Der 4P-Kommentar: Infinity Ward - Geradegebürstet

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Slamraptor
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Beitrag von Slamraptor »

Mir geht dieses gegenseitige angepisse der Studios und Publisher einfach nur auf die Nerven. Wäre es nicht schön in der heutigen Welt große Studios zu haben die sich selbst den Publisher stellen? Anstatt von einem Mutterkonzern geschröpft zu werden? Es würde der Qualität der Spiele sicher sehr zuträglich sein....

Aber das ist wohl eine Utopie...

Wenn es wie im Kommentar vermutet um die Outlaw Mentalität der beiden ging, stehe ich voll und ganz hinter ihnen. Wenn man es drauf hat sollte man sich von niemandem die Meinung geigen lassen.

Das ist wohl auch der Grund warum früher wirklich alles besser war. ;)

Meine Meinung.
Zuletzt geändert von Slamraptor am 03.03.2010 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
cpHavoc
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Beitrag von cpHavoc »

Starker Kommentar? Naja... ich weiß nicht so recht...

Man äußert einerseits Verständnis über das Handeln von Activision Blizzard, was bei der Verhaltensweise des Managements von IW bzw. auch bei den Vorwürfen (Vertragsbruch / Insubordination) ja wohl auch berechtigt ist.

Andererseits wird genau das im zweiten Teil wieder kritisiert...

Meiner Meinung nach ein schwacher Kommentar, ohne sichtlich Stellung zu beziehen.

In meinen Augen wurden die zwei Oberen von IW einfach überheblich, sind wohl aufgrund des Erfolges völlig abgehoben - und kassieren nun die Quittung. Zurecht.
Das Activision Blizzard dadurch erhebliche Risiken eingeht, ist in meinen Augen nur konsequent und verdient meine Anerkennung.
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Robiwan87
Beiträge: 41
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Beitrag von Robiwan87 »

Gut geschrieben.
Ich denke aber nicht nur das Activision den Kopf von Infinity Ward vertraglich an sich gebunden hatten, sonder auch die Auszuführenden, denn es ist klar, dass der beste Teamleader nichts nützt, wenn das Team schlecht ist. So ist es fraglich, ob Activision die anderen Leute einfach in ein anderes Studio ziehen lassen wird.
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catweazel
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Beitrag von catweazel »

cpHavoc hat geschrieben:Starker Kommentar? Naja... ich weiß nicht so recht...

Man äußert einerseits Verständnis über das Handeln von Activision Blizzard, was bei der Verhaltensweise des Managements von IW bzw. auch bei den Vorwürfen (Vertragsbruch / Insubordination) ja wohl auch berechtigt ist.

Andererseits wird genau das im zweiten Teil wieder kritisiert...

Meiner Meinung nach ein schwacher Kommentar, ohne sichtlich Stellung zu beziehen.

In meinen Augen wurden die zwei Oberen von IW einfach überheblich, sind wohl aufgrund des Erfolges völlig abgehoben - und kassieren nun die Quittung. Zurecht.
Das Activision Blizzard dadurch erhebliche Risiken eingeht, ist in meinen Augen nur konsequent und verdient meine Anerkennung.
ich kann dir nur zustimmen. ich weiß nicht wirklich, was ich mit dem kommentar machen soll. er springt von seite zu seite.
aber er enthält auch ein paar informationen, von denen ich noch nichts wusste.
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

Hmm die letzten 5 Absätze waren mehr als überflüssog und haben nur wiederholt was im rest des selben beitrags eh schon gesagt wurde.
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catweazel
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Beitrag von catweazel »

Robiwan87 hat geschrieben:Gut geschrieben.
Ich denke aber nicht nur das Activision den Kopf von Infinity Ward vertraglich an sich gebunden hatten, sonder auch die Auszuführenden, denn es ist klar, dass der beste Teamleader nichts nützt, wenn das Team schlecht ist. So ist es fraglich, ob Activision die anderen Leute einfach in ein anderes Studio ziehen lassen wird.
ich meine, als activision (damals vor der blizzard fusion) sich mehrheitlich anteile von infinity ward gekauft haben, dass die entwickler damit auch unter ihrer entscheidungsgewalt stehen.
den beiden hochrangigen IW mitarbeitern wurde ja auch gekündigt, ich weiß nicht wie das in den usa ist, wenn alle andern mitarbeiter (oder viele entwickler von mir aus) dann vor ablauf ihres arbeitsvertrages in ein anderes studio wollen. ich denke nicht, dass das so problemlos läuft.
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Doendoe
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Beitrag von Doendoe »

Super Artikel. Lese so Sachen immer gerne. MW bzw. CoD ist nun wirklich nicht meine Lieblingsreihe, aber ich hatte einen grossen Respekt für IW, da sie offenbar Qualität liefern konnten, obschon mir das Endprodukt persönlich nicht zusagte. Nun bin ich gespannt, wie es hier weitergeht. Ich kenne eine solche Situation selber aus dem persönlichen Bereich und habe da meine Vorstellungen, aber jedes Team hat eine andere Kultur und nicht alle reagieren in der gleichen Art und Weise. Was jedoch bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack gegenüber Activision, die sich in vielerlei Hinsicht schon unglaublich viel Reputation verspielt haben. Deren Games werden bei mir höchstens Ausnahmen bilden. Wenn überhaupt. Es kommt viel Gutes von anderen Publishern auf den Markt. Nur werden die langsam immer weniger... (-EA, -Ubisoft, -Activision).
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LILShady
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Beitrag von LILShady »

+EA bitte deren Spiele sind in letzter Zeitnun wirklich nicht zu verachten gewesen
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papperlapapp
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-

Beitrag von papperlapapp »

schöne recherche - sehr interessant.

ganz ehrlich: ich stehe infinity ward ihre muskelspielchen zu und heisse es sogar gut, wenn der publisher aus gewissen fragen rausgehalten wird. das endprodukt und der erfolg gibt dem entwickler doch in anscheinend in den meisten belangen recht.
activision sollte einsehen, dass sie nicht der kunde sind und infinity ward nicht der dienstleister.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

also das ganze ist doch typisch spieleindustrie. querköpfe, antiauthoritäre führungspersonen, wetteifern. das was die von activision da machen ist ein graus. die studioführung von infinity ward hat sich vielleicht nicht korrekt verhalten, aber sie haben den erwünschten erfolg gebracht, vielleicht sogar mehr. da sollte eigentlich von seiten activisions der gedanke kommen, dass die arbeitsweise von infinity ward vielleicht besser ist als die eigene. lernen soll man ja immer was können. dass man nicht wollte, dass der publisher gewisse meilensteine nicht mitbekommt kann viel heißen, meistens heißt es etwas schlechtes, aber wenn alles pünktlich fertig ist, und zwar soweit, dass es keine banane ist die grüner nicht sein kann, dann kann ich solche maßnahmen nicht verstehen. mir scheint, als ob die bei infinity ward ein spitzenteam sind, oder eigentlich waren. wie kann man so etwas mutwillig zerstören? über sowas muss man sich zivilisiert und vor allem professionell unterhalten. aber sowas scheinen ja besonders die bei activision blizzard nicht zu können.

schön geschrieben übrigens.
Main90
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Beitrag von Main90 »

tausend Mal besser geschrieben als der typ, der den komemntar zu Heavy Rain geschrieben hat ob es ein vollwärtiges spiel ist oder nicht.
ich dachte dort erstmal entweder war der drauf oder ist einfach nur ein riesen selbstdarsteller.

hier merkt man man, dass der Redaketeur was vopn seinem handwerk versteht.
großes Lob
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papperlapapp
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Beitrag von papperlapapp »

nunja. das thema war ja auch grundverschieden. hier gehts um fakten, im anderen bericht um eine sichtweise.
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catweazel
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Beitrag von catweazel »

papperlapapp hat geschrieben:nunja. das thema war ja auch grundverschieden. hier gehts um fakten, im anderen bericht um eine sichtweise.
das man es so sehen kann wie im kommentar, da stimme ich zu. aber der redakteur von 4players hat nicht alle fakten und das sagt er auch nicht. er spekuliert. keiner außer IW und activision/blizzard weiß doch momentan genau, was vorgefallen ist.
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ImperiuDamnatu
Beiträge: 1498
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Beitrag von ImperiuDamnatu »

cpHavoc hat geschrieben:Starker Kommentar? Naja... ich weiß nicht so recht...

Man äußert einerseits Verständnis über das Handeln von Activision Blizzard, was bei der Verhaltensweise des Managements von IW bzw. auch bei den Vorwürfen (Vertragsbruch / Insubordination) ja wohl auch berechtigt ist.

Andererseits wird genau das im zweiten Teil wieder kritisiert...

Meiner Meinung nach ein schwacher Kommentar, ohne sichtlich Stellung zu beziehen.

In meinen Augen wurden die zwei Oberen von IW einfach überheblich, sind wohl aufgrund des Erfolges völlig abgehoben - und kassieren nun die Quittung. Zurecht.
Das Activision Blizzard dadurch erhebliche Risiken eingeht, ist in meinen Augen nur konsequent und verdient meine Anerkennung.
Der Kommentar ist deshalb stark, weil er die Vorgänge, die sich momentan zwischen Activision und Infinity Ward abspielen, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das ist meiner Meinung nach in diesem speziellen Fall auch zwingend notwendig, weil weder der Autor noch die einzelnen Leser wissen, was sich hinter den Kulissen zwischen den beiden Parteien tatsächlich abgespielt hat. Dementsprechend wäre es aus meiner Sicht eher fragwürdig gewesen, wenn Julian hier als moralische Instanz aufgetreten wäre und allein anhand von Vermutungen ein Urteil gefällt hätte.

Das Problem ist doch, dass Activision aufgrund diverser Aktionen und Äußerungen, die in der Vergangenheit getätigt wurden, mittlerweile die Rolle des bösen Buben der Videospielindustrie zufällt. Dieser Ruf kommt sicher nicht von ungefähr, sondern wurde über Monate und Jahre hinweg aufgebaut und gepflegt. Nichtsdestotrotz ändert das nichts an der Tatsache, dass in diesem Fall durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Publisher berechtigt gehandelt haben könnte.
Zuletzt geändert von ImperiuDamnatu am 03.03.2010 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Asmilis
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Re: -

Beitrag von Asmilis »

papperlapapp hat geschrieben:schöne recherche - sehr interessant.

ganz ehrlich: ich stehe infinity ward ihre muskelspielchen zu und heisse es sogar gut, wenn der publisher aus gewissen fragen rausgehalten wird. das endprodukt und der erfolg gibt dem entwickler doch in anscheinend in den meisten belangen recht.
activision sollte einsehen, dass sie nicht der kunde sind und infinity ward nicht der dienstleister.
Aber es ist doch so das Publisher nicht nur da sind um den Studios Geld zu geben. Sie sind zusätzlich eine Qualitätskontrolle. Spiele werden in erster linie mit dem Publisher verbunden. Wenn man über Mirrors Edge spricht fällt zuerst der Name EA und danach der name Dice. Demensprechend haben die Publisher eine große Verantwortung bei dem spiel. Und freiraum für kreative ideen ist etwas ganz anderes als das was hier passiert ist. Infinity Ward hat Activision ihre Qualitätskontrollen usw. verweht, und sogar öffentlich wenn auch indireckt beleidigt. Sowas kann es nicht geben. Und im endeffekt ist Activision der Kunde. Das Spiel wird in Activisions Auftrag entwickelt. Genauso wie Aldiu Kunde von Medion ist oder Saturn Kunde von Sony. Hier gibt es noch die unterscheidung zum Endkunden.