Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard

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Masakado
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Beitrag von Masakado »

Elb2000 hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Ich bin mal auf die ersten Klagen gespannt, wenn die ersten Kids die Kreditkarten ihrer Eltern plündern, wer dann Recht bekommt. Denn Nachweisen braucht man sein Alter im Bnet soweit mir bekannt nicht.
Da Blizzard ausdrücklich klar macht, das nur volljährige einen Account erstellen dürfen, sollte es da keine Probleme geben. Klar geben die Kiddies einfach an das sie 18 wären, das ist aber nicht Blizzards Problem, da ja das Kind falsche Angaben gemacht hat. Der einzige Punkt wäre, das die Kinder noch nicht geschäftsfähig sind. Aber ganz ehrlich. Wenn ich meine Kreditkarte in Reichweite meiner Kinder aufbewahre und nicht mal nachschaue, bin ich es selbst schuld.
Wenn sich ein 14jähriges Kind D3 kauft, weil auf der Verpackung USK 12 steht, und sich dann erst bei der Installation des Spiels die Anmeldepflicht im B.net als Notwendigkeit zum spielen bemerkbar macht,
dann kommt mir das schon als ein Problem vor, dem Blizzard allein durch eine angemessene Alterseinstufung einen Riegel hätte vorschieben können.
Dann hätten die Entwickler auch einige Designentscheidungen überdenken können, aber dies nur nebenbei.

Was aber die Kreditkartengeschichte angeht:
Im Endeffekt kann man die Kreditkarte aufbewahren wo man will, wenn man das Teil nicht 24/7 am Körper trägt besteht die Gefahr, das immer jemand Zugriff drauf ausüben könnte.
Ein Versteck, selbst mit Schloss, garantiert da nichts, wenn man ein ausgefuchstes Kind hat. :o
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Elb2000 hat geschrieben:Diablo3 hingegen ist nicht so konzipiert. Du kannst sehr wohl konkurrenzfähig bleiben ohne geld auszugeben. (sieht man alleine daran, das du das Spiel komplett solo bestreiten kannst). Das Ah bringt dir keinen essentiellen wichtigen Vorteil. Die Items kannst du auch finden, ertraden, im normalen AH kaufen etc.
Wahrlich, ich sage Euch:
D3 wird wahrscheinlich wie D2 die Monster anpassen, wenn mehr als ein Spieler im Spiel ist.
Dann wird derjenige mit der gekauften Uberrüstung natürlich alles wegputzen und die ohne, nur mit gefundenem loot, werden kaum was plätten können oder müssen vor jedem Mob weglaufen.
Klar, drag me to hell klappt so wunderbar, aber ob das dann für jeden die Definition von Spielspaß ist?
Darüber hinaus wird es dann schwer werden, in solche Spiele herein zu kommen, weil man dann wahrscheinlich eher als Noob gekickt wird, denn freundlich mit auf die Reise genommen (man trägt ja nix zum Monsterkloppen bei).

Lordben, dazu muss man sehen, wie tief Matchmaking integriert ist. Ich hoffe mal, Du kannst jederzeit einladen, wen Du willst. Wenn das Bnet aber sagt, dass Dein Kumpel mit dem Schaftstopper zu stark für Dich ist, dann beeinträchtigt sein Kauf schon Dein Spielerlebnis.
(Ok, DAS ist Schwarzmalerei - SO bekloppt kann nicht mal Blizzard sein, dass man sich nicht aussuchen kann, mit wem aus seiner Freundesliste man spielen will.)
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IEP
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Beitrag von IEP »

Sir Richfield hat geschrieben: Wahrlich, ich sage Euch:
D3 wird wahrscheinlich wie D2 die Monster anpassen, wenn mehr als ein Spieler im Spiel ist.
Dann wird derjenige mit der gekauften Uberrüstung natürlich alles wegputzen und die ohne, nur mit gefundenem loot, werden kaum was plätten können oder müssen vor jedem Mob weglaufen.
Klar, drag me to hell klappt so wunderbar, aber ob das dann für jeden die Definition von Spielspaß ist?
Was ist das denn für ein an den Haaren herbeigezogener Mumpitz?

In D2 haben wir teilweise zu zweit gespielt und per Mod die Spielerzahl auf 8 angehoben, weil es zu einfach für uns war. Dazu kommt noch, dass sich Diablo 2 "public" nie gelohnt hat. Die guten Spiele waren Passwortgeschützt - entweder von einer D2-Community oder eben von Freunden - so dass du gar nicht mit irgendwelchen Cheatern oder ebay-Käufern gespielt hast.

Und dass die Spielbalance so ausgelegt ist, dass sobald 4 Leute in einem Spiel sind die Monster zu stark sind, so dass man nur noch gewinnen kann, wenn man aus dem AH Sachen kauft, ist absoluter Schwachsinn. Vor allem, weil man alles, was es in diesem tollen AH geben wird auch selber finden kannst.
Mutmaßungen und Schwarzmalerei gibt es in dem Thread hier ja genug, aber langsam wird es lächerlich. Und das von Sir Richfield, den ich immer für relativ vernünftig gehalten habe. Aber den Beitrag hast du dir aus den niederen Regionen gezogen.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

IEP hat geschrieben:Was ist das denn für ein an den Haaren herbeigezogener Mumpitz?
Ach IEP, gönn einem alten Mann das Stilmittel der hemmungslosen Übertreibung. ;)

Klar, nach Jahren habe ich auch /players 8 eingegeben - solo. Damit man überhaupt mal einigermaßen leveln kann in den ersten Leveln.
(Klappte solo ganz gut bis Mitte Nightmare Afaik...)

Natürlich gehe ich davon aus, dass man auch in D3 seine eigenen Spiele hosten kann - steht aber auch am Ende meines Beitrags.

Ich glaube zudem nicht, dass ein item bei halbwegs gleicher Stufe dermaßen viel ausrichten kann, was die Stärke des Charakters betrifft.
So viel Vertrauen in die QA von Blizzard habe ich dann doch.
Und das von Sir Richfield, den ich immer für relativ vernünftig gehalten habe. Aber den Beitrag hast du dir aus den niederen Regionen gezogen.
Du scheinst nicht genug von mir gelesen zu haben, wenn Du mich für relativ vernünftig hälst. *feix*

Nein, ernsthaft, ich denke gekaufte Items werden wirklich nur dann zu einem Problem, wenn die Items sich sehr stark unterscheiden und das Matchmaking das nicht einrechnet. Wenn man sich also wirklich als "normaler" Spieler "permanent" unter reichen Leuten findet, die alle die Uberrüstung haben und sich fragen, warum sie einen noch mitnehmen sollen.
Dazu gehört allerdings auch der Gedanke, dass das AH ja auch einen Reiz ausüben, einen Sinn haben soll.
Es muss also irgendwo der "Bedarf" herkommen, ein Item zu kaufen statt zu grinden. Die "echte" Stärke des Charakter wird wohl in den items liegen (darauf deuten die Änderungen hin...).
Bleibt also abzuwarten, wie es dann wirklich aussehen wird.

An die Wand malen kann ich den Teufel ja schon mal - er darf halt Diablo nicht ähnlich sehen, sonst hagelts Abmahnungen. ;)
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IEP
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Beitrag von IEP »

Okay, vermutlich habe ich nicht genau genug hingeguckt und die völlige Übertreibung als ernstzunehmende Zukunftsvision abgetan :D

Aber ja, so gesehen hast du recht. Dadurch, dass man nicht mehr wirklich skillt, sondern über Items geht, könnten mehr oder weniger solche Probleme entstehen. Wenn man denn wirklich mit fremden Leuten spielen will. Also in der Hinsicht hat mir schon D2 die Suppe verhagelt.

Dann bleibt nur zu hoffen, dass das AH keine Deus ex machina gegen Diablo höchstselbst wird, denn spätestens dann macht das Spiel keinen Spaß mehr.
Spoiler
Show
Es macht dann vor allem denen keinen Spaß mehr, die all ihre guten Items verkauft haben und auf Level 50 mit einer Lederrüstung und einer Baumwollunterhose der Lächerlichkeit vor Diablo stehen.
Korun
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Beitrag von Korun »

LadyIno hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
LordBen hat geschrieben: Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Nein, tut er nicht. Die ganzen Cashshops in MMOs sind auch nur "optional". Wer allerdings konkurrenzfähig bleiben möchte, kommt trotzdem nicht dran vorbei, weil eben andere die Shops ziemlich häufig nutzen. Ebenso wird es in D3 mit Sicherheit sehr viele geben (die wahrscheinlich nicht einmal in Foren wie hier aktiv sind) die Unmengen an Geld in Items aus dem AH stecken und so extrem gut werden. Wenn gegen diese Masse von Geldrauswerfern konkurrenzfähig bleiben möchte, muss man dann wohl oder übel auch im AH einkaufen. Oder aber konsequent nur alleine oder mit ausgewählten Freunden zocken, die alle kein AH nutzen.
LordBen hat Recht: Vergleicht nicht Äpfel und Birnen.
Denn im Vergleich zu irgendwelchen MMO Cashshops, stehen hinter den Auktionen in D3 eben keine Entwickler, sondern echte Spieler. Die Preise in Cash Shops bleiben daher konstant oder sinken sogar, wenn mal eine Aktionswoche ist. Es gibt sogar F2P MMOs in denen man sich Cash Shop Items für genung Ingame Geld kaufen kann, weil sie andere Spieler verkaufen. In D3 allerdings bestimmt die Community den Preis. Und so wie wir Menschen nun mal sind, wollen wir eben viel Geld zu geringem Aufwand. Was also z.B. in kostenlosen MMOs 90cent-2 Euro kostet, könnte in D3 stetig im Preis steigen und locker 5 Euro überschreiten.

Btw. noch eine Kleinigkeit zu Cash Shops: Was man dort (in den meisten Fällen) kaufen kann, beeinflusst das Spielerlebnis so gut wie gar nicht. Meistens sinds nämlich so Sachen wie Exlusive Pets, Mounts, Frisuren oder Kleidung - damit sieht man zwar besser aus als die anderen aber die haben dadurch keinen großen Nachteil. Tja und in D3 werdens halt Rüstung, Waffen und - falls vorhanden - Mats für Berufe sein.
Also um deinen Horizont mal zu erweitern: In vielen free2play MMOs kannst du im Cashshop Dinge kaufen, die dich massiv verbessern. Diese ulkigen Hasenohren, die wirklich nur für untalentierte Frauen gedacht sind, damit die auch 3x am Tag „oh wie süß“ sagen können, die sind für den Umsatz dieser Spiele egal. Die besseren Waffen oder die Möglichkeiten, Waffen wirklich deutlich zu verbessern, die sind das Problem.

So und bei jedem(!) Free2Play-MMO kann man auch, genug Langeweile und Masochismus vorausgesetzt, genau wie bei D3 alles ohne reales Geld erreichen. Aber du vergisst: Die meisten Menschen haben so was seltsames, was sich „Beruf“ nennt. Hin und wieder kommen noch verstörende Einflüsse, die in Umgangssprache „Familie“ genannt werden hinzu.
Und schon kann man nicht mehr 12h am Tag spielen, um alles ohne reales Geld zu bekommen.

Das erinnert mich damals an eine Diskussion um eine legit Enigma, die ein User angeblich ohne Farmbot und Chinafarmer mit Ebay ziemlich schnell zusammen bekommen hat. Er meinte dann, er müsse so und so oft das Runenquest machen, das dauere ja nur um die 300 Stunden und wäre damit in 20 Tagen für jeden zu schaffen.

Warum musste ich dabei nur an die Southpark-Folge zum Thema WoW denken?! Vermutlich kommt seine Mutti auch zwischendurch mal mit einer großen Schüssel rein, ich weiß es nicht. Faktisch kann man aber davon ausgehen, dass die meisten Besitzer dieser Rüstung entweder dringend psychologische Hilfe brauchen, oder Onkel EBay um Hilfe gebeten haben. Personen, die letzteres getan haben, sollten auch mal zum Doc gehen.

Lange Rede kurzer Sinn: Chinafarmer, wie es sie jetzt schon in Onlinerollenspielen reichlich gibt, werden das AH von D3 mit Items überfluten, sodass schlussendlich die Community keinen Einfluss mehr hat. Es ist für mich kein Unterschied, ob da der Hersteller auf einen Knopf drückt und direkt 500 leuchtende Phallussymbole aka Schwerter für 5€ das Stück anbietet, oder ob da ein Chinese 100 eigentlich schulpflichtige Kinder zwingt 24/7 zu farmen oder ob er Bots verwendet.
Die Items kommen nicht von den Spielern (zu großen Teilen) und damit wird jeder gezwungen, entweder mit zu ziehen und im AH gegen echtes Geld zu kaufen oder nicht konkurrenzfähig zu sein – Ausnahme: Man ist psychisch völlig fertig und spielt 12+ Stunden am Tag, hat keinen Beruf gelernt, keine Freunde, keine Kinder, keine Frau und Mutti kommt mit der Blechschüssel alle 2Stunden einmal für das große Geschäft herein.

Und ein Preis von 5 Euro oder mehr schreckt keinen Suchti ab. Entweder bist du so naiv oder du solltest mal recherchieren, für welch absurde Preise D2 Items angeboten wurden und WoW-Items angeboten werden.



Ich empfehle dir nochmals: Spiel mal ein Free2Play MMO mit Cashshop, erweitere deinen Horizont und sei bitte weniger naiv. Ich habe 1 Jahr lang so eine MMO-Scheiße gespielt und dafür Geld ausgegeben, bis mir die Idiotie, die der ganzen Situation anhaftet bewusst wurde. Die Ingame-Währungs-Preise für gute „Echtgelditems“ sind astronomisch. Wenn du bei einem dieser Spiele 1 Euro in Ingamewährung zusammensuchen willst, dann bist du dafür 10 Stunden beschäftigt. Dann kauf dir mal ein 20€ Item mit Ingamewährung. 200 Stunden klingt doch fair oder?! Das machen zwar manche, aber nicht die Mehrheit und die Mehrheit definiert das Powerlevel, bei dem man mithalten können muss wenn man Online spielt.

Elb2000 hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Nein, tut er nicht. Die ganzen Cashshops in MMOs sind auch nur "optional". Wer allerdings konkurrenzfähig bleiben möchte, kommt trotzdem nicht dran vorbei, weil eben andere die Shops ziemlich häufig nutzen. Ebenso wird es in D3 mit Sicherheit sehr viele geben (die wahrscheinlich nicht einmal in Foren wie hier aktiv sind) die Unmengen an Geld in Items aus dem AH stecken und so extrem gut werden. Wenn gegen diese Masse von Geldrauswerfern konkurrenzfähig bleiben möchte, muss man dann wohl oder übel auch im AH einkaufen. Oder aber konsequent nur alleine oder mit ausgewählten Freunden zocken, die alle kein AH nutzen.
Doch tut er. Warum? Diese F2P MMO sind oft absichtlich so konzipiert, das man irgendwann Geld ausgeben muss um konkurrenzfähig zu sein (zb. Waffen bei MMO FPS's, oder items bei den MMORPGS um mitraiden zu dürfen).

Diablo3 hingegen ist nicht so konzipiert. Du kannst sehr wohl konkurrenzfähig bleiben ohne geld auszugeben. (sieht man alleine daran, das du das Spiel komplett solo bestreiten kannst). Das Ah bringt dir keinen essentiellen wichtigen Vorteil. Die Items kannst du auch finden, ertraden, im normalen AH kaufen etc.
Jedes Spiel, das so konzipiert ist, dass man ohne Einsatz von echtem Geld nicht konkurrenzfähig ist, hat auf dem Markt sehr schlechte Chancen. Alle Free2PlayMMOs werben damit, dass man eben kein Geld zu investieren braucht und auch alles ohne den Einsatz von echtem Geld erreichen kann.
D3 ist da keine Ausnahme.
Aber kaum will man die Arbeit von hunderten von Arbeitsstunden auf 5 Minuten reduzieren, da lockt ein Angebot, welches mit echtem Geld bezahlt werden will. Wow! Muss Zufall sein.

Schon bei D2 habe ich eine Entwicklung gesehen und erlebt, die mir nur eines zeigte:

Die Mehrheit der D2 Spieler, die über wirklich gute Items verfügt lässt sich in Folgende Gruppen einteilen:

1) Keinen Job/Freunde/Familie
2) Cheater
3) Ebay und Co

(Als kleiner Hinweis: Manche Spieler fallen zeitgleich in mehrere/alle der genannten Gruppen)

Warum? Weil es bei D2 schon Items gibt, die realistisch mit 10-20 Wochenstunden „Arbeit“ während einer Saison nicht zu finden sind – nicht einmal ansatzweise! Dennoch haben viele Spieler diese Items. Seltsamer Zufall. Und sogar Schüler haben gefälligst Hausaufgaben zu machen und zum Sport zu gehen und können nicht 6-8h am Tag spielen, ohne in das gängige Suchti-Klischee zu fallen.
Okay, bei D2 funktioniert das System dank Bots und Ebay. Bei D3 wird es weniger Bots geben. Dafür mehr Ebay… äh sry… AH.


So und jetzt bitte mal weniger naiv sein und mehr in der Realität leben okay? Auch wenn die Wahrheit scheiße klingt, sollte man sie nicht leugnen.
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

Sir Richfield hat geschrieben:(Das ist ja meine Hoffnung - dass irgendjemand bei der USK aufpasst und D3 damit das ab18 geben *muss*, weil Du anders laut Blizzard nicht spielen darfst...)
Moment die USK prüft nur das Spiel bzw, die Inhalte. Der Online Part ist wie immer ausgenommen ("Kennt man ja die berühmte Notiz: Gameplay may change during online Play"). Deswegen wirds wahrscheinlich eine 16er Freigabe geben.
Nein, ernsthaft, ich denke gekaufte Items werden wirklich nur dann zu einem Problem, wenn die Items sich sehr stark unterscheiden und das Matchmaking das nicht einrechnet. Wenn man sich also wirklich als "normaler" Spieler "permanent" unter reichen Leuten findet, die alle die Uberrüstung haben und sich fragen, warum sie einen noch mitnehmen sollen.
Matchmaking? Hab ich was verpasst? Baue ich in D3 eigentlich ein Lager der Jägerinnen und schicken sie eine nach der anderen in den sicheren Tod durch Blutrabe? :P

Klar ich weiß was du meinst. Ich denke Blizz wird da schon aus den Erfahrungen aus SC2 schöpfen können und passende Chars zuweisen.

Nun da es die Uberrüstungen auch nicht an jeder Straßenecke geben wird, denke ich kann man diese Sorge außer acht lassen. Blizzard bietet ja keinen Itemshop an. Alle Uberrüstungen im AH sind irgendwann mal fallen gelassen worden. Warum sie mich mitnehmen solllen? Einen Grund gibts es diesesmal wirklich nicht. Das liegt aber nicht daran dass du zu schwach bist, sondern das es individuellen Loot gibt, sprich: Du profitierst nicht von den "MF-Schlampen" (außer du bist selbst eine)..
Zuletzt geändert von Elb2000 am 09.08.2011 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Elb2000 »

@ Korun

Du übertreibst maßlos. Ich kenne erfolgreiche Spieler, die fallen in keine deiner Kategorien. Ich bezweifle außerdem das China Farming so erfolgreich sein wird und das normale Itemangebot kaum beeinflussen werden, da anzunehmen ist, das Blizzard die Bots in den Griff bekommt.

Außerdem werden die Goldseller garantiert nicht übers Blizz AH handeln. Was wollen die nämlich? Richtig Euronen.

1.) Müssen sie für jede Auktion etwas an Blizz abdrücken. Und dann ist das geld noch nichtmal auf ihrem Konto. Dann müssen sie nochmal abdrücken ums auf ihr Konto zu bekommen. Ob sich das "lohnt" wage ich zu bezweifeln. Also werden diese weiterhin auf ihren Seiten sich tummeln und das AH außer Acht lassen.

2.) Der Verkauf auf dem AH würde ihre Bewegung sichtbar machen. Ein Level 1 Char verkauft am Laufenden Band tausende Goldstücke inklusive Schwerter und Rüstungen die er niemals selbst erspielt hat? Ja ne is klar.

Edit: Sry für Doppelpost. Dachte es wäre einer dazwischen
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Elb2000 hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Nein, tut er nicht. Die ganzen Cashshops in MMOs sind auch nur "optional". Wer allerdings konkurrenzfähig bleiben möchte, kommt trotzdem nicht dran vorbei, weil eben andere die Shops ziemlich häufig nutzen. Ebenso wird es in D3 mit Sicherheit sehr viele geben (die wahrscheinlich nicht einmal in Foren wie hier aktiv sind) die Unmengen an Geld in Items aus dem AH stecken und so extrem gut werden. Wenn gegen diese Masse von Geldrauswerfern konkurrenzfähig bleiben möchte, muss man dann wohl oder übel auch im AH einkaufen. Oder aber konsequent nur alleine oder mit ausgewählten Freunden zocken, die alle kein AH nutzen.
Doch tut er. Warum? Diese F2P MMO sind oft absichtlich so konzipiert, das man irgendwann Geld ausgeben muss um konkurrenzfähig zu sein (zb. Waffen bei MMO FPS's, oder items bei den MMORPGS um mitraiden zu dürfen).

Diablo3 hingegen ist nicht so konzipiert. Du kannst sehr wohl konkurrenzfähig bleiben ohne geld auszugeben. (sieht man alleine daran, das du das Spiel komplett solo bestreiten kannst). Das Ah bringt dir keinen essentiellen wichtigen Vorteil. Die Items kannst du auch finden, ertraden, im normalen AH kaufen etc.
Wenn es stimmt, dass Dropchancen etc. serverseitig geregelt werden (auch ein "Vorteil" des Onlinezwangs), kontrolliert Blizzard den Markt. Denn Dropchancen bestimmen den Preis, zu dem Spieler Items in AH stellen.

Außerdem verdient Blizzard an jeder Auktion mit. Wenn es nur um den Komfort des Kunden ginge: Wieso verlangt Blizzard dann Anteile?

Und wer weiß, ob nicht auch Items von Blizzard selbst im AH landen werden?

Ich bin gespannt, wie die Reaktionen sein werden, wenn online ca. 50% der Spieler mit teuer gekauften Über-Items rumlaufen werden, ob all diejenigen, die jetzt sagen "ich muss es ja nicht benutzen" immer noch so viel Spaß am Game haben werden.
Korun
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Beitrag von Korun »

Elb2000 hat geschrieben:@ Korun
Du übertreibst maßlos. Ich kenne erfolgreiche Spieler, die fallen in keine deiner Kategorien. Ich bezweifle außerdem das China Farming so erfolgreich sein wird und das normale Itemangebot kaum beeinflussen werden, da anzunehmen ist, das Blizzard die Bots in den Griff bekommt.
Du glaubst erfolgreiche Spieler zu kennen, die dir natürlich jederzeit ihr Herz auf einem Silbertablett öffnen. Sry aber wer 1 Monat nach Saisonstart mit Monsterequip rumrennt, der ist einfach enttarnt.Und Bots… wer braucht Bots, wenn Chinafarmer ganz legal in D3 rumrennen können und alles verkaufen können?!
Elb2000 hat geschrieben: Außerdem werden die Goldseller garantiert nicht übers Blizz AH handeln. Was wollen die nämlich? Richtig Euronen.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Was bekommt man im Blizz-AH? Richtig: Euronen.
Elb2000 hat geschrieben: 1.) Müssen sie für jede Auktion etwas an Blizz abdrücken. Und dann ist das geld noch nichtmal auf ihrem Konto. Dann müssen sie nochmal abdrücken ums auf ihr Konto zu bekommen. Ob sich das "lohnt" wage ich zu bezweifeln. Also werden diese weiterhin auf ihren Seiten sich tummeln und das AH außer Acht lassen.
Das AH wird eine zusätzliche Möglichkeit sein um auch die Spinner bei D3 zum Kauf zu überreden, die bisher Angst davor hatten, dass ihr Acc gebannt wird, wenn EBay-geschäfte o.Ä. nachgewiesen werden können.
Elb2000 hat geschrieben: 2.) Der Verkauf auf dem AH würde ihre Bewegung sichtbar machen. Ein Level 1 Char verkauft am Laufenden Band tausende Goldstücke inklusive Schwerter und Rüstungen die er niemals selbst erspielt hat? Ja ne is klar.
Ach und was machen die denn gefährliches?
Da sind dutzende Chars unterwegs, die Items farmen und diese dann ins AH stellen. Was ist daran verbotenes? Nichts, weil Blizzard die Methode ja offiziell und legal anbietet. Damit nimmt sich Blizzard selbst die Möglichkeit, dagegen vorzugehen, weil eine Gruppe extremer Suchtis u.U. ein ähnliches verhalten an den Tag legt.
Wigggenz hat geschrieben: Wenn es stimmt, dass Dropchancen etc. serverseitig geregelt werden (auch ein "Vorteil" des Onlinezwangs), kontrolliert Blizzard den Markt. Denn Dropchancen bestimmen den Preis, zu dem Spieler Items in AH stellen.
Stimmt, je mehr Chinafarmer ihre Sachen billig ins AH stellen, desto schlechter kann Blizz die Dropchancen einstellen, sodass sich die ehrlichen Spieler freuen… hier wird es solangsam mal Zeit für einen Facepalm!
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Korun hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben: Wenn es stimmt, dass Dropchancen etc. serverseitig geregelt werden (auch ein "Vorteil" des Onlinezwangs), kontrolliert Blizzard den Markt. Denn Dropchancen bestimmen den Preis, zu dem Spieler Items in AH stellen.
Stimmt, je mehr Chinafarmer ihre Sachen billig ins AH stellen, desto schlechter kann Blizz die Dropchancen einstellen, sodass sich die ehrlichen Spieler freuen… hier wird es solangsam mal Zeit für einen Facepalm!
Es war nie die Rede davon, dass ehrliche Spieler Vorteile haben könnten.
Ich denke, es liegt auf der Hand, dass die teuersten Items irgendwann seltener droppen werden und dementsprechend tendenziell immer mehr von Chinafarmern reingestellt werden, die den Preis nach oben schrauben. Und wenn der Preis nach oben geschraubt wird, verdient Blizzard dran.
Korun
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Beitrag von Korun »

Womit D3 dann ein billiges Free2play MMO mit Cashshop würde.
Sry aber bevor ich jemals wieder so einen Hundekot anfasse oder gar auf meinem PC installiere, laufe ich lieber in den nächstbesten Deppenladen und kaufe mir ein paar reale Hasenohren, damit die niederen vertreter des weiblichen geschlechts ganz real "och wie süss" sagen können... denn virtuell braucht niemand so eine Kacke.

Und eigentlich wünschte ich jedem(!) meine Erfahrungen was das angeht. Vermutlich würden dann die meisten free2play MMO und auch die kostenpflichtigen wie WoW nicht mehr existieren, weil die Leute einfach mal schnallen würden, dass das Selbstbetrug am laufenden Band ist.

Ich würde mir D3 kaufen, wenn es komplett Offline spielbar ist. Weil dann kann ich wieder mit Mods loslegen (zB bei D2 Plugy) und meinen Spaß haben. Denn dann gehts auch mit "/players 8" oder so alleine.

Tip für Anfänger: Totenbeschwörer auf Skelette, der rennt alleine durch, auf allen Schwierigkeitsgraden mit 8players und dann hat mans chönes Equip um auch mit anderen Chars durchzurennen :)
Elb2000
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Beitrag von Elb2000 »

Korun hat geschrieben: Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Was bekommt man im Blizz-AH? Richtig: Euronen.
Genau Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Goldseller müssen ein Teil der Euronen an Blizzard abdrücken!
Du glaubst erfolgreiche Spieler zu kennen, die dir natürlich jederzeit ihr Herz auf einem Silbertablett öffnen. Sry aber wer 1 Monat nach Saisonstart mit Monsterequip rumrennt, der ist einfach enttarnt.Und Bots… wer braucht Bots, wenn Chinafarmer ganz legal in D3 rumrennen können und alles verkaufen können?!
So what? Wenn es ihnen Spaß macht lass sie doch? Ich lese nur Neid Neid Neid.


Ach und was machen die denn gefährliches?
Da sind dutzende Chars unterwegs, die Items farmen und diese dann ins AH stellen. Was ist daran verbotenes? Nichts, weil Blizzard die Methode ja offiziell und legal anbietet. Damit nimmt sich Blizzard selbst die Möglichkeit, dagegen vorzugehen, weil eine Gruppe extremer Suchtis u.U. ein ähnliches verhalten an den Tag legt.
Und was ist daran schlimm? Wenn es legal ist, who cares?

Stimmt, je mehr Chinafarmer ihre Sachen billig ins AH stellen, desto schlechter kann Blizz die Dropchancen einstellen, sodass sich die ehrlichen Spieler freuen… hier wird es solangsam mal Zeit für einen Facepalm!
Da stimme ich dir zu. Wird Zeit für ein Facepalm. Ihr spinnt euch hier eine unrealistische Vision zusammen die seines gleichen sucht. Laut deiner Meinung wird der zukünftige Diablo 3 Spieler nach dem einloggen direkt von 10 reichen Kiddies gemobt die ihre Über Rüstungen für 0,99€ beim China Farmer von neben an kaufen, während die Blizzard Mitarbeiter eine Strand Party im 3. Geldspeicher der Firma feiern.
Und eigentlich wünschte ich jedem(!) meine Erfahrungen was das angeht. Vermutlich würden dann die meisten free2play MMO und auch die kostenpflichtigen wie WoW nicht mehr existieren, weil die Leute einfach mal schnallen würden, dass das Selbstbetrug am laufenden Band ist.
Man kann auch Spaß mit WoW (und allgemein MMORPGS ob F2P oder nicht) haben. Unglaublich ne? Wenn du auf die Nase gefallen bist OK. Aber bitte lass dann die anderen in Ruhe mit deinem Gebrabbel von Suchti's und "Leuten ohne Leben". Das ist einfach intolerant.
Außerdem verdient Blizzard an jeder Auktion mit. Wenn es nur um den Komfort des Kunden ginge: Wieso verlangt Blizzard dann Anteile?
1.) nennt sich Money Hole und dient der Stabilisierung des Marktes. 2.) Muss Blizz Server-Kosten decken.
Und wer weiß, ob nicht auch Items von Blizzard selbst im AH landen werden?
Warum sollte Blizzard das tun? Damit würden sie ihr eigenes Spiel untergraben. Kurzfristig vielleicht sinnvoll, auf lange Sicht aber eher schädlich.
Ich bin gespannt, wie die Reaktionen sein werden, wenn online ca. 50% der Spieler mit teuer gekauften Über-Items rumlaufen werden, ob all diejenigen, die jetzt sagen "ich muss es ja nicht benutzen" immer noch so viel Spaß am Game haben werden.
Ja ne is klar. 50% der Spieler Über-Items. Merkste selber ne?
Ist mir als nicht-Käufer scheiß egal. Schmälert meinen Spielspaß nicht im geringsten, wenn ich mit Kumpels ein Dia-Run mache. Werde mich sogar freuen wenn ich selbst Geld verdient habe.
Zuletzt geändert von Elb2000 am 09.08.2011 15:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von DextersKomplize »

Schon lustig wie sich die Stimmung gegen Blizzard gedreht hat.
Zumindest wenn man die ganzen Leute hier ließt ...

Klar, die Online Anbindung ist schlecht, aber ich meine mich zu erinnern das man Starcraft 2 auch offline spielen kann, nicht legal, aber es geht.
Das wirds bei D3 sicher auch geben.

Testet es doch bevor ihr rummeckert.

Und der Itemshop ... ja ... ich finde es auch blöd ...

Aber bisher waren alle Blizz Spiele fantastisch ... durch die Bank ... und wenn D3 das auch wird, seid ihr Motzer die Ersten die sich das Spiel sofort kaufen. Am besten noch online gekauft, da man ja eh ständig on ist, aber wenn man zum Diablo spielen online sein muss(was man ja früher im Bnet NIE war :rolleyes:), flippen alle völlig aus.

Auch wenn mich Dinge wie das Skillsystem stutzig machen, glaube ich doch das es am Ende wieder geil wird ...

Und wenn nicht, spiel ich es halt nicht. Ist auch nur ein Spiel.
Sry aber bevor ich jemals wieder so einen Hundekot anfasse oder gar auf meinem PC installiere, laufe ich lieber in den nächstbesten Deppenladen und kaufe mir ein paar reale Hasenohren, damit die niederen vertreter des weiblichen geschlechts ganz real "och wie süss" sagen können... denn virtuell braucht niemand so eine Kacke.
Nicht nur das weibliche Geschlecht möchte sowas sehen ... auch im Forum darfst du dann gern Bilder von dir mit Hasenohren reinstellen.
Sorgt sicher für mehr Erheiterung als dieses Thema hier ^^
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

DextersKomplize hat geschrieben:Klar, die Online Anbindung ist schlecht, aber ich meine mich zu erinnern das man Starcraft 2 auch offline spielen kann, nicht legal, aber es geht.
Das wirds bei D3 sicher auch geben.
Da Du Nachrichten nicht zu lesen scheinst, hier noch mal in Großbuchstaben:

NEIN, WIRD ES NICHT!!!!

Diablo III wird nicht offline zu spielen sein, weil Drop und NPC und Levelseed vom Server gesteuert werden.

EDIT: OK, ICH lese nicht, sorry. Du meinst die nicht legale Weise...
Ich war verwirrt, weil es bei SCII ja einen legalen Offline Modus gibt.
Du meldest Dich am Bnet an und kannst dann ohne Verbindung die Kampagne spielen.
Bei D3 wirds anders.

Also, ich lass das Gekreische mal da stehen, weil ich auch zu meinen falschen Aussagen stehe. ;)

Edit2: Und weil es so falsch auch nicht ist. Die angebliche nicht-kopierschutz Maßnahme, alles auf einen Server zu legen, dient ganz zufällig dem Kopierschutz. Cracker müssten also wie bei WOW einen Server emulieren.
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 09.08.2011 15:39, insgesamt 2-mal geändert.