dig_dug hat geschrieben:irgendwie hatte ich das Thema VR-Brille für mich schon abgehakt, bevor es überhaupt angefangen hat, da ich zu jenen Zockern gehöre, die recht heftig unter Motion Sickness leiden
so heftig, dass ich viele Spiele in Ego-Perspektive einfach nur wenige Minuten zocken kann, ehe mir übel wird - und ich mir deshalb mittlerweile schon aus reiner Vorsicht solche Titel gar nicht mehr kaufe - aber manche (die ich Dank PS-Plus dann doch mal an testen kann) kann ich zu meiner Überraschung dann doch spielen, ohne zu wissen, warum ich das eine abkann und das andere nicht ... kurzum: ich erkenne da keine Muster/keine mir sachdienlichen Hinweise
ich bin diesbezüglich technisch auch nicht so bewandert; - nur was ich somit weiß , ist, dass das Spielen in Ego-Perspektive bei mir NICHT automatisch zu Motion Sickness führt - sondern irgendetwas, was dabei (technisch) oft passiert und ich nicht benennen kann
während ich aber nun lange dachte..dass ich es knicken kann, mich auf VR zu freuen, wenn ich denn schon bei einer Ego-Perspektive (beim normalen Datteln am Monitor) oft diese Probleme bekomme, habe ich mittlerweile doch leise Hoffnung, dass es vielleicht doch (zumindest teilweise) gehen könnte,
Hoffnung gibt mir, das diese Motion-Sickness Probleme für mein Gefühl erst erst jetzt mit dem Start von VR so richtig angegangen werden, da bei dessen Verwendung wohl einfach zu viele User darunter leiden, als dass man diese Gruppe einfach nur (wie bislang) mit diesem lapidaren Epilepsie-Warnhinweis vertrösten kann.
gibt es hier jemanden, der sich auf diesem Gebiet etwas auskennt - vor allem bezogen auf Motion Sickness bei normalen spielen via Monitor und mit VR - oder vielleicht sogar einen "Leidensgenossen", der mit normaler Ego-Perspektive auch oft nicht klar kommt und überdies schon Erfahrungen mit VR sammeln konnte?
Is bei mir ähnlich. Wenige Minuten können schon ausreichen, bei einigen Spielen. Manchmal sogar in der Third-Person-Perspektive.
In der Regel bei Spielen, welche nur mit relativ wenigen grafischen Details aufwarten und stattdessen viele große einfarbige Flächen bieten, und wo sich zusätzlich das Sichtfeld sehr schnell bewegt.
Ältere Shooter bei denen die Sichtfeld-Bewegungs-Geschwindigkeit (sry für dieses Unwort) eins zu eins der Maus-Geschwindigkeit entspricht, sind für mich richtige Härtefälle (z.B. das PC-Spiel Tron Evolution).
Aber auch irgendwelche Verzerrungs- und Stör-Effekte, wie sie z.B. bei Alan Wake auftreten, können mir ordentlich zu schaffen machen. Ach, und sehr helle, grelle Farben würde ich noch dazunehmen, als Auslöser.
Viele moderne Shooter haben aber häufig einen gewissen Bremseffekt bei Sicht-Bewegungen. Man kann sich dann nicht einfach wie bei einem uralt Counterstrike in Null-Komma-Nichts um 180° drehen. Wirkt ja auch spielerisch realistischer. Dazu eine realistische (nicht-grelle) Farbgebung und ich hab überhaupt keine Probleme mehr.
Farcry 3 zum Beispiel. War glaube ich mein letzter Shooter und da hatte ich null Probleme.
Was VR betrifft, habe ich aber inzwischen auch schon sehr viele Meinungen gelesen, von Nutzern, welche beim Testen der HTC-Vive überhaupt keine Probleme mit Motion-Sickness hatten, ganz im Gegensatz zur Rift. Mit den Lasersensoren soll das wohl um Einiges besser funktionieren.
Insofern bin ich noch ganz guter Dinge.