Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Formate über die Präsentation von Männlichkeit in Spielen und will "positive Beispiele zur Frauen-Darstellung" bringen

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

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johndoe981765
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von johndoe981765 »

Courage Wolf hat geschrieben:
Da die von Sarkeesian im Jahr 2009 gegründete Non-Profit-Organisation Feminist Frequency im vergangenen Jahr über 440.000 Dollar Spendeneinnahmen verzeichnete
So wer von euch Weichbirnen gehört dazu? Bitte aufzeigen für einen Gratis Arschtritt für mehr Männlichkeit
Das ist echt...ordentlich. 8O Dazu noch das Geld von Kickstarter.

Schreibe möglichst viel provokanten Scheiß auf Twitter, warte die Reaktionen ab und poste jene dann klaghaft an. Repeat. Einträglich!
Highnrich
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Highnrich »

BattleIsle hat geschrieben:
Courage Wolf hat geschrieben:
Da die von Sarkeesian im Jahr 2009 gegründete Non-Profit-Organisation Feminist Frequency im vergangenen Jahr über 440.000 Dollar Spendeneinnahmen verzeichnete
So wer von euch Weichbirnen gehört dazu? Bitte aufzeigen für einen Gratis Arschtritt für mehr Männlichkeit
Das ist echt...ordentlich. 8O Dazu noch das Geld von Kickstarter.

Schreibe möglichst viel provokanten Scheiß auf Twitter, warte die Reaktionen ab und poste jene dann klaghaft an. Repeat. Einträglich!
Nur wenn du ne Frau (oder eine Minderheit) bist. Deswegen hat (der weiße, heterosexuelle) Jonathan McIntosh (der Chef von Feminist Frequency) ja auch seine Marionette Anita, während er im Hintergrund die Fäden zieht, Drehbuch schreibt etc pp. es hat einen Grund warum sein Name so selten genannt wird.
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Imperator Palpatine
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Imperator Palpatine »

Da der erste Kommentar von Haxenmaus leider fast die komplette Seite Zehn ins Forenfegefeuer gestürzt hat wiederhole ich mich noch einmal warum ich in diesem Fall Person und Thema nicht trennen kann und wo ich den generellen Fehler sehe:

Das Problem ist meiner Meinung nach dass die Aussage man müsse die Thesen unabhängig von der Person betrachten insofern fragwürdig ist, als dass Anita Saarkesian von Beginn ihre Person mitsamt der spezifischen Vita in den Vordergrund gestellt hat.
Die Kickstarter Kampagne wurde von ihr bzw. dem dahinter stehenden MacIntosh doch genau damit befeuert: Weiblich, Studienabschluss, Feministin, Gamerin.

Fast alle Interviews, Vorträge etc nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne begannen quasi mit diesen
" Buzzwords : " I´m a studied feminist and a Gamer ".

Infolgedessen gab es natürlich eine gewisse Erwartungshaltung bestimmter Kreise insbesondere was die Qualität ihrer Arbeit betrifft ( wobei man von Gender Studies keine Wissenschaftlichkeit erwarten kann aber dies ist meine persönliche Meinung ).

Was am Ende folgte war jedoch eine Art schlecht recherchierter Gamingjournalismus gespickt mit Unwahrheiten der von Beginn an darunter litt dass er nicht wertfrei an die Frage herangetreten ist warum gewisse Darstellungen in Videospielen existieren sondern alles mit dem Oberbegriff Sexismus begutachtet hat.
Für einen Hammer sieht nun einmal alles aus wie ein Nagel.

Und wie Alanthir bereits richtig herausstellte geht es hier um eine Simplifizierung von Attributen, um Klischees und Stereotypen die wir alle, Männer und Frauen kennen ohne sie für unseren Umgang miteinander permanent als Folie zur Hand zu nehmen. Und in vielerlei Fällen handelt es sich um Spiegelungen der realen Welt ganz gleich wie manche Kreise uns Orwell gleich diese Realität negieren wollen.

Und der Hauptgrund liegt insbesondere im Medium selbst.

Ich gehe gerne mit einem Jörg Luibl und Co. konform das Videospiele mehr sein können ! ich betone können ! als Unterhaltung in ihrer reinsten Form aber mir scheint das mittlerweile bisweilen vergessen wird dass sie in ihrem Ursprung immer noch einem ganz bestimmten Zweck dienen: Sie sollen Freude machen, sie sollen Spass machen.

Und ja ich mag meine Stereotypen in Videospielen, ich mag meine Klischees.

Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Commander Sheppard und der Normandy Crew Captain Kirk gleich die Galaxis rette und dabei jede Dame becircen kann.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Clementine traurig vor dem sterbenden Lee stehe und auf ein Wunder hoffe.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich als kampferfahrenes Frontschwein fluchend über ein Schlachtfeld renne während ein Spieler der auf der anderen Seite des Planeten sitzt mir eine virtuelle Kugel in den Kopf jagen will.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich vorsichtig und mit verkrampftem Gesicht durch ein vermeintlich leeres Sanatorium gehe, während ich mich noch von dem letzten Herzinfarkt erhole.

Und nein ich möchte dabei keinen emotionalen Hipster spielen der während ich ihn steuere mir vom Leid der Welt berichtet. Und ich brauche auch keinen übergewichtigen Helden der schnaubend versucht sich auf die nächste Klippe zu hieven, das nehme ich dann nicht ernst.
Und Faith in einem Mirrors Edge 2 muss keine Frontfrau für einen wie auch immer gearteten Feminismus werden, die Figur ist stark so wie sie ist.

Deswegen bin aber nicht verschlossen für neues.

Ich würde mich trotzdem freuen wenn ich im nächsten Far Cry eine Extremsportlerin spiele die ihren im Rollstuhl sitzenden Freund rettet, jedoch nicht schon nach den ersten zwei Minuten wie Meister Schnitter höchstselbst durch die Gegnerreihen fegt.
Ich würde mich freuen wenn ich weitaus häufiger andere Charaktere wie z.B Tiere ( Katzen, Ameisen, Haie ) spielen dürfte.
Ich würde mich freuen wenn ich mehr Spiele im Sinne eines Spec Ops the Line sehe.
Und ja genau so würde mich auch ein WW2 Shooter mit einer deutschen Kampagne erfreuen.

Ich bin offen für jene Entscheidungen wenn sie der Phantasie und der Neugier der Entwickler entspringen, ich bin offen dafür wenn sie dem Mut des Publisher entspringen etwas neues zu testen weil er selbst bei einm Flop keinen Konkurs anmeldet.
Ich verweigere mich dem jedoch wenn ich das Gefühle habe das politische und gesellschaftliche Diskussionen mit der Brechstange ohne Rücksicht auf Verluste in das Medium eingeführt werden sollen.

Die absolut schlechte Arbeit einer Anita Saarkesian war für mich in dieser Hinsicht genau dies.
Eine Person - inklusive Gefolge - die mit einer ganz bestimmten Agenda, gesteuert von jemand anderem, laut mit Unwahrheiten um sich werfend einen " Diskussionraum " mit betreten hat zu einem Zeitpunkt bei dem sich - z.B durch Kickstarter - bereits seit längerem vernünftige " Gespräche " herausgebildet haben.
Das Ergebnis ist dementsprechend.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 30.01.2015 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
billy coen 80
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von billy coen 80 »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Da der erste Kommentar von Haxenmaus leider fast die komplette Seite Zehn ins Forenfegefeuer gestürzt hat ...
Kleiner Tipp an alle (passiert hier ja desöfteren mal im Forum): Drucken! Komischerweise kriegt man die Kommentare dann wieder vollständig aufs Papier; scheint also nur ein Anzeigeproblem zu sein. Auf diese Weise hab ich es auch geschafft, deinen Kommentar zu lesen.

Übrigens fand ich die Redewendung mit dem Hammer und dem Nagel herrlich treffend. Kannte ich noch gar nicht. Bildungslücke meinerseits oder haste den aus dem amerikanisch-englischen ins deutsche rübergeholt?
billy coen 80
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von billy coen 80 »

@ Agitari

Was du da zum Thema der Wissenschaftsbereiche andeutest, scheint sich tatsächlich schon zu einem leichten Problem zu entwickeln. Nach dem, was man da gelegentlich hört und liest, stellt dort wohl gerade die Humboldt-Universität in Berlin ein (leider eher negatives) Musterbeispiel dar.

Ich will Gender Studies gar nicht per se verfluchen, dafür fehlen mir doch einige Fakten, aber ich finde es schon bedenklich, dass man diesem Bereich der „Wissenschaft“ sehr offensichtliche Sonderrechte gewährt. Nachweisverfahren für die tatsächliche Wissenschaftlichkeit, denen sich eigentlich jeder neu angemeldete Studienbereich stellen muss, bevor er als Studiengang zugelassen wird, werden aufgeweicht. Auch mit der eigentlich verpflichtenden Offenlegung wissenschaftlicher Ergebnisse (sprich: welche Thesen wurden aufgestellt, wie wurde ihnen nachgegangen, zu welchem Ergebnis ist man gekommen) nimmt man es nicht so genau. Heißt also: der Steuerzahler kann schön Studien finanzieren, hat aber kein Anrecht zu erfahren, welchen Erkenntnisgewinn man dank seiner Gelder hat erarbeiten können. Aber es ist ja auch immer argumentativ sehr leicht, jeden, der solche Offenlegungen anfordert, öffentlich in die Ecke der antifeministischen Machos zu stellen, mit welchen es schließlich gar nicht nötig ist, irgendwelche Diskussionen zu führen oder überhaupt auf sie einzugehen. Fall erledigt, Akte geschlossen. Und unsere Leitmedien nehmen solche Dinge auch immerzu in genau dieser Attitüde auf und präsentieren sie dergestalt ihrer Leserschaft. Sehr seltsam, wie man sich da so von politischer Korrektheit den journalistischen Blick auf das Thema vernebeln lassen kann, wo man doch sonst immer so gerne jede Form von Verschwendung von Steuergeldern reißerisch thematisiert…

Meines Erachtens erweisen sich die dort Agierenden auch eher einen Bärendienst, mit ihrem Gebaren, welches immer wieder auch den Eindruck entstehen lässt, dass sie eigentlich gar nicht an einer ergebnisoffenen Auseinandersetzung und schon gar nicht am Hinterfragen der eigenen Thesen interessiert sind, was eigentlich eine Grundtugend jeder Wissenschaft sein sollte, sondern sich in erster Linie nur innerhalb ihrer eigenen Kreise gegenseitig bestätigen und auf die Schultern klopfen wollen.

Da kann ich schon verstehen, wenn da auch schon mal so manchem Professor oder Studenten der Kamm schwillt, wenn er nur das Wort Gender Studies hört…
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The_Outlaw
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von The_Outlaw »

Kajetan hat geschrieben:Wem es um das Thema geht, der betrachtet sie nur als die Person, die diese Diskussion ins Rollen gebracht hat, aber nicht als notwendigen Diskursbestandteil, um diese Diskussion führen zu können.
Da werden wir uns wohl nicht einig, ich sehe es genau andersrum. Wenn eben diese Person eine Diskussion mit fragwürdigen Arbeitsmethoden und bekanntlich wenig Fachkenntnissen* anfängt, dann ist sie sehr wohl schuld daran, wenn die Diskussion falsch geführt wird.


Beispiel: Thilo Sarrazin
Der Mann hat über Wochen vollkommenen Dünnschiss öffentlich von sich gegeben und einiges davon in einem vergleichsweise belanglosen Buch noch mal zu Geld gemacht. Fast alle Diskussionen, die zum Thema Integration geführt wurden, konnte man in die Tonne kloppen, weil sie viel zu viel außer Acht ließen, die Mehrheit der Idioten nur ''Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!'' quer durch's Internet gröhlten und die Verteidigung, er hätte ja eine wichtige Diskussion ins Rollen gebracht, ist an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen. Ein Dreck hat sich getan beim dem Thema, er hat den Dialog eher vergiftet, weshalb er als Person sehr wohl Schuld daran hat.

Exakt genau so verhält es sich aus meiner Sicht mit dem Thema ''Frauen in Videospielen'' und Frau Sarkeesian, wobei ich ihr zugute halten will, dass sie nicht derartigen Bockmist von sich gegeben hat wie Sarrazin. Die Ebene aber ist, wie ich finde, dieselbe.


*Ich will nicht mit dem Vergleich zu Filmen kommen, der auch immer wieder fällt, wenn Leute sagen: ''Man kann über das und das in Filmen gar nicht urteilen, wenn man keine Filme guckt.'' Genug Leute, die viele Spiele gespielt haben, beweisen ausreichend, dass sie deshalb nicht zwangsläufig Ahnung von Geschlechterrollen haben. Mag sein, dass Frau Sarkeesian hier und da Ahnung hat, von vielen Sachen aber eben auch nicht. Solange sie diesen Alice Schwarzer-Gedächtniskampf als einsame ''Heldin'' bestreitet und zu wenig im Dialog mit Leuten ist, die auf anderen Gebieten mehr Ahnung haben als sie, bemängele ich das.
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Imperator Palpatine
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Imperator Palpatine »

billy coen 80 hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Da der erste Kommentar von Haxenmaus leider fast die komplette Seite Zehn ins Forenfegefeuer gestürzt hat ...
Kleiner Tipp an alle (passiert hier ja desöfteren mal im Forum): Drucken! Komischerweise kriegt man die Kommentare dann wieder vollständig aufs Papier; scheint also nur ein Anzeigeproblem zu sein. Auf diese Weise hab ich es auch geschafft, deinen Kommentar zu lesen.

Übrigens fand ich die Redewendung mit dem Hammer und dem Nagel herrlich treffend. Kannte ich noch gar nicht. Bildungslücke meinerseits oder haste den aus dem amerikanisch-englischen ins deutsche rübergeholt?
Danke für den Tip und bei dem Hammer- Nagel Vergleich handelt es sich um einen Mark Twain Aphorismus, du lagst mit dem amerikanischen also schon nahe :wink:
Im Original heisst es: " “To a man with a hammer, everything looks like a nail.”

Und bezüglich der Gender Studies an Universitäten habe ich sowohl in Deutschland als auch den USA ebenfalls die negativen Auswirkungen am eigenen Leib erlebt und gesehen.

Mir erscheint dies einer Ideologie näher als einer Wissenschaft.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 30.01.2015 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Zero Enna
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Zero Enna »

muss denn diese unnötige olle immerwieder ausgegraben werden. kann der fred nich einfach in der versenkung verschwinden wo er hingehört. is ja furchtbar, man will die news anguggen und schon wieder is ein fred über die schachtel ganz oben :P
***Mutu Kabar***
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von ***Mutu Kabar*** »

Der Ansatz dieser "wissenschaftlichen" Arbeit ist grundsätzlich falsch: Bevor man überhaupt nach negativen oder positiven Beispielen von Frauen (und Männer!)- Darstellung sucht, sollte man erst einmal definieren, was denn eine positive Darstellung wäre. Wenn man das einmal weiss, kann man dann danach suchen, ob und wie oft diese Darstellung in Spielen überhaupt vorkommt.
Was Anita hier macht ist rein subjektiv. Sie hat irgendeine subjektive Vorstellung davon, wie Frauen sein sollen, kann diese aber nicht einmal ausformulieren. Dabei ist schon der Gedanke, dass eine Frau (oder ein Mann!) so oder so sein soll oder muss, höchst fragwürdig und kaum zu legitimieren.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Ich nominiere Fire Emblem.
Highnrich
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Highnrich »

Wenn man sucht findet man immer etwas für einen #aufschrei

wenn eine frau zu viel an hat wird ihre freiheit eingeschränkt -> slut shaming
hat sie zu wenig an -> "objetifizierung"
ist sie böse/Täter -> frauen werden als böse dargestellt
ist sie opfer -> damsel in distress

wenn jemand Geld daraus ziehen will sich empört zu zeigen, wird er oder sie, immer etwas finden. Und wenn das Frauen-Thema nicht mehr zieht, dann geht man zu den Minderheiten, die vermeintlich nicht genug repräsentiert werden würden. Irgendwas ist immer dabei.

- nicht genug vegetarier / veganer
- nicht genug asiaten
- nicht genug aus dem nahen Osten
- nicht genug schwarze
- nicht genug behinderte
- nicht genug moslems / juden / buddhisten / hindus
- nicht genug transexuelle / intersexuelle / pansexuelle / homosexuelle
in Videospiel / Film XYZ oder nicht genug Kinder und alte Leute ("Ageism") :roll:

und wenn man dann Minderheiten einbaut heißt es sie wären nur token-charaktere um eine quote zu erfüllen.

Also wie man es macht ist es falsch für die #Aufschrei-Leute, deswegen sollte man sie einfach ignorieren und ihnen den Geldhahn abdrehen, weil außer beschweren machen sie nichts produktives. . Leider geschieht das Gegenteil und die Leute machen nen riesen Reibach.

Mit der halben Million hätte sie durchaus ein Team anheuern und ein Indiespiel entwickeln können..und jetzt ratet mal warum es nicht passiert ist? 1. Sie würde auf die Schnauze fallen, weil das Spiel nicht SJW-gerecht wäre , da man immer etwas finden wird um sich daran zu empören und 2. wäre es dumm etwas am Status quo zu ändern, zur Zeit regnet es nur so Geld für Anita und co.

Die erste Anita-Videoreihe ist nichtmal fertig und es wird die nächste angekündigt, vermutlcih wieder über Kickstarter $$$. Ich frage mich wann die Abzocke auch dem letzten auffällt. Es sticht einem doch nur so ins Auge!!
Zuletzt geändert von Highnrich am 30.01.2015 17:01, insgesamt 4-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Sir Richfield »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Ich nominiere Fire Emblem.
Mrs. PacMan
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Agitari
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Agitari »

Danke @ billy coen 80!

Der Grund, weshalb ich keine Doktortitel habe, ist leider irgendwo dort in dieser Problematik zu suchen. Leider war ich damals mit 26 sehr naiv und dachte, dass sich Feminismus für die Rechte der Frauen einsetzt und Feministinnen Frauenrechtlerinnen (was ich ja total befürworte) wären -> FALSCH!

Aber meine persönliche Abneigung gegen Femi**** (kann dieses Wort nicht mehr hören/lesen!) sei hier mal dahin gestellt.

Weil ich das gerade von Highnrich lese:

Heute morgen habe ich an einer Online-umfrage teilgenommen. Bei sexueller Orientierung stand als erstes "Homosexuelle" und "Bisexuell" zur Auswahl - noch vor "Heterosexuell". Bei Partnerschaft stand "verheiratet" (trifft bei mir zu) ganz unten! Davor noch "offene Beziehung", "gleichgeschlechtliche Partnerschaft" usw.

Kranke Welt.
billy coen 80
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von billy coen 80 »

Sir Richfield hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Ich nominiere Fire Emblem.
Mrs. PacMan
Pong! Ganz eindeutig Pong!!!

Der weibliche Balken wird genauso dargestellt wie der männliche und verfügt über dieselben Fähigkeiten. Ich weiß nur nicht mehr, welcher von beiden denn nun welcher war. Aber alleine daran sieht man doch schon, wie gut man das dargestellt hat: man erkennt einfach keinen Unterschied mehr... :P
Kya
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Kya »

billy coen 80 hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Ich nominiere Fire Emblem.
Mrs. PacMan
Pong! Ganz eindeutig Pong!!!

Der weibliche Balken wird genauso dargestellt wie der männliche und verfügt über dieselben Fähigkeiten. Ich weiß nur nicht mehr, welcher von beiden denn nun welcher war. Aber alleine daran sieht man doch schon, wie gut man das dargestellt hat: man erkennt einfach keinen Unterschied mehr... :P
Zwei Phallussymbole schießen ein Ei hin und her.
Ich fühle mich diskriminiert.

btw...mein Dank geht an Palpatine für die mMn gute Zusammenfassung bzgl Sarkeesian.
Da trifft der Hammer den Nagel auf den Kopf :wink: