Geschmackssache; solange es beide Möglichkeiten gibt, sollte es kein großes Problem darstellen. Ich nehme jetzt spaßeshalber WoW als Beispiel, weil es meine einzige MMO-Erfahrung war: Mit dem ersten Charakter habe ich mir Zeit gelassen, die Gebiete erforscht, Questtexte genau durchgelesen und so weiter und so fort. War jeweils alles neu und interessant. Mit den weiteren Charakteren hab ich es mehr oder weniger umgekehrt gehalten, d.h. relativ zügig durch; es war einfach der Großteil schon bekannt und eben das gleiche wie beim ersten Durchlauf.Balmung hat geschrieben:Wenn du Endcontent meinst: das Problem von Endcontent ist, dass es extrem viele Spieler dazu verleitet das MMO bis zum Endcontent möglichst schnell durch zu spielen, weil sie sich einbilden dann ginge das MMO erst richtig los und das nervt einfach nur. Ein MMO fängt mit dem erstellen des Charakters an und endet mit dem ENDcontent... der heißt ja nicht ohne Grund so. Wer meint ein MMO fängt mit dem Endcontent an sollte mal überlegen wofür das "End" steht.
Darum fand ich in dem Punkt FFXI so genial, weil es da gut mehr als ein Jahr dauern kann, ehe man den Endcontent sieht und dann muss man schon gut spielen. Bei einem MMO erwarte ich einfach, dass es kein Ende hat oder das Ende sehr sehr weit weg liegt.
Wenn Bioware nun ankündigt, dass jede Klasse ihre eigene Story und viele andere einzigartige Aspekte bekommt, ist das zumindest ein gutes Zeichen, dass man sich sehr lange auf dem Weg als Ziel aufhalten kann. Ich hoffe, dass sie da tatsächlich eine ganze Menge bieten können. Endcontent sollte trotzdem genug da sein, eben für die schnelle Fraktion. Das optimale Spiel bietet halt die Freiheit, so zu spielen, wie man selbst will. Wofür andere sich dann entscheiden, ist für mich persönlich nicht von Belang, da ich über meinen Weg entscheide.
