Und wieder: nein!Alter Sack hat geschrieben:Aber sowas von JA.
Videospiele sind nichts anderes als ein luxuriöses Konsumgut. Nicht mehr und nicht weniger. Das hat nichts mit Kampf und Stolz zu tun. Man kann trefflich darüber streiten und darf natürlich auch kritisieren aber das sind Luxusprobleme.
Was du beschreibst ist lediglich was Videospiele generell sind, aber nicht was sie für einzelne Spieler bedeuten können. Wenn Videospiele für dich lediglich das bedeuten was sie generell sind, dann tust du mir eher schon leid. Für mich sind Videospiele ein wichtiges leidenschaftliches Hobby, das mich fast mein ganzen Leben lang schon begleitet.
Für mich sind diese so wichtig wie für andere Musik und versuche mal einem leidenschaftlichen Musik Liebhaber zu verbieten Musik zu hören, weil es ist ja nur ein luxurioses Konsumgut, das Niemand zum Leben braucht, was ja eine der Voraussetzungen ist um ein solches Konsumgut zu sein. Genauso wenig könnte ich ohne Videospiele leben, wobei ich den Musik Vergleich auch nicht ohne Grund machte, denn ohne Musik könnte ich auch nicht auf Dauer.
Nope, das ist das was uns Firmen sehr erfolgreich über Jahrzehnte eingetrichtert haben, damit bei ihnen die Kasse stimmt, dass das aber Blödsinn ist sieht man wiederum bei der Musik. Bunter könnte die Musik gar nicht aussehen und egal welches Genre, es wird mehr als ausreichend bedient, es entstehen höchstens neue Genres, aber alte verschwinden nicht einfach oder werden zu einem Abklatsch davon verformt.Und wie bei allen nicht existenzabhängigen Konsumgütern bestimmt die Masse der Käufer am Ende des Tages wo der Zug hingeht. Und das ist das normalste von der Welt.
Ok, jetzt kann ich dich ohnehin absolut nicht mehr ernst nehmen, man merkt du hast null Ahnung von Spiele Entwicklung, ansonsten wüsstest du was da für künstlerische Leistung drin steckt.Und was sollen Spielen den sonst anderes sein als ein Unterhaltungsmedium? Der künstlerische Anteil ist immer noch so verschwindend gering das es sich nur lohnt dort einige Spiele herauszupicken. 99% ist reine Unterhaltung und Bespaßung und da sind MMORPGs ganz vorne mit dabei.
Ja, so kann man das durchaus sehen, wenn man ein braves Schaf ist das mit der Herde mit läuft und das Ganze nicht mal in Frage stellt.Kajetan hat geschrieben:Mein Reden. Du gibst Leuten mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein. Denn wer an die Masse verkaufen möchte, muss produzieren, was die Masse haben will. Dein Geschmack wird schlichtweg nicht (mehr) bedient. Meiner übrigens vielfach auch nicht mehr. So what? Eine ganz normale Sache, wenn ein Marktbereich die Nische verlässt und zu einem Aberbilliarden Dollar schweren Massenmarkt heranwächst. Learn to live with it! Oder nicht. Deine Entscheidung!Balmung hat geschrieben:Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.Kajetan hat geschrieben: Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.
Ja ja, die armen Opfer der Firmen Propagandas. Klappt wunderbar, irgendwann nehmen es fast Alle als normalstes von der Welt hin, dass es so läuft und fragen nicht mal mehr ob es nicht auch anders ginge. Den Firmen mit ihrer Gewinnmaximierungsstrategie freut es, haben sogar noch jede Menge Verteidiger unter den Kunden an ihrer Seite.
