Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

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Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

Obstdieb hat geschrieben:WAS ist an GodOfWar im SpielerischenSinne so besonders oder gut ?
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte trotzdem mal, damit Du zumindest einen Eindruck hast, warum man God of War toll finden kann.

Ich habe GoW 1 und 2 das erste Mal auf der PS3 gespielt, da ich nie eine PS2 hatte und dennoch hat es mich sofort gepackt. Also können wir die technischen Aspekte schon mal ausblenden (die in erster Linie bei GoW 3 richtig zum Tragen kommen).

Story und Inszenierung dieser inklusive der Dialog und Bad Ass Charaktere haben mich ungemein angesprochen.

Rein spielerisch:

Das Pacing des Spiels ist erstklassig, es wechseln sich Actionpassagen, mit Kletterpassagen und Rätselpassagen ab, es gibt von keinem immer jeweils zu viel, dass es einen anödet, das Tempo ist sehr hoch und die Action peitscht einen immer vorwärts. Sehr motivierend.
Es gibt unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten, die man alle upgraden kann. Man erlernt in recht kurzen Zeitabständen immer neue Dinge, die man machen kann, wird also nicht festgefahren auf eine Spielweise.
Die Schlagabfolgen während der Action sind nahtlos miteinander kombinierbar und erlauben so sehr viel Freiraum, unterschiedliche Taktiken und sehen immer spektakulär aus.
Die Steuerung ist absolut präzise, jeder Schlag hat einen spürbaren Impact auf den Gegner, es "fühlt" sich einfach gut und mächtig an.
Kratos ist ein ausgezeichneter Antiheld, getrieben von Hass und Wut, er legt sich mit den Göttern an und man spürt mit jedem Schritt seine Macht und Kraft, bei mir als Spieler stellen sich da Allmachtsphantasien ein, die ebenfalls sehr viel Spaß machen.
Die Geschehnisse im Spiel sind so spannend erzählt, dass man immer wissen möchte, was als nächstes passiert.

Aber das wichtigste: Es macht einfach einen Mordsspaß, der in beschreibenden Worten nicht rüberkommen kann, sondern sich nur beim Zocken einstellt.
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No Multitasking Capacity
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von No Multitasking Capacity »

Wer is Warren Spector? :Blauesauge:
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brent
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von brent »

No Multitasking Capacity hat geschrieben:Wer is Warren Spector? :Blauesauge:
Das hat er jetzt nicht ernst gemeint.
Virtuose
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Kommentar

Beitrag von Virtuose »

Die E3 hat gezeigt, dass die meisten Spiele lieber auf Brutalität als auf Innovationen setzen. Kamikaze Sam Fisher exekutiert in "Blacklist" ganze Gegnerhorden und vergisst, dass seine Wurzeln im Schleich-Genre liegen. Und auch "Far Cry 3" & Co. schrecken vor drastischen Gewaltszenen nicht zurück, die das Gameplay in keiner Weise aufwerten. Hauptsache mehr Blut.
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Obstdieb
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Obstdieb »

Nanimonai hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben:WAS ist an GodOfWar im SpielerischenSinne so besonders oder gut ?
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte trotzdem mal, damit Du zumindest einen Eindruck hast, warum man God of War toll finden kann.

Ich habe GoW 1 und 2 das erste Mal auf der PS3 gespielt, da ich nie eine PS2 hatte und dennoch hat es mich sofort gepackt. Also können wir die technischen Aspekte schon mal ausblenden (die in erster Linie bei GoW 3 richtig zum Tragen kommen).

Story und Inszenierung dieser inklusive der Dialog und Bad Ass Charaktere haben mich ungemein angesprochen.

Rein spielerisch:

Das Pacing des Spiels ist erstklassig, es wechseln sich Actionpassagen, mit Kletterpassagen und Rätselpassagen ab, es gibt von keinem immer jeweils zu viel, dass es einen anödet, das Tempo ist sehr hoch und die Action peitscht einen immer vorwärts. Sehr motivierend.
Es gibt unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten, die man alle upgraden kann. Man erlernt in recht kurzen Zeitabständen immer neue Dinge, die man machen kann, wird also nicht festgefahren auf eine Spielweise.
Die Schlagabfolgen während der Action sind nahtlos miteinander kombinierbar und erlauben so sehr viel Freiraum, unterschiedliche Taktiken und sehen immer spektakulär aus.
Die Steuerung ist absolut präzise, jeder Schlag hat einen spürbaren Impact auf den Gegner, es "fühlt" sich einfach gut und mächtig an.
Kratos ist ein ausgezeichneter Antiheld, getrieben von Hass und Wut, er legt sich mit den Göttern an und man spürt mit jedem Schritt seine Macht und Kraft, bei mir als Spieler stellen sich da Allmachtsphantasien ein, die ebenfalls sehr viel Spaß machen.
Die Geschehnisse im Spiel sind so spannend erzählt, dass man immer wissen möchte, was als nächstes passiert.

Aber das wichtigste: Es macht einfach einen Mordsspaß, der in beschreibenden Worten nicht rüberkommen kann, sondern sich nur beim Zocken einstellt.
Klingt für mich wie ein gehobenes Hack n Slay , ist halt irgendwie immer dasselbe. Drückste hier nen paar Knöpfchen und da gibt es nen QuicktimeEvent , dazu kommt dauernd Cutscenekram . Auch Kratos als Antiheld zu bezeichnen ist schwer , der ist halt als AntiHeld vorgesehen . Da gibts keine eigene Entscheidung die man treffen kann , der ist halt einfach der Götterkiller der hier und da mal im level nen paar Chance hat seine Wut und Muskelbepacktenarme an irgendwelchen "Zivilisten" einzusetzen . Ist für mich alles kein AntiHeld sondern nen Held der hier und da mal was "böses" macht nur um halt "böse" und "anders" zu wirken . Der Schakal aus FarCry 2 ist meiner Meinung nach ein genialer AntiHeld aber das Thema FarCry 2 und seine Genialität schneide ich nicht schon wieder an .

Am Ende kommt für mich halt nix raus , GodOfWar interessiert mich nicht und das was ich gespielt und gesehen hab fand ich schlecht , Dialoge waren super schlecht und die Story ansich war auch nicht gerade der Wahnsinn aber das ist jetzt alles kein Problem solange die Spielrischenaspekte stimmen und das tun sie meine Meiung nach beim Götterkiller nicht . Das das Spiel super Brutal ist, ist schon ok aber bei GodOfWar hab ich das Gefühl das das ganze weder zum Stil noch zum Spaß gehört ,es ist einfach nen weiterer Versuch den Charakter super Böse und gleichzeitig gut darzustellen .
Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

Obstdieb hat geschrieben: Klingt für mich wie ein gehobenes Hack n Slay , ist halt irgendwie immer dasselbe. Drückste hier nen paar Knöpfchen und da gibt es nen QuicktimeEvent , dazu kommt dauernd Cutscenekram . Auch Kratos als Antiheld zu bezeichnen ist schwer , der ist halt als AntiHeld vorgesehen . Da gibts keine eigene Entscheidung die man treffen kann , der ist halt einfach der Götterkiller der hier und da mal im level nen paar Chance hat seine Wut und Muskelbepacktenarme an irgendwelchen "Zivilisten" einzusetzen . Ist für mich alles kein AntiHeld sondern nen Held der hier und da mal was "böses" macht nur um halt "böse" und "anders" zu wirken . Der Schakal aus FarCry 2 ist meiner Meinung nach ein genialer AntiHeld aber das Thema FarCry 2 und seine Genialität schneide ich nicht schon wieder an .

Am Ende kommt für mich halt nix raus , GodOfWar interessiert mich nicht und das was ich gespielt und gesehen hab fand ich schlecht , Dialoge waren super schlecht und die Story ansich war auch nicht gerade der Wahnsinn aber das ist jetzt alles kein Problem solange die Spielrischenaspekte stimmen und das tun sie meine Meiung nach beim Götterkiller nicht . Das das Spiel super Brutal ist, ist schon ok aber bei GodOfWar hab ich das Gefühl das das ganze weder zum Stil noch zum Spaß gehört ,es ist einfach nen weiterer Versuch den Charakter super Böse und gleichzeitig gut darzustellen .
Sei bitte mal ehrlich: Eigentlich wolltest Du keine wirkliche Beschreibung der Dinge, die God of War saugut machen, um zu verstehen, warum so viele Leute es genial finden, sondern lediglich eine Vorlage für Dich, um erneut klar zu stellen, dass Du es schlecht findest.

Nichts was ich hätte schreiben können, hätte Dir ein "Oh ok, ja jetzt verstehe ich es." entlockt.

Nenn mir Dein Lieblingsspiel und sag mir, warum Du es hervorragend findest. Es wird mir nicht schwer fallen, mit einem "Klingt für mich ziemlich langweilig, ist ja immer dasselbe, man muss dies und jenes tun, damit dies und jenes passiert, um dann wieder hier und dort weiter zu machen."

Denn jetzt kommt der Clou: Rein spielmechanisch ist jedes Spiel gleich. Es macht überhaupt keinen Unterschied, ob ich mit einem Druck auf die Maustaste eine Person im Fadenkreuz erschiesse, einen Ball über ein Netz schlage, eine Einheit markiere, eine Tür öffne oder über eine Mauer hüpfe. Es ist und bleibt nur ein Druck auf die Maustaste.
Beobachte einen Menschen beim Computerspielen, ohne dabei den Monitor zu sehen und Du hast nie einen blassen Schimmer, was er spielt.
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von hans-detlef »

Nanimonai hat geschrieben:
Melcor hat geschrieben:
Huh? Erzähl mir doch mal wo GodofWar Spielerisch gut sein soll :?:
Von Anfang bis Ende, Hack'n'Slay in Perfektion.
Absolut. God of War ist immer noch Genreprimus und kein einziger Klon (sei es Darksiders, Dantes Inferno oder Castlevania) konnte die Spielmechanik und das Pacing besser inszenieren.
Die Klone kommen vielleicht nich ran. Wenn man zu dem Genre aber noch Spiele wie DMC, Bayonetta oder Ninja Gaiden zählt, dann ist GoW gameplaytechnisch eher Mittelmass.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

hans-detlef hat geschrieben: Die Klone kommen vielleicht nich ran. Wenn man zu dem Genre aber noch Spiele wie DMC, Bayonetta oder Ninja Gaiden zählt, dann ist GoW gameplaytechnisch eher Mittelmass.
Ich war nie Fan von DMC und Bayonetta, weil es mir zu viel überstilisierten Animecharme hatte. Die Charaktere waren mir immer zu jugendlich und aufgesetzt cool. God of War geht ja eher in die american style comics, das spricht mich mehr an. Ninja Gaiden (das neue hat mir leider überhaupt nicht gefallen) war schon klasse und spieltechnisch ausgesprochen anspruchsvoll und präzise, dennoch hat es mich nie so gepackt wie God of War.
Manchmal kann man ja auch gar nicht genau festmachen, warum man etwas nicht mag. Mir ging das immer bei Bioshock so, von dem alle geschwärmt haben... ich habe es mehrfach versucht und konnte mich einfach nie mit dem Steampunksetting anfreunden, so dass ich es immer nach ein paar wenigen Stunden in die Ecke gestellt habe.
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crewmate
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von crewmate »

Du wirfst Gameplay und Grafik durcheinander.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

crewmate hat geschrieben:Du wirfst Gameplay und Grafik durcheinander.
Ich habe ja vorher schon geschildert, warum ich God of War für gameplaytechnisch ausgezeichnet halte, das muss ich ja nicht wiederholen. Ich halte das Gameplay von DMC, Bayonetta und Ninja Gaiden nicht für besser oder schlechter, nur anders. Alle vier Spiele machen ihre Sache gut und das, was sie gameplaytechnisch unterscheiden, ist dann doch nur reine Geschmackssache. Und mich persönlich spricht es eben weniger an als God of War.
Aber gerne lese ich mir auch eine Begründung durch, warum das gameplay von God of War im Vergleich zu den anderen nur Mittelmaß sein soll.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Obstdieb hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Obstdieb hat geschrieben:WAS ist an GodOfWar im SpielerischenSinne so besonders oder gut ?
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich antworte trotzdem mal, damit Du zumindest einen Eindruck hast, warum man God of War toll finden kann.

Ich habe GoW 1 und 2 das erste Mal auf der PS3 gespielt, da ich nie eine PS2 hatte und dennoch hat es mich sofort gepackt. Also können wir die technischen Aspekte schon mal ausblenden (die in erster Linie bei GoW 3 richtig zum Tragen kommen).

Story und Inszenierung dieser inklusive der Dialog und Bad Ass Charaktere haben mich ungemein angesprochen.

Rein spielerisch:

Das Pacing des Spiels ist erstklassig, es wechseln sich Actionpassagen, mit Kletterpassagen und Rätselpassagen ab, es gibt von keinem immer jeweils zu viel, dass es einen anödet, das Tempo ist sehr hoch und die Action peitscht einen immer vorwärts. Sehr motivierend.
Es gibt unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten, die man alle upgraden kann. Man erlernt in recht kurzen Zeitabständen immer neue Dinge, die man machen kann, wird also nicht festgefahren auf eine Spielweise.
Die Schlagabfolgen während der Action sind nahtlos miteinander kombinierbar und erlauben so sehr viel Freiraum, unterschiedliche Taktiken und sehen immer spektakulär aus.
Die Steuerung ist absolut präzise, jeder Schlag hat einen spürbaren Impact auf den Gegner, es "fühlt" sich einfach gut und mächtig an.
Kratos ist ein ausgezeichneter Antiheld, getrieben von Hass und Wut, er legt sich mit den Göttern an und man spürt mit jedem Schritt seine Macht und Kraft, bei mir als Spieler stellen sich da Allmachtsphantasien ein, die ebenfalls sehr viel Spaß machen.
Die Geschehnisse im Spiel sind so spannend erzählt, dass man immer wissen möchte, was als nächstes passiert.

Aber das wichtigste: Es macht einfach einen Mordsspaß, der in beschreibenden Worten nicht rüberkommen kann, sondern sich nur beim Zocken einstellt.
Klingt für mich wie ein gehobenes Hack n Slay , ist halt irgendwie immer dasselbe. Drückste hier nen paar Knöpfchen und da gibt es nen QuicktimeEvent , dazu kommt dauernd Cutscenekram . Auch Kratos als Antiheld zu bezeichnen ist schwer , der ist halt als AntiHeld vorgesehen . Da gibts keine eigene Entscheidung die man treffen kann , der ist halt einfach der Götterkiller der hier und da mal im level nen paar Chance hat seine Wut und Muskelbepacktenarme an irgendwelchen "Zivilisten" einzusetzen . Ist für mich alles kein AntiHeld sondern nen Held der hier und da mal was "böses" macht nur um halt "böse" und "anders" zu wirken . Der Schakal aus FarCry 2 ist meiner Meinung nach ein genialer AntiHeld aber das Thema FarCry 2 und seine Genialität schneide ich nicht schon wieder an .

Am Ende kommt für mich halt nix raus , GodOfWar interessiert mich nicht und das was ich gespielt und gesehen hab fand ich schlecht , Dialoge waren super schlecht und die Story ansich war auch nicht gerade der Wahnsinn aber das ist jetzt alles kein Problem solange die Spielrischenaspekte stimmen und das tun sie meine Meiung nach beim Götterkiller nicht . Das das Spiel super Brutal ist, ist schon ok aber bei GodOfWar hab ich das Gefühl das das ganze weder zum Stil noch zum Spaß gehört ,es ist einfach nen weiterer Versuch den Charakter super Böse und gleichzeitig gut darzustellen .
Wie wahr, wie wahr. Und dafür muss man es nicht einmal gespielt haben. Nebenbei gesagt ist Kratos einer der glattesten und oberflächlichsten Helden der Videospielgeschichte, Zum Platzen gefüllt mit Klischees um allen niederen Vorstellungen gerecnht zu werden. Er kann nicht weinen, er fühlt nichts, er ist hässlich und sehr miserabel designt. Sein aussehen soll einfach sagen "du bist maskulin wenn du mich spielst und wir zusammen Götter killen". Angetrieben von Rache. Ja, blut bis der Arzt kommt. Letztes Video gesehen? Ein Armutszeugnis, die Körpersäfte spitzen wieder in alle Himmelsrichtungen. Kratos hilft dabei Griechenland wieder aufzubauen nachdem er es zerstört hat? Fehlanzeige. Er tötet noch mehr.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

GesangDerWinde hat geschrieben: Wie wahr, wie wahr. Und dafür muss man es nicht einmal gespielt haben. Nebenbei gesagt ist Kratos einer der glattesten und oberflächlichsten Helden der Videospielgeschichte, Zum Platzen gefüllt mit Klischees um allen niederen Vorstellungen gerecnht zu werden. Er kann nicht weinen, er fühlt nichts, er ist hässlich und sehr miserabel designt. Sein aussehen soll einfach sagen "du bist maskulin wenn du mich spielst und wir zusammen Götter killen". Angetrieben von Rache. Ja, blut bis der Arzt kommt. Letztes Video gesehen? Ein Armutszeugnis, die Körpersäfte spitzen wieder in alle Himmelsrichtungen. Kratos hilft dabei Griechenland wieder aufzubauen nachdem er es zerstört hat? Fehlanzeige. Er tötet noch mehr.
Und das ist schlecht, weil...?
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Almalexian
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Almalexian »

Nanimonai hat geschrieben:
GesangDerWinde hat geschrieben: Wie wahr, wie wahr. Und dafür muss man es nicht einmal gespielt haben. Nebenbei gesagt ist Kratos einer der glattesten und oberflächlichsten Helden der Videospielgeschichte, Zum Platzen gefüllt mit Klischees um allen niederen Vorstellungen gerecnht zu werden. Er kann nicht weinen, er fühlt nichts, er ist hässlich und sehr miserabel designt. Sein aussehen soll einfach sagen "du bist maskulin wenn du mich spielst und wir zusammen Götter killen". Angetrieben von Rache. Ja, blut bis der Arzt kommt. Letztes Video gesehen? Ein Armutszeugnis, die Körpersäfte spitzen wieder in alle Himmelsrichtungen. Kratos hilft dabei Griechenland wieder aufzubauen nachdem er es zerstört hat? Fehlanzeige. Er tötet noch mehr.
Und das ist schlecht, weil...?

Es macht Spaß und ist nicht politisch korrekt. Reicht doch.
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~ Brian ~
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von ~ Brian ~ »

"In meinen Augen befriedigen wir einfach pubertäre Bedürfnisse und nennen das 'erwachsen'. Es wird Zeit, dass das aufhört."

Gut gesprochen, der Herr!
Neulich ging es mir wieder so. Ich war begeistert von den gezeigten Gameplayszenen aus "The Last of Us", bis zu der Stelle als einer Spielfigur , unnötig und zudem auf grausamste Weise der Kopf weggeschossen wurde. Im Hintergrund der Pressekonferenz war von der Meute lautes Getöse, Jubel und zustimmende Pfiffe zu hören. Sowas gefällt der Masse wohl :roll: Ab dem Moment epfand ich es nur noch als abstoßend. Bei dem Gewaltgrad werde ich es warscheinlich nicht spielen (wollen).
Das gleiche vor einigen Monaten bei dem Film "Drive". Dieser Film hat verdammt spannend begonnen und hatte eine ruhige Erzählstruktur, die man in den meisten heutigen Filmen einfach vermisst. Gegen Ende wurde auch dieser Streifen immer zunehmend unlogischer und brutaler. Ich denke, irgendwo sind die heutigen Medien in Sachen Gewaltdarstellung einfach nur noch krank, um nicht zu sagen pervertiert. Mich stößt vieles in letzter Zeit jedenfalls nur noch ab.
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mr archer
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von mr archer »

~ Brian ~ hat geschrieben: Das gleiche vor einigen Monaten bei dem Film "Drive". Dieser Film hat super spannend begonnen und wurde gegen Ende immer zunehmend unlogisch und brutaler. Also irgendwo sind die heutigen Medien in Sachen Gewaltdarstellung einfach nur noch krank. Um nicht zu sagen pervertiert. Mich stoßt es in letzter Zeit jedenfalls nur noch ab.
"Drive" ist finde ich persönlich nun gerade ein gutes Beispiel, für das, was Jörg wohl eigentlich drüben in seinem Kommentar vorschwebt. Der Fahrer in "Drive" ist eben nicht der Mann, der die weibliche Hauptfigur in eine bessere Zukunft begleiten kann. Er lebt Gewalt und wird irgendwann durch Gewalt sein Ende finden. Und Gewalt ist brutal. Ein Mensch stirbt im Nahkampf eben gerne mal ausgesprochen blutig und unter Widerstand seines Körpers. Gut, das der Film das zeigt.