"EA hat eine ruinöse Strategie"

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LaBlaBla
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Beitrag von LaBlaBla »

@Salvathras
Natürlich bewegt sich mein Post da auf einem sehr idealistischen Niveau welches in der Realität schwer umzusetzen ist. Dein Vergleich mit der Filmindustrie trifft es da schon ganz gut. Die, die wirklich Geld bringen und mit Preisen bombadiert werden sind die teueren Blockbuster.
Auch das die Wii zu sehr vernchlässigt wird gehört bestraft. Zwar habe ich keine aber es ist zweifelsohne ein tolles System auf dem eine Menge möglich wäre.
Das Problem (wie auch der Segen) der Spieleindustrie ist einfach der Zwang zur Massentauglichkeit (und Multiplattforming) der ja schon vor der HD Generation begonnen hat. Es muss soviel Leuten wie möglich auf so vielen Plattformen wie möglich gefallen.
Und was kommt gut an? Viel Action mit noch mehr Action. Uns sowas geht aufgrund der Leistungsfähigkeit halt am besten auf PC/PS360. Ich meine, ich mag solche Spiele. Ich stehe auch dazu MW 1 und 2 mit begeisterung gespielt zu haben, das ist einfach gutes Popcorn Kino. Aber das kann nicht alles sein. Es fehlt an außergewöhnlichen Spielen, die z.B. auf der Wii sehr interssant sein könnten.
Das EA sowas immerhin versucht ist ja nciht schlecht nur ist es vllt. noch ein wenig zu früh. Der Markt ist sein Popcorn Kino noch nicht satt, der Magen ist nicht voll genug nicht für einen ruhigen Verdauungsspaziergang.
Die Publisher die bis dahin überleben (oder sich dann zusammengeschlossen haben) werden ds wohl erkennen.
...hoffe ich. :?
Und auch Nintendo würde bei der nächsten Konsole ein deutlicher Schritt nach vorne in Sachen Hardwareleisung gut tun. Innovation schön und gut, wenn niemand mitspielt bringts leider nichts.

PS.: Ich möchte hierbei anmerken das ich EA immernoch dafür hasse Oddworld Strangers Wrath kaum beworben zu haben nur weil es XBOx Exklusiv war.
Dank euch Produziert Oddworld Inhabitants keine Spiele mehr! :x
Thjodolf
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Beitrag von Thjodolf »

@ DerFlo89
Kann Dir voll zustimmen. Ich sehe alle Deine Punkte genauso.

Was mich im Speziellen stört, ist, dass die Entwickler und Publisher vergessen haben, dass der Computerspielemarkt nicht nur aus Action-Spiel-Liebhabern besteht.
Ich bin leidenschaftlicher Strategie-Spieler. Wenns hoch kommt, kommt mal ein gut gemachten Strategiespiel pro Jahr auf den Markt. Bin froh, dass letztes Jahr Anno 1404 rauskam. Da liegt sicher eine Menge Potential.

Auch im Adventure-Bereich sehe ich Potential. Zum Glück gibt es Telltale, die sich da langsam einnisten. Und auch "The Book of Unwritten Tales" zeigen, dass es einen Markt dafür gibt => An Teil 2 wird derzeit gearbeitet.

Aber alle starren nur auf die Verkaufszahlen bei Actionspielen. Problem ist nur, dass es doch langsam zuviele davon gibt. Wer kauft sich denn alle davon? Wenn ich Action-Fan wäre, dann hätte ich garnicht die Zeit, alles zu spielen.

Ich wills mal so ausdrücken. Die ganze Action-Spiel-Branche kannibalisiert sich doch total. Jeder will das besten Action-Spiel machen und haut dafür immense Kosten raus. Ich glaube, hier und da ein gut erzähltes Adventure für einen typischerweise etwas niedrigeren Preis würde auch Profit machen und durch die niedrigerern Entwicklungskosten das Risiko auch besser streuen.

Ich hoffe, dass der Computerspiele-Markt wieder ansatzweise so wird wie früher (1980er bis etwa 2005) mit Strategie, WiSims, Actionspielen, Rollenspielen, Sportspielen, Adventures und innovativen Ideen.

P.S.: Zum Glück bedienen deutsche Spieleentwickler den Markt sehr abwechslungsreich meiner Meinung nach :)
geisit
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Beitrag von geisit »

Liebe 4P-Redaktion,
Langsam aber sicher geht ihr den falschen Weg:
Warum veröffentlicht ihr Berichte und Kommentare von irgendwelchen Leuten, welche gefrustet über ihre ehemaligen Arbeitgeber herziehen?
Zu erst der Artikel zu den "unmenschlichen" Arbeitsbedingungen und sinnlosen Prioritäten bei Rockstar, dann die falsche Strategie bei EA.
Weshalb hat dann EA, komischerweise, beim grössten Teil der Spiele, welche in den Verkaufs-Top-Ten sind, ihre Finger im Spiel?
Wie kann man behaupten, EAs Sportspiele seien nicht mehr "so" rentabel, wenn ich mir mal FIFA10 anschaue und wie lange dieses Spiel sich schon in den Top Ten tummelt.
Zu Rockstar möchte ich nur noch folgendes loswerden: In krisengeschüttelten Zeiten sollten die Leute glücklich sein, dass sie überhaupt einen Job haben. Opfer muss jeder bringen, der seine Arbeit gerne macht.
Also liebe Redaktion, hört doch bitte auf Berichte über Leute zu veröffentlichen, welche schon seit zwei oder drei Jahren nicht mehr im kritisierten Unternehmen arbeiten. Danke
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

geisit hat geschrieben: Weshalb hat dann EA, komischerweise, beim grössten Teil der Spiele, welche in den Verkaufs-Top-Ten sind, ihre Finger im Spiel?
ein Blindes Huhn findet auch mal nen Korn, wenn ihm ein ganzes Silo gehört ;) ...


ansonnsten sehe ich den Artikel garnichtmal als "Frust ablassen" ... er zählt einfach relativ nüchtern auf, wo EA seiner Meinung nach scheiße gebaut hat. und von außen betrachtet, würde ich sogar behaupten, hat der gute herr nichtmal sooooo unrecht.


ansonnsten wurde hier schon alles gesagt: Produktionskosten zu hoch, gegenseitiges "Wettrüsten" wo man nur hinsieht, und dann wundern, wenn sie ihre Welt zerstören ... und am ende kommen die Kakerlaken, diese winzigen unscheinbaren kleinen Firmen aus der Asche empor gestiegen, und bringen uns wirklich endlich wieder mehr gute Spiele, die nicht im schatten von irgendwelchen hd-riesen stehen müssen.


Kakerlaken gibs auch heute schon, nur leider nimmt sie kaum einer wahr :( liefern sie doch teilweise so schöne spiele :D
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Hank Loose
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Beitrag von Hank Loose »

geisit hat geschrieben:Liebe 4P-Redaktion,
Langsam aber sicher geht ihr den falschen Weg:
Warum veröffentlicht ihr Berichte und Kommentare von irgendwelchen Leuten, welche gefrustet über ihre ehemaligen Arbeitgeber herziehen?
Bitte? Hat sich hier wieder einer aus der Branche einen Account geholt? Ich würde mir mehr solcher brancheninterner News wünschen und die rege Diskussion deutet ja wohl auch auf ein Interesse der Leser hin. Als User will man doch gerne hinter die Kulissen blicken und nicht für dumm verkauft werden. Ganz im Gegensatz geisit: Investigativer Spiele-Journalismus muss sich noch weiter etablieren und sich weiter entwicklen, wie es in anderen Special-Interest Bereichen (z.B. Auto-Journalismus) Gang und Gebe ist, damit man den großen Firmen ständig Paroli bieten kann - alles im Sinne der Leser. Deswegen ist dein Kommentar das Unqualifizierteste, was ich seit langem hier lesen muss...
Zuletzt geändert von Hank Loose am 14.01.2010 11:31, insgesamt 2-mal geändert.
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ColdFever
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Beitrag von ColdFever »

Anodos hat geschrieben:Ich empfinde den DLC bei Dragon Age nicht als Abzocke. Die Schatztruhe wurde jedenfalls eine oder zwei Wochen nach Release kostenlos offiziell nachgeliefert. Allerdings musste man das Teil manuell installieren.
Ja, die Schatzkiste wurde nachgeliefert - aber nur quasi unter der Hand von Bioware, weil die im Gegensatz zu EA noch einen Draht zu den Fans haben und das Rumoren hörten. Aber auch leider nur für PC, die Konsolenspieler schauen weiter in die Röhre.
Anodos hat geschrieben:Wenn die Wächterfestung eh nur 1-2 Stunden Spielzeit bringt, dann stört es Dich doch nicht, wenn Du das Spiel ohne die Wächterfestung spielst.
Natürlich stört es mich, wenn ich als Vollpreiskunde selbstverständliche Inhalte wie die Schatzkiste extra bezahlen muss, wenn diese für Extracash offenbar aus dem Grundspiel entfernt werden.
Anodos hat geschrieben:Ich bin bereit, 6,50 Euro für den DLC Wächterfestung auszugeben weil ich es mir a) leisten kann und b) weil ich den Part auch entdecken möchte...was ist schlimm daran, 6,50 Euro für 1-2 Stunden Spielspass auszugeben?
Weil es diejenigen Kunden vom Erlebnis ausschließt, die sich so viel Geld nicht mal eben für 1-2 Stunden leisten können. Vor allem, wenn es sich um Inhalte handelt, die wahrscheinlich ursprünglich Teil des Grundspieles waren und eigentlich allen Spielern zukommen sollten, aber zur Gewinnmaximierung für die vermögenden Spieler ausgelagert wurden. Sorry, aber die Fangemeinschaft auf diese Weise in zwei Teile zu teilen, halte ich für keine gute Strategie. Noch schlimmer wird das Teilen der Community in vermögende Kunden und einfache Basiskunden bei TigerWoods2010, wo sich Besserverdienende auch bessere Gewinnchancen kaufen können. So etwas hat in einem "Sport"-Spiel aber nichts zu suchen und macht das Ganze kaputt. So wird ein gutes Spiel kaputt vermarktet. Und als DAO-Liebhaber habe ich da bei EA leider auch ein schlechtes Gefühl.

Für mich hat EA immer noch sehr gute Spiele, hat aber leider den Draht zu Spielern und Communities weitgehend verloren und macht eine fragwürdige Produktpolitik. Das ist vielleicht ein bisschen wie in der richtigen Politik: Hochbezahlte Manager und Funktionäre können zwar gut auftreten und reden, verlieren in ihrer Glitzerwelt aber irgendwann die Bodenhaftung und treffen deshalb den Nerv der einfachen Leute immer seltener.
Master Chief 1978 hat geschrieben:Also ich hoffe MS kauft den laden doch noch! Dann ist wenigstens Bioware wieder in sicheren händen! :D
Schluck. Schon vergessen, was M$ mit Ensemble gemacht hat?
Die Bioware-Leute könnten aber ein neues Studio unter eigenen Namen gründen und Ihre Fans direkt ohne die Absauger von EA beliefern. Die direkte Distribution sollte heutzutage über das Internet bzw. die Marktplätze (XBL, PSN) für ein Softwarestudio doch eigentlich kein Problem mehr sein, btw: mal sehen, wie sich Elemental von StarDock auf dem direkten Distri-Weg schlagen wird: http://elementalgame.com
Zuletzt geändert von ColdFever am 14.01.2010 12:00, insgesamt 3-mal geändert.
a.user
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Beitrag von a.user »

jedes einzelne wort des bloggers trifft voll in's schwarze. ricitello hat und ist weiterhin dabei EA zu ruinieren, sowohl finanziell als auch qualitativ (wobei das zum grossen teil hand in hand geht).

es ist im übrigen unbestreitbar, da man es objektiv an den zahlen schon seit vielen jahren sehen kann.

ich wundere mich auch schon seit jahren, warum der pleitenvogel ricitello, der in dem einen jahr "dies" groß anpreist damit voll auf die fresse fliegt und sich dann um 180 grad dreht und im nöchsten jahr wieder die gleiche scheisse baut, immer noch getragen wird.

das ist der auffälligs schlechteste manager, den ich jeh gesehen habe.
DerFlo89
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Beitrag von DerFlo89 »

@ geisit: Ich finde solche Berichte durchaus interessant und würde mich freuen, wenn 4Players auch weiterhin über die Politik hinter den Spieleentwicklern und -Publishern berichtet.

@Anodos:
Ich finde es auch gut, dass der deutsche Markt sich auf alte Tugenen besinnt und nicht in das sture Power-Boom-Boom Tripple A mit 10 Millionen Marketingbudget abdriftet.

Zwischen den ganzen großen EAs und Activisions fällt es schwer zu glauben, dass die ganzen Kleinen dazwischen noch leben können. Aber gerade aus diesen Nieschen kommen Titel, welche von Entwicklern kommen, die ein gutes Spiel und nicht hohe Umsätze vor Augen haben. Diese verkaufen sich dann, gemessen an den niedrigeren Entwicklungskosten auch noch profitabel ohne das sich Manager Millionen einsacken.

Die Entwickler können existieren, die Spieler haben ein liebevoll gemachtes Spiel und alle sind glücklich... Ach war das schön...damals...
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Spunior
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Beitrag von Spunior »

Warum veröffentlicht ihr Berichte und Kommentare von irgendwelchen Leuten, welche gefrustet über ihre ehemaligen Arbeitgeber herziehen?
Weil sie durchaus interessant sind und in diesem Fall auch nicht aus anonymer Quelle stammen? Du kannst mal davon ausgehen, dass Mitch Lasky ein gemachter Mann ist, der spätestens - wenn nicht schon vorher - seit der Übernahme von JAMDAT durch EA vermutlich nicht mehr arbeiten müsste, wenn er denn wollte. Der sitzt nicht verbittert und verarmt in seinem kleinen Kämmerlein und regt sich deswegen die ganze Zeit über seinen alten Arbeitgeber auf.

Seine Zustandsbeschreibung ist eine der treffenderen und wohldurchdachteren Analysen, die es in der jüngeren Vergangenenheit gegeben hat und geht qualitativ über das hinaus, was die typischen Branchenanalysten so von sich geben. Die konstatieren zwar höchstens, dass EA zu viel Geld ausgibt - einen Kontext dafür vermitteln sie aber nicht.

Die Beschreibung eines Unternehmens, das glaubt, eine Transition bewerkstelligen zu können, nebenbei aber mal locker noch zu wachsen, ist da mal etwas fundierter.

Und auch wer zwei, drei Jahre nicht mehr in einem Unternehmen war, hat oft noch weitaus mehr Einblick als Außenstehende. Ist ja nicht so, als ob man da nicht ein paar Freundschaften oder Bekanntschaften gemacht hat.
Dead Space und Mirror´s Edge waren kommerzielle Enttäuschungen?! Ehrlich gesagt kann ich das nicht glauben. Nicht nur, dass beide Titel Top-Wertungen erhalten haben (international), nein, sehr viele Leute haben sich doch Dead Space gekauft!

Und auch Mirror´s Edge war wochenlang auf Platz 2 der Verkaufscharts! Da bin ich jetzt aber skeptisch...
Dass EA mit dem Absatz von Dead Space und Mirror's Edge unzufrieden war, ist nun wirklich kein großes Geheimnis. Das haben sie mehrfach selbst in den Geschäftsberichten und Conference Calls durchklingen lassen.
Zuletzt geändert von Spunior am 14.01.2010 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

a.user hat geschrieben: das ist der auffälligs schlechteste manager, den ich jeh gesehen habe.

ackermann ... aber egal ;P
hanzelklick
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Beitrag von hanzelklick »

geisit hat Folgendes geschrieben:
Liebe 4P-Redaktion,
Langsam aber sicher geht ihr den falschen Weg:
Warum veröffentlicht ihr Berichte und Kommentare von irgendwelchen Leuten, welche gefrustet über ihre ehemaligen Arbeitgeber herziehen?


Bitte? Hat sich hier wieder einer aus der Branche einen Account geholt? Ich würde mir mehr solcher brancheninterner News wünschen und die rege Diskussion deutet ja wohl auch auf ein Interesse der Leser hin. Als User will man doch gerne hinter die Kulissen blicken und nicht für dumm verkauft werden. Ganz im Gegensatz geisit: Investigativer Spiele-Journalismus muss sich noch weiter etablieren und sich weiter entwicklen, wie es in anderen Special-Interest Bereichen (z.B. Auto-Journalismus) Gang und Gebe ist, damit man den großen Firmen ständig Paroli bieten kann - alles im Sinne der Leser. Deswegen ist dein Kommentar das Unqualifizierteste, was ich seit langem hier lesen muss...
Sehe ich auch so, denn ich habe selten so eine "konstruktive" Diskussion auf dieser Seite gesehen. Durch den Blick hinter den Vorhang erkennt man erst wie die Branche agiert und reagiert und das ist doch spannend :D

Ich glaube schon dass dieser Lasky zu grossen Teilen Recht hat und ich finde seine kurze Analyse recht nah daran was ich mir von EAs Situation vorstellen koennte. Manche Entscheidung die dieser Herr getroffen haette bzw. treffen wuerde sind aus Spielersicht jedoch nicht gerade wuenschenswert (z.B. die Sache mit Dead Space oder der Fall mit den Abos).
Ich bin mal gespannt wie sich das Ganze noch entwickelt, denn EA wird sicherlich aus seinen Fehlern gelernt haben und die noetigen Konsequenzen ziehen um das Groebste abzuwenden.

Muss EA eigentlich die Fussballlizenzen sowohl fuer FIFA und fuer Fussballmanager kaufen?
johndoe776539
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Beitrag von johndoe776539 »

das EA bald den Bach runtergeht ist doch schon lange klar ^^
ich freu mich schon drauf :lol:
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

Ich hoffe ja nur, dass wenn EA untergeht, sie BioWare nicht mitnehmen. Das wär das schlimmste überhaupt.
johndoe805681
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Beitrag von johndoe805681 »

Mit Spore, Dead Space, Need for Speed: Undercover und Mirror's Edge habe EA aber "eine teure kommerzielle Enttäuschung nach der anderen" hinnehmen müssen. Zudem habe man noch Pandemic geschlossen - knapp zwei Jahre, nachdem man das Studio zusammen mit BioWare für 850 Mio. Dollar aufgekauft hatte. Lasky geht auch nicht davon aus, dass sich Dante's Inferno oder Star War: The Old Republic deutlich besser schlagen werden - "es ist eine ruinöse Strategie."
Was will man EA da genau vorwerfen? Mal abgesehen von der bescheidenen Qualität von Spore und NFS:Undercover, waren z.B. Dead Space und Mirrors Edge zwei Spiele welche super Gameplay, Innovation und Spielspaß bereiteten. Leider wurden alle 4 aus welchen Gründen auch immer von der breiten Masse nicht angenommen.
Gut bei Spore lags wohl am DRM & einem Hype dem das Spiel nicht gerecht wurde weil es eben doch nicht so "endlos" genial war/ist wie es angekündigt wurde und NFS:Undercover war eher ein sehr schlechtes Most Wanted 2.
Dennoch muss man EA für den Mut in Spiele wie Dead Space & Mirrors Edge zu investieren schon ein klein wenig danken den wie richtig vermerkt hat man dort Jahre zuvor immer schön jedes Jahr (erfolgreich) neue Ableger der erfolgreichen Titel auf den Markt geworfen.
Und mit der Schiene sind sie doch eigentlich bisher gut gefahren :?
Nach wie vor verkaufen sich die Sportspiele in den USA blendend und Fifa ist spätestens seit dem 2008/2009 Ableger wieder ein Bestseller in Europa.
Nach Jahren dieser Strategie hat man endlich etwas Mut und bringt Titel wie Dead Space, Dantes Inferno, ect auf den Markt aber hat damit leider keinen wirklichen Erfolg, aus welchem Grund auch immer.

Ich oute mich an der Stelle mal als Dead Space Fan und muss EA da zugestehen: Mit dem Game haben sie alles richtig gemacht!
Innovatives Setting, tolle Grafik, tolles Gameplay und auch das Marketing fürs Spiel war herrlich gemacht.
Eben jenes könnte man auch fast auf Mirrors Edge übertragen, welches ja immerhin noch zusätzlich im Kino lief als Werbetrailer.

Mir scheint die wirklich breite Masse will einfach nichts anderes ausser jährlich ihr neues Fifa mit paar neuen Zusätzen, allen 2 Jahren ihr neues Battlefield und ab und zu mal hier und da ein Add-On bzw. Mini Game (Battlefield 1943, Heroes, ect.)

Das Star Wars einschlagen wird, steht allerdings ausser Frage. Liegt wohl allein daran das Bioware es entwickelt und das Setting soviel Anziehungskraft hat das es genug Käufer finden wird. Die Frage ist nur ob die auch bleiben. Und da mache ich mir (dank Bioware) weniger Sorgen.

Dantes Inferno wird dagegen wieder so ein zweischneidiges Schwert, einerseits genial und alleins chon die Demo und die Entwickler Tagebücher lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und andererseits ist das wieder eben ein Visceral Spiel welches nicht für die breite Masse taugt.

Schade drum.
Wer will EA da vorwerfen das sie diese Schiene fahren?
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JoeDreck
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Beitrag von JoeDreck »

Am besten für die ganze Spielebranche wäre wohl, wenn man EA zerschlägt.

So könnte der Markt wieder bereinigt werden. Es geht dann nicht nur um den großen in Hintergrund, der alles finanziert, sondern um Qualität. Auch könnte man sich die riesigen Gehälter der Megabosse sparen und natürlich auch die Verwaltungskosten.