Weavel[GER] hat geschrieben:Im Asylantenheim in meiner Nähe beschweren sie (rund 70+% Wirtschaftsflüchtlinge(!)) sich schon über zu langsames Gratis-WLAN, scheißen ungeniert in die Hecken, prügeln sich wegen zu langsam verteilten Hilfsgütern/Spenden oder stehlen sie einfach und maulen darüber, dass die ansässigen Bewohner die Verbundenheit einiger Flüchtlinge zur örtlichen Salafistenszene bedenklich finden und es gewagt haben das auch noch zu äussern... Und allem Anschein nach will meine Kommunalregierung demnächst eben diesen Zugezogenen zu liebe wohl auch noch Extrasteuern erheben und meine Familie zusätzlich bluten lassen.
De_Montferrat hat geschrieben:Ich kann dir da nicht zustimmen. Weavel[GER] hat lediglich eigene Erfahrungen aus seinem Ort geschildert. Und das hat er weder generalisiert, noch es in abfälligen oder gar beleidigenden Tönen getan. Wenn -und davon gehe ich aus- es den dort gegebenen Tatsachen entspricht, darf er sie auch aussprechen.
Hier ein Beispiel ich schreibe das mal schenll um: "In einer überbelegten Unterkunft in meienr nähe beschwert sich ein großteil der Menschen, über langsames Gratis-WLAN. Ihre Notdurft müssen sie in umliegenden Streuchern verrichten weil es keine Mobilen Toiletten gibt und die installierten sanitären Einrichtungen nicht ausreichen. Wahrscheinlich sind die meisten Menschen dort auf der Flucht, weil sie dort keine Arbeit finden um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Bei der Verteilung von Lebensmittel, Decken, Kleidung, sanitären Gütern kommt es sehr oft zu Handgreiflichkeiten. Einige ärgern sich das Anwohner es bedenklich finden welche Religiöse angehörigkeit sie teilen und das sie ihre Religion ausüben. Von mir wird jetzt verlangt das ich dafür aufkomme und das noch zusätzlich unterstütze.".
Merkst du was? Es ist zielmich genau der selbe Sachverhalt nur in ein anders Licht gerückt. Ich meine ärgern wir uns nicht über langsames WLAN? Wenn zu viele Nutzer darin hängen? Ich denke das tun wir ganz bestimmt. NIEMAND mag langsames Internet. Niemand mag es wenn Toiletten nicht hinreichend zur Verfügung stehen.
Ich denke eben nicht, dass man daraus eine grundlegende politische Ausrichtung sehen kann. Woher willst du eigentlich die politische Meinung einer Person herauslesen, die sich zu gerade mal einem Thema geäußert hat? Ich sehe es erst mal als Meinungsäußerung zu einem Thema. Und selbst, wenn man deiner Interpretation folgt, sind kritische Aussagen zu Flüchtlingen nicht mit Rechtsradikalismus zu vergleichen. Rechts im Gegensatz zu Links ja. Aber nicht radikal.
Genau darauf kommt es an. Die einschätzung anderer Menschen aufgrund ihres Handelns und ihrer Taten. Wie ehrlich diese Person dabei ist liegt ganz in der Person selber verborgen. Natürlich kann man vorgeben eine andere Position einzunehmen. Aber das hier ist kein Disskutier-Club, noch hat jemand angedeutet das er eine andere Meinunge/Position in seinem Post vertritt als die, welche er oder sie mit seinen Äußerungen niederschreibt. Es ist das ganz normale Verhalten, das sich ein Mensch so nach seinen eigenschaften Verhält.
Es gibt Sprachexperten und Psychologen welche deine Person/Charakter ziemlich genau erfassen können. Zugrunde nehmen sie die Informationen die von dir ausgehen: die Wortwahl, dem zeitlichen Abstand jener oder der Betonung deienr Worte. Wenn mehr Informationen vorliegen wie Körpersprache, soziale Interaktionen mit anderen Menschen oder Tieren... was ich sagen will: Ich glaub enicht das alles davon zutrifft oder richtig ist. Zweifle eine gewisse Trefferquote natürlich nicht ab. In einem längeren Diskurs lässt sich das ja auch alles Relativieren, wie in diesem Thread geschenen. Findet das aber nicht statt und wählt jemand Worte, Zeichen und Gesten so das sie größeren Spielraum lassen ist das nun mal so.
Noch mal: Wenn ich und andere sich negativ und kritisch zu der massenhaften, erleichterten Aufnahme von Flüchtlingen äußert, dann verneint man weder Flüchtlingshilfe, noch ruft man zu Gewalt auf oder verneint positive Beispiele.
Ich denke hier sind wir uns Einig. Ja ich mache mir auch Sorgen um die vielen Nachteilen die es unweigerlich mit sich bringt. Auch wiedert mich die "Willkommenskultur" als politisches Marketing an. Aber ich differenziere das ganz klar davon das ich es gut Finde das den Menschen dort ein wenig geholfen wird. Bedenklich finde ich das Signal was man damit an potentielle weitere Einwanderer sendet, andererseits wurde auch schon zu Einwanderugnszeiten in die USA hier damit geworben das dort Marmelade auf Bäumen wächst oder Gold gleich unter der Erde liegt. Es waren auch nicht wenige die von hier damals den Weg richtung USA eingeschlagen hatten.
Hinzu kommt, dass es gar nicht genügend Unterbringungsmöglichkeiten in den Großstädten gibt. In der Zeitung las ich davon, dass in NRW massig Sporthalllen von Schulen und Vereinen belegt seien. Und nachdem die Ferien vorbei sind, könnten die Kinder dort nun nicht mal die Hallen nutzen, weil sie ja belegt sind. Was mich zusätzlich ärgert: Es wird an allen Ecken und Enden im Bildungs-, Sozialen- und Infratruktursektor gespart, aber wie man wieder Milliarden für Fremde und nicht für die eigene Bevölkerung mobilisieren kann, ist mir schleierhaft.
Ich finde es eifnach schlimm. Mit weniger Fremdenfeindlichkeit und mit einer weltweiten Einwanderungsmöglichekit hätten wir diese Probleme nicht in dem Ausmaße. Dir sind die Geisterstädte in China bestimmt ein Begriff, oder die Geisterstädte in Spanien? Welche großteils nur als Kapitalanlage für unsere Finanzpapiere und als Sicherng für "unsere Rente oder Lebensversicherung" gehandelt werden. So etwas finde ich dann wirklich pervers. Das verzerrte Kapitalmarkt schaft es nicht das die Preise angeglichen werden das zum Beispiel die Mittelschicht aufsteigt und diese Objekte nutzen kann, damit andere Objekte günstiger werden und dort kleinere Mieten gezahlt werden können. Nein, statt dessen bleiben die Leer und Luxus, den aber niemand will.
Es ging um den Vorwurf von Rechtsradikalismus, wenn man sich kritisch äußert. Weavel hat sich kritisch geäußert. Er hat wohlgemerkt, nicht dazu aufgerufen, alle raus zu schmeißen. Er hat sich eben nicht "gegen die Sache" eingesetzt. Er hat Probleme bei sich benannt. Dafür wurde ihm Dummheit attestiert.
Wie hätte er sich denn noch deutlicher "gegen die Sache" einsetzen können, als mit dieser Wortwahl und mit dem einsitigen Berichten. Du wirfst Presse und Medien vor das diese Einseitig berichten. Findest das bei einem Nutzer der seine Zeichen genauso bentutzt in Ordnung? Hätte er gar nichts geschrieben wäre seine Position auf jeden Fall neutraler gewesen, weder Pro, noch Con. Ich meine es ging hier um Hilfen und nicht um die Flüchtlingsdebatte zuvor. Er hat es direkt benutzt um etwas zum Ausdruck zu bringen wie: "Die Flüchtlinge verhalten sie wie Tiere, die haben keine Spenden verdient. An mich denkt niemand.".
Man bekommt ja deren Integration teilweise nicht mal gebacken. Da holt man sich natürlich noch mehr Arbeit rein. So wird's gemacht. Und zwar bis das System irgendwann kollabiert. Und dann leiden wie gesagt, alle Menschen. Aber das wird man wohl früher oder später selbst erfahren "dürfen".
Nun ich sehe das anders. Teile der amerikanischen Kultur sind da für mich ein Vorbild. Zar wird es immer grüppchen und vorurteile anderen gegenüber geben. Doch man kann eine multikulturelle Gesellschaft auch als Bereicherung sehen, natürlich haben große Teile der amerikaner auch Probleme mit Rechtsradikalen, doch selbst da kann man mit den Rechtsradikalen reden. Aders als bei uns. Genau wie neben Deutsch noch Englisch und Französisch zu sprechen. Bin da eher jemand der auch an einer Ideologie-Übergreifende Kooperation glaubt, wie sie aktuell auch bei der
ISS zum Ausdruck kommt.
Integration funktioniert übrigens wunderbar dort wo man sie einfach nicht fordert. Bei den ganzen Gastarbeitern in der IT, Froschung und Wissenschaft zum Beispiel. Man gibt sich mit Englisch zufrieden und verlagnt nicht das diese unbedingt Deutsch lernen. Dennoch, verstehe ich den Punkt gut das Integration wichtig ist. Schaue ich mir die Türken an, welche hier geboren sind und native Deutsch gelernt haben könnte ich nicht behaupten das die Integration nicht funktioniert hat. Alle diese Menschen sehe ich aber auch schon als deutsche an und mache da keinen Unterschied. Genauso wie die Griechen die hier leben und Steuern zahlen.
P.s: Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, ich habe einige interessante neue Sichtweisen mitgenommen.