Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauft Bungie Inhalte der Collector's Edition auch einzeln

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CritsJumper
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von CritsJumper »

Es steht nicht zur Debatte ob es Dir das Geld wert ist, sondern welches Signal Du damit an die Publisher sendest.
Welches Signal sendet man denn wenn man es nicht kauft? Wenn man es nicht spielt? Ebenfalls keins. Welches alternative Spiel ähnlich zu Destiny könnte ich denn spielen deiner Meinung nach? Also welches alles richtig mach das Destiny in deinen Augen falsch macht?

Ich konnte die DLC-Kritik damals ja auch immer nachvollziehen. Nach Jahren denke ich aber mittlerweile darüber als eine Art legitime Preiserhöhung. Wenn mir ein Spiel gefällt spiele ich es. Wenn es mir darüber hinaus sehr gut gefällt zahle ich auch noch was für den DLC.

Zudem sind in den meisten Games die DLC-Teile auch nicht wirklich Pflicht. Der Preis ist doch bei dem relativ schnellen Verfall bei Computerspielen eher eine Nebensache.

Wegen dem Interview: Luke Smith nacht da einige Scherze, meine teile ironisch will Tom Phillips wohl auch ein weng ärgern. Als dieser ihn darauf hinweist das manche Fans wegen den Emotes sauer werden könnten weil die als FANs nicht den kompletten Inhalt bekommen können geht ihm wohl langsam ein Licht auf.
Eurogamer: What I'm saying is that fan frustration is not because they don't understand the proposition. It comes regardless of how cool the exclusive content is. The frustration - and mine as a fan - is that the method of acquiring it requires me to re-buy content I bought a year ago.

Luke Smith: [Long pause] It's about value. The player's assessment of the value of the content.
Das wirkt auf mich so wie: "Ja wir musste ja einen Extrainhalt in die Sammler Edition packen. Da haben wir uns für die Tänze entschieden welche sehr viele Spieler zuvor schon als überflüssig für das Spiel bezeichneten."
Zinssm
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von Zinssm »

Die meisten zocken und hängen nicht 24 h am Tag in nem Forum rum, versuchen sich in Firmenpolitik oder versuchen anderen einzureden was zu kaufen ist oder was nicht ! Was man für Signale sendet ? Da sch... ich drauf :lol:
Jedem einzelnen muss es daa Spiel "wert " sein oder nicht ! Basta und aus ;)
Evtl sollten sich einige höherwertige Berufe suchen ,dann klappts auch mit dem Einkaufen . .
Kya
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von Kya »

ChrisJumper hat geschrieben:Welches Signal sendet man denn wenn man es nicht kauft?
Dass den Käufern der Preis zu hoch ist, man nicht 40€ am Markt durchgedrückt bekommt?
Zinssm hat geschrieben:Bild
Ich weiß, don't feed the troll :D
Schläfst Du nun Abends besser, nachdem Du mal wieder erfolgreich getrollt hast?
Falls ja, gern geschehen und welcome to ignore. :wink:
CritsJumper
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von CritsJumper »

Ich denke du machst es dir zu einfach.
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SethSteiner
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von SethSteiner »

Zinssm hat geschrieben:Was man für Signale sendet ? Da sch... ich drauf :lol:
Und in dem Fall muss man sich mit dem Feedback arrangieren, wenn man sein unreflektiertes Kaufverhalten in einem Forum ausbreitet.
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Temeter 
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von Temeter  »

Jep: Entweder man ignoriert die Wirkung seines Kaufverhaltens, und verzichtet dann darauf, sich hier zu verteidigen, oder handelt halt durchdacht. Bei Unterhaltungsmedien ist ersteres im Vergleich relativ verständlich, allerdings kann man auf dieser Basis eben auch nicht argumentieren und erst recht keine Totschlagargumente in die Runde werfen.
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ShinmenTakezo
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von ShinmenTakezo »

Hi,

so ich versuche noch mal zurück zu einer vernünftigen Diskussion zu kommen.

Die Frage welche Signale man an die Publisher sendet, sollte sich vielleicht jeder mal selbst stellen und mit seinem Kaufverhalten abgleichen.

Wie viele von euch kaufen sich Spiele zum Vollpreis für 60-70 €, die dann eine Spielzeit von gerade mal 6-7 Stunden haben. Wer von euch hat holt sich jedes Jahr den neuen FIFA Ableger, obwohl die meist marginalen Änderungen sicher auch per Patch nachgeliefert werden könnten? Wer von euch kauft sich jedes Jahr das neue Assasins Creed? Wer von euch kauft sich jedes Jahr das neue Call of Duty? Wer von euch kauft sich verbuggte Spiele, die Monate nach Release immer noch nicht richtig spielbar sind?

Diese Liste könnte man noch beliebig weiterführen. Viele Spiele bieten kaum Inhalt oder immer wieder fast denselben oder werden unfertig auf den Markt geworfen und trotzdem kaufen es die Leute wie warme Semmeln. Welche Signale sendet diese Käuferschicht den Publishern?

Hier aus dem Forum sicherlich nicht alle aber wenn man sich die Verkaufszahlen der Spiele anschaut, dann sind das immer noch mehr als genug.

In dieser Gen habe ich mir ein Spiel bisher zum Vollpreis gekauft und das war Bloodborne, sonst nichts. Erst letztens hab ich Tomb Raider im Store für 11,99 € gekauft und ich kann jetzt schon sagen, dass ich das Spiel maximal einmal durchspielen werde.

Destiny habe ich jetzt seit letztem September, als ich mir die PS4 mit Destiny im Bundle gekauft habe (429€), danach habe ich mir noch den Season Pass gekauft, weil ich einfach soviel Spaß mit dem Spiel habe. Ob kooperativ mit Freunden in Strikes oder Raids, als auch sehr viel im PvP. Mittlerweile habe ich fast 330 h zusammengespielt. Den Preis den ich bisher gezahlt habe liegt bei 65 € und das bei einer so enormen Spielzeit, die bis zum nächsten DLC im September sicherlich noch weiter steigen wird.

Fühle ich mich abgezockt, verarscht oder gemolken? Nein, dieses Gefühl habe ich aber bei den meisten anderen Games die gerade mal mit einer Spielzeit von knapp unter 10 h den gleichen Preis von mir verlangen.

Ich verstehe die Frage, die sich viele hier stellen und ja 40 € klingt erst mal viel für ein Add On, DLC oder wie man es auch nennen mag. Den Wert den man aber für dieses Geld bekommt, übersteigt, meiner Meinung nach, allerdings viele anderen Spiele, welche Vollpreis kosten.

Gruß
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SethSteiner
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von SethSteiner »

Ich weiß nicht, was du immer mit Spielzeit willst. Spielzeit sagt nichts aber auch wirklich gar nichts darüber aus, wieviel Arbeit oder Geld in ein Spiel geflossen ist. Es ist ein Multiplayerspiel, natürlich bringt das Spielzeit, das ist doch nichts besonderes. Ich kann selbst ein Solitär drölfzillionen Stunden spielen, wen interessiert das? Das ist keine Rechtfertigung für hohe Preise. Lange Spielzeit, Wiederspielwert, das sind sicherlich gute Gründe in Bezug auf eine Kaufentscheidung, das würde wohl niemand abstreiten. Aber bitte, doch nicht für solche Distributionsmethoden. Überhaupt, du fragst wer für Titel zahlt die verbuggt sind oder wenig Inhalt bieten. Als wäre hier Destiny ein Überfliegertitel, der ja alles richtig macht. Das Gegenteil ist doch der Fall. Ja es ist vielleicht kein Arkham Knight auf dem PC aber dafür ziemlich repetiv und meinem Umfang der nun echt nicht der Rede wert ist, allen voran einem nahezu nicht existenten Singleplayermodus, der für sich schon eine hundsgemeine Verarsche darstellt. Du fühlst dich nicht abgezockt, verarscht oder gemolken? Kein Problem, das ist dein Ding und dein Geld. Erwarte nur nicht, dass man ein derart verzerrtes Bild übernimmt oder gar unkommentiert lässt.
Kya
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von Kya »

Spoiler
Show
SethSteiner hat geschrieben:Ich weiß nicht, was du immer mit Spielzeit willst. Spielzeit sagt nichts aber auch wirklich gar nichts darüber aus, wieviel Arbeit oder Geld in ein Spiel geflossen ist. Es ist ein Multiplayerspiel, natürlich bringt das Spielzeit, das ist doch nichts besonderes. Ich kann selbst ein Solitär drölfzillionen Stunden spielen, wen interessiert das? Das ist keine Rechtfertigung für hohe Preise. Lange Spielzeit, Wiederspielwert, das sind sicherlich gute Gründe in Bezug auf eine Kaufentscheidung, das würde wohl niemand abstreiten. Aber bitte, doch nicht für solche Distributionsmethoden. Überhaupt, du fragst wer für Titel zahlt die verbuggt sind oder wenig Inhalt bieten. Als wäre hier Destiny ein Überfliegertitel, der ja alles richtig macht. Das Gegenteil ist doch der Fall. Ja es ist vielleicht kein Arkham Knight auf dem PC aber dafür ziemlich repetiv und meinem Umfang der nun echt nicht der Rede wert ist, allen voran einem nahezu nicht existenten Singleplayermodus, der für sich schon eine hundsgemeine Verarsche darstellt. Du fühlst dich nicht abgezockt, verarscht oder gemolken? Kein Problem, das ist dein Ding und dein Geld. Erwarte nur nicht, dass man ein derart verzerrtes Bild übernimmt oder gar unkommentiert lässt.
+1 Danke, hat mir das tippen erspart :)
CritsJumper
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von CritsJumper »

Mir persönlich geht es bei Videospielen gar nicht um den Zeitwert. Videospiele sind für mich zum Teil Kunst. Besuche ich eine Gallerie oder eine Ausstellung würde ich auch nicht direkt daran festmachen wollen welches Gemälde mir jetzt hier und da jetzt besonders den Eintrittspreis widerspiegelt.

Videospiele sind von Kunst sehr oft entfernt. Allerdings werden beide meiner Meinung nach unter einem Wert verkauft. Bei Musik hat es halt sehr lange gedauert bis man einen Song für 0,99 € Kaufen kann. Generell halte ich es auch für verwerflich dafür ab einer bestimmten "Marktdurchdringung" Geld für zu verlangen. Wenn solche Medien nach 10 Jahren immer noch gepflegt werden und die Instandhaltung teuer ist, kann ich da die Preise nachvollziehen.

Aber ich sehe das wie bei Wetterdaten, oder dem Fernsehprogramm die gehören zum Teil der Gemeinschaft und werden dann leider oft mit einer kommerziellen APP dargestellt die Werbung zeigt.

Ich schweife ab. Videospiele kaufe ich gerne zum Vollpreis, wenn ich das Studio dahinter mag und die Spiele allgemein meine Vorstellung treffen. Es hat für mich eher etwas mit Anerkennung der Arbeit zu tun, denn ich halte es Teilweise wirklich für Kunst. Das Werkstück ist ungeachtet auf jeden Fall mehr Wert als 40 Euro.

Wegen der Signale, ich denke man kann es nicht so einfach Filtern. Wenn sich etwas nicht verkauft gibt es da meist mehrere Gründe für. Ob es der Preis ist sieht man später nur daran wenn es günstiger wurde und die Verkaufszahlen dann rapide ansteigen.

Wenn jemandem der Preis nicht gefällt kann er ja warten und später zu greifen.
CritsJumper
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von CritsJumper »

SethSteiner hat geschrieben: Als wäre hier Destiny ein Überfliegertitel, der ja alles richtig macht. Das Gegenteil ist doch der Fall.
Das ist ja der Punkt SethSteiner, für die die es spielen ist es genau so. Alle anderen die es nicht mehr spielen haben wohl etwas anders Erwartet. Doch diese Spieler gibt es überall. Die aktuelle Spielerschaft ist mit dem gebotenen wohl zufrieden.

Update: Mal ernsthaft. Destiny ist für mich als Unreal Tournament Fan genau das Spiel was schnelles, strategisches, Teamplay als Shooter wieder bereit gestellt hat. Für meinen Geschmack kommt da kein Call of Duty (Multiplayer), Battlefield oder bisher vor UT4, Unreal Tournament heran.

Das schöne ist einfach, wenn man den Multiplayer satt hat kann man noch ein bisschen Grinden in einer fast offenen Welt. Die strikes sind noch eine Sonderform. Die Mischung macht es wirklich gut.
Zuletzt geändert von CritsJumper am 28.06.2015 23:01, insgesamt 2-mal geändert.
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sourcOr
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Re: Destiny: Nach Fan-Protesten zu "The Taken King" verkauf

Beitrag von sourcOr »

Naja, das einzige Signal das man Activision dabei gibt ist, dass man sich gerne von hinten nehmen lässt :mrgreen:

Ich finde diese "Alles oder nichts"-Preispolitik etwas pervers. Wer Taken King spielen will, muss entweder alles bereits besitzen oder dem Verein noch mindestens 20€ extra zuschieben für Dinge, die man nicht haben will oder schon hat. Bei den Futzelinhalten ist das natürlich ein schlechter Scherz, aber das Spiel soll ja ein MMO sein. Damit haben sie die perfekte Rechtfertigung.