Da ist definitiv was dran. Ich guck nicht unbedingt oft Filme, und ich hab da so ne Art von Backlog. Bei Spielen gilt das genau so. Also... ich spiel schon häufig... aber trotzdem hab ich ein Game-Backlog. Mittlerweile sind so einige der "Play/Watch-before-you-die"-Titel/Filme ganz und gar nicht mehr mein Geschmack. Ich bin mir sicher, das mein jüngeres Ich sie genossen hätte. Mein jetziges Ich kann das nicht mehr. Heißt das jetzt, das ich sie früher hätte spielen sollen... oder heißt das, das die Titel schlecht altern und damit die Zeit weniger "wert" sind als Titel, die genau das nicht tun?
Ich denke Star Citizen ist so ein Fall. Als ich das gebackt habe, ganz am Anfang der Kampagne, da hatte ich noch Bock drauf. Aber mittlerweile bin ich der Meinung, das viele Spiele eigentlich nur glorifizierte Cookie-Clicker-Games sind - damit meine ich z.B. Crafting-Games, oder "HUD-RPGs", wo man dutzende Quests im Log hat und praktisch nur noch dem gelben Pfeil folgt und wie ein trainierter Affe die blinkenden Sachen anclickt. Oder sie sind eine Finanz-Simulation, wie bei Eve Online. So was find ich schon im echten Leben scheiße, also warum die gleiche Kacke virtuell nachbilden? Bliebe noch das Dogfighting. Da bin ich mir mittlerweile ziemlich unsicher, ob die das irgendwie so gestalten können, das daraus was Gutes wird, was Langzeitmotivation bietet. Das auf den Servern Rollenspiel betrieben wird, davon geh ich erstmal nicht mehr aus. Ich denke nicht, das ein ausreichend großer Teil der SC-Community daran Interesse hat.
Irgendwie ist das Projekt natürlich interessant, aber es wird wohl kein Spiel für mich sein - wenn es fertig ist. Von Jahr zu Jahr weniger.


