Batman Arkham City: Mit 'Catwoman Pass'

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johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Creepwalker hat geschrieben:
benkei hat geschrieben:
kayozz hat geschrieben:Ich würde es als Softwareunternehmen genauso machen.
Der bisher einzige realistische Kommentar - keiner hier würde es als "Mann für's Geld" in einem Unternehmen anders machen. So ist es nunmal...
Aha, wieder einer der versucht Dinge zu erklären die er selber nicht versteht.
Bloß weil du ein gieriger Mensch bist, sind es andere noch lange nicht.
Frag mal das ganze Unternehmen bzw. die ganze Firma ob die das gut finden.
Ich wette dann gäbe es keine Online Pässe. So ist das numal...

Achja ein Tipp: Bankaktien sollen grad gut laufen und richtig fett Gewinne abwerfen.

Das hat nichts mit Gier zu tun sondern mit unternehmerischem Handeln.
Ob die Mitarbeiter das gut finden ? Wenn es ihre Arbeitsplätze sichert, und unter Umständen zu einem höheren Gehalt oder sogar Bonuszahlungen führt dann ganz bestimmt !

Bei allem gebührenden Respekt aber ich habe diese Diskussionen schon früher an der Universität zu genüge gehört und belächelt. Und als jene Weltverbesserer dann in der Arbeitswelt waren und es um IHR Geld ging sah die Sache schon ganz anders aus.

Und daran ist nichts auszusetzen !

Fakt ist:

Spiele sind Luxusgüter.
Unternehmen sind keine Philanthropischen Einrichtungen.
Unternehmer versuchen immer schon seit Anbeginn der Wirtschaft für ihr Produkt den maximalen Gewinn zu erzielen. . Und zwar mit den unterschiedlichsten Werkzeugen. Marketing und Werbung gehören dazu. Genau wie die Neuausrichtung des Produkts.

Kunden werden nicht gezwungen den Artikel zu kaufen !

Wer Entwicklungen nicht gutheisst hat genügend Möglichkeiten auf demokratische Weise dagegen vorzugehen und wenn nur durch simplen Nichtkauf.

Wenn andere Kunden nach Betrachtung der Fakten zu dem Schluss kommen dass sie bereit sind das Produkt zu erwerben hat niemand anderes das Recht ihnen deswegen Vorwürfe zu machen oder sie gar als geistig minderbemittelt zu betrachten.

Und wenn z.B. 90 % der Spieler bereit sind für COD Mappacks 15 Euro zu zahlen dann hat der Unternehmer richtig gehandelt. Und die anderen 10 % können sich gerne moralisch überlegen fühlen sollten aber die Fakten akzeptieren.
Und dies bedeutet auch die Kaufentscheidung der anderen.

Alles andere ist - Achtung Ironie und Sarkasmus gewürzt mit einem Schuss Wahrheit - nur unsachliches Gerede von Wohlstandskindern mit Che Guevara Romantik.
Zuletzt geändert von johndoe549497#2 am 14.10.2011 15:29, insgesamt 2-mal geändert.
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

Ich empfinde es ebenfalls als Unding, so ist man in einem Mehrnutzerhaushalt gezwungen immer 10 Euro mehr für ein Spiel ein zurechnen, wenn die 2. Person, in meinem Fall Frau, auch z.B. Catwoman oder online spielen möchte.

DLC nervt mich schon wenn ich ein Spiel nach Release kaufe, fehlt oft irgendwas, das Spiel ist aber nicht günstiger.
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Worrelix
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Beitrag von Worrelix »

Commander Sheppard hat geschrieben:Das hat nichts mit Gier zu tun sondern mit unternehmerischem Handeln.
Ob die Mitarbeiter das gut finden ? Wenn es ihre Arbeitsplätze sichert, und unter Umständen zu einem höheren Gehalt oder sogar Bonuszahlungen führt dann ganz bestimmt !
Also bei mir hat das zusammen mit den zig verteilten exklusiven DLCs, je nachdem, bei welchem Händler man sich das Spiel holt, dazu geführt, daß ich das Spiel erstmal nicht kaufe. Dabei hatte ich die Steelbook Edition bei Amazon schon im Warenkorb.

Faktisch gebe ich für das Spiel irgendwann später nur noch 10-20 € aus statt der jetzigen ~40€.
Das dürfte kaum zu einem höheren Gehalt oder gar Bonuszahlungen führen.
Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

Commander Sheppard hat geschrieben: Alles andere ist - Achtung Ironie und Sarkasmus gewürzt mit einem Schuss wahrheit - nur unsachliches Gerede von Wohlstandskindern mit Che Guevara Romantik.
Du hast vergessen zu sagen, dass diese "Beruf:Sohn"-Kinder am Ende trotzdem auf "Kaufen" klicken, obwohl sie ja vorher noch Boykott rumposaunt haben.

Ansonsten hast du ein erstklassiges Posting hinterlassen. :danke:


Ich kritisiere gewiss auch einige Aktionen, die EA sich erlaubt (und boykottiere dann auch bis zum bitteren Ende), aber diese "Alles muss umsonst sein"-Moral in der heutigen Jugend geht mir auch total auf den Sack.
Auf der einen Seite rumheulen, dass sie es ja nicht einsehen, Geld für eine Dienstleistung zu bezahlen, aber auf der anderen Seite dann IPhones usw. zum Wucherpreis (inkl. Wuchervertrag) kaufen, damit sie "cool" sind und als "wohlhabend" angesehen werden. :Spucklinks:
Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

sinsur hat geschrieben:Ich empfinde es ebenfalls als Unding, so ist man in einem Mehrnutzerhaushalt gezwungen immer 10 Euro mehr für ein Spiel ein zurechnen, wenn die 2. Person, in meinem Fall Frau, auch z.B. Catwoman oder online spielen möchte.

DLC nervt mich schon wenn ich ein Spiel nach Release kaufe, fehlt oft irgendwas, das Spiel ist aber nicht günstiger.
Alle Accounts auf der Konsole können mit diesem einen Code gespielt werden.
Also was erzählst du da?
johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Worrelix hat geschrieben:
Commander Sheppard hat geschrieben:Das hat nichts mit Gier zu tun sondern mit unternehmerischem Handeln.
Ob die Mitarbeiter das gut finden ? Wenn es ihre Arbeitsplätze sichert, und unter Umständen zu einem höheren Gehalt oder sogar Bonuszahlungen führt dann ganz bestimmt !
Also bei mir hat das zusammen mit den zig verteilten exklusiven DLCs, je nachdem, bei welchem Händler man sich das Spiel holt, dazu geführt, daß ich das Spiel erstmal nicht kaufe. Dabei hatte ich die Steelbook Edition bei Amazon schon im Warenkorb.

Faktisch gebe ich für das Spiel irgendwann später nur noch 10-20 € aus statt der jetzigen ~40€.
Das dürfte kaum zu einem höheren Gehalt oder gar Bonuszahlungen führen.

Möglich. Gesetz dem Fall du bist nicht der einzige der entsprechend handelt wird jene Strategie dann unter Umständen geändert.
Oder eben weiter ausgeführt. Eine simple Frage der Bilanz. Mehr nicht.

Das problem ist viel profaner. Spiele sind ein Hobby zum " Spasshaben ". Damit einher geht viel mehr Emotion in der Diskussion. Und der zuweilen kindische Gedanke die Firmen bzw. Personen hinter dem Spiel würden genau so empfinden. Für Entwickler mag dies sicherlich zutreffen doch führen sie die Firma nicht. Und führen dementsprechend keine Entscheidungen aus und tragen keine Verantwortung für den ganzen Konzern .
Zudem sind Spiele heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und generieren einen enormen Umsatz. Und damit verschieben sich die Prioritäten.
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DM1664
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Beitrag von DM1664 »

xIron Bladex hat geschrieben:Wieviel billiger ist schon eine Gebrauchtversion von gamestop ? im schnitt 2-5 euro weniger wenn man glück hat.. und das Monate lang neu wass weiss ich 59 €, gebraucht 57,99€ ... tsss gamestop ist behindert , saturn und müller ( wo ich forza 4 seit 12.10. schon hab ) verkauft schon am release oder wochen später neue Spiele 10-15 € weniger. Gamtestop ist tot, genau wie vorbestellungen und deren bonuse , sag ich nur wer unverlässlich ist und versucht abzuzocken , nöö danke.
Ich war gestern beim Gamestop: Batman : Arkham Asylum auf PS3:

Neu: 20,- €
Gebraucht: 24,99 €

(kein Witz)
johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Ugchen hat geschrieben:
Commander Sheppard hat geschrieben: Alles andere ist - Achtung Ironie und Sarkasmus gewürzt mit einem Schuss wahrheit - nur unsachliches Gerede von Wohlstandskindern mit Che Guevara Romantik.
Du hast vergessen zu sagen, dass diese "Beruf:Sohn"-Kinder am Ende trotzdem auf "Kaufen" klicken, obwohl sie ja vorher noch Boykott rumposaunt haben.
In gewisser Weise habe ich das hier auf der ersten Seite getan : http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?t=117596

( Ich schreie schon einmal prophylaktisch " JEHOVA " ! Dann beginnt die virtuelle Steinigung umso schneller ) :wink:
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NichtzulässigerNICK
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Beitrag von NichtzulässigerNICK »

zum glück, kann ich Catwoman nicht leiden ^^
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

von all der Vielfalt, die es an Kopierschutzmassnahmen, DRM Zeugs, Online-Zwang, Zusatzsoftware etc gibt, ist diese Pass Geschichte auf jeden Fall die Art, die den normalen Käufer am wenigsten gängelt.
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DM1664
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Beitrag von DM1664 »

Scipione hat geschrieben:von all der Vielfalt, die es an Kopierschutzmassnahmen, DRM Zeugs, Online-Zwang, Zusatzsoftware etc gibt, ist diese Pass Geschichte auf jeden Fall die Art, die den normalen Käufer am wenigsten gängelt.
Kommt auf den Käufer an würde ich sagen :) Die Gebrauchspiel-Spieler werden sich grün und blau ärgern. Zudem ist das so oder so meist in Kombination mit anderen Kopierschutz-Methoden. Würde mich zumindest wundern wenn nicht.
Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

Ich verstehe eh nicht warum man sich heutzutage noch Gebrauchtspiele kauft.

Die meisten Spiele kosten 4 - 6 Monate nach Release eh nur noch 20-30€ und für den Preis kann man es auch direkt neu kaufen.
johndoe549497#2
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Beitrag von johndoe549497#2 »

Ugchen hat geschrieben:Ich verstehe eh nicht warum man sich heutzutage noch Gebrauchtspiele kauft.

Die meisten Spiele kosten 4 - 6 Monate nach Release eh nur noch 20-30€ und für den Preis kann man es auch direkt neu kaufen.
Ironischerweise kommt hinzu dass oftmals jene die nicht warten können den Publishern " Gier " vorwerfen....

Folgendes gilt nur für PC Spiele , bei Konsolen(games ) kenne ich mich nicht aus aber....

PC Spiele aus Uk sind oftmals auch zum Release weit unter dem Deutschen Preis. Und Game of the Year Editionen kommen , wie Ugchen richtig anmerkte, bereits relativ schnell.

Und wo ist das Problem des Wartens insbesondere bei primär Single Player Spielen ?
Bei Online / Multiplayergames a la COD und BF 3 kann ich es im Hinblick auf das gemeinsame Spielen mit Freunden noch verstehen aber Metro 2033 , Rage und Co. werden 3-6 Monate noch genaus so viel Spass machen wie zum Release. Upgepatcht vermutlich noch mehr.

Mehr als einmal habe ich durch Zufall bei der Spielepyramide Games für 10 Euro gekauft die ein bis ein halbes Jahr zuvor aus den unterschiedlichsten Gründen an mir vorüber gegangen sind.
Und Spass gehabt.
nawarI
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Beitrag von nawarI »

Ugchen hat geschrieben:
nawarI hat geschrieben:Meine XBox steht in einem Haus im ersten Stock. Das Haus steht in einem Kaff mit beschissen langsamer Internetverbindung. Und der Router ist im zweiten Stock. Daher geh ich mit der XBox kaum ins Internet. Ich müsste einen Fernseher in den zweiten Stock schleppen oder ein Kabel runterlegen und ein so langes Kabel habe ich nicht. (Und ich werde mir bestimmt keinen -ich glaub- 50 € WLAN-Empfänger für die XBox holen)
Jetzt darf ich also mal gucken wie ich Catwoman freischalte, obwohl ich das Game vor einem guten Monat schon vorbestellt habe und Catwoman ein eigentlich fester Bestandteil des Spiels ist?
Mit dem Robin DLC hätte ich einfach gewarted, bis ich die Box wieder in meinem Erstwohnsitz stehen habe, aber auf Catwoman mit einer wirklichen Story will ich eigentlich nicht so lange verzichten.
Batman in Ehren, aber das trübt die Vorfreude doch gewaltig.
Das ist natürlich sehr ärgerlich für dich, allerdings finde ich es auch gut, dass alles Richtung Online-Anbindung geht (solange man das positiv nutzt).
Wenn man in der technischen Zivilisation immer nur Rücksicht auf die Bewohner von schwach ausgebauten Gebieten nimmt, wird sich technisch nichts mehr tun.
Noch ist es ja so, dass sich die Telekom sagt "Och, warum sollen wir bei dem Kuhdorf da neue Verteilerkästen hinsetzen, wenn die Leute eh nur 2-3 Internetseiten am Tag angucken?".
"Internetanbindung" ist ja demnächst schon sowas "Existenznotwendiges" wie ein Briefkasten und wenn der Staat dann Druck macht, kann die Telekom nicht einfach weiter sagen "Nö, sehen wir nicht ein.".

PS: Schonmal geschaut, ob bei euch Kabel liegt? Kabel ist eh deutlich schneller und günstiger als dieser Telefondosen-Schrott. ;)

PPS: Du siehst es nicht ein, dir für 10€ ein langes LAN-Kabel zu kaufen, aber beschwerst dich dann über den Netzausbau bei euch, der viele Tausender kostet? :D
Bisher war mir der Quatsch egal, weil ich mir einfach ein Spiel für die Konsole gekauft habe und es dann gut war. Ich glaub ich hab auch kein einziges Update von irgendwelchen Spielen auf der Box.
Telefonnetz ist mir egal - ich hab nie gesagt, dass das ausgebaut werden muss. Und es geht mir jetzt nicht um den Preis des Kabels. Wenn es etwas ist, was ich wirklich benutze, geb auch mal für etwas Geld aus. Aber darum geht es garnicht.

Dass ich diesen ganzen Quatsch jetzt aber schon als NEUKÄUFER ertragen muss, langweilt mich.
Catwoman ist als fester Bestandteil des Spiels beworben worden (Eigene Story in die Kampagne integriert) und sollte auch so behandelt werden - das hat ein anderes Kaliber als der übliche DLC-Wahn, den man auch weglassen kann. (nicht so wie Robin, der einen netten Bonus für die Steelbox darstellt und eh nur in den Challenge-Rooms gespielt werden kann)
Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

Nicht zu vergessen ist ja die "Von hier bis zum Gartenzaun gedacht"-Logik der meisten.

Es heißt "Mimimi, wer das neu kauft hat sie nicht mehr alle.", aber was heißt das?

Wir gehen mal davon aus, dass ein Spiel als Classic 30€ kostet.
abzgl. 19% Mwst sind das schonmal nur 25,21€.
Davon gehen nochmal 60% Händlermarge, Logistikkosten, Herstellungskosten usw. ab.
Bleiben also Pi x Daumen ca 10€, die der Publisher für das Spiel kassiert (und muss davon auch noch einen Großteil an den Hersteller abdrücken).
Wenn man jetzt aber ein Gebrauchtspiel kauft (kostet ja meist um die 20€). Und die 10€ für den Pass bezahlt, sind das 10€ einzig und alleine für den Publisher.

Wovon hat der Publisher also mehr? Vom ganzen Aufwand (Spiel pressen lassen, ausliefern usw.) um am Ende vielleicht noch 3-4€ zu verdienen, oder einfach nur die Hände für 10€ aufhalten, die der Gebrauchtspieler ohne zutun einfach bezahlt? :D


Spiele neu zum Budgetpreis kaufen ist also das Beste, was man tun kann.