Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

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AtzenMiro
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von AtzenMiro »

Ja, das Niveau ist tatsächlich nicht angemessen genug, wo Leute meinen, es sei eine beleidigende Denunziation, Arroganz mit Homosexualität zu assoziieren
Wenn ich schon sowas lese, meine Fresse. Wie kann man nur so fernab jeglicher Realität leben. Dir fehlt es an sozialen Kompetenzen und das zu hauf. Wenn du die Anspielung mit der Eichel lecken nicht verstehst und statt Beleidigung unbedingt "beleidigende Denunziation" benutzen muss in der Hoffnung, wir wissen nicht, was mit denunzieren gemeint ist, dann kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen.

Lerne doch mal dich vernünftig auszudrücken, das ist ja nicht feierlich. Hat schon irgendwo eine eigenartige Komik, wenn man bedenkt, wie sehr du versuchst dich möglichst geschwollen auszudrücken. Glaubst du allen Ernstes, das haftet dir in irgendeine Form eine gewisse Seriösität an, nur weil du dich nicht wie ein Bauer ausdrückst?
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Imperator Palpatine
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Imperator Palpatine »

Abe81 hat geschrieben:
Ich habe ja nicht nur diesen Thread aufmerksam verfolgt, sondern diverse Threads zu genau diesem Thema. Da bekommt man dann einen ungefähren Eindruck von dem Klima, das bei solchen Themen herrscht. Zu dem übrigens auch du in anderen Threads beigetragen hast.

Zudem bezieht sich die Bezeichnung "Schmuddelkinder" auf das Geheule einer weißmännlichen Opferstatusschnorrerei - es bezieht sich also auf das Selbstbild, das hier von die armen, unterdrückten "Gamer" von sich zeichnen. Man wähnt sich von einer bösen, feministischen Verschwörung verfolgt, die einem die prächtigen Videospiele klauen will.

Wenn du nicht in die Sippenhaftung (nicht Sippenhaft) einbezogen werden möchtest, darfst du bestimmte Widerlichkeiten nicht unwidersprochen stehen lassen, bevor du gegen andere argumentierst. Wer sich nicht gegen solch reaktionären Müll ausspricht, aber sich dennoch an der Diskussion beteiligt, wird in Sippenhaftung genommen. So einfach ist das.
Dann denke ich dass wir uns in Zukunft nicht viel zu sagen haben, denn eine solche Einstellung empfinde ich sowohl als arrogant, kindisch wie auch deplaziert.
Und ich werde hier sicherlich nicht über jedes Stöckchen springen und mich in vorauseilendem Gehorsam von Aussagen anderer User diskutieren, von der Idiotie einer solchen Aufgabe ganz abgesehen müsste ich diesbezüglich einen Klon erstellen der dann nicht anderes betreibt. Und ganz sicher nicht damit der User " Abe81 " mir dann in seiner Grosszügigkeit erlaubt weiterhin vollwertig an Diskussionen teilzunehmen.

So einfach ist das.....

Ps: Sowohl Sippenhaft als auch Sippenhaftung ist als Bezeichnung legitim.
Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Abe81 »

AtzenMiro hat geschrieben: Wenn du die Anspielung mit der Eichel lecken nicht verstehst und statt Beleidigung unbedingt "beleidigende Denunziation" benutzen muss in der Hoffnung, wir wissen nicht, was mit denunzieren gemeint ist, dann kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen.
Man kann auch etwas oder jemanden denunzieren als das, was es oder er/sie tatsächlich ist (also z.B. einen Homosexuellen als homosexuell denunzieren in einer Gesellschaft, in der das geächtet ist) oder eben jemanden, von dem man gar nicht weiß, welche Körperteile er gerne in wessen Körperöffnungen steckt, das unterstellen, ohne es tatsächlich zu wissen - das ist also Denunziation in beleidigender Absicht bzw. unter pejorativen Vorzeichen. Es besteht also ein Unterschied zwischen Beleidigung und beleidigende Denunziation; so schwer ist das nun nicht zu verstehen, du Einstein.

Und es ging nicht nur um die Erwähnung der Sexualpraktik ansich, sondern um die Klammer dahinter, die das gönnerhaft zugesteht. Das unterstellt, man habe die Macht, darüber zu urteilen, ob man das nun dürfe oder nicht, d.h. man assoziiert damit, den Mob im Rücken zu haben. Sprache ist eben verräterisch...
Imperator Palpatine hat geschrieben: Dann denke ich dass wir uns in Zukunft nicht viel zu sagen haben, denn eine solche Einstellung empfinde ich sowohl als arrogant, kindisch wie auch deplaziert.

Ps: Sowohl Sippenhaft als auch Sippenhaftung ist als Bezeichnung legitim.
Du darfst das empfinden, wie du möchtest, nur begründen kannst du es eben nicht. Arrogant ließe sich noch vernünftig begründen, denn würde ich von euch [Beleidigung entfernt] als nicht arrogant wahrgenommen zu werden, hätte ich hier etwas falsch gemacht. Aber der Rest läßt sich nur schwer begründen, das ist eher die Umkehr meiner Vorwürfe, von denen man sich ertappt fühlt. Denn allemal deplatzierter und infantiler ist es, hier auf einmal über Ukraine, Obama, Reichskanzelei etc. zu raunen...

Btw.: Nur, weil sich ein falscher Begriff durchsetzt, heißt es nicht, dass sich auch semantisch daran entwas ändert. Für etwas in Haftung genommen werden, bezieht sich gerade darauf, mit jemanden assoziiert zu werden. Du haftest z.B. für deine Kinder. Du kommst aber nicht in Haft für deine Kinder... got it? "Legitim" ist sowieso eine inhaltsleere Bestimmung für die Verwendung eines Wortes, denn niemand schwingt sich ja auf, dir das Recht an der falschen Verwendung von Wörtern nehmen zu wollen. Lediglich eine Korrektur kann ich mir nicht verkneifen. "Wer rumpöbelt, fängt sich eine." So einfach ist das.

Nimm dir deinen eigenen letzten Satz hier zu Herzen und unterlasse es hier andere User zu beleidigen. Denk an die Netiquette.
IEP
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sabienchen.banned
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von sabienchen.banned »

Abe81 hat geschrieben:
Ich habe ja nicht nur diesen Thread aufmerksam verfolgt, sondern diverse Threads zu genau diesem Thema. Da bekommt man dann einen ungefähren Eindruck von dem Klima, das bei solchen Themen herrscht. Zu dem übrigens auch du in anderen Threads beigetragen hast.
..gugg ich deine Posthistory... bekomm ich auch nen netten Eindruck..^^
Abe81 hat geschrieben:Zudem bezieht sich die Bezeichnung "Schmuddelkinder" auf das Geheule einer weißmännlichen Opferstatusschnorrerei - es bezieht sich also auf das Selbstbild, das hier von die armen, unterdrückten "Gamer" von sich zeichnen. Man wähnt sich von einer bösen, feministischen Verschwörung verfolgt, die einem die prächtigen Videospiele klauen will.
... :Blauesauge:
Abe81 hat geschrieben:Wenn du nicht in die Sippenhaftung (nicht Sippenhaft) einbezogen werden möchtest, darfst du bestimmte Widerlichkeiten nicht unwidersprochen stehen lassen, bevor du gegen andere argumentierst. Wer sich nicht gegen solch reaktionären Müll ausspricht, aber sich dennoch an der Diskussion beteiligt, wird in Sippenhaftung genommen.
..holy..moly..
..
.. der Ersteindruck deiner Posthistory wurde bestätigt..



gez.
Dat SchmuddelKind


PS Dein herablassender Ton ist unfassbar... Du SauberMann
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Sharkie
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Sharkie »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich will hier nicht Atzenmirror mit seinen sexuell aufgeladenen Methaphern, obwohl Metaphern sind das wohl nicht, Sprachbilder ohne tieferen Sinn und nur um möglichst Aufmerksamkeit durch die großen Jungs zu erhaschen (ihr dürft euch geehrt fühlen) trifft es wohl eher, aufwerten, aber ich habe auch nicht ganz verstanden, was ihr meintet, was soll das Problem an der Rezeption der Studie durch die Wissenschaftler sein?

Wenn ihr mir einen gefallen tun könntet, wäre das ganze schön anschaulich zu schreiben, mit vielen Beispielen. ^^

Ne würd mir jetzt echt helfen.
Wenn man eine Studie auswertet, gibt es einen Unterschied zwischen direkt beobachtbaren/messbaren Daten (bzw. im sozialen Kontext "direkt beobachtbarem Verhalten") auf der einen Seite und deren Interpretation auf der anderen Seite. Wenn man sagt "Weibliche Spieler werden bei gleicher Leistung gegenüber männlichen Spielern überproportional oft aggressiv angegangen", dann ist dies, sofern so bei der Studiendurchführung beobachtet, zunächst nur eine relativ neutrale Beobachtung.

Wenn aber die Aussage "...dies geschieht wohl aus evolutionären Gründen, weil die männlichen Spieler sich so in ihrem Sexualverhalten gekränkt fühlen" hintendran gehangen wird, so ist dies eine Interpretation, die deutlich über das tatsächlich Beobachtete hinausgeht, indem es dieses einer gewissen Deutungsstrategie unterzieht.

Prinzipiell ist gegen eine solche Interpretation nichts einzuwenden, aber sie sollte...
1.) ...immer gut und unter Rückgriff auf entsprechende Forschungsergebnisse begründet werden (alles andere ist, wie gesagt, spekulative Küchenpsychologie).
und 2.) deutlich von der Besprechung rein deskriptiver Beobachtungsdaten abgegrenzt werden, insbesondere wenn sie von den selben Leuten kommt, die diese Daten überhaupt erst erhoben haben.

PS: Bin jetzt mal raus, schaue aber später am Abend nochmal rein. War auch nicht meine Absicht, mit meiner flapsigen "Beifall"-Formulierung hier die große Schlammschlacht "Edel-popedle Elfenbeinturmbewohner gegen sabbernde Stammtischasis" zu eröffnen. *Macht sich ein Liedchen pfeifend von dannen*
Zuletzt geändert von Sharkie am 29.07.2015 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Imperator Palpatine
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Imperator Palpatine »

Abe81 hat geschrieben: Du darfst das empfinden, wie du möchtest, nur begründen kannst du es eben nicht. Arrogant ließe sich noch vernünftig begründen, denn würde ich von euch Schafsköpfen als nicht arrogant wahrgenommen zu werden, hätte ich hier etwas falsch gemacht. Aber der Rest läßt sich nur schwer begründen, das ist eher die Umkehr meiner Vorwürfe, von denen man sich ertappt fühlt. Denn allemal deplatzierter und infantiler ist es, hier auf einmal über Ukraine, Obama, Reichskanzelei etc. zu raunen...
Oh welch Zeiten und Wunder das wir einfachen Schafe das Glück und Privileg haben im Schatten der Giganten unseres Jahrtausends wie Abe81 zu wandeln.
Ach wären wir doch nur in Lage die Weisheit seiner Worte die wie Mana vom Himmel auf uns niedere Sterbliche fallen in ihrer ganzen Schönheit und Bedeutung zu erfassen.
Doch wir können auf die Melodie seiner Worte, auf die Symphonie seiner lebendig gewordenen Gedanken nur mit dem blöken von niederen Kreaturen antworten, mit der traurigen Gewissheit niemals auch nur im Ansatz zu jenem neuen Apollon aufschliessen zu können und der freudigen Entzückung zumindest kurzweilig in seiner Nähe geweilt zu haben.

Widmen wir uns wieder der Weide und dem Gras bevor seine Gedanken und Worte uns noch wahrhaft die Sinne vernebeln und wir uns weiterhin der törichten Illusion hingeben wir könnten eines Tages die Bedeutung seines Schaffens auch nur im Ansatz begreifen oder selbst zum Olymp seines Geistes aufsteigen.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 29.07.2015 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Abe81 »

Sharkie hat geschrieben:Wenn aber die Aussage "...dies geschieht wohl aus evolutionären Gründen, weil die männlichen Spieler sich so in ihrem Sexualverhalten gekränkt fühlen" hintendran gehangen wird, so ist dies eine Interpretation, die deutlich über das tatsächlich Beobachtete hinausgeht, indem es dieses einer gewissen Deutungsstrategien unterzieht.

Prinzipiell ist gegen eine solche Interpretation nichts einzuwenden, aber sie sollte...
1.) ...immer gut und unter Rückgriff auf entsprechende Forschungsergebnisse begründet werden (alles andere ist, wie gesagt, spekulative Küchenpsychologie).
Diese Form der Interpretation ist notwendig spekulativ, sie ist der Empirie nicht mehr zugängig. Man kann nicht empirisch untersuchen, ob menschliches Verhalten sich durch einen evolutionären Mechanismus erklären lässt - das ist immer schon Spekulation.
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3nfant 7errible
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von 3nfant 7errible »

Sharkie hat geschrieben: Der Studie ist also weniger ihre Methodik anzukreiden...
Doch, auch da ist sie kapputt, wie hier an einer Reihe von Punkten dargelegt wird
Sharkie hat geschrieben:
Ich hatte mir auch überlegt, ob ich diesen Mangel, der mir beim Lesen der News bereits sauer aufgestoßen ist, hier öffentlich kritisiere. Angesichts der Anzahl von Diskutanten, die hinter jedem ungelegenen Studienergebnis gleich die große Anti-Gamer-Verschwörung seitens Lügenpresse und agendagetriebener Pseudowissenschaftler wittern, habe ich mich dann aber dagegen entschieden. Wer hat schon Lust auf Applaus aus der falschen Ecke?
Fällt dir eigentlich nicht selbst die Ironie auf? Du lässt lieber Bullshit, solange er dir für deine eigenen Anschauungen nützlich erscheint, unkommentiert stehen, und andere, die ihn als das entlarven sind
die pöhsen aus...ähm... "der falschen Ecke"?? Ja, welche Ecke denn überhaupt?
Aber nein, die anderen sind ja auch noch die Verschwörungstheoretiker, die von Lügenpresse und
agendagetriebener Pseudowissenschaft reden, wobei es 13 Seiten lang und einen kleinen motivierenden Klatsch auf den Hintern gedauert hat, bis ihr selbst zugegeben hat, dass diese Studie nicht so das Wahre ist. :Blauesauge:
Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Abe81 »

Scipione hat geschrieben:
Sharkie hat geschrieben: Der Studie ist also weniger ihre Methodik anzukreiden...
Doch, auch da ist sie kapputt, wie hier an einer Reihe von Punkten dargelegt wird
Nicht wesentlich kaputter, als die Erwiderung auf sie in diesem verlinkten Artikel
Abe81 hat geschrieben: Über mir wurde ja eine Analyse der Studie verlinkt, in der nachgewiesen werden soll, warum diese von schlechter Qualität ist. Gemessen an dem, was man im Studium lernt, ist sie es tatsächlich - wie lustigerweise ca. 90% aller Studien (den Effekt kennen sicherlich viele; während des Studiums noch rigoros die Standards gelernt, schlechte Studien diskutiert und auseinandergenommen und dann in der Forschungspraxis überrascht, wie lasch damit tatsächlich umgegangen wird, wie viele Kompromisse man machen muss etc.), also gemessen an der Anzahl aller existierenden Studien ist sie völliger Durchschnitt. Man muss bei einer so verdinglichten Forschungspraxis eben auf Meta-Analysen und systematic reviews hoffen, bevor man halbwegs belastbare Aussagen bekommt.

Der Autor der o.g. Analyse wirft den Studienautoren vor, nicht anzugeben, warum sie gerade diese Statistik zur Berechnung genutzt haben (das macht übrigens auch kaum jemand, das kann man machen, wenn es unorthodox erscheint, ansonsten hebt sich das nicht negativ ab) und Poisson- und Binominalverteilung unterstellen. Danach versucht er sich an der Berechnung einer linearen Regression, unterstellt vorher Normalverteilung, da kommt dann nichts bei rum. Hätte er vorher gerechnet, ob man diese auch unterstellen darf, hätte er entdeckt, dass keine Normalverteilung angelegt werden kann. Damit hätte der Artikelautor seine Antwort, warum die o.g. Verteilungen genutzt wurden - weil kein Normalversteilungsniveau unterstellt werden konnte. Aber das schließt es aus seinen Tests nicht, sondern er schließt daraus, was seine These belegen soll: Wenn's zu Gaming kommt schlampt die Wissenschaft, weil sie von Interesse anstatt der Suche nach Wahrheit getrieben sei... so eine naive Behauptung kann man auch nur aufstellen, wenn man Gamer ist.
Aber Hauptsache etwas verlinken, was die eigene Gesinnung unterstreicht... ihr seid wirklich Diskursgauner.
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FuerstderSchatten
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Sharkie hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich will hier nicht Atzenmirror mit seinen sexuell aufgeladenen Methaphern, obwohl Metaphern sind das wohl nicht, Sprachbilder ohne tieferen Sinn und nur um möglichst Aufmerksamkeit durch die großen Jungs zu erhaschen (ihr dürft euch geehrt fühlen) trifft es wohl eher, aufwerten, aber ich habe auch nicht ganz verstanden, was ihr meintet, was soll das Problem an der Rezeption der Studie durch die Wissenschaftler sein?

Wenn ihr mir einen gefallen tun könntet, wäre das ganze schön anschaulich zu schreiben, mit vielen Beispielen. ^^

Ne würd mir jetzt echt helfen.
Wenn man eine Studie auswertet, gibt es einen Unterschied zwischen direkt beobachtbaren/messbaren Daten (bzw. im sozialen Kontext "direkt beobachtbarem Verhalten") auf der einen Seite und deren Interpretation auf der anderen Seite. Wenn man sagt "Weibliche Spieler werden bei gleicher Leistung gegenüber männlichen Spielern überproportional oft aggressiv angegangen", dann ist dies, sofern so bei der Studiendurchführung beobachtet, zunächst nur eine relativ neutrale Beobachtung.

Wenn aber die Aussage "...dies geschieht wohl aus evolutionären Gründen, weil die männlichen Spieler sich so in ihrem Sexualverhalten gekränkt fühlen" hintendran gehangen wird, so ist dies eine Interpretation, die deutlich über das tatsächlich Beobachtete hinausgeht, indem es dieses einer gewissen Deutungsstrategie unterzieht.

Prinzipiell ist gegen eine solche Interpretation nichts einzuwenden, aber sie sollte...
1.) ...immer gut und unter Rückgriff auf entsprechende Forschungsergebnisse begründet werden (alles andere ist, wie gesagt, spekulative Küchenpsychologie).
und 2.) deutlich von der Besprechung rein deskriptiver Beobachtungsdaten abgegrenzt werden, insbesondere wenn sie von den selben Leuten kommt, die diese Daten überhaupt erst erhoben haben.

PS: Bin jetzt mal raus, schaue aber später am Abend nochmal rein. War auch nicht meine Absicht, mit meiner flapsigen "Beifall"-Formulierung hier die große Schlammschlacht "Edel-popedle Elfenbeinturmbewohner gegen sabbernde Stammtischasis" zu eröffnen. *Macht sich ein Liedchen pfeifend von dannen*
Danke habe ich jetzt soweit verstanden. Gibt Sinn, sollte man nicht machen. Und hier in der Studie ist das Gegenteil geschehen?

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:
Ich habe ja nicht nur diesen Thread aufmerksam verfolgt, sondern diverse Threads zu genau diesem Thema. Da bekommt man dann einen ungefähren Eindruck von dem Klima, das bei solchen Themen herrscht. Zu dem übrigens auch du in anderen Threads beigetragen hast.

Zudem bezieht sich die Bezeichnung "Schmuddelkinder" auf das Geheule einer weißmännlichen Opferstatusschnorrerei - es bezieht sich also auf das Selbstbild, das hier von die armen, unterdrückten "Gamer" von sich zeichnen. Man wähnt sich von einer bösen, feministischen Verschwörung verfolgt, die einem die prächtigen Videospiele klauen will.

Wenn du nicht in die Sippenhaftung (nicht Sippenhaft) einbezogen werden möchtest, darfst du bestimmte Widerlichkeiten nicht unwidersprochen stehen lassen, bevor du gegen andere argumentierst. Wer sich nicht gegen solch reaktionären Müll ausspricht, aber sich dennoch an der Diskussion beteiligt, wird in Sippenhaftung genommen. So einfach ist das.
Dann denke ich dass wir uns in Zukunft nicht viel zu sagen haben, denn eine solche Einstellung empfinde ich sowohl als arrogant, kindisch wie auch deplaziert.
Und ich werde hier sicherlich nicht über jedes Stöckchen springen und mich in vorauseilendem Gehorsam von Aussagen anderer User diskutieren, von der Idiotie einer solchen Aufgabe ganz abgesehen müsste ich diesbezüglich einen Klon erstellen der dann nicht anderes betreibt. Und ganz sicher nicht damit der User " Abe81 " mir dann in seiner Grosszügigkeit erlaubt weiterhin vollwertig an Diskussionen teilzunehmen.

So einfach ist das.....

Ps: Sowohl Sippenhaft als auch Sippenhaftung ist als Bezeichnung legitim.
Ich habe dies ja auch einmal von dir verlangt, wobei es mir um einen speziellen User ging.

Bin aber auch der Meinung, dass man Palpatine nicht für jede Dummheit auf diesem Forum verantworten kann. Obwohl ich mir auch sicher bin, dass du deine Finger im Spiel hast. ^^ (war jetzt nicht Ernst gemeint).
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 29.07.2015 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Temeter 
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Temeter  »

Hier wirds ja schon wieder kurios. :lol:
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A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von A_R_F »

Es wird nicht wieder kurios, es war schon immer kurios. :lol:
Aber psst! Sei leise, ich dummes Schafskopf möchte die Oden vom Halbgott Abe lauschen. Eventuell geht ein wenig Genialität auf mich nieder und ich kann es dann aufsaugen wie ein Schwamm Wasser aufsaugt. :Häschen:

Was anderes weil schon ´nen paar leutz hier irgend was von NS, Reichskanzlei usw. geschwafelt haben: Hab ich was lustiges verpasst? Denn hier in diesem Thread les ich nix davon :Häschen:
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Sharkie
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Sharkie »

Abe81 hat geschrieben: Diese Form der Interpretation ist notwendig spekulativ, sie ist der Empirie nicht mehr zugängig. Man kann nicht empirisch untersuchen, ob menschliches Verhalten sich durch einen evolutionären Mechanismus erklären lässt - das ist immer schon Spekulation.
Ja, aber dennoch kann eine solche Spekulation bezüglich ihrer Nachvollziehbarkeit und Glaubhaftigkeit (und damit Legitimität) vollkommen unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie gut oder schlecht sie begründet ist. Wenn jemand psychologische Schlüsse aus beobachtetem Verhalten ziehen will, dann sollte er dies schon unter explizitem Rückgriff auf entsprechende psychologische Theorien bzw. Forschungserkenntnisse tun. Der theoretische Rahmen muss ersteinmal transparent gemacht werden, bevor er zur Anwendung kommt - sonst ist es, wie gesagt, Küchenpsychologie. Natürlich bleibt es, selbst wenn dies geschieht, im Kern Spekulation. Aber immerhin eine gut begründete.
Scipione hat geschrieben: Fällt dir eigentlich nicht selbst die Ironie auf? Du lässt lieber Bullshit, solange er dir für deine eigenen Anschauungen nützlich erscheint, unkommentiert stehen, und andere, die ihn als das entlarven sind
die pöhsen aus...ähm... "der falschen Ecke"?? Ja, welche Ecke denn überhaupt?
Aber nein, die anderen sind ja auch noch die Verschwörungstheoretiker, die von Lügenpresse und
agendagetriebener Pseudowissenschaft reden, wobei es 13 Seiten lang und einen kleinen motivierenden Klatsch auf den Hintern gedauert hat, bis ihr selbst zugegeben hat, dass diese Studie nicht so das Wahre ist. :Blauesauge:
Mit "falscher Ecke" meinte ich (wie ich bereits schrieb) Leute, die mal wieder in komplett überzogene Beißreflexe verfallen, nur weil ihr Hobby Kritik abbekommt, um dann munter gegen die böse Wissenschaft oder die böse Presse draufloszupöbeln, welche uns armen Gamer-Opfern ja wieder nur ihre Gutmenschenideologie aufoktroyieren wollen. Und ja, das ist eine Form von Verschwörungstheorie.

Finde es übrigens bemerkenswert, was dieses kurze Farbebekennen meinerseits hier für ein Tamtam ausgelöst hat - inhaltlich war es für den Post, in dem es stand, doch eigentlich relativ irrelevant. Notiz an mich selbst: Gib Dir nie, nie, niemals nicht eine Blöße in einer Internetdiskussion - sie werden sich wie Bluthunde darauf stürzen, und dann interessiert der Rest Deines pseudointellektuellen Geschreibsels auch keinen mehr. [/Pathos-Mode=off]

Im Übrigen bin ich ja nicht verpflichtet, hier zu allem, was mir nicht passt, sofort Stellung zu beziehen. Habe den Thread seit Seite 1 verfolgt, mich amüsiert und geärgert, immer unter dem strengen Vorsatz "Diesmal machste nicht mit, man wird ja nicht jünger". Bis ich dann Abe81s Einwand zur doch etwas vorschnellen Interpretationsfreude der Studienautoren las - da fiel mir auf, dass dies erstens exakt das war, was mir beim Lesen der News ebenfalls durch den Kopf gegangen war, und zweitens dass diese legitime Kritik hier ziemlich unterrepräsentiert ist gegenüber einer reichlichen Portion wenig sachlicher Schmähkritik. Daher mein Diskussionseinstieg. Man verzeihe mir meine Inkonsequenz.
FuerstderSchatten hat geschrieben: Danke habe ich jetzt soweit verstanden. Gibt Sinn, sollte man nicht machen. Und hier in der Studie ist das Gegenteil geschehen?
Ich sehe jedenfalls in der hier wiedergegebenen Zusammenfassung keinerlei überzeugendes Argument, welches den Schluss plausibel macht von der Aussage "Männliche Spieler wurden gegenüber weiblichen Spieler im Durchschnitt häufiger verbal aggressiv" auf die Aussage "Besagte Spieler machen sich evolutionär bedingt Sorgen um ihre sexuelle Attraktivität". Während ersteres empirisch beobachtbar ist, bleibt zweiteres ohne entsprechende Begründung eine ziemlich steile These (siehe auch, was ich Abe81 oben antwortete; da müsste man im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit schon entsprechende Stellen aus psychologischen Publikationen zitieren, die diesen Gedankengang stützen).

Edit @ Abe81 und Imperator: Bitte redet wieder miteinander, Euer Schlagabtausch war Primetime-Unterhaltung (was ich, um erneuten Missverständnissen vorzubeugen, ausdrücklich nicht sarkastisch meine!) :)
Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von Abe81 »

Brian Pepperz hat geschrieben:Was anderes weil schon ´nen paar leutz hier irgend was von NS, Reichskanzlei usw. geschwafelt haben: Hab ich was lustiges verpasst? Denn hier in diesem Thread les ich nix davon :Häschen:
Das ist mir schon klar, dass du Häschengemüt nichts liest, was du nicht lesen willst. So funktioniert eben Ideologie, die geht einher mit selektiver Wahrnehmung. Auf dem Silbertablett:
Scipione hat geschrieben:Hier hat sich mal jemand ausführlicher mit dem neuesten Auswuchs aus dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda auseinandergesetzt...
Ich kann schon verstehen, dass man von solchen Aussagen nicht sonderlich entrückt ist, wenn man dem größtenteils zustimmt. Das hat ja auch unter Krauts Tradition, das nicht ganz so schlimm zu finden. Amüsant ist es allemal, dass man von weniger drastischen Formulierungen meinerseits zu hyperventilieren beginnt. Feminismus mit NS vergleichen geht immer, aber wehe, jemand ist so arrogant, nicht an der Mülltonne zu schnuppern, mit der andere die Straße der Diskussion als "Argument" zumüllen. Häschen-Zwinker-Smiley!!!

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Sharkie hat geschrieben: Wenn jemand psychologische Schlüsse aus beobachtetem Verhalten ziehen will, dann sollte er dies schon unter explizitem Rückgriff auf entsprechende psychologische Theorien bzw. Forschungserkenntnisse tun. Der theoretische Rahmen muss ersteinmal transparent gemacht werden, bevor er zur Anwendung kommt - sonst ist es, wie gesagt, Küchenpsychologie. Natürlich bleibt es, selbst wenn dies geschieht, im Kern Spekulation. Aber immerhin eine gut begründete.
Da stimme ich dir zwar zu, nur funktioniert sämtliche psychologische Forschung so. Im emphatischen Sinne gibt es da keine Theorien mehr, weil es keine Begriffsarbeit mehr gibt. Die ganze Forschung funktioniert, ohne ihre gesellschaftlichen und historischen Voraussetzungen zu reflektieren. Kritischer Rationalismus aka naiver Empirismus. Jede 'Studie' spekuliert im Diskussionsteils des Papers wild über die Umstände, die zu den jeweiligen Ergebnissen geführt hat. Die nächsten Autoren greifen das wieder auf ("weil Müller et al. (2014) schon in ihrer Arbeit vermuteten, dass das an den Steinzeitmenschen liegen könnte, das wir heute fast nur noch verbohrte Holzköpfe in Internetdiskussionsforen finden...") und überführen und übersetzen das in die nächste Hypothesentestung.
Sharkie hat geschrieben:
Edit @ Abe81 und Imperator: Bitte redet wieder miteinander, Euer Schlagabtausch war Primetime-Unterhaltung (was ich, um erneuten Missverständnissen vorzubeugen, ausdrücklich nicht sarkastisch meine!) :)
Nee, ich deraile zwar gerne solche Diskussionen, damit der Wahnsinn nicht so endemisch wird bzw. sich alle gegenseitig bestätigen und auf die Schulter klopfen. Aber man muss ja nicht länger an der Mülltonne schnuppern als nötig ist. Davon wird einem schließlich auch übel.
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A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

Beitrag von A_R_F »

Abe81 hat geschrieben:Das ist mir schon klar, dass du Häschengemüt nichts liest, was du nicht lesen willst. So funktioniert eben Ideologie, die geht einher mit selektiver Wahrnehmung. Auf dem Silbertablett:
Scipione hat geschrieben:Hier hat sich mal jemand ausführlicher mit dem neuesten Auswuchs aus dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda auseinandergesetzt...
Pardon, das habe ich wohl tatsächlich überlesen, my fault. Und das geht ernsthaft zu weit, aber ich denke Scipione wollte damit überspitzt darstellen, dass das was die Anita, FemFreq und Co. machen in seinen Augen Propaganda ist.
In meinen Augen ist das keine Propaganda, sondern nur ein mieser Trick Geld zu scheffeln. Solche Themen sind drüben in den US and A big Business, davon kann richtig Leben wenn man weiß WIE. :wink:

Ich kann schon verstehen, dass man von solchen Aussagen nicht sonderlich entrückt ist, wenn man dem größtenteils zustimmt. Das hat ja auch unter Krauts Tradition, das nicht ganz so schlimm zu finden. Amüsant ist es allemal, dass man von weniger drastischen Formulierungen meinerseits zu hyperventilieren beginnt. Feminismus mit NS vergleichen geht immer, aber wehe, jemand ist so arrogant, nicht an der Mülltonne zu schnuppern, mit der andere die Straße der Diskussion als "Argument" zumüllen. Häschen-Zwinker-Smiley!!!
Interessant, fassen wir mal ganz kurz zusammen: Du benutzt ein abwertendes Wort, in diesem Fall Krauts, und assoziierst damit negative Eigenschaften, in diesem Fall eine gewisse Nähe zu Nationalsozialistisches denken. Drehen wir den Spieß mal um: Aber so sind die Neger nun mal, alle faul und stinken tun die auch noch!!!oneself1221 :Häschen:
Mal ganz davon abgesehen, dass ich Österreich und kein "Krauts" bin.