Natürlich ist die Erwartung bei einer Fortsetung immer "mehr von allem, und das besser". Was ich dabei jedoch für elementar wichtig halte (und hier gefährdet sehe) ist, dass sich die Serie treu bleibt. Leichtigkeit, Witz und over-the-top Action, die Nate immer nur mit geradezu lächerlich viel Glück überlebt, ist halt das, was Uncharted ausmacht, imho. Ich erhoffe mir daher ein erzählerisch plausibles Ende in Serientradition und kein "Alle sterben und Elena erzählt Sohnemann, wie Papa als Abenteurer in Höhle X sein Heldenende fand."CJHunter hat geschrieben: Du sprichst es an, den Begriff "seicht" hast auch ziemlich gut gewählt:-). Seicht reicht leider nicht mehr, gerade bei der Erwartungshaltung an Teil 4. Da muss halt auch erzählerisch deutlich mehr kommen, mehr Klasse, mehr Dramatik, mehr Emotionen etc...Hennig/Richmond standen da sicher eher für einen lockere Unterhaltung ohne großartigen Tiefgang (was nicht schlecht sein muss), aber nun erwarten die Leute sicherlich auch mehr den TLoU-Touch wo die Handschrift von Druckmann/Straley zu erkennen ist. Spaß wird Teil 4 soweiso machen, aber beim Abspann erhoffe ich mir das es sehr emotional wird...
Da ich aber nach wie vor keinen Grund gefunden habe, mir eine PS4 anzuschaffen, kann ich dem auch ganz entspannt entgegensehen. Uncharted wäre der erste Pflichtitel, daher einfach Tests abwarten.
