Commander Sheppard hat geschrieben: Dein Beispiel mit angeblichen 65 Jahren innereuropäischen Frieden zeigt mir auch wieso und lässt mich vom Galuben an eine gewisse Naivität nicht abrücken. Es gab nach 1945 keinen Frieden [...]
+gollum_krumen hat geschrieben: [...] keinen innereuropäischen Krieg mehr [...]
Auch der Konstruktivismus hat seine Schwächen. Die des Realismus sind aber noch deutlich größer. Demnach müsste sich Amerika bsplsws. durch französisches atomares Potenzial mehr bedroht fühlen als durch pakistanisches (da schlicht größer), der Einfluss des Irans/politischen Islams in der Region würde sich nur schwer erklären lassen, etc. Allein unser kritisches Gespräch hier ist doch der Beweis, dass die Grundidee des Konstruktivismus so verkehrt nicht sein kann.
Nö, machst du auch nicht. Über den Kosovokrieg als solchen, einschließlich Srebrenica, können wir auch gerne gesondert diskutieren. Wahrscheinlich aber nicht unbedingt hier.Commander Sheppard hat geschrieben: Ich glaube nicht dass ich mich lächerlich mache wenn ich behaupte dass deutsche Politiker beim Yugoslawienkrieg, an dem ich zweimal aktiv teilgenommen habe ( bzw. einmal nach seiner Beendigung ) entweder aufgrund von mangelndem Wissen Wissen und Informatinen oder , schlimmer noch, mit Absicht Politische und Militärische Ziele und einseitig formuliert und erzwungen haben. Dazu zählt für mich die falsche einseitige Betrachtung und Verurteilung Serbiens. Ähnlich wie heute im Falle Lybiens.
www.dradio.de --> Sendungen --> Internationale Presseschau --> Datum der Abstimmung zur Lybienresolution.Commander Sheppard hat geschrieben: Die Europäischen Staaten sind zwar ein wirtschaftlicher Riese spielen aber sicherheitspolitisch und damit Weltpolitisch keine Rolle. Die erste Geige haben nach 1945 andere übernommen und werden sie nicht so schnell wieder abgeben.
Spricht meiner Meinung nach eine andere Sprache. So ziemlich alle Kriege, die im Sinne der "Demokratiehegemonie" geführt werden, werden maßgeblich von europäischen Schultern mitgetragen.
Da bin ich ja wieder bei dir. Wie wir allgemein wahrscheinlich nicht zu weit auseinander liegen. Deswegen darf sie doch trotzdem die MIG kritisieren?Commander Sheppard hat geschrieben: Und was die Gamescom Werbung betrifft um am Ende noch mal den Bogen zum Thema zu bekommen: Ich halte die Kritik der Dame erst dann ( im nachhinein ) für angebracht wenn sie genau so öffentlichkeitswirksam gegen die immer wiederkehrende Hetze von Vereinen wie Mili Görüs in der Stadt Köln vorgeht. Denn was jene von sich geben und fordern ( auch auf plakaten bei öffentlichen Demos ! ) übertrifft jedes Panzerplakat hat aber noch keinen grünen Lokalpolitiker bewogen seine Stimme zu erheben.
