden wir ja) gehören selbstverständlich den Aktionären, die entscheiden was mit dem gewinn geschieht.
das kann sich doch keiner in seine private kasse stecken, wie soll denn das gehen?
Interessant übrigens, die Stadtwerke Dortmund haben letztes jahr 80 Mio Euro an Dividende (Anteil am gewinn) für ihre RWE Aktien bekommen.
