Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

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Vejieta
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Vejieta »

Xris hat geschrieben:Sag das Muecke. Ich hab es ohne groß Nachzudenken kopiert. :ugly:
ich habs einfach zitiert ohne jemandem die schuld zuschieben zu wollen :ugly:
mir kams nur komisch vor da ich mir ziemlich sicher war es nach abschluss meiner ausbildung gezockt zu haben.
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crewmate
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von crewmate »

Xris hat geschrieben:Ich spiele dieses Genre schon seit Alone in the Dark. Kaum ein Titel ist seitdem an mir vorbeigegangen. Ich mag es aber hauptsächlich als Weiterentwicklung des Action Adventures (eben ergäntzt um den Nenner Horror) und nicht als TPS mit Tonnen von Splatter ohne Sinn und Verstand.
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Niok
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Niok »

das mit den verkaufszahlen ist eh so ein zweischneidiges schwert...
resi 5 wurde über steam und abseits davon für pc, ps3 und xbox360 angeboten...
resi 4 anfangs nur aufm gc, dann folge ne vermurkste pc version und iwi später noch ps2 und wii...zu nem zeitpunkt wo es viele eh schon iwi gespielt hatten
die älteren resi teile waren von ihren plattformen her immer recht eingeschränkt...meist playsi-exklusiv
die remakes widerum findet man nur aufm gc, genau wie resi 0...
da wundert es nicht viel, dass resi 5 sich stark verkauft hat...zumal es, wie bereits oft erwähnt wurde, kein schlechtes spiel war...aber eben auch kein resident evil...

gebt uns ein klassisches resi und gebt uns koop dafür...survival-koop findet man eh nur arg selten...
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HerrRosa
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von HerrRosa »

Bezüglich Re4 kann ich Xris nur recht geben.

Die Behauptung, Re4 wird nur retrospektiv über die Linse Re5 negativ betrachtet, stimmt so einfach nicht.
Das Spiel war damals schon schlecht in punkto Leveldesign, Gegner Ki (falls vorhanden), Dramaturgie,
Spielfluss, Gameplay und führte die mitunter miserablesten Quicktimeevents auf.
In welchem Genre könnte man das Spiel eigentlich als gut bezeichnen?
Es ist weder ein guter Shooter (hat was von Schießbude), geschweige denn ein vorzeigbares "Horror" Spiel.
Der einzig nennenswerte Aspekt war die Grafik, die für Konsolenverhältnisse schon ansehnlich war.
Nur muss man sich vor Augen halten, dass in den Jahren 2004/2005 Shooter, zu denen ich Re4 zähle,
wie Half-Life 2, Doom3, Far Cry und F.E.A.R. erschienen, die Re4 in jeder Beziehung deklassierten.
Zuletzt geändert von HerrRosa am 23.01.2012 18:53, insgesamt 2-mal geändert.
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PS4Nation
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von PS4Nation »

ha ha was für ein schleimiges profitgeiles gelaber. als ob die ganze spielewelt sich nur um call of duty dreht.. mag sein das sie millionen verkaufen.. und? es gibt sicher immernoch mehr spieler auf der welt.. die auch andere spiele spielen.. bleiben eben einfach weiter dumm. sie werden so oder so nicht ihren gehofften umsatz machen..... und call of duty ist scheisse ; ) millionenmal scheisse.
mit Moorhuhn habe ich es immer gut beschrieben.. letztens bei jemanden.. beim online spiel in mw3 der läuft nur ein wenig mal nach links einmal nach rechts.. und ständig taucht immer jemand auf und das ging die ganze zeit so weiter :)) schlechter als jedes moorhun spiel selbst :)) mw3 scheint noch mehr moorhun geworden zu sein.. naja mw2 hatte ich damals.. und ab und zu gespielt.. war noch ok.. da gefiel mir ab und zu das schnelle ballern.. aber ich mag dann schon ein vernünftiges shooter... und ein mw3 das nur wie ein dlc daherkommt.. ne danke
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Vino
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Vino »

Ich fand weder RE4 noch 5 interessant - und als reiner Shooter fand ich Resident Evil: Umbrella Chronicles auf der Wii um Meilen besser: Eine Light-Gun-Ballerei, die nicht im Ansatz so tut, als wäre sie mehr. Ist aber natürlich auch nur was für den 5-Minuten-Kick :)

Ansonsten kein Interesse mehr an der Serie: Shooter gibt es mehr als mir lieb ist, Pixelzombies ebenso
johndoe1197293
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von johndoe1197293 »

Die Diskussion verläuft weiterhin sehr unkonstruktiv.

Damit beziehe ich mich hauptsächlich auf die Kritiker der RE-Entwicklung.
So wie ich euch verstehe gefällt euch die actionorientierte Entwicklung nicht.
Völlig berechtigt.
Ihr wollt wieder ein "altes RE".
Ok.
Ihr wollt aber nicht das Gameplay von RE 1-CV.
Hm...
Es soll eine Weiterentwicklung sein...
Schön und gut....nur wie soll diese denn aussehen? Ich habe einige Kriterien genannt, die man aus den letzten Teilen übernehmen bzw. verstärken oder rausnehmen könnte.
Niemand von euch hat aber bisher irgendwelche konkreten Besserungsvorschläge gemacht. Die meisten schwimmen in der selben Brühe herum: "Ja, es soll gruseliger sein. Ja es soll nicht soviel Action dabei sein" Wie konkret ist das denn? :lol:
Schreibt doch direkt es soll "besser sein"...das ist genauso aussagekräfttig. :roll:

Diese ganze Horror-und Gruseligkeitsdebatte ist sehr subjektiv. Mich persönlich hat keiner der RE Teile großartig das Fürchten gelehrt, bei Silent Hill 1 hätte ich mir aber nahezu konstant in die Hosen gemacht.

Im Endeffekt geht es bisher nur um einen Trailer und um eine Aussage eines Capcommenschen.
Wie aussagekräftig sind Trailer denn schon, wenn noch gar nichts bzw. kaum was vom Gameplay zu sehen ist?
Ich erinnere da mal an die ersten Trailer der Gears Spiele...da hätte man meinen können, die Spiele seien alles ruhige Dramen, mit philosophischen Grundfragen, angelegt in weiter Zukunft. Was Gears im Endeffekt ist, weiß jeder der es gespielt hat.
Und dass ein Capcommensch so eine Aussage vom Stapel läßt ist völlig verständlich. Man möchte nunmal seine Kundschaft erweitern. Die Horrorfans hat man schon. Aber wenn einer dieser CoD Süchtel (bitte nicht persönlich nehmen, wenn sich jemand angesprochen fühlt :wink: ) soetwas ließt, denkt er sich, es wäre mal nicht schlecht das Game anzuchecken. Und mal ganz im Ernst: viele derjenigen die jetzt in höchsten Tönen protestieren, werden sich die Spiele so oder so irgendwann zulegen. Die Heuchelei kann man also schön wegpacken :wink:

Das sind alles Marketingstrategien.
Wenn ihr euch zum Beispiel die Developervids zu RE Revelations anschaut, betont dort ein Entwickler die Wichtigkeit des Horrors, des Gruselfaktors in dem Game. Damit werden also ganz klar diejenigen angesprochen, die auf Horror stehen. (Und mal unter uns: es wäre Blödsinn, den Actionaspekt der Reihe in einem Handheldspiel zu betonen, wenn man weiß, dass dort Egoshooter nicht so gut weggehen, wie auf den HD-Konsolen). Eine Woche vor Release kommt dann die Ankündigung des offiziell sechsten Teils, der wie eine Mischung aus alten und neuen Aspekten der Reihe wirkt, dazu dann noch die CoD Aussage in Bezug auf Operation Racoon City.
Ich würde sagen, das ist ein Rundumschlag! Jeder sollte mit zumindest einem der Titel seinen Spaß haben,
das Franchise dürfte sich herrlich verbreiten wie ein lustiger T-Virus auf alle Gamer(typen), die nicht nur auf Strategie-,Sport-, Rollenspiele,Wimmelbild oder Plattformer fokussiert sind.

@MrPink:

Da sieht man wieder, dass alles nur subjektiv ist. Zu den meisten deiner genannten Punkte würde ich glatt das Gegenteil sagen: Vor allem der Spielfluss war in RE4 heraussragend und weitaus besser als noch in den ersten Teilen.
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HerrRosa
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von HerrRosa »

CryTharsis hat geschrieben:@MrPink:

Da sieht man wieder, dass alles nur subjektiv ist. Zu den meisten deiner genannten Punkte würde ich glatt das Gegenteil sagen: Vor allem der Spielfluss war in RE4 heraussragend und weitaus besser als noch in den ersten Teilen.
Den Spielfluss von Re4 mit dem seiner Vorgänger zu vergleichen ist nicht Sinn der Sache.
Dafür sind die Kernelemente der Titel zu unterschiedlich.
Wenn du schon Vergleiche ziehen willst, nimm andere TPS, wobei Re4 nur den Kürzeren ziehen kann.
Was meine restlichen Kritikpunkten angeht, weiß ich nicht wie du da Subjektivität ansetzten willst.
Ein Leveldesign mit dermaßen lächerlichen Levelgrenzen (CoD lässt grüßen) kann, bei aller Liebe, nicht als gut bezeichnet werden.
Wenn ich das Art-Design oder den Schwerpunkt des Spiels madig gemacht hätte, könnte man von Subjektivität reden, aber die Punkte die ich ansprach, sind einfach Eckpfeiler die sich gewissen Standarts in jeweiligen Genres zuordnen und miteinander vergleichen lassen.

Was die neue Ausrichtung des Residen Evil Franchise angeht, kann Capcom meinetwegen einen TPS daraus machen, nur auf die halbgare Art wie bei Re4 ist keinem geholfen.
Zuletzt geändert von HerrRosa am 23.01.2012 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
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crewmate
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von crewmate »

Ich kann dich beruhigen, CryTharsis.
Für mich gibt es genug Alternativen, was Survival Horror angeht.
Amnesia, Mask of the Lunar Eclipse, Downpour (na hoffentlich), AMY (leider nicht, aber vom prinzip her), diverse RPG Maker Spiele (TAUT und Alluring Darkness stechen manchen HD Titel aus).
Wenn es mir um ZOMBI-Survival Horror geht, dann fehlen mir die Alternativen. Left4Dead, Dead Rising, Dead Nation, Nation Red, Shellshock... alles in meinen Augen der gleiche Actionkram. Die Entwicklung des Zombi-Horrors hat bei George Romero halt gemacht.

Dabei hat sich das Zombigenre längst weiterentwickelt. Der Film "Colin" erzählt aus der Sicht eines Infizierten, inklusive der Schmerzen der langsam nekrotisierenden Gliedmaßen, der Verlust der menschlichkeit, der Tod, die Wiederauferstehung als Ghul, der erste Mord und Verzehr menschlichen Fleisches. Der Film ist davon ab eine 100$ Indiproduktion und sieht manchmal ziemlich schlecht aus.

"World War Z" von Max Brooks (jo, der Sohnemann von Mel Brooks) sieht die Zombiepidemie als globale Krise. Rückblickend als investigative Reportage beleuchtet Brooks als Ich Erzähler das Versagen der Institutionen, wie Leute mit angeblichen Heilmitteln Millionen verdienen, das verdrängen der Bevölkerung, die reißerische Berichterstattung der Medien. Unterschwellig werden da Parallelen gezogen, ua zur Vogelgrippe. Wie viel Geld hat die Deutsche Regierung noch gleich in den Impfstoff gesteckt? Dazu kommen Augenzeugenberichte von ganz normalen Menschen. Aus dem Ghetto Rio de Janeros, das die favelas zu Todeszonen macht. Undurchsichtlige Tropen, in denen der Urspung des Virus seinen Anfang zu haben scheint. In der es ein "verbotenes Tal gibt", zu dem die sterbenden Hingehen, um ihre Ahnen zu erblicken. Von korrupten Zollbeamten wird berichtet, die offensichtlich Infizierte und ihre Angehörigen über den Atlantik fliegen lassen. Eine kanadische Familie, die mitten in der nacht von den Untoten angegriffen wird und dabei den Vater verlieren. Die deutsche Bundeswehr, die im überrannten Hamburg eine Gruppe Zivilisten im Stich lässt.

Mein Höhepunkt ist die Berichterstattung einer am Downsyndrom leidenden Frau, die in ihrer Sprache vom Überfall der Zombis auf eine Kirche berichtet. Der Teil hat mi den Schädel weggepustet.

Vieles davon hört sich schon 1000 mal durchgekaut an. Max Brooks begreift das aber als globale Krise, zeigt auf wie die Untertschiedlichen Nationen damit umgehen und macht glaubwürdig klingende Interviews mit Verantwortlichen.

Und genau das kann ih mir auch in einem episodenbasierenden Spiel vorstellen. Wir in Deutschland haben nicht überall Schusswaffen rumliegen. Und überhaubt. Der Stoff ist geeignet dafür. Wo, wenn nicht in virtuellen Welten kann man eine solche Vielfalt an Schauplätzen zeigen? Resident Evil hat doch bis auf "Outbreak" immer nur die sicht der Stars gezeigt. Einer trainierten Elitegruppe. Chris Redfields Bizeps ist größer als sein Kopf. Mir geht es nicht um die "einfachen Leute". Mir geht es um das größere Ganze, das Brooks beschreibt.

Brad Pitt verfilmt den Stoff gerade und ich mach mich auf eine derbe Enttäuschung gefasst.
Tue dir das Buch bitte an, wenn du Zombifan bist. :)

Was es außerdem gibt:
Bild
Bin gerade zu faul. Google einfach "Possession".
Prototype meets Stubs the Zombi.

Das alles passt nicht zu Resident Evil. Das fordert eine neue Reihe. Aber es orientieren sich eben alle am Marktführer. Und der Marktführer des Horror-Shootergenres orientiert sich nun am Shootermarktführer. Ey, der hat doch auch einen Zombimodus!! :mrgreen:
johndoe1197293
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von johndoe1197293 »

@MrPink:
Schau tief in dein Innerstes und du wirst sehen: Subjektivität! :lol:
Sie steckt auch in dir, du bist nicht geschützt vor ihr! :lol:

Über solche Sachen kann man gerne streiten, dafür sind sie da. Wären sie objektiv, gäbe es keinen Streitpunkt.
Dass du das Spiel weniger gut fandest ist doch völlig ok. Dass du deine Meinung anhand pseudoobjektiver Argumente versuchst zu belegen, ist verständlich, aber im Endeffekt hast du das Spiel einfach nur weniger gemocht. Punkt.

Um mal auf deiner Schiene zu fahren: du nennst andere Titel, die in vielen deiner genannten Punkte erhebliche Schwächen aufweisen:
Beispile: Far Cry......Dramaturgie?
FEAR... Spielfluss? Leveldesign?

Alles wie gesagt: streng subjektiv!
Weißt du, ein Super Mario-Spiel hat eine miserable KI, keine Dramaturgie, das Gameplay...ach..ist immer der gleiche Rotz...rumhüpfen...Coins sammeln...bäh......und trotzdem macht jede Neuveröffentlichung einen Mordsspaß!


@crewmate:
danke für deinen sehr informativen Beitrag! Du hast bewiesen, dass du ein Kenner dieses Genres bist! Hut ab!

Leider interessiere ich mich in keinster Weise für dieses Genre.

Ich spiele gerne Horrorspiele aufgrund der Atmosphäre. Das war`s.
Die Filme...neee...
Ich weiß...Zombies als Symbol für den Verfall unserer Gesellschaft....und hier...da war noch was....ach ja....der Vietnamkrieg! :lol:


Trotzdem ist es interessant zu sehen, dass das Genre auch mehr zu bieten hat als Zomieeinheitsbrei und Slasherfantasien...obwohl ich finde, dass je ernsthafter und realistischer versucht wird sich dieser Thematik anzunehmen, es auch gleichzeitig lächerlicher wird.

Und nebenbei: ich hatte nicht vor hier jemanden zu beruhigen oder nach Alternativen zu suchen. (Wie kommst du eigentlich darauf? :o )
Da gibt es einige, ich weiß; und die Titel, die nennst sind mir durchaus bekannt...aber die Frage war: was kann man der RE Reihe Gutes tun, um sie wieder zum Glanz ihrer alten Tage zurückführen bzw. noch viel interessanter: ihr neues Leben einzuhauchen? :wink:

Deinen Vorschlag mit den einfachen Leuten finde ich gut. Es wäre jedenfalls mal was komplett neues für die Reihe, ein heftiger Reboot.
Ich würde mir auch so eine Form der Verletzlichkeit, Fehlbarkeit der Charaktere wünschen. Eben etwas mehr Menschlichkeit. Obwohl man zur Verteidigung der Reihe sagen muss, dass davon schon immer mal was in RE steckte (bis auf RE 5).
Nehmen wir mal das Beispiel der Gears: oberflächlich betrachtet ist das eine Gruppe von waffengeilen, dumpfen, gewaltfixierten Deppen. Aber sie sind absolut symphatisch, weil sie menschlich wirken.
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Sashman
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Sashman »

Ich habe Resident Evil 1 und 2 geliebt. Den dritten Teil fand ich persönlich schwach und langweilig, während mich Teil 4 damals echt umgehauen hat. Für mich ist Resident Evil 4 auch heute noch der beste Teil der Reihe. Ich hab mich da wirklich gegruselt und ich liebe diese Art von Horror. Nachts durch dunkle Dörfer... und ich erinnere mich noch ein die Szene im Labor mit den Dingern, denen man nur mit einem Hitzesensor am Sniper Rifle den Gar aus machen konnte. Ganz große Klasse.

Resident Evil 5 fand ich auch gut, keine Frage. Aber ich habe mich wirklich kein einziges Mal gegruselt oder erschrocken. Es war einfach nur gute, solide Action. Nur, dass Resident Evil eigentlich auch Horror sein sollte.

Wenn ich jetzt lese, man wolle sich an Call of Duty orientieren, dann wird mir Angst und Bange, aber auf negative Art und Weise. Andererseits hab ich aber auch gelesen, man wolle zu den Wurzeln zurück kehren, dem Spiel wieder Horror verleihen und es zu einer Mischung aus Resident Evil 4 und 5 machen. Hoffe, damit haben sie Erfolg.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Resident Evil 6 kaufen und zocken werde - allein im Koop mit nem Kumpel dürfte es toll werden. Doch ich hoffe echt, dass es auch mal ein paar nette Rätsel gibt und viele Spannungsmomente. Wenn ich bloß dumme Action haben will - was ja auch Spaß machen kann - dann kann ich auch was anderes zocken wie z.B. Dead Island.
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HerrRosa
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von HerrRosa »

@CryTharsis
Selbsverständlich bin ich nicht vor Subjektivität gefeit, was auch nicht erstrebenswert wäre. :Blauesauge:
Sicher kann man über Alles streiten, nur gibt es für gewisse Dinge wie Ki oder Leveldesign eben Referenzen, an denen man sich messen lassen muss, sonst verläuft letzten Endes alles in Beliebigkeit.
Dass ich Re4 nicht für gut befand ist denke ich offensichtlich, nur kann ich bei diversen Titeln auch wenn ich sie nicht mochte, Doom 3 beispielsweise, trotzdem die Spielqualität beurteilen.
Selbst wenn ich mit CoD seit dem 2. Teil nicht mehr viel anfangen kann, weiß ich um die Stärken der Serie (Inzenierung).
Bei Re4 kann ich bis heute nicht verstehen warum der Titel diesen Nachklang genießt.

Bezüglich der Beispiele habe ich bewusst mehre Titel aufgezählt, da jeder der Genannten in einzelnen Bereichen brillierte.
Nur bitte sage mir, was hat Re4 damals so hervorstechen lassen?
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crewmate
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von crewmate »

Dieses Vorschreiben, wie eine Serie zu sein hat, hatten wir gerade erst bei Zelda. Wirf einen Blick in einen der WiiU Technik nachrichten für den ultimativen Shitstorm.

Solche Emotionen kochen schnell bei so alt eingesessen Serien auf. Wenn es um einen Baphomets Fluch Shooter gehen würde, wäre für mich Armagedhon im Beton.

RE drehte sich doch immer um die STARS. Die top ausgebildete Elite einheit. Ob man sich damit identifizieren kann oder nicht. Es war nie anders. Outbreak war ein Online Spinn off.
Das die Action nun immer weiter zunimmt ist der Lauf der Dinge.

Deswegen habe ich auch Alternativen genannt. Für much ist RE seit Code Veronia vorbei. 4 war eine coole neuauflage mit neuen Gegnaz, neuer Bedrohung, neue Umgebung, neuem Gameplay.
Zuletzt geändert von crewmate am 23.01.2012 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Jarnus
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Jarnus »

immerhin kommt am 27.1 ResidentEvil: Revalation auf dem 3DS raus!

seit einigen tagen gibt es die demo zu saugen und ich sage euch...das ist RE @ it´s best! einerseits fühlt es sich fast wie einer der ersten 4 teile (1-Code Veronica) an, andererseits gibt es massig innovationen!

rätseleinlagen über den touchscreen, umschalten in eine fps ansicht beim ballern (wahlweise 3rd person) und unglaublich aber wahr, man kann sogar beim ballern laufen 8O! dazu muss man räume auf versteckte objekte scannen und der 3D effekte ist wirklich gelungen! achso, last but not least...RE:R ist das bisher grafisch beste handheld game (PSV titel mal ausgenommen...)!

trotz der vielen neuerungen fühlt es sich 100x mehr nach ResidentEvil an, als RE4+5...hab mich sogar zweimal wärend der demo, richtig erschrocken...wie in alten zeiten!
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Xris
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Re: Capcom: Resident Evil und der Call of Duty-Markt

Beitrag von Xris »

Schreibt doch direkt es soll "besser sein"...das ist genauso aussagekräfttig. :roll:


Es ist richtig das die alten RE Teile auch von der starren Kamera gelebt haben genauso wie sich Capcom für RE5 nicht getraut haben den Spieler laufen und gleichezeitg schiessen zu lassen. Om grunde kann man die früheren RE Teile in punkto Gruselfaktor ganz gut mit Dead Space 1 vergleichen. Daran könnte man sich bspw. orientieren. Es dürfen aber auch hier gerne weniger Kämpfe sein. Dafür vll. loeber etwas anspruchsvollere.

Davon abgesehen was soll die Frage? Ists unsere Aufgabe das Spiel zu entwickeln? Es ist ja nicht so als ob die Entwickler nicht spätestens seit RE5 mit voller Absicht einen Shooter aus RE gemacht haben. Wobei ich das auch schon RE4 vorwerfe. Rätseleinlagen weniger und simpler. Und dafür hat der Balleranteil deutlich zugenommen. Wenn man zuoft das selbe Vieh gegen den Spieler schickt, dann verliert er zwangsläufig auch den Respekt davor.

Mit Silent Hill gings mir übrigens damals ähnlich. Es wird nicht umsonst als der ungekrönte König des Genres gefeiert. :wink: SH hat dne Survival Horror um eine neue Stufe bereichert. Neben dem Horroraspekt auch noch verstörender, surealer Psychoterrror von der ersten bis zur letzten Sekunde. Auf der anderen Seite wäre das wohl kein Resident Evil mehr. Dafür hat man sich auch in der Storyline schon zu sehr festgelegt. Actionreicher war RE nunmal immer.

@ bezgl. SH Downpour
Naja.... zumindest hat man noch nix von "vershooterisierung" gehört. Aber der Entwickler ist schon wieder ein völlig anderer. Vatra Games.... die haben zuletzte das hier gemacht:

http://www.4players.de/4players.php/dis ... triot.html

Meine Hoffnung auf ein gutes Spiel hält sich jedenfalls in überschaubaren Grenzen.

Wenn ich mir vorstelle wie sie damals über SH3 gemeckert (hauptsächlich Mags) ham. Das war Meckern auf so übelst hohem Niveau... :ugly:
Zuletzt geändert von Xris am 23.01.2012 21:25, insgesamt 1-mal geändert.