Wobei auch die Stephen King Verfilmungen wie Shining eher lose an der Vorlage orientiert sind. Und im Fall von Shining deswegen als Film sehr gut.James Dean hat geschrieben: ↑09.09.2018 20:11Hitman-Verfilmung
Tomb Raider
Alle Boll-Videospiele
Der Dunkle Turm
Warcraft - Der Film
Schiffe versenken - Der Film (war sogar von Spielberg)
Die Dungeons & Dragons Verfilmungen
Sämtliche Stephen-King-Verfilmungen mit Ausnahme der erfolgreichen
Um nur ein Beispiel für Nerevars These zu bringen.
Die erfolgreichen Umsetzungen halten sich meist ziemlich gut an der Vorlage, z.B. Herr der Ringe, Harry Potter.
Die Marvelfilme sind wiederum Beispiele für gelungene Umsetzungen, die sich teils nur lose an der Vorlage orientieren.
Oder Walking Dead mit seinen ganzen Änderungen gegenüber dem Comic. Und Daryl hat nicht geschadet, oder das Rick noch beide Arme hat.
Der Dunkle Turm hatte eher das Problem, zuviel in einen Film quetschen zu wollen. Dadurch hat es sich angefühlt wie abhaken von Stationen. Wirklich eine Weltaufbauen fand nicht statt.
Bei Ghostbusters waren nicht die Frauen das Problem, es war das schlechte Drehbuch. Die Schauspielerin, die Egons Part übernommen hat, war richtig gut. Auf der anderen Seite stehen völlig dämliche Entscheidungen: Der Sekretär hält sich bei lauten Geräuschen die Augen zu. Das ist nicht lustig. Das ist dumm. Dass er dumm ist die Gläser seiner Brille rausgenommen hat, weil sie ständig verschmutzten, das ist lustig. Vieles vom Film hingegen weniger bis richtig schlecht.
Vorlagentreue ist so eine Sache. Es schürt im Vorhinein die Angst, wenn das so tolle Werk nicht im Detail umgesetzt wird, geht das so Tolle verloren. Plus der Wunsch, die ganzen liebgewonnen Einzelheiten auf großer Leinwand sehen zu können. Letztlich ist es aber eine Sache welche Qualität das neue Werk hat. Gerade wenn es auf ein neues Medium geht, gibt es allein durch den Wechsel Änderungen.
ps: Boll als Argument über Qualität?


