id Software: Willits findet 'always on' gut

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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Oldholo hat geschrieben:Die Wirkung wäre aber größer, wenn die "Ich habe persönlich kein Problem damit"-Leute Solidarität mit den "Ich aber schon!"-Leuten zeigen würden. Dann hätten nämlich im Endeffekt wirklich alle was davon. ;)
Leider nicht, denn dann würde mir ja der Spielspaß fehlen.
Das problem hätten wir allerdings nicht, wenn ihr damals mehr Solidarität mit mir gezeigt und euch alle "der Transportgigant" zugelegt hättet.
Den Nachfolger würde ich vermutlich immer noch spielen.
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DoktorAxt
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Beitrag von DoktorAxt »

UbiSchrott
ActivisionBlizzard
id software


Die schwarze Liste wird immer länger.... Traurig.

Dabei hat EA sich relativ gut rehabilitiert, wird mal Zeit, dass ich meinen Avatar ändere.
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Oldholo
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Beitrag von Oldholo »

Boesor hat geschrieben: Leider nicht, denn dann würde mir ja der Spielspaß fehlen.
Das problem hätten wir allerdings nicht, wenn ihr damals mehr Solidarität mit mir gezeigt und euch alle "der Transportgigant" zugelegt hättet.
Den Nachfolger würde ich vermutlich immer noch spielen.
Nicht, wenn es Erfolg hätte (und das hätte es, wenn alle mitmachen würden). Und wenn es nicht alle, aber immernoch viele wären, müsste ActiBlizz nachpatchen und wir alle könnten höchst zufrieden spielen.
Schade, dass der Egoismus überwiegt!
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Hier mal eine sehr schön zum Punkt gebrachte Wortmeldung aus dem Eurogamer-Forum zum Originalartikel, der ich mich vorbehaltlos anschließe:


bad09
10/08/11 @ 17:43
#55

"Thank Good for companies like:

Capcom

"The argument that legitimate users would have a worse experience than pirates was the loudest and most convincing. We certainly don’t want that to be the case and that was never our intention.

So we’ve heard you loud and clear and here’s what we’re going to do about it:”

CD Projekt Red

"In our opinion, it is more important to encourage acquisition of original game copies than to punish those who play pirated copies. As per our policy, we will do our utmost to prevent the adopted DRM solution, if any, from making life difficult for those who acquire legal game copies. I can't imagine using any protection that would deprive game fans of any of the pleasure that
will come from playing the game, as has been the case with other notable PC game titles."

Avalanche

“The DRM does not stop piracy,” he claimed, “it just punishes the people who have actually paid for the game. It’s completely useless. Forcing people to be online all the time and so on doesn’t show respect to the people who actually buy PC games.”

These are the type of companies that will see my money in the internet DRM hell future this dick and the rest of his ilk wants. Your industry has butchered the PC as a gaming platform enough in the name of stopping pirates you really want to run it into the ground completely for sales you won't get anyway?"



Und gerade der Capcom - O-Ton zeigt sehr gut, was geballte Konsumentenkritik in der Lage ist, auszurichten.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Oldholo hat geschrieben: Nicht, wenn es Erfolg hätte (und das hätte es, wenn alle mitmachen würden). Und wenn es nicht alle, aber immernoch viele wären, müsste ActiBlizz nachpatchen und wir alle könnten höchst zufrieden spielen.
Schade, dass der Egoismus überwiegt!
Ich möchte dich ja nicht naiv nennen....aber ich fürchte ich muss es doch tun.
In der echten Welt, also außerhalb des Forums, dort sitzen die Massen an Kunden von D3 und die erreichst du nicht mit deinem Boykottaufruf.
Zumal frühere "große" Aktionen in dieser Richtung ja eindrucksvoll gezeigt haben wie wirkungsvoll sie sind.
ich schlage vor, jeder der der festen Überzeugung ist das Spiel in der angekündigten Form nicht zu wollen verzichtet auf den kauf und wir schauen dann mal ob D3 ein Erfolg wird oder nicht.
Wenn nicht scheinst du recht gehabt zu haben, wenn doch fürchte ich musst du deinen Egoismus , der besagt das ich für deine ziele kämpfen soll, zurückschrauben
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Oldholo
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Beitrag von Oldholo »

Boesor hat geschrieben: Ich möchte dich ja nicht naiv nennen....aber ich fürchte ich muss es doch tun.
In der echten Welt, also außerhalb des Forums, dort sitzen die Massen an Kunden von D3 und die erreichst du nicht mit deinem Boykottaufruf.
Zumal frühere "große" Aktionen in dieser Richtung ja eindrucksvoll gezeigt haben wie wirkungsvoll sie sind.
ich schlage vor, jeder der der festen Überzeugung ist das Spiel in der angekündigten Form nicht zu wollen verzichtet auf den kauf und wir schauen dann mal ob D3 ein Erfolg wird oder nicht.
Wenn nicht scheinst du recht gehabt zu haben, wenn doch fürchte ich musst du deinen Egoismus , der besagt das ich für deine ziele kämpfen soll, zurückschrauben
Ich weigere mich zu akzeptieren, dass der Kampf für Ideale naiv sei - egal, wie aussichtslos er auch erscheint.
Ich boykottiere vieles, protestiere gegen vieles, demonstriere gegen vieles, und obwohl die meisten Proteste niemals Erfolg hatten oder wahrscheinlich niemals erfolgreich sein werden, gibt es doch immer wieder mal Erfolge. Und ich protestiere nicht nur für mich; ich habe ein stabiles und schnelles Internet, mir wurde auch noch kein Geld bei PayPal eingefroren, ich bin kein Hartz-Arbeiter und auch kein Tier aus Massentierhaltung. Ich sehe nur einfach ein, dass Solidarität wichtig ist, denn wenn Menschen protestieren müssen, dann sind sie entweder eine Minderheit oder sind zumindest nicht in der Lage, sich durchzusetzen.
Es ist einfach eine Grundsatzentscheidung, die zwar jeder Mensch für sich treffen muss, die aber dennoch jedem (und damit auch Dir) ans Herz legen will.
Kämpfe nicht nur für Deinen Wohlstand und für Deine Freiheit, sondern nutze Deine Macht auch dafür, anderen zu helfen. Das kommt nicht nur jenen Menschen zugute, sondern womöglich auch letztenendes Dir. :wink:

Aber genug des dramatischen Appells;
Auf ein Spiel zu verzichten (zeitweilig oder im Glücksfall auch nur kurzfristig), ist kein hoher Preis dafür, dass Du Deinen Teil dazu beitragen kannst, Spielern zu helfen, denen Onlinezwang nicht zugute kommt.
Wenn Du den Preis nicht zahlen willst, ist das okay, denn natürlich kann Dich niemand zwingen. Aber schade wäre es nunmal.

Beschwerst Du Dich beispielsweise über zu einfach/casual gewordenes Gameplay bei Spielen? Dann würdest Du Dich bestimmt freuen, wenn die Casualspieler dem beipflichten würden, die für ihren Anspruch berühmten Spieleserien von der Casualisierung unangetastet zu lassen. Tun sie nicht? Leider richtig. Aber irgendwer muss mal anfangen.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Oldholo hat geschrieben: Ich weigere mich zu akzeptieren, dass der Kampf für Ideale naiv sei - egal, wie aussichtslos er auch erscheint.
ich sage aufrichtig Entschuldigung sollte das so rübergekommen sein.
ich finde es immer lobenswert für seine Ideale zu kämpfen. naiv wäre meiner Ansicht nach nur zu glauben man könnte die Spielerschaft dafür hinter sich bringen.
Aber genug des dramatischen Appells;
Auf ein Spiel zu verzichten (zeitweilig oder im Glücksfall auch nur kurzfristig), ist kein hoher Preis dafür, dass Du Deinen Teil dazu beitragen kannst, Spielern zu helfen, denen Onlinezwang nicht zugute kommt.
Wenn Du den Preis nicht zahlen willst, ist das okay, denn natürlich kann Dich niemand zwingen. Aber schade wäre es nunmal.
Ob das ein hoher preis ist hängt wohl davon ab wie sehr mich (bzw. sonst jemanden) das Spiel "anfixt"
Das wird sich aber erst zeigen, wenn das Spiel draußen ist.
Tom_Magnum
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Beitrag von Tom_Magnum »

@Boesor: Wenn du deine Gleichgültigkeit toll findest, ist das so. Allerdings jemand, der sich etwas differenzierter mit den Dingen auseinandersetzt und zu einer anderen Meinung gelangt, als naiv zu bezeichnen ist schon ziemlich frech.

Die Naivität solltest du vielleicht mal vor der eigenen Haustür suchen, weil sie wohl eher da liegt. Nur weil die tumbe Masse tatsächlich aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Suchtverhalten oder warum auch immer jeden Mist mitmacht, ist der Teil der Leute, welche anders denken und handeln, nicht automatisch naiv. Und auch der Aufruf gegen die allgemeine Volksverblödung ist nicht naiv. Naiv ist, zu glauben, z. B. so einen Mist wie Online-Zwang (egal in welcher Anwendung) hinnehmen zu müssen. Speziell bei Spielen reden wir nicht vom täglich Brot. Auch wenn einige hier so tun.

Die immer größer werdenden Egozentrik und Bequemlichkeit in der Gesellschaft machen sich genau diese Konzerne zu nutze. Sie wissen genau, dass ihr Kunden die ganzen tollen "Innovationen" schlucken. Entweder, weil sie es tatsächlich, völlig unreflektiert, gut finden, es ihnen gleichgültig ist oder es eigentlich scheixße finden, es aber trotzdem kaufen, weil man das Game ja uuunbedingt haben muss.

Der Kommentar (vor allem sein Ton und diese unerträgliche Arroganz) des id-Menschen, gepaart mit vielen Kommentaren der Leute, die sich anschließend auch noch munter weiter für solche Praktiken aussprechen, sie billingend in kauf nehmen und/oder für unbedenklich halten zeigt deutlich, wie weit es mittlerweile ist. Willits sagt offen, dass er die abgestumpfte Kundschaft zwingen will, genau das zu tun, was er (respektive id) will. Und findet es großartig. Und ganz viele Gamer kommen und jubeln ihm zu. Warum nochmal? Ach...egal, Hauptsache geile Story, Optik, Sound.

Beim nächsten Titel möchte id dann eine uneingeschränkte Vollmacht über das Konto der Gamer. Wegen Kopierschutz oder so...oder weil man nie weiß wie lange und wie oft ein Gamer die Kampange zockt. Will er sie ein zweites Mal spielen, so wird ihm automatisch der Vollpreis noch mal belastet...toll, oder? Scheixß drauf Alter...ist doch immerhin Diablo 4!!! Dafür würd ich meine Omi verkaufen! :roll:

Cheers.
Smer-Gol
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Beitrag von Smer-Gol »

Das Diablo 3 nur über das Battlenet läuft...find ich jetzt selber garnicht so schlimm. Der Daueronlinezwang ist zwar sehr blöd, aber speziell in diesem Fall sogar nachvollziehbar. Denn Diablo macht wirklich im Multiplayer viel mehr Spaß und das ganze ohne Cheater ist schon verlockend.
Klar, ein fehlender Offlinesingleplayer ist ne Frechheit. Aber wie Hellgate und Left4Dead verschmerzbar.

Nur...
Was für Diablo gilt, gilt nicht automatisch für andere Spiele.
Ich habe mir das neue Driver von Ubisoft vorbestellt, das Spiel verlangt auch einen Dauerzugang zum I-net. Das finde ich viel schlimmer, da es für mich als Spieler überhaupt keinen Sinn macht. Es bringt mir nur Nachteile.

Jetzt bin ich schon am hin und herüberlegen, ob ich es wieder abbestellen soll. Aber Driver steht bei mir wirklich auf der musthave Liste. Ist es rückgratlos wenn ich es trotzdem kaufe? Bringt es was, wenn ich es deswegen nicht kaufe? Ich will ja nur zocken.

Ich denke, wenn ich es jetzt kaufen werde, aber da meine Ablehnung gegen Onlinezwang ja bestehen bleibt (ist ja auch zu hirnrissig, die Idee), hat die Industrie nichts erreicht, da ich mir alle weiteren Titel, die nicht auf der musthave Liste stehen, sicher nicht mit diesem "Service" kaufen werde.

So werden es wohl (hoffentlich) die meisten anderne Spieler sehen, die sich dann Diablo 3 holen. Sie werden sehen, das das suboptimal ist und von weitern Spielen dieser Art abstand nehmen.

Man muss sich nicht geißeln, nur weil man gegen Daueronline ist. Wenn sie einem am Arsch haben (also ein Spiel haben, das man wirklich gerne spielen würde) dann kann man das schon mal machen.

Problem dabei ist natürlich, das die Industrie garnicht so wild aufs Online bekehren ist, als eher den täglichen Umgang damit trainieren will. Die jüngeren daran gewöhnen, die Wenigspieler auf Linie bringen.
Aber auch in dieser Situation bringt es nichts, das (Lieblingsspiel) zu boykottieren. Auf den Verweigerer haben sie es eh nicht abgesehen.

edith hat noch ein Beispiel:
Driver werd ich mir wohl doch noch kaufen, Diablo nur evt.. Das liegt aber am Spiel an sich. Sieht nicht so dolle aus + Online.
Asassins Creed 1 hat mir gut gefallen, aber den 3ten Teil werde ich mir mit Onlinezwang nicht kaufen. Ohne würde ich es mal bei ner Gelegenheit einfach mitnehmen.
Gerade diese "ach, das soll doch gut sein, ich nehms mal mit" Spiele leiden extrem unter dem Onlinezwang.
Oh, und btw. Rage wird wohl auch in diese Kategorie fallen. Sry ID

Sind sie echt selber schuld
Zuletzt geändert von Smer-Gol am 12.08.2011 03:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Shyzo
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Beitrag von Shyzo »

Onlinezwang ist echt knorke. Ich hoffe Sony steigt da auch bald ein und man kann auf der PS4 nur noch zocken wenn man online ist.
Einmonatige Serverausfälle sind ja nun wirklich eine Seltenheit.
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Oldholo
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Beitrag von Oldholo »

Boesor hat geschrieben: ich sage aufrichtig Entschuldigung sollte das so rübergekommen sein.
ich finde es immer lobenswert für seine Ideale zu kämpfen.
Freut mich, dann sind wir da auf einem Nenner. :)
Jetzt bin ich schon am hin und herüberlegen, ob ich es wieder abbestellen soll. Aber Driver steht bei mir wirklich auf der musthave Liste. Ist es rückgratlos wenn ich es trotzdem kaufe? Bringt es was, wenn ich es deswegen nicht kaufe? Ich will ja nur zocken.

Ich denke, wenn ich es jetzt kaufen werde, aber da meine Ablehnung gegen Onlinezwang ja bestehen bleibt (ist ja auch zu hirnrissig, die Idee), hat die Industrie nichts erreicht, da ich mir alle weiteren Titel, die nicht auf der musthave Liste stehen, sicher nicht mit diesem "Service" kaufen werde.
Wie sollen sie denn sehen, dass es suboptimal ist, wenn es sich verkauft?
Wenn Du z.B. nun das nächste Spiel nach Driver 3 nicht kaufst, Driver aber schon, tauchst Du in deren Statistik unter "Mochte Driver 3, mochte AnderesSpiel nicht" auf. => Ziel verfehlt.
Dich stört Onlinezwang? Dann wirst Du Deine Prioritäten setzen müssen. Wisse aber, dass Dein Spielekauf jenes System aktiv (weil finanziell) unterstützt. Wenn AnderesSpiel dann also auch über einen Onlinezwang verfügt, ist es schon zu spät, und Du trägst daran eine Mitschuld. :wink:
Und gerade bei Blizzard wiegt das nochmal schwerer, denn wieviele Spiele bringt Blizz schon raus?
kollimator
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Beitrag von kollimator »

Ich bin ganz ehrlich gespannt wer von den Leuten, die jetzt über den Online-Zwang meckern, DiabloIII nicht kaufen wird und auch nicht spielen wird.

Also: DiabloIII einfach liegen lassen, nicht kaufen und auch nicht spielen.

Oh oh, ich kann nervöses Rumgerutsche auf Stühlen und Sesseln hören. Ich rieche nervösen Schweiß. Ich kann leises angsterfülltes Flüstern hören: "Schei* Online-Zwang - aber deshalb auf Diablo verzichten... AUF DIABLOIII VERZICHTEN... *schluck*? Das hieße ja ich müsste konsequent sein... müsste mein rechtschaffend mahnendes Geplapper ernst nehmen, müsste wirklich mal die Größe besitzen, etwas wovon ich "überzeugt" bin auch durchzuziehen... ich müßte Worten Taten folgen lassen... ... ...ich... ich... aber es ist DIABLOIII, ich muss es doch spielen..."

Wir werden sehen wie viele Dauer-Online-Gegner UND Diablo-Fans zu ihren Worten stehen wird wenns tatsächlich um die Frage gehen wird: Spielen oder nicht spielen?
Apokus
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Beitrag von Apokus »

Wobei id wohl die Firma ist, bei der man neben Ubisoft am ehsten auf die Produkte verzichten kann...
Das letzte Spiel das ich von denen länger als 5 Minuten gespielt hatte war Quake 3... alles was danach kam war nichts weiter als belangloses aneinanderreihen von langweiligen Abschnitten.
Aber gut, solange immer mehr kleinere Indigruppen entstehen die so tolle Projekte wie Frozen Synapse, Project Zombievoid, Starfarer, Terraria, Minecraft und und und produzieren, solange fällt es mir auch nicht schwer den scheiss zu ignorieren.
ICH brauche kein Diablo 3. Ich hätte es durchaus gerne gespielt aber nicht zu den gegebenen bedingungen. *schulterzuck*
Starcraft 2 konnte mir genauso den Buckel runterrutschen obwohl ich Jahrelang hinterher gefiebert hab.. .
Dafür werdens halt die nächsten 4-5 Indigames die vom Spielspass mindestens genauso lange halten werden.
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HellToKitty
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Beitrag von HellToKitty »

Tom_Magnum hat geschrieben:Raubkopieren ist das gleiche, als ginge man in den Laden und würde das Spiel dort aus dem Regal stehlen. Nur halt einfacher und anonymer. Diebstahl bleibt Diebstahl - Punkt.
Wenn ich Software (SPIELE!) in Datenform stehle, richte ich keinen reellen Schaden an. Selbst wenn man hypothetisch davon ausgehen würde, dass ich das Programm andernfalls gekauft hätte, habe ich immer noch niemanden geschadet, sondern mich nur dafür entschlossen, auch niemanden zu begünstigen. Nichtsdestotrotz kann man nicht generell davon ausgehen, dass man sich auch alles leisten würde wenn man nur wollte, da jeder über ein begrenztes Budget verfügt.

Der Unterschied zu einem Warendiebstahl, besteht schon allein darin, dass man jemandem Besitz weg nimmt, den er dann auch nicht mehr besitzt und somit auch nicht mehr damit kalkulieren kann.

Wenn ich jetzt ein Programm "stehle", hat der Besitzer/Urheber das selbe Programm immer noch. Er kann mit seinem Anteil machen was er damit will.

Wer Datendiebstahl als moralisches Verbrechen betrachtet, müsste generell die Weitergabe von unentgeltlicher Information als Fehlschritt empfinden. Oder sollte man Menschen die Informationen nur dann bereitstellen, die es sich auch leisten könne dafür zu bezahlten.
Tom_Magnum hat geschrieben:Und wenn du in einer Welt leben willst, wo man sich einfach nimmt was man will, weil ja eh alles für'n Arsc*h ist, geh z. B. nach Somalia. Da funktioniert die Welt so wie sie (für Dich) sein sollte - zero Gesetze.
Ich weiß ja nicht auf welchen Planeten du lebst. Aber genau so funktioniert die Welt auch. Vielleicht nicht für einen mittelständischen weißen männlichen Menschen in einer Industrienation - aber für den Rest
USERNAME_1648515
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Beitrag von USERNAME_1648515 »

Ich finde er lässt die wichtige Tatsache aus, dass man heute überall mit Laptop zocken kann, deshalb aber noch lange nicht überall eine Internetverbindung hat! Ich erlebs zur Zeit selbst - wohne während der Arbeitswoche außerhalb in einer Bude ohne W-LAN und muss mein Handy UMTS nutzen, um surfen zu können... wenn aber mal kein Empfang besteht, hab ich keine Chance zu zocken...

PS: ich bin es übrigens gewöhnt zur Minderheit zu zählen, dann gehöre ich eben zur (angeblichen) Ich-hasse-das-System Minderheit...