Ich meine im Indie-Zeitalter durchaus den EntwicklerSir Richfield hat geschrieben: Du meinst der Publisher? Der Entwickler sollte in meinen Augen ein Spiel machen, hinter dem er steht. Er soll die Vision des Designers umsetzen.
Er sollte in der Tat aber auch mit allem in Ruhe gelassen werden, was diesem Ziel nicht dient. Fremdcode einzubauen zu müssen, der das korrekte Funktionieren des Spiels verhindern kann, halte ich für nicht zweckdienlich.
Wobei hier die meisten verstanden haben, worauf es wirklich ankommt. Es gibt aber immer noch einige, die gerne Schwarzkopierer drangsalieren würden, wenn sie denn die Ressourcen dazu hätten und es gibt die üblichen Nixblicker, die ernsthaft meinen dass solche Geschichten auch nur einen Jota mehr Umsatz bringen. Die Game Tycoon-Geschichte, die hat den Entwicklern zwar jede Menge Mehrumsatz gebracht, doch nicht Dank des Kopierschutzes, sondern weil letztes Jahr Hinz und Kunz auf der ganzen Welt darüber berichtet hat. Sogar die Mainstream-Medien hatten das als Meldung. Ein Kopierschutz kann zumindest hin und wieder als Marketing-Gag funktionieren
Diese Geschichte hier? Erinnert sich nach zwei Tagen niemand mehr dran. Man darf sogar darüber spekulieren, ob die Sache nicht durch die Skullgirls-Devs selbst in Szene gesetzt wurde, um das Spiel mit so einer Geschichte bekannter zu machen.
