Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Almalexian
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Almalexian »

Tja, ich will ja nicht behaupten, ich hätts euch doch gleich gesagt, aber...
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Byron89
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Byron89 »

@mr archer
Etwas was im Bezug auf Alien öfters untergraben wird ist, dass das ursprüngliche Drehbuch Genderfrei war! Die Charaktere waren weder weiblich noch männlich. Ridley Scott entschied sich für den Fokus auf "starke Frau gegen Phallus-Alien".

Ich fand das äußerst faszinierend und spiegelt meine Aussage im ersten Post wieder. Es wäre wichtiger und besser objektive Charaktereigenschaften zu fördern. Ich hab nie verstanden, warum in Slasherfilmen den Damen plötzlich der Überlebensinstinkt abhanden kommt. Sehr gut gefiel mir da The Descend, die Damen machen das was jeder Menschen in der Situation machen würde: um das eigene Überleben kämpfen!!!
Zuletzt geändert von Byron89 am 08.03.2013 15:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Creepwalker
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Creepwalker »

Soll ich jetzt die hunderte(tausende) Gegenbeispiele aufzählen..
Kein Bock auf noch mehr Erbenzählerrei.

Scheinbar eh sinnlos mit dir darüber zu reden.
Ich geb dir recht, die TV und Filmbranche ist wirklich schon reifer geworden, besonders die Pornofilmbranche... huehuehue
hoelzi123
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von hoelzi123 »

mr archer hat geschrieben:
Creepwalker hat geschrieben:
Ja kannste dir in die Haare schmieren deine Links.
Deine arroganten Beiträge auch...

Ich rede nicht von meinem Konsumverhalten, sondern von der Masse der Leute und die schauen numal nicht deine tollen 6 Beispiele sondern Mainstream.
Du bist wie ein Blinder der das Licht sucht...
Bloß weil du so cool bist und Indie Filmchen schaust, bleibt das Problem vorhanden...
Und das von dem Foristen, der vor wenigen Momenten noch in meine Richtung nach Beispielen gefragt hat. Und genau, "Alien" war voll Indie und so.
Ja, Du hast ein paar Beispiele genannt. Bei Computerspielen gibts auch ein paar Gegenbeispiele, siehe anderer Thread. Und was heißt das jetzt? Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.

Die Frage ist nicht, sind Computerspiele schlimmer als Filme, oder wo gibts mehr Beispiele, die Frage ist, was wird warum als "schwach" definiert. Und das hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ein viel umfassenderes Thema. Computerspiele deswegen anzugreifen ist aber eben publikumswirksam...
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

hoelzi123 hat geschrieben: Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.
Das ist ja wohl die langweiligste und einfachste Methode von Storytelling bzw. Charakterstrutkur. Wenn du den Stein umdrehst, müsste dir klar werden, dass das fehlende Kreativität zeigt.
Gex83
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Gex83 »

Hey, Du springst da gerade von Frauenbild zu Frauenbild und baust Dir eine total widersprüchliche Frau zusammen, die es so einfach nicht gibt.
Wenn ich etwas gelernt habe, dass Menschen kompliziert und zutiefst widersprüchlich sind. ;) Mir fehlt da natürlich die Beweiskraft aber ich glaube schon dass wir tief im Inneren auch dazu neigen in vielerlei Hinsicht zu widersprechen oder wie die Dame gestern im Fernsehen im schönsten Nerz gestern sagte: "Die Würde des Tieres ist untastbar". Ja...gut. In diesem Sinne. ;)
Die Frage ist nicht, sind Computerspiele schlimmer als Filme, oder wo gibts mehr Beispiele, die Frage ist, was wird warum als "schwach" definiert. Und das hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ein viel umfassenderes Thema. Computerspiele deswegen anzugreifen ist aber eben publikumswirksam...
Es hat sehr wohl aber mit der Zielgruppe zu tun die es fast nur bis in die späteren 90er da gab: Jung, männlich, heterosexuell und pubertierend bzw. spätpubertiend. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Gex83 am 08.03.2013 16:07, insgesamt 3-mal geändert.
5ancho
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 5ancho »

Obstdieb hat geschrieben:
hoelzi123 hat geschrieben: Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.
Das ist ja wohl die langweiligste und einfachste Methode von Storytelling bzw. Charakterstrutkur. Wenn du den Stein umdrehst, müsste dir klar werden, dass das fehlende Kreativität zeigt.
Verurteile das Spiel und nicht den Spieler... oder machs besser ;)
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

5ancho hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben:
hoelzi123 hat geschrieben: Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.
Das ist ja wohl die langweiligste und einfachste Methode von Storytelling bzw. Charakterstrutkur. Wenn du den Stein umdrehst, müsste dir klar werden, dass das fehlende Kreativität zeigt.
Verurteile das Spiel und nicht den Spieler... oder machs besser ;)
Das Argument habe ich natürlich kommen gesehen. Aber klar, erstmal besser machen, dann kritisieren.. :hammer:
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

hoelzi123 hat geschrieben:
Ja, Du hast ein paar Beispiele genannt. Bei Computerspielen gibts auch ein paar Gegenbeispiele, siehe anderer Thread. Und was heißt das jetzt?
Das heisst, dass es möglich ist, vielschichtige Charaktere in beiden Genren zu erschaffen. Ohne, dass diese auf ihre Sexualität verzichten müssen. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen. Und das wünsche ich mir für die Zukunft eben immer mehr.
hoelzi123
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von hoelzi123 »

Obstdieb hat geschrieben:
hoelzi123 hat geschrieben: Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.
Das ist ja wohl die langweiligste und einfachste Methode von Storytelling bzw. Charakterstrutkur. Wenn du den Stein umdrehst, müsste dir klar werden, dass das fehlende Kreativität zeigt.
Kreativität ist subjektiv. Einige der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre (Batman, Django, Taken 2, Twilight, Avatar, etc.) benutzen schwache Frauen in der einen oder anderen Art als Motivation für den Helden.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

mr archer hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben: Hach, was lob' ich mir Spiele wie jene von Bethesda, in welchen man anfangs ein Geschlecht wählt und es von dort aus keinen Unterschied mehr macht, ob es nun ein XX oder XY ist; weder beim eigenen Charakter noch bei NPCs. Das möchte ich an dieser Stelle einfach mal als Optimalzustand hervorheben; zwischen "starken Männern" und "starken Frauen" ist es schön, schlicht "starke Menschen" zu haben. :)
Also da möchte ich persönlich widersprechen. Ich wünsche mir keinesfalls ein Verschwinden von Gender zugunsten androgyner, geschlechtsloser Wesen. Ich wünsche mir nur ein gleichberechtigtes Auftreten der verschiedenen Geschlechter und einen souveränen Umgang mit ihren Unterschiedlichkeiten, der meine Intelligenz nicht beleidigt.
Unterschiedlichkeiten welcher Art? Von den offensichtlichen, aber noch nicht einmal zwangsläufigen biologischen Unterschieden abgesehen sind wir alle ziemlich identisch. Der Thread hier ist zu hektisch, um ins Detail zu gehen, aber im Großen und Ganzen macht es nun einmal - vor Allem in Spielen - keinen Unterschied, ob unser Held nun männlich, weiblich, Roboter oder sonst was ist, finde ich. Wofür bräuchte eine Story zwangsläufig eine Frau oder zwangsläufig einen Mann? In 99% aller Fälle würde ich behaupten, sie Geschlechter sind beliebig austauschbar.
hoelzi123 hat geschrieben: Die Frage ist nicht, sind Computerspiele schlimmer als Filme, oder wo gibts mehr Beispiele, die Frage ist, was wird warum als "schwach" definiert. Und das hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ein viel umfassenderes Thema. Computerspiele deswegen anzugreifen ist aber eben publikumswirksam...
Computerspiele "anzugreifen" ist doch allein schon deswegen logisch, weil es ein enorm machtvolles Medium ist und mehr junges (gerade männliches) Publikum anzieht als sonst irgendwas. Es wäre grob fahrlässig gewesen, Computerspiele in einer Blase einfach vor sich hin existieren zu lassen und sie nicht ebenso zu kritisieren wie alle anderen Massenmedien.
Zuletzt geändert von Oldholo am 08.03.2013 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kajetan »

hoelzi123 hat geschrieben:Die Frage ist nicht, sind Computerspiele schlimmer als Filme, oder wo gibts mehr Beispiele, die Frage ist, was wird warum als "schwach" definiert. Und das hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ein viel umfassenderes Thema. Computerspiele deswegen anzugreifen ist aber eben publikumswirksam...
Du bekommst das alles komplett in den falschen Hals. Das soll doch gar kein Angriff auf "Videospiele" sein. Hier geht es um eine Aufarbeitung typischer Frauen-Klischees in Videospielen und nicht darum irgend jemandem die Schuld zu geben oder zu sagen, dass Spiele "böse" sind.

Und genau dieses Mißverständnis ist auch verantwortlich für das zT. stundenlange Aneinandervorbeireden in diesen Diskussionen.
hoelzi123
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von hoelzi123 »

Kajetan hat geschrieben:
hoelzi123 hat geschrieben:Die Frage ist nicht, sind Computerspiele schlimmer als Filme, oder wo gibts mehr Beispiele, die Frage ist, was wird warum als "schwach" definiert. Und das hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ein viel umfassenderes Thema. Computerspiele deswegen anzugreifen ist aber eben publikumswirksam...
Du bekommst das alles komplett in den falschen Hals. Das soll doch gar kein Angriff auf "Videospiele" sein. Hier geht es um eine Aufarbeitung typischer Frauen-Klischees in Videospielen und nicht darum irgend jemandem die Schuld zu geben oder zu sagen, dass Spiele "böse" sind.

Und genau dieses Mißverständnis ist auch verantwortlich für das zT. stundenlange Aneinandervorbeireden in diesen Diskussionen.
Keine Sorge, ich sehe mich nicht als Verteidiger der Computerspiele. :D Aber das ist mein Problem, das Video polarisiert nur, es arbeitet eben nichts auf. Es fördert keine Diskussion, sondern es zählt nur Negativbeispiele auf. Aber es kommen ja noch mehr Videos, mal schauen, was das noch so wird...
Plor
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Plor »

Sorry Folks, aber dieser Thread wirft echt kein gutes Licht auf die Videospielszene und dieses Forum im besonderen.

Anita Sarkeesian referiert sachlich und ohne Aufregung über sexistische Stereotype in Videospielen, in dieser Folge über einen Tropus, dessen Klischeehaftigkeit und permanente Nutzung in der Kultur wohl kaum jemand leugnen kann, der sich ein wenig in Kulturgeschichte und Kulturwissenschaft auskennt.

Und wie von der Tarantel gestochen springen hysterische Antifeministen aus ihrer Deckung hervor und kreischen sich was zurecht von wegen Feminazi, Rumgeheule und Gehirnwäsche. Sagt mal, hackts? Es geht hier um einen spannenden, kulturwissenschaftlichen Beitrag zu Klischees in Videospielen und einige Videospieler regen sich auf, als ob jemand ihnen ihr Hobby kaputt machen wollte (v.a. so lächerlich, weil Sarkeesian selbst begeisterte Spielerin ist) . Da sind die Film- und Literaturszene ganz offensichtlich viel weiter als die Videospielszene, gehören doch genau solche kritischen Auseinandersetzungen mit bestimmten Sujets zum klassischen Repertoire eines jeden Cineasten und Bibliophilen (inklusive kritischer Auseinandersetzung mit den großen Ikonen des jeweiligen Mediums). Gerade eine solche hysterische Reaktion (tausendmal hysterischer als jede Feministin nach Aussagen der selbsternannten männlichen Verteidigern der Videospielkultur jemals sein könnte) steht symptomatisch für das Problem der Videospielszene, sich mit ihrem Medium auch als Kulturgut auseinanderzusetzen. Aus vielen Beiträgen hier spricht offensichtlich fehlende Reife, Sexismus, Null Verständnis für kritische Kulturwissenschaften, null Verständnis für den Aufwand so etwas zu recherchieren und zu produzieren, null Verständnis für Genderforschung, Kulturgeschichte und kritische Medienrezeption im allgemeinen. Eigentlich müsste jeder Videospieler, der sich zu dem Medium hingezogen fühlt und sich - abseits vom bloßen Zocken - gerne damit auseinandersetzt (also die wahren Core-Gamer), bei zahllosen Beiträgen hier an den Kopf schlagen oder mit Schamesröte im Gesicht abwenden. Echt jetzt, das ist der im Grunde genommen großartigen Videospielkultur nicht im geringsten würdig... einfach ein peinliches Trauerspiel.

Achso, vielleicht noch als kleines PS. Als dieser grauenhafte TV-Bericht, Videospieler als zurückgebliebene, asexuelle Außenseiter dargestellt hat, war die Empörung im Videospiel-Feuilleton und den entsprechenden Foren (berechtigterweise) groß. Wurden doch auch an dieser Stelle sattsam bekannte, uralte und dämliche Klischees wiedergekaut. Stellt euch mal vor, damals wären hier TV-Macher oder einfach nur TV-Zuschauer vorbei gekommen und hätten euch gesagt, ihr solltet euch nicht so haben, das wäre doch kein Problem, ihr wärt nur Gamer-Nazis und wolltet Gehirnwäsche betreiben? Die Antwort wäre wohl auch - und vollkommen zurecht - "Hackt's?" gewesen. Gerade als Videospieler müsstet ihr wissen, wie ätzend es ist, in ein bestimmtes Klischee gedrängt zu werden und wie wichtig es ist auf dieses Klischee hinzuweisen und gegen dieses mitunter auch zu kämpfen.
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

hoelzi123 hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben:
hoelzi123 hat geschrieben: Mein Punkt war, Retten oder Rache von Schwächeren ist einfach eine starke Motivation für den Helden in Film, Buch und Computerspiel, auf die sich viele Autoren zurückziehen.
Das ist ja wohl die langweiligste und einfachste Methode von Storytelling bzw. Charakterstrutkur. Wenn du den Stein umdrehst, müsste dir klar werden, dass das fehlende Kreativität zeigt.
Kreativität ist subjektiv. Einige der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre (Batman, Django, Taken 2, Twilight, Avatar, etc.) benutzen schwache Frauen in der einen oder anderen Art als Motivation für den Helden.
Und dein Argument ist jetzt..? Du kannst nicht alle Damsel Figuren in einen Topf werfen.
Irene aus Drive war, wenn du es ganz simpel siehst, auch rettungsbedürftig. Trotzdem war der Charakter interessant und vorallem durchdacht, sprich hatte tatsächlich eine Persönlichkeit. Selbes gilt für Triss Merigold. Man kann defintiv nicht alles in einen Topf hauen und genau deshalb sind Argumente wie, "Kreativität ist subjektiv und nicht so leicht kritisierbar" oder "machs besser.." fehl am Platz, ja sogar kontraproduktiv.