E3-Eindruck: The Witcher: Assassin of Kings

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Raksoris
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Beitrag von Raksoris »

TRichter hat geschrieben:@ Badaal

Ich weiß mittlerweile eigentlich gar nicht so genau, was dieser Mainstream eigentlich ist und wodurch er sich auszeichnet. Ich habe statt dessen mehr und mehr das Gefühl, dass der Begriff Mainstream, genauso übrigens wie der Begriff casual einfach über alles drübergestülpt wird, was einem gerade mal nicht gefällt. Wenn man dem Wichter 2 z. B. vorwirft, dass es sich dem Mainstream annährt, weil es das Kampfsystem ändert (in welche Richtung auch immer), dann ist das einfach Unsinn, denn das Kampfsystem in TW1 war weder anspruchsvoll, noch war es besonders toll. Ich bin kein Hardcoregamer und fand dennoch, dass die Kämpfe selbst auf hart spätestens ab Murky Waters durch die Bank weg viel zu einfach waren, Mass Effect 2 hat mich von der Schwierigkeit her weiter hinten im Spiel mehr gefordert. Dazu kam, dass der Gruppenstil absurd mächtig war und man mit ihm und one-button-gameplay recht schnell eigentlich jeden Kampf gegen drei oder mehr Gegner gewinnen konnte. Das sind alles Elemente, die sonst immer unter mainstream, casual oder gleich beiden eingeordnet werden.

Im Endeffekt hat Arkune recht (und wenn ich ihm recht gebe, dann soll das schon weiß heißen): Hier wird gemeckert, weil TW2 nicht ganz genauso werden wird wie TW1. Ich habe, ehrlich gesagt, auch kein gutes Gefühl bei TW2. Das ist aber ein reines Bauchgefühl und hat nichts mit dem bisher Gezeigten zutun, denn ich weiß auch, dass TW1 bei all seiner Klasse noch viel Luft nach oben hatte und auch in der EE noch immer hat.
Ich glaube ich muss dir eine Freundesanfrage schicken, weil das ist ungefähr genau das was ich auch denke.

Vor allem der Satz hier:
"was dieser Mainstream eigentlich ist und wodurch er sich auszeichnet. Ich habe statt dessen mehr und mehr das Gefühl, dass der Begriff Mainstream, genauso übrigens wie der Begriff casual einfach über alles drübergestülpt wird, was einem gerade mal nicht gefällt."

Wie oft
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S3rious Phil
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Beitrag von S3rious Phil »

Gehöre ebenfalls zu der Sorte die den Vorgänger nicht beendet haben.

Das Spiel ansich war schon gut aber einige Kapitel waren sehr eintönig und diese wollte man dann einfach nur abschließen um die Handlung voranzutreiben.

Beispielsweise war das Sumpf-Kapitel einfach nur langweilig und da verging mir langsam die Lust weiterzuspielen.


Die QTE bei den Bossfights halte ich übrigens für eine sehr schlechte Idee.
So etwas war nur bei Shenmue gut :P

Gespielt wird es sowieso nur am PC aber leider scheint es auch für die Konsolen released zu werden. Ist doch sowieso klar, dass es dadurch Grafische Einbußen geben wird.

Und warum finden hier so viele den Gerald sympathisch?
Ist doch nur ein wilder Hallodri der mich übrigens an Mel Gibson in Braveheart erinnert hat....fragt nicht wieso, ka xD
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Es ist doch wohl nicht so schwer nach Mainstream zu googeln oder?
Der Mainstream spiegelt einfach den aktuellen kulturellen Geschmack wieder, der der Mehrheit der Geschellschaft gefällt, also eigentlich sehr wertungsneutral. Natürlich gibts dann wieder Leute, denen es einfach nicht gefällt, weil es die meisten mögen, genauso gibt es aber auch Leute, denen der aktuelle kulturelle Geschmack in dem jeweiligen Bereich nicht zusagt.

Ich konnte mich persönlich noch nie wirklich mit dem Mainstream, egal in welchem Bereich, anfreunden. Und da war The Witcher doch wirklich mal was ganz neues. Zwar an Gothic angelehnt, doch noch um einiges derber, mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, einer Story, die mal nicht über gut oder böse ging und einer Rückenbesinnung auf die alte RPG-Tugend -> Kämpfe sind nur ein Mittel zum Zweg. Auch war das Spiel keine hochglanzpolierte Produktion, sondern hatte seine Macken, doch waren die für mich einfach zu verschmerzen, da man mal wieder etwas gemerkt hat, was wirklich in soooo vielen Produktionen gefehlt hat: Seele.
Man hat wirklich gemerkt, dass die Entwickler mit Herzblut dabei waren, da sie dieses Spiel programmieren wollten und nicht nur weil es Geld bringt.

Ich persönlich weiß nicht was ich von einem besseren Kampfsystem halten soll, da es mich als Rollenspieler eigentlich kaum interessiert, genauso ist mir die Grafik eigentlich auch nicht wirklich wichtig, mich hätte es auch nicht gestört, wenn es genauso wie The Witcher ausgesehen hätte.
Und da sehe ich halt den Knackpunkt, wenn der Focus zu sehr auf solchen Dingen liegt.
Ich kann nur hoffen, dass sie dem aktuellen Trend alles nur noch auf Aktion auszulegen, nicht zu sehr folgen werden.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Blasebalken

Nein. Kämpfe stehen beim Witcher ganz schön im Mittelpunkt und wirken auch gerne mal aufgesetzt, wenn z. B. im Sumpf alle drei Meter neue Drowner spawnen, dann nenne ich das aufgesetzt. Und genau deshalb ist das Kampfsystem auch sehr interessant, denn in einem Spiel, in dem man dauernd zum Kämpfen gezwungen wird, sollte das Kampfsystem auch gescheit funktionieren. Das Kampfsystem vom Witcher ist jetzt keine Katastrophe, aber es hat noch verdammt viel Luft nach oben, gerade im Punk Balancing, der auch einem Herzblutentwickler nicht so ganz egal sein sollte.

Gute Charaktere findet man übrigens auch in jedem Biowarespiel, die sind da keinen Deut schlechter und härter als die Welt in GTA4 ist der Witcher auch nicht.
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

S3rious Phil hat geschrieben:Gehöre ebenfalls zu der Sorte die den Vorgänger nicht beendet haben.

Das Spiel ansich war schon gut aber einige Kapitel waren sehr eintönig und diese wollte man dann einfach nur abschließen um die Handlung voranzutreiben.

Beispielsweise war das Sumpf-Kapitel einfach nur langweilig und da verging mir langsam die Lust weiterzuspielen.
Auch wenn ich das Spiel insgesamt sehr mochte, es gab schon Passagen in denen es mir ähnlich ging. Im Sumpf habe ich für meinen Geschmack auch etwas zu viel Zeit verbracht- da hätte etwas Abwechslung ganz gut getan, aber dafür war das nächste Kapitel atmosphärisch wieder klasse.

Also es gibt schon einiges, was man bei einem Nachfolger verbessern kann und ich freue mich darauf.
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Jazzdude
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Re: :D

Beitrag von Jazzdude »

Joergslover hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben:HUIII mein Lieblingshexer ist zurück.
Dein "Lieblingshexer"...wieviele kennst du denn bzw. mit wievielen hast schon gespielt? Würd ich gern mal wissen...
Was bistn du für einer?

Was weiß ich, ich kenn noch Harry Potter und der ist scheiße :P

Aber warum zum Geier muss ich mich schon rechtfertigen, wenn ich sag das das mein Lieblingshexer ist? ._.

Naja wenn du so frägst: Ich kenne genau 127! Und einer steht grad hinter dir :twisted:
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Jazzdude
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Beitrag von Jazzdude »

TRichter hat geschrieben:Der Witcher war toll, aber in meinen Augen war auch schon der erste Teil ein Mainstreamspiel. Inhaltlich war es vielleicht etwas ungewöhnlich, aber spielerisch war TW1 auch Mainstream. Das Kampfsystem war ultrasimpel, die Charakterentwicklung alles andere als komplex und der Schwierigkeitsgrad war nur am Anfang recht hoch und fiel dann recht schnell auf einfach ab. Von daher verstehe ich nicht, was hier alle meckern.
Naja, ich würde The Witcher vlt. wie folgt einstufen: Simple to learn, hard to master. Denn leicht war es ganz bestimmt nicht auf dem richtigen Schwierigkeitsgrad. Vorallem diese Riesenpflanzen ham mich wahnsinnig gemacht.

Im übrigen verallgemeinerst du hier wie folgt: Mainstream = leicht
Aber das muss doch gar nicht sein :?:
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Jazzdude

Im Allgemeinen wird mainstream mit leicht gleichgesetzt. Ich hatte beim Witcher auch meine Probleme, die verschwanden aber im dritten Kapitel zu großen Teilen, um sich im vierten dann ganz zu verabschieden. Wenn man den Witcher kennt, ist er selbst auf hart, von einem Kampf abgesehen, sehr einfach.