PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

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soul-stylez
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von soul-stylez »

Das man ein bestehendes Genre nicht neu erfinden kann, ist mir durchaus bewusst, aber man kann es durch innovative kleine Ideen besser machen
Und genau das (und mir ist bewusst dass ich mich wiederhole, da pfeif ich drauf) ist bei Nintendo gang und gäbe.


Anm.: Persönlich fand ich Bioshock Infinite aber ganz gut. Auch wenns keine Innovation enthielt. :D
johndoe1544206
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von johndoe1544206 »

und was hat das mit PS4/Xbox 1 zu tun ?

Diese Entwicklung zeichnet sich schon lange ab und liegt einfach auch in Entwicklugnskosten zu sehen. Die "AAA" Games können nicht mehr wie früher von ein paar Hanseln zusammengezimmert werden. Das kostet alles. Und je nach Größe des Entwicklers kann ein einziger Flop schon ausreichen, und nach dem Flop kommt dann nichts mehr. Und vlt floppt das Spiel nicht mal , weil es schlecht ist, sondern man sich doch etwas verschätzt hat und die Nische kleiner ist, als man dachte.

Mir geht der Einheitsbrei , das Gelaber von EA etc auch auf den Keks, aber Cashcows wie Fifa, CoD oder Ports spülen nunmal geld in die kassen, und wer weiß, ob manche Spiele die du lieber spielst als die oben erwähnten, ohne die Gelder, die durch den brei eingenommen werden überhaupt finanzierbar gewesen wären.

Kauf sie nicht und gut ist.
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NoBoJoe
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von NoBoJoe »

NerevarINE2 hat geschrieben:
Kauf sie nicht und gut ist.
Danke, auf die Idee bin ich tatsächlich alleine gekommen.
johndoe1544206
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von johndoe1544206 »

ne bist du nicht. Auf teil 1 des satzes wohl schon, auf teil 2 nicht :p
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greenelve
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von greenelve »

Das Problem mit immergleichen Spiele der großen Firmen, das Wirtschaftsgebilde funktioniert nicht mehr.
Sony hat nur vier von 10 Spielen*, die ihre eigenen Ausgaben wieder einbringen. Von denen, welche die restlichen sechs mittragen, wird es noch weniger. (bei den anderen großen Firmen wird es nicht anders aussehen) Ein Teufelskreis, wenn man so will, der dazu führt, dass noch mehr immer gleiche Spiele erscheinen. Ubisoft geht soweit, Dinge offen anzusprechen, um Kosten zu reduzieren.

Finanziell sind Remakes absolut lohnenswert. Der Aufwand ist gering und es wird letztlich dabei gut verdient. Es ist wirtschaftlich eine sichere Bank...weswegen es auch insgesamt recht viele gibt und teilsweise auch sehr schnell (den Vogel schießt zielsicher der Hitman ab, dessen vierter Teil sogar auf der gleichen Plattform in einer HD Trilogie ge-remaket wurde :ugly: ).
(wie ich schon irgendwo im Thread sagte, ich bin für eine ND-Edition (Uncharted 1-3 + TLoU, von mir aus auch vor U4, damit mehr Leute von der Serie angefixt werden, siehe Halo Edition vor Halo 5)



*http://www.playm.de/2014/07/sony-nur-40 ... el-166603/
Zuletzt geändert von greenelve am 12.07.2014 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Levi 
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von Levi  »

leifman hat geschrieben:
NoBoJoe hat geschrieben:Portierungen bringen uns nicht weiter, da könnt ihr sagen was ihr wollt.
achso, das studios portierungen unter anderem dafür benützen um ihre hauseigenen engines auf die neue hardware anzupassen ist vermutlich kein vorteil, vorallem wenn sie dann sogar nebenbei noch für relativ "wenig" aufwand geld verdienen können was in zukünftige projekte gesteckt werden kann.

achne, stimmt ja, die studios nutzen die portierungen um noch einmal geld zu verdienen und dann machen sie dicht...

greetingz
Seh ich eigentlich genauso. Egal ob nun Tomb Raider, Zelda oder The Last of Us. (und wahrscheinlich auch Halo) ... Allesamt dienen sie eigentlich primär dazu als Testbalon für ne Engine-"Portierung" ... oder eher weiterentwicklung zu dienen.
Vorallem aus Entwicklersicht ist es eigentlich interessant. So können die "Techniker" schon an einen Titel arbeiten, der zwischenzeitlich etwas Geld in die Kasse schwämmt, während die Designer schon am nächsten arbeiten.
Niemand wird gezwungen sie zu kaufen, und es ist unwahrscheinlich, dass ohne diese Ports, nachfolgende Titel schneller kommen würden.

... ich brauch noch nen Autovergleich:
Das ist wie mit den Standardwagen in GT :P ... ja, natürlich kann man sie wegnehmen. Aber dadurch hätte man auch nicht plötzlich mehr Premium Modelle (Wie einige glauben. Keine diskussion an dieser Stelle darüber, ob es am ende dem optischen Gesamteindruck schadet ... hier gehts jetzt nur um die Entwicklung ^^)
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Nightmare King Grimm
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von Nightmare King Grimm »

@NoBoJoe

Ich verstehe das komplett, nur nochmal: die Portierungen sind nicht die Wurzel dieses Übels, weshalb deine Schüsse in die Richtung etwas fehl am Platz sind. Und auch wenn ich generell absolut verstehe und nachvollziehen kann, wie dich die Stagnation der Branche stört, so wird sich da nicht viel tun. Ich bin nun auch schon gut 25 Jahre Gamer und habe auch oft genug über Innovationsarmut geflucht.

Im Endeffekt hast du aber, so wie ich und jeder andere auch, mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit A

Du gibst AAA Gaming auf und konzentrierst dich ganz auf "Indiegames". Da findest du genug Perlen die in alle möglichen Richtungen experimentieren und was du so in der Form seltenst bis gar nicht gesehen hast. Da kannst du dich bis zum Erbrechen austoben.

Möglichkeit B

Dir sagen Indiegames nicht zu, du magst aber auch den AAA Markt überwiegend nicht? Dann kannst du das Hobby einfach stecken lassen und dir ein anderes suchen. Gaming hat sich die letzten Jahre nunmal "entwickelt" und gerade mit dem finanziellen Wachstum geht die Risikofreude eben bergab. Ist doch mit anderen Dingen nicht anders, nimm die Filmbranche. Da hast du auch die großen Majors die am liebsten jede Reihe bis zum Erbrechen melken oder bevorzugt auf bestimmte Genres setzen. da hast du auch die Indepentenfilme, die dann in andere Richtungen gehen und und und. Wenn da aber auf allen Seiten nichts für dich dabei ist, dann sind Filme eben nichts (mehr) für dich.

Möglichkeit C

Du arrangierst dich mit dem, was da ist. Es kommen alle paar Jahre noch immer auch große Perlen raus, die absolut spielenswert sind. Nur muss man sich irgendwo auch von seiner romantisierten Vorstellungen trennen. Klar, heute ist es leicht zu sagen: früher war alles besser. Das ist aber bloß der Mensch, weil der Mensch immer unzufrieden ist. Es geht immer um etwas, was man nicht haben kann, jemand anderes hat oder man früher mal hatte.

Fakt ist aber: auch früher gab es jede Menge trash. Auch früher gingen viele Dinge schief, die heute besser sind. je eher man sich von dieser illusionären Anschauung trennt, heutiges mit damaligem zu Vergleichen etc, desto eher hat man auch wieder Spaß.

Natürlich heißt das nicht, dass man jeden Mist einfach schlucken soll, Hauptsache das Hobby lebt weiter. Aber sich einfach mit dem arrangieren, was es gibt, kann super funktionieren. So mache ich das inzwischen und ich finde mehr tolle Sachen als ich eigentlich spielen kann. Hier mal eine Reihe Indies aufm PC, da mal paar Nintendo Franchises auf dem DS und dort mal das AAA Bombastkino auf der PS4 - völlig Banane.
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adventureFAN
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von adventureFAN »

greenelve hat geschrieben:den Vogel schießt zielsicher der Hitman ab, dessen vierter Teil sogar auf der gleichen Plattform in einer HD Trilogie ge-remaket wurde :ugly:
Öhm, an dem Spiel wurde nichts geändert, es wurde nur in die Collection genommen, weil sonst noch mehr Gamer etwas zu meckern hatten (und wenn ich mir manche Kommentare alleine hier auf 4P anschaue, bin ich mir dessen SEHR sicher). Immerhin ist ja schon das erste Hitman nicht dabei.

Gabs übrigens auch für die X360.
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NoBoJoe
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von NoBoJoe »

NerevarINE2 hat geschrieben:ne bist du nicht. Auf teil 1 des satzes wohl schon, auf teil 2 nicht :p
Ich werde wohl noch mit diskutieren dürfen, insbesondere wenn man mich explizit nach meinem Problem befragt, oder etwa nicht? (siehe weiter oben)
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Pennywise
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von Pennywise »

NoBoJoe hat geschrieben:Ok. Mein Problem. Ernsthaft jetzt. Nicht als Provokation gedacht. Mich stört, dass seit der Ps4/XBone die wirkliche Weiterentwicklung der Spiele stehen geblieben ist. Was gab es zu Release alles für Titel? Fifa, irgendein Autorennen, Call of Duty, Battlefield und ein paar Psn-Titel, respektive Xbox-shop-Gedöns. Dazu den ein- oder anderen "Exklusivtitel" welche aber nun wirklich nicht der Rede wert waren, was ja Testergebnisse auch bestätigt haben. Das sind zwar im Wortsinne nicht wirklich Portierungen, das ist mir klar, aber es sind auch keine Neuentwicklungen, oder Meilensteine. Es sind Aufgüsse von bereits da gewesenem. In einem anderen Fred hat man mir mal vorgeworfen, ich wäre evtl schon in die Jahre gekommen. Das mag sein, trotzdem bin ich nicht blind. Dazu kommt, dass auch einige der soooo hoch gelobten Übertiteln, die bisher raus kamen, und damit meine ich nicht nur Ps4/XBone, sondern auch Spiele der vorigen Generation (Bioshock infinite, TLOU zum Beispiel) nicht so der Bringer waren. Sie waren flach, schlauchig und letztendlich rückständig (Stichwort Waffen in Bioshock zum Beispiel, oder die erwarteten und dann völlig zunichte gemachten Zeitrissen, die in Videos noch echt Lust auf mehr gemacht hatten) und teilweise sogar einfach unlogisch, im Sinne von Munition im Nachtschrank eines leeren Hauses. Das soll jetzt nur ein Beispiel sein. Und ja, wow, man konnte Leitern an Häuser stellen... Bin ich echt der Einzige der merkt, dass es nichts wirklich neues mehr gibt? Ich meine, klar. Irgendwann wird die Luft auch mal dünn und der Raum für neues kleiner, aber es tut sich einfach so gut wie nichts.
Bioshock war seit jeher ziemlich linear und das nicht erst seit Infinite.
Spielerisch gibt es dort relativ wenig, einzig Wolfenstein konnte in der Form wirklich überzeugen.
Liegt an zwei Faktoren, zum einen das Budget das einfach unheimlich hoch ist bei solchen Titeln und somit jedes Risiko eliminiert wird, und zum anderen der Fokus auf den Multiplayer.
Die meisten Shooter sind ja größtenteils nurnoch darauf ausgelegt im MP zu funktionieren, ebend weil diese Kundschaft auch mehr Geld investiert wie z.B. in Mappacks etc.
Aber wie schon erwähnt gibt es mit Wolfenstein eine recht tolle Ausnahme.
NoBoJoe hat geschrieben: Erinnert sich hier noch jemand an das Spiel "Eternal Darkness" (Gameqube). Das kam zu einer Zeit raus, als Resident Evil grad groß draussen war, wenn ich mich recht entsinne. Und es war auch "nur" ein weiteres Horror-Survival-Game. Aber die Macher haben ein bis heute sehr seltenes (wenn nicht sogar einzigartiges, bin nicht sicher) Feature implementiert, Angst. Je mehr Angst der Charakter hatte, desto öfter hatte der Spieler sozusagen Halluzinationen. Es sah beim speichern auf einmal so aus, als hätte man alle Spielstände gelöscht, der eigene Kopf ist plötzlich abgefallen und was weiss ich nicht noch alles. Das ist jetzt auch keine wirkliche Neuerung, aber es hat das Spiel für mich und viele meiner Freunde damals einzigartig und besser gemacht. Bis heute wünsche ich mir, dass sowas mal in Resi Spielen genutzt wird, ihr wisst schon, lieber gut geklaut, als schlecht selber gemacht und so. Aber bis heute, Fehlanzeige. Da wird dann lieber laufen beim Schiessen eingebaut, was mal so gar nicht zu Resi passt. Und warum? Damit es Call-of-Duty-mäßiger wird. Ganz toll... Und Thema Resident Evil. Erinnert ihr euch noch an Resi 1 auf der Ps1? Vergleicht dieses mal mit dem Remake auf der Gameqube. Das nenne ich dann eine gelungene Portierung oder wie das auch immer heissen mag. Sowas findet man heute auch kaum noch, oder irre ich mich da? Wenn heute ein Code Veronika X für Ps3 angeboten wird, sieht es von der Optik noch genau so aus wie früher und am Spiel was ändern? Hinzufügen? Näääääää, zu aufwendig, zu teuer. So verkauft es sich ja auch...
Der Unterschied ist recht einfach.
Bei Resident Evil hatte man am Remake mit Shinji Mikami jemanden sitzten, der nicht nur das Originalspiel gemacht hat sondern das Remake auch sinvoll erweitert hat.
Jedoch ist das Spiel einfach schon so dermaßen alt gewesen das eine einfache Portierung nicht drin gewesen ist.
Mikami hat jedoch jederzeit den Geist des Spiels eingefangen und die wohl hübschesten Hintergründe aller Zeiten gestaltet und einen meiner allzeit Favoriten geschaffen.

Jedoch ist Mikami nicht mehr bei Capcom und die kriegen es kaum hin, irgendetwas richtig zu machen...
Die werden ganz sicher nicht ihre Kohle in einen Port stecken...
Noch dazu sind die Japaner ja sowieso total hinten dran...

Bei TLOU lagen die meisten Beschwerden z.B. im Teil der Technik und das Spiel wäre auch in der Form nicht mehr rausgekommen wäre die letzte Hardware Generation nicht so dermaßen lang gewesen.
NoBoJoe hat geschrieben: Das man ein bestehendes Genre nicht neu erfinden kann, ist mir durchaus bewusst, aber man kann es durch innovative kleine Ideen besser machen. Das passiert aber einfach kaum noch. Man verlässt sich meist nur auf altbekanntes. Ich gebe nicht den Spielern welche das kaufen die Schuld, wie gesagt, mir egal wofür die Geld ausgeben. Aber wenn ich dann lese, weitere Portierung geplant, fängt es in mir an zu brodeln, weil ich denke: maaaaaaaaan, nutzt die Zeit und das Geld lieber, um mal Leute an ein Reissbrett zu stellen und brainstormen zu lassen, was uns Spieler mal wieder wirklich mit Gänsehaut und/oder offenen Mündern an der Konsole sitzen lässt.
Kaum ein Hersteller traut sich mehr daran mal was neues in meinetwegen auch altbekannte Muster einzubauen. Es läuft viel zu viel nach Schema-F ab. Kaum jemand macht sich mehr wirklich Gedanken den Spieler zu unterhalten. Was sich damals gut verkauft hat, muss sich ja heute auch gut verkaufen. Und das bremst die Entwicklung dann, meiner Meinung nach, sehr wohl aus. Vielleicht nicht so sehr, wie ich glaube, aber immer noch genug, um mich zu nerven. Und ja, möglicherweise (!) werden Gelder von Portierungen auch für neue Sachen genutzt. Aber für was dann? Fifa Teil 100? Call of Duty 9? Battlefield 1492? TLOU 2, 3 und 4? Bioshock was weiss ich? Das nervt mich einfach nur. Wenn die Fortsetzungen wenigstens mal Elemente enthielten, die mich wirklich zum Staunen bringen, wäre das ja ok. Aber ich denke wir wissen, dass dem nicht so ist. Wie sagt man so schön? Never touch a running system.
Du solltest mal einen Abstecher in die Indie Kategorie wagen oder eher Low Budget Spiele unter die Lupe nehmen.
Ich habe die Tage Puppeteer für die PS3 ausprobiert und es ist wundervoll, halt ein kleinerer titel von Sony.

Aber auch bei den ganzen Indie Titeln gibt es dermaßen viele Perlen, besonders Spielerisch.
NoBoJoe hat geschrieben: Das Einzige, wo die Firmen noch wirklich kreativ sind, und das ist nunmal ganz fest meine Meinung, ist, wie sie uns während des Spielens, nachdem wir das Spiel schon bezahlt haben, noch weiter zahlen zu lassen, ob es jetzt mit DLC, Addons, irgendwelchem Optikschnösel oder sonst irgendwelchen ingame-Transaktionen ist. Da sitzen sie alle in der Runde, am Reissbrett und raufen sich die Haare und schäumen über vor Kreativität. Versteht mich nicht falsch, mir ist klar, dass diese Firmen auch ihren Schnitt machen wollen/müssen. Aber das so unverholen und auf Kosten der wirklichen Kreativität oder Innovation, finde ich nunmal alles andere als toll. Wer das nicht verstehen will/kann, bitte. Ich finds zum k....

Möglicherweise übertreibe ich in euren Augen, aber es ist wirklich schon verdammt lang her, dass mich ein Spiel mal so richtig an den Bildschirm gefesselt hat, oder mit coolen Neuerungen positiv überrascht hat. Und das fehlt mir nunmal. Daher mein Unmut über solche "Hiobsbotschaften".
Dito, aber das ist einfach das Schicksal wenn etwas eine bestimmte größe erreicht.
Deswegen lohnt es sich einfach über den Tellerrand der üblichen Verdächtigen zu bewegen und mal etwas anderes auszuprobieren.

Dennoch kann man Sony verstehen indem sie ihre Hits vll. Neu auflegen.
Die Statistiken lügen nicht und es sind wirklich viele neue Spieler dazu gekommen die diesen Titel noch nicht gespielt haben, bei einigen Titeln ist es sogar ganz sinvoll aufgrund der technischen Restriktionen, die viele abstriche mit sich gebracht haben, gegen Ende der letzten Gen.
Solche Ports fressen kaum Ressourcen und es übernimmt meist ein anderer kleiner Hersteller die Arbeit.


Besonders bei den Japanern läuft so dermaßen viel falsch im Managment Bereich.
Zwar gibt es auch etwas wie Atlus und Level 5 die sehr viel richtig machen, jedoch läuft der Großteil einfach Mies.

Als Beispiele gibt es z.B. diesen Artikel über Sony Japan :
http://kotaku.com/how-sonys-most-creati ... 1458030068
When Becker came back, there were over 40 titles in development at the Japan Studio. Becker had to make the tough calls.

"In some sense, it was great that everyone got to do what they wanted to, and there was this sense of a creative playground," said Becker. "And nothing was getting done. And nothing was selling."
Generell beschreibt der Artikel wie das Studio von Sony Japan lange Zeit ohne richtige Führung lief und inwiefern man dies jetzt ändert.


Ein anderes Beispiel das ich immer wieder gerne nehme ist Square Enix.
Auf Neogaf hat sich ein User die Mühe gemacht und zusammengetragen, warum der Laden so dermaßen nach unten gerutscht ist...
Sehr Empfehlenswert zu lesen.

http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=744184

Was mich daran bis heute noch umhaut ist ein bestimmter teil eines Interviews mit Nobue Uematsu.
Square suchte ein neues Gebäude, eines das relativ nah an den bisherigen Gebäude lag und ein anderes das etwas weiter weg lag.
Und wie hat sich der gute CEO Yoichi Wada damals entschieden ?
Er ist zu einem Wahrsager gegangen !

Was daran wirklich traurig ist ?
Es wurde das weiter entfernte Gebäude ausgewählt und aufgrund dieser Entscheidung, ist Uematsu nicht mitgekommen und man hat einen der besten dieser Branche verloren.
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NoBoJoe
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von NoBoJoe »

Eridrael hat geschrieben:@NoBoJoe

Ich verstehe das komplett, nur nochmal: die Portierungen sind nicht die Wurzel dieses Übels, weshalb deine Schüsse in die Richtung etwas fehl am Platz sind. Und auch wenn ich generell absolut verstehe und nachvollziehen kann, wie dich die Stagnation der Branche stört, so wird sich da nicht viel tun. Ich bin nun auch schon gut 25 Jahre Gamer und habe auch oft genug über Innovationsarmut geflucht.

Im Endeffekt hast du aber, so wie ich und jeder andere auch, mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit A

Du gibst AAA Gaming auf und konzentrierst dich ganz auf "Indiegames". Da findest du genug Perlen die in alle möglichen Richtungen experimentieren und was du so in der Form seltenst bis gar nicht gesehen hast. Da kannst du dich bis zum Erbrechen austoben.

Möglichkeit B

Dir sagen Indiegames nicht zu, du magst aber auch den AAA Markt überwiegend nicht? Dann kannst du das Hobby einfach stecken lassen und dir ein anderes suchen. Gaming hat sich die letzten Jahre nunmal "entwickelt" und gerade mit dem finanziellen Wachstum geht die Risikofreude eben bergab. Ist doch mit anderen Dingen nicht anders, nimm die Filmbranche. Da hast du auch die großen Majors die am liebsten jede Reihe bis zum Erbrechen melken oder bevorzugt auf bestimmte Genres setzen. da hast du auch die Indepentenfilme, die dann in andere Richtungen gehen und und und. Wenn da aber auf allen Seiten nichts für dich dabei ist, dann sind Filme eben nichts (mehr) für dich.

Möglichkeit C

Du arrangierst dich mit dem, was da ist. Es kommen alle paar Jahre noch immer auch große Perlen raus, die absolut spielenswert sind. Nur muss man sich irgendwo auch von seiner romantisierten Vorstellungen trennen. Klar, heute ist es leicht zu sagen: früher war alles besser. Das ist aber bloß der Mensch, weil der Mensch immer unzufrieden ist. Es geht immer um etwas, was man nicht haben kann, jemand anderes hat oder man früher mal hatte.

Fakt ist aber: auch früher gab es jede Menge trash. Auch früher gingen viele Dinge schief, die heute besser sind. je eher man sich von dieser illusionären Anschauung trennt, heutiges mit damaligem zu Vergleichen etc, desto eher hat man auch wieder Spaß.

Natürlich heißt das nicht, dass man jeden Mist einfach schlucken soll, Hauptsache das Hobby lebt weiter. Aber sich einfach mit dem arrangieren, was es gibt, kann super funktionieren. So mache ich das inzwischen und ich finde mehr tolle Sachen als ich eigentlich spielen kann. Hier mal eine Reihe Indies aufm PC, da mal paar Nintendo Franchises auf dem DS und dort mal das AAA Bombastkino auf der PS4 - völlig Banane.
Ich gebe dir teilweise recht. Das Problem besteht erstens schon länger und zweitens sind Portierungen sicherlich nicht die Wurzel. Aber sie nerven mich halt trotzdem. Das ist aber sicherlich was subjektives.

Um auf deine Möglichkeiten zu sprechen zu kommen, ich halte mich derzeit mit einer Mischung aus Möglichkeit A und C über Wasser. Wie du schon sagst, manchmal, zwischen all dem Portierungs, Fortsetzungs und Aufguss-Wahn, erblickt ja auch mal eine Perle das Licht der Welt. An den Nagel hängen werde ich mein Hobby jedenfalls nicht. Nur etwas kürzer treten, ob jetzt freiwillig oder nicht, sei mal dahingestellt.
johndoe1197293
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von johndoe1197293 »

@NoBoJoe:

Bitte verschone uns mit einer weiteren Klage über die scheinbar fehlende Weiterentwicklung von Videospielen und die damit verbundene "Könnt ihr euch noch an Spiel XY von damals erinnern?"-Nostalgie.... :lol: :wink: Wir alle haben Spiele damals anders wahrgenommen, weill wir noch jünger waren und weil das Feld noch nicht so bearbeitet war. Würden wir sie heute ohne jeglichen Nostalgie-Faktor betrachten, könnten wir nicht mehr soviel damit anfangen.
Dass dich seit Jahren kein Spiel mehr gefesselt hat, tut mir leid für dich, aber vielleicht solltest du abwägen, ob du weiterhin auf eine Spieleperle wartest oder das Zocken doch lieber ganz sein läßt.

Die Weiterentwicklung von Spielen hat nicht erst mit dem Release der beiden Next Gen Konsolen aufgehört. Es gab wie in jeder Konsolengen einen Stillstand , der sich dadurch auszeichnete, dass meistens die erfolgreichsten Konzepte übernommen, wenn nicht sogar kopiert wurden. Am Ende der gen gab es dann noch einige Titel die das ganze Medium etwas nach vorne gepusht haben.

Wir befinden uns jetzt gerade mal 7-8 Monate in der aktuellen Gen. Einige Leute verstehen wohl nicht wie so ein Übergang aussieht. Sollten die ganzen Entwickler die letzten Jahre etwa nur damit verbracht haben für die neue Gen zu entwickeln und damit die alte gen zu vernachlässigen?
Was ich audrücken will: eine Weiterentwicklung wird es wie immer geben, aber wie immer sollte man nicht zum Beginn einer neuen Gen damit rechnen.

NoBoJoe hat geschrieben:Aber wenn ich dann lese, weitere Portierung geplant, fängt es in mir an zu brodeln, weil ich denke: maaaaaaaaan, nutzt die Zeit und das Geld lieber, um mal Leute an ein Reissbrett zu stellen und brainstormen zu lassen, was uns Spieler mal wieder wirklich mit Gänsehaut und/oder offenen Mündern an der Konsole sitzen lässt.
Schließe nicht von dir auf andere. Es gab in der letzten gen einige Spiele, die bei vielen genau dazu geführt haben. Und man sollte sich dabei die ganze letzte gen anschauen, nicht nur immer die letzte Zeit und das alles auf TLOU und Bioshock Infinite festmachen. Einige haben wohl vergessen, wie sie das erste Modern Warfare umgehauen hat, bevor die Reihe sich auf`s lächerlichtste selbst kopierte, haben das erst Bioshock wohl nicht mehr in Erinnerung, GTA 4 usw.
Zuletzt geändert von johndoe1197293 am 12.07.2014 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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NoBoJoe
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von NoBoJoe »

@Pennywise

Danke für die Links. Werde ich mir auf jeden Fall durchlesen.
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Nightmare King Grimm
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von Nightmare King Grimm »

NoBoJoe hat geschrieben:
Ich gebe dir teilweise recht. Das Problem besteht erstens schon länger und zweitens sind Portierungen sicherlich nicht die Wurzel. Aber sie nerven mich halt trotzdem. Das ist aber sicherlich was subjektives.

Um auf deine Möglichkeiten zu sprechen zu kommen, ich halte mich derzeit mit einer Mischung aus Möglichkeit A und C über Wasser. Wie du schon sagst, manchmal, zwischen all dem Portierungs, Fortsetzungs und Aufguss-Wahn, erblickt ja auch mal eine Perle das Licht der Welt. An den Nagel hängen werde ich mein Hobby jedenfalls nicht. Nur etwas kürzer treten, ob jetzt freiwillig oder nicht, sei mal dahingestellt.
Anders geht es halt nicht. Ich persönlich rege mich über Sony Ports zb nicht auf, einfach weil mir persönlich Sony während der PS3 Ära viele (auch kleinere) Exclusives gegeben hat, die einfach herrlich sind. Ich gehe, stand heute, davon aus, dass es zukünftig auch so sein wird.

Ich verstehe aber auch, dass sie eben finanziell ebenso vorankommen müssen. Da sollen sie mir, ganz ehrlich, lieber "Klassiker" gut (!) auf die PS4 portieren, anstatt mit CoD und sonstwas Klonen um sich zu werfen.

Ansonsten joah, wie ich sag: das Hobby hat sich dadurch, dass es "cool" wurde (vereinfacht gesagt) einfach verändert und inzwischen ist da richtig viel Geld zu machen. Deshalb sind eben Dinge anders als früher, damit muss man aber leben (können), zumindest bedingt. Hinzu kommt ja auch letztlich, dass wir soweit sind einen Generationskonflikt im Gaming zu haben. Während Gamer wie ich nach der Xten CoD Generation abkotzen, wie lahm alles ist...ist es für viele andere Gamer erst das 2te, 3te CoD und noch "frisch". Das kommt ja erschwerend hinzu, gerade für Leute wie mich die nicht erst seit gestern 'dabei' sind. Das muss man alles irgendwo nachvollziehen und akzeptieren können. Das wichtige ist nur, dass man das beste für sich daraus macht.
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NoBoJoe
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Re: PlayStation 4: Sony erwägt Uncharted-Remakes

Beitrag von NoBoJoe »

@ CryTharsis

Das es mir gar nicht um die Nostalgie, sondern um eine Neuerung in einem bereits vorhandenem Genre ging, hast du scheinbar nicht geschnallt oder? Es war ein Beispiel, weit weg von Nostalgie. Und schön dass du hier scheinbar entscheidest, dass ich "euch", für wen auch immer du hier noch sprichst, mit der und der Art Post verschonen soll. Danke, weiter fahren...